Es läuft nicht gut bei uns. Sie fühlt sich nicht begehrt, womit sie wohl recht hat. Sie will unbedingt heiraten, sie ist ganz verrückt davon, weil alle um sie herum heiraten. Wenn sie mich ansieht, lese ich in ihrem Gesicht 2 Fragen: warum schlafe ich nicht mehr mit ihr (höchstens ein paarmal im Monat, schnell) und warum will ich sie nicht heiraten. Ich fühle mich in vielen Punkten unzulänglich. Arbeit, Zukunft, Spass am Leben, Partnerschaft, Sackgasse, Sackgasse, Sackgasse. Ich fühle mich alt und unfähig. Es läuft nicht gut.

    Zitat

    Ich fühle mich in vielen Punkten unzulänglich. Arbeit, Zukunft, Spass am Leben, Partnerschaft, Sackgasse, Sackgasse, Sackgasse. Ich fühle mich alt und unfähig. Es läuft nicht gut.

    Dann musst du aus dieser Sackgasse raus!


    Wieso nimmst du dazu nicht professionelle Hilfe in Anspruch?


    Klingt für mich schon fast depressiv.

    @ Nurmalkurz:

    Es ging mir ähnlich wie dir !


    Ich hatte keine Lust mehr, begehrte sie nicht mehr und fühlte mich leer und ausgebrannt.


    Mein Tipp:


    Mach Schluß !!!


    Ich war nicht bereit zu diesem Entschluß, bis sie dann mit mir Schluss machte - und was soll ich sagen... Es geht seit dem wieder bergauf !!!


    Ich habe meine alten Hobbies wieder aufgenommen treffe mich wieder mit Freunden und beruflich läuft alles bestens. Zudem habe ich den Sport für mich entdeckt und mittlerweile über 50 Kilo abgenommen.


    Wenn die Show den Leuten nicht gefällt, dann musst du nicht die Show ändern, sondern die Leute !!!


    Ich wünsche dir, dass du es packst !


    PS.: Heiraten ist nur was für hoffnungslose Optimisten und diese Institution ist in unserer heutigen Zeit mehr als überholt und veraltet !

    @Vanger

    Moin,


    ich habe da mal eine Frage: Hattest Du nicht vor einigen Wochen/Monaten groß angekündigt, nicht mehr in diesem Forum zu schreiben? Ich habe die Gründe jetzt nicht mehr genau im Kopf.


    Jetzt lese ich von Dir zunehmend diese "Beziehungen-sind-eh-Scheiße-und-Frauen-sowieso"-Beiträge.


    Gibt es dafür einen speziellen Grund?


    Lg,


    Lussy


    P.S.: Sorry für OT!

    Zitat

    PS.: Heiraten ist nur was für hoffnungslose Optimisten und diese Institution ist in unserer heutigen Zeit mehr als überholt und veraltet !

    Was für ne Einstellung...


    Aber ich habe auch immer mehr das Gefühl, dass ich als ich geheiratet habe, die einzige auf der Welt war, die noch darüber nachgedacht hat, ob sie dieses Versprechen, bis dass der Tod..., wirklich halten kann. Es scheint wirklich allen egal zu sein, sie heiraten gleich mit dem Gedanken, sich ja wieder scheiden zu können, wenns nervt, finde das echt ätzend, dann soll man eben nicht heiraten!


    Naja, ich habs jedenfalls ernst gemeint und wir sind noch zusammen (sind auch erst 3 1/2 JahreEhe), aber es war auch teils schon grenzwärtig...


    Ich habe immernoch (oder wieder, ein paar Wochen gings ja) keine Lust auf Sex, so gar nicht. Er war 8 Wochen in der Psychiatrie und jetzt will ich wieder nicht mehr.


    Komisch, ich hatte hier bei Med1 gedacht, ich beginne zu verstehen, wie wichtig das für die Mehrheit der Menschen ist, dass es auch sexuell klappt, aber jetzt steh ich schon wieder vor einem Rätsel und finde es beschissen, dass ich Lust haben soll, wenn ich sie nun mal nicht habe.


    Als er zwischendurch ein Wochenende zuhause war, haben wir miteinander geschlafen, erst wollte ich nicht wirklich, dann aber doch irgendwie, aber danach hab ich wieder mal einen meiner Heulflashs gekriegt (siehe "wie wichtig ist sex")und seitdem wieder ganz abgeschaltet...


    Noch gehts, noch hat er Geduld, aber wohl nur, weil ich auch mit ihm Geduld haben musste, während er krank war, und das war alles andere als einfach...


    Meine Therapie läuft, aber es dauert halt...

    Huhu an alle

    *:)


    Mittlerweile sind seit meinem letzten Post hier auch wieder einige Wochen vergangen...


    Mir gehts gut. Es könnte zwar besser sein, aber mir gehts mittlerweile ganz gut. Die Trennung ist jetzt fast 2 Monate her, das Ende ist von seiner Seite aus wirklich unschön gewesen (hatte ihm vor 4 Wochen noch einen sehr emotionalen, liebevollen Abschiedsbrief geschrieben, als Antwort erhielt ich eine unverschämte, beleidigende, meine Gefühle und die gesamte Beziehung in den Dreck ziehende Email von ihm). Aber das macht es mir auch leichter, ihn loszulassen, ich sehe ihn nicht mehr als den perfekten Mann und mir wird immer bewusster, wieviel Schmerz ich durch ihn erfahren habe. Ich hätte es mir anders gewünscht, aber es sollte einfach nicht sein mit uns, aus welchen Gründen auch immer.


    Aber mittlerweile kann ich eins definitiv sagen: ich habe mir hier die Finger wund geschrieben, habe Rat gesucht, warum er kaum mehr Sex mit mir wollte, hatte Verständnis und Geduld... das war alles überflüssig. Ich weiß es nicht genau, aber ich denke eins: er wollte kaum mehr Sex, weil er einfach keine Gefühle mehr für mich hatte. Er hat mich nicht geliebt. Und hat wahrscheinlich auch noch andere große Probleme, von denen ich nichts weiß. Die Schuld für mangelnden Sex sah er immer bei mir. Aber jetzt weiß ich, dass ich keine Schuld habe. Er war einfach nicht ehrlich, weder zu mir noch zu sich selbst und hat die ganze verantwortung immer auf mich geladen. Aber das ist jetzt vorbei. Soviel, wie ich bei ihm ertragen habe, werde ich nie wieder mitmachen!!


    Es grüßt Euch lieb


    Velandra

    Monika

    Danke dir. @:)


    Naja, zumindest ist mir mittlerweile bewusster, dass ich durch die Trennung nicht wirklich viel verloren habe. Ich halte mir immer vor Augen, dass die Beziehung mit ihm sehr belastend für mich war und ich durch ihn viel Leid erfahren habe. Wem und was ich nachtrauere, ist wohl einfach nur eine Illusion in meinem Kopf.

    @Velandra

    Au backe, Velandra! Was Du da am 14.09. geschrieben hast, das hätte Wort für Wort von mir sein können...


    Ich hab mich vor 3 Wochen von meine "unlustigen" Freund getrennt. Ich hab es einfach nicht mehr aushalten können, es hat sich in 1000 Facetten gezeigt, dass das mit uns keinen Sinn macht, dass er sich immer weiter von mir entfernt.


    Er hat mir dann (endlich) gesagt, dass er mich nicht liebt. Das war der Grund für all diesen Stress zwischen uns. Wie traurig...


    Aber ich bin soweit auch ok. Ich will ihn nicht zurück, da gibt es einfach NICHTS, was mir fehlen könnte. 4 Jahre umsonst. Das ist bitter.

    @ my-milkshake

    *:)@:)


    Es war von mir ein bißchen vereinfacht geschrieben.


    Mittlerweile sehe ich vieles klarer. Er will einfach definitiv keine Beziehung für sein Leben, keine feste Partnerschaft, weil ihn das einengt, belastet und er das nicht braucht. Zumindest angeblich, ob das jetzt wirklich der Wahrheit entspricht weiß ich nicht.


    In jedem Falle waren alle Schwierigkeiten- also die sexuellen Probleme, seine Distanz, seine Abweisungen, seine Beleidigungen usw. usw. nur Ausdruck dafür, dass er diese feste Beziehung, die ich mit ihm wollte, nicht wollte. Nur war er einfach zu feige, stattdessen einfach mal ein ehrliches Gespräch mit mir zu führen. Selbst bei der Trennung hat er mich aufs Schlimmste beleidigt und ist feige geflüchtet, um einem Konflikt aus dem Wege zu gehen. Anstelledessen hat er mir für jeden Streit und jedes Problem die Schuld in die Schuhe geschoben, obwohl er sicherlich wusste, dass seine Einstellung die Streitereien provoziert hat.


    Er hat mir in den letzten 2 Jahren oft deutlich gezeigt, dass ich nicht auf eine Zukunft mit ihm hoffen sollte. Ich wollte das nicht wahrhaben. Wie sehr er mich schon verletzt hat...!!! Ich hätte mich selbst schon viel früher schützen müssen. Er hat durch die Trennung den Schritt getan, den ich eigentlich schon hätte viel früher tun sollen.


    Mittlerweile frage ich mich auch nicht mehr, ob er es bereut und zurückkommt, sondern die Frage ist nur noch, ob er seine Lebenseinstellung ändert, denn nur so könnte ich überhaupt glücklich mit ihm werden. Ich habe bestimmte Vorstellungen in Bezug auf mein Leben und die werde ich nicht aufgeben.


    Ich denke, es sollte halt nicht sein. Ich habe lange geglaubt, wir seien füreinander bestimmt, ich habe lange geglaubt, dass er mich liebt und mich nicht verlieren will- tja, da hab ich mich richtig getäuscht. Seit 3 Wochen bin ich jetzt im Ausland (Auslandssemester) und er hat nichts mehr von sich hören lassen. Folglich kann ihm schon lange nichts mehr an mir gelegen haben, selbst wenn er vor der Trennung noch seine Liebe zu mir beteuert hat. Vermutlich hat er das alles nur gesagt, um keinen Streit zu provozieren, ehrlich kann das nicht mehr gemeint gewesen sein.


    Ich bin wirklich wahnsinnig enttäuscht von ihm, weil ich ihm sowas nicht zugetraut hätte. Und ich weiß auch nicht, ob ich ihn jemals in guter Erinnerung behalten kann. Manchmal gibt es noch Momente, in denen ich traurig bin, auch wenn ich gar nicht weiß warum überhaupt. Ich denke, dass ich gar nicht wirklich die Trennung verarbeiten muss, sondern die schlimme Zeit innerhalb der Beziehung mit den ganzen Problemen und Abweisungen seinerseits. Ich muss mich wieder um mich kümmern und mein Selbstwertgefühl aufpolieren, das er mir wirklich genommen hat. Ich habe noch nie jemanden kennen gelernt, der mich so wenig wert geschätzt hat wie er. Und jetzt lerne ich wieder, auf mich selbst stolz zu sein und so jemanden wie ihn nicht nötig zu haben. Er hat wahrscheinlich so viele Probleme mit sich selbst und seiner Vergangenheit, aber dafür kann ich nichts und ich habe es nicht verdient so behandelt zu werden!


    Es grüßt Euch lieb


    Velandra

    Hallo Ihr Lieben!

    *:)


    Nach längerer Zeit wollte ich gerne nochmal den Faden nach vorne holen. Ich bin zeitweise noch ziemlich mit der "Trennungsverarbeitung" beschäftigt. Nicht dahingehend "Ich will ihn zurück" sondern "Was ist wirklich schief gelaufen?"


    Hier im Forum lese ich von Frauen immer häufiger die Sex-Problematik. Und immer häufiger habe ich den Eindruck, dass da viel mehr hinter steckt als einfach "keine Liebe mehr da", wenn man(n) keine Lust mehr auf Sex hat. Ich kann da nicht objektiv drüber urteilen, aber ich habe auch in meinem Falle den Eindruck, dass es nicht an mangelnden Gefühlen scheiterte. Einen klaren Grund habe ich ja nie wirklich bekommen.


    Kann es sein, dass Sexlosigkeit des Mannes auch einfach ausdrückt, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt, dass er sich nicht mehr wohl fühlt, aber nicht über die Gründe redet? Wenn es mangelnden Gefühlen läge, könnte man sich ja einfach trennen und diese Sexproblematik würde gar nicht auftauchen, weil man sich ja vorher schon getrennt hat.:-/

    Hallo Velandra

    @:)

    Sogar ich habe mittlerweile Trennungsgedanken...:°(


    Ich will uns zwar noch ein oder zwei Chancen geben, aber zur Zeit habe ich einfach keine Kraft mehr!


    Wenn noch mehr Streitereien dazwischen kommen, kann ich diese Chancen vielleicht nicht mehr abwarten...


    Meine Therapie läuft weiterhin, aber auch dort wird mir dringend empfohlen, mehr auf mich selbst zu achten und mich nicht für eine Beziehung kaputt zu machen, die das nicht wieder reparieren kann.


    Allerdings geht es bei uns lange nicht mehr "nur noch" um eine Sexproblematik, auch wenn die immernoch eine große Rolle spielt...:°(


    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Kraft :)*:)*