• Wo sind die ganzen normalen Singles zwischen 25 und 30?

    War gestern mit ner Freundin unterwegs und mir fiel ganz extrem auf, dass es dort, wo wir waren keinen einzigen normalen Typ in unserem Alter gab! Weder als Single noch vergeben! Mir ist das letzte Woche schon aufgefallen und ich frag mich: Wo verstecken die sich? Die in Beziehungen ok, die sind wahrscheinlich zuhause, weil sie nicht mehr so oft weg sind,…
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    @ Kringel79

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    Das einzige was ich wirklich zum leben brauche ist Luft, Wasser und Essen...

    Das ist das, was du zum ÜBERLEBEN brauchst. Zum Leben gehört weitaus mehr (ich unterstelle, daß wir alle leben und nicht nur überleben wollen): Selbstverwirklichung, Hobbies, Weiterentwicklung, Freunde, Kunst, Ziele, Sexualität usw.


    Und zu der Liste zähl ich eben auch Beziehungen. Gewisse Dinge im Leben lassen sich vorgegebenermaßen nur in Beziehungen ausleben, funktioniert also auch nicht, andere Bereiche dauerhaft überzubewerten und zu versuchen zu kompensieren.


    Ich persönlich will auf jeden Fall leben mit allem drum und dran, und wenn ich in ner Beziehung bin, will ich ja auch nicht plötzlich auf Freunde und Selbstverwirklichung verzichten. Zum Leben gehört eben ALLES. Ich hab schon mal 2 Jahre am Stück so gut wie alle Lebensbereiche gut am Start gehabt und was soll ich sagen: Es waren die 2 Jahre in meinem Leben wo ich es fühlte, warum ich lebe und wirklichen Lebenssinn verspürte. Hat sich so seitdem nicht mehr wiederholt (hing im übrigen nicht nur von einer Beziehung ab damals, hab seitdem auch Beziehungen gehabt).


    Aber ich glaub noch dran, daß die Zeit irgendwann wieder kommen wird. Würd ich das nicht tun, ich würde mir auf der Stelle die Kugel geben. Mittelmaß bis zum Ende des Lebens - nein danke.

    @ Kringel79

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    Ist es denn andersherum anders?! Hab mir auch schon oft gedacht: Mensch, das passt so gut... Aber was soll man machen, wenn es nicht "Zuuum" macht?!

    Hier verweis ich mal auf meinen Thread 331424, da gehts unter anderem genau darum. Sehr lesenswert meiner Meinung nach.

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    Hab die Tage ne Studie gelesen, in der wir eigentlich völlig auf dem falschen Dampfer sind mit unsrer Monogamie und ein ganzes Leben lang den gleichen Partner. Von Kirche und was weiß ich nicht allem wurde uns da etwas "aufgezwungen" was rein von unsrer Natur her gar nicht funktionieren kann

    Denk ich mir schon lange, daß das wohl so ist. Die Natur ist das eine, die Wahlfreiheit des Menschen das andere. Mir ist schon bewußt, daß von Natur aus die "ewigen" Beziehungen nicht vorgesehen sind, ich bin trotzdem scharf drauf. Nicht aufgrund eines blindlings übernommenen vorgelebten Modells, sondern weil ICH es so will. Obs dann letztendlich hinhaut steht auf einem anderen Blatt, aber der Mensch orientiert sich ja nicht nur an Erfolgsaussichten sondern in erster Linie daran, was er will und woran er glaubt.

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    eine frau die unter 1.500€ nach hause bringt, kommt ihm nicht ins haus

    Ja, so gibts die Unterschiede. Leb im Moment von ca. 1000 Euronen im Monat, was die Frau mitbringt ist mir scheißegal, solange sie selber davon leben kann.


    Wer auf Geld Wert legt, solls dann auch selber beschaffen, so meine Meinung. Und Menschen an ihrem Verdienst zu messen: Unter aller Kanone. Ich kenn wunderbare Menschen mit massig Vermögen und ich kenn wunderbare Menschen ohne jedwede Kohle. Gilt ebenso für Beruf, Hobbies, Intelligenz usw. Das sind nur äußere Kriterien, die letztendlich gar nichts über einen Menschen aussagen. Zumindest nichts, was mir wichtig wäre...

    @ Alle

    Ich versuch hier noch mal zu erklären, was denn die Sache mitunter doch irgendwie dringlich und stark suchend macht: Es geht mir nicht nur um die absolute Traumbeziehung, es geht auch um was anderes: sexuelle Identifikation. Man will in dem Geschäft mitmischen um auch seine Geschlechterrolle zu definieren. Das Gefühl, ein Mann zu sein, kann einem letztendlich nur eine Frau geben. Bleibt da vieles aus, verhält man sich dann auch nur noch als Mensch, das verselbständigt sich dann irgendwann und vorbei ists mit der Männlichkeit. Ein Teufelskreis entsteht. Ich bin da jetzt ohnehin nicht so der Meisterflirter, weil ich eben die ganzen von Frauen gewünschten Showelemente nicht so drauf habe. Überdies kann ich Affären und ONS eh nicht viel abgewinnen, bleibt ja quasi nur noch das Beziehungsmodell. Daher der Drang und die Ungeduld. Nicht aus Beziehungsfanatismus heraus sondern eben auch zur Selbstdefinierung. Dazu gehören neben rein persönlichen Dingen eben auch Freundschaften und Beziehungen. So ist das.


    Nur schade, daß eben bestimmte Charakterzüge, die ich durchaus mit Stolz hochhalte, keinen sonderlich hohen Marktwert besitzen. Haben halt wenig imposanten Feuerwerkscharakter, setzen dafür aber auf Beständigkeit und Wahrhaftigkeit. Meiner Ansicht nach lukrativ, nur eben nicht auf den ersten Blick. Den zweiten wagt nur selten jemand, könnte ja anstrengend sein. Ists leichter so jemanden in den "uninteressant und unspektakulär" Topf zu werfen.


    Ich will euch Frauen da nichts vorwerfen, vielleicht seid ihr ganz einfach so gestrickt. So wie eben Männer von Natur aus zunächst erst mal auf Optik losgehen, stehen Frauen wohl von Natur aus auf vermeintlich auf die Person zugeschnittenes Imponiergehabe.


    Ich werd durchaus auch Opfer meiner Selbst. Beispiel: Mich ziehts recht leicht zu kleinen, zierlichen, vermeintlich beschützenswerten, ganz lieb und treuherzig aus den Augen raus schauenden Mädels hin. Was ich mit diesen assoziiere, ist wahrscheinlich aber unabhängig von optischen Merkmalen unter den Frauen gleichverteilt. Immerhin weiß ich aber um den Effekt, somit läßt er sich auch umschiffen.


    Ich will hiermit mal eine Lanze brechen für viele ehrenwerte Mitstreiter, die von der holden Frauenwelt leicht übersehen werden. Es gibt sie noch, die richtigen Männer, die im Endeffekt das mit sich bringen, was ihr Frauen im Grunde genommen wirklich wollt. Ich appelier mal an ein bisschen Selbstkritik, schaut mal genau hin, was euch an den Männern so zieht und überdenkt, ob diejenigen auch das mit sich bringen, was ihr wollt. Wie gesagt, Scheinkorrelationen an allen Ecken und Enden....

    @ thisisyourlife

    So, dann will ich mal, war ja ein ganz schöner Brocken, denn Du uns hier vorgschmissen hast! ;-D

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    Das kommt einfach drauf an. Wenn ich Single bin und dazu stehe und die jeweilige Frau hat das Gefühl, daß da einer einfach irgendeine will, um den Singlestatus abzuwenden, kommt das mit Sicherheit nicht so gut an.

    Genau das meinte ich mit dem "raushängen" lassen...

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    Aber wenn sie spürt, daß es um sie als Person geht (und nicht um ein zufällig dahergelaufenes Opfer), was spricht dagegen zu seinem Singlestatus zu stehen und diesen als nicht optimal glücklich und unvollständig zu kennzeichnen?

    Spricht absolut nichts dagegen!

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    Natürlich befasst ihr euch mit den selbstbewußten Männern, die anderen kommen selbstredend nicht in die Tüte.

    Mein Ex hatte in gewissen Situationen ein tolles Selbstbewusstsein, in anderen - z.B. was Beziehungen angeht - gar keins! Er dachte er kriegt eh keine und suchte deshalb erst gar nicht.... Dann wurde er von mir gefunden! :-p Selbstbewusstsein ist für mich daher variabel.... Männer, die in allen Lebensbereichen selbstbewusst sind, sind mir suspekt! Allerdings kann ich in der Tat nichts mit Männern anfangen (Frauen übrigens auch), die wie graue Mäuse durch die Welt laufen. Da ich dann immer denke, dass ich diesen Menschen "helfen" muss, rauben sie mir soviel Energie, dass ich inzwischen einen Bogen um solche "Fälle" mach....

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    Das ist das, was du zum ÜBERLEBEN brauchst. Zum Leben gehört weitaus mehr

    Ja sicher meinte ich damit nur, was ich zum überleben brauch! Alles andere seh ich als nette Zugaben und ich bin auch froh, wenn ich es haben kann, aber ich arbeite nicht verbissen daraufhin. Sicher könnte ich mir jetzt nicht vorstellen bis an mein Lebensende alleine zu sein, bin ich einfach nicht der Typ dafür. Trotzdem sage ich nicht, dass ich eine Beziehung zum leben "brauche". Das nimmt mir viel Druck und ich kann wesentlich entspannter an die Sache rangehen oder das "Geschäft", wie Du es nennst...

    Zitat

    Gewisse Dinge im Leben lassen sich vorgegebenermaßen nur in Beziehungen ausleben

    Und den Spieß kann ich dann wiederrum auch umdrehen: Gewisse Dinge kann man nur als Single machen, also muss man letztendlich doch wieder kompromisse machen!

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    Man will in dem Geschäft mitmischen um auch seine Geschlechterrolle zu definieren. Das Gefühl, ein Mann zu sein, kann einem letztendlich nur eine Frau geben.

    Gut ok, da kann ich wohl nicht so ganz mitreden?! Zumindest hab ich es so noch nie gesehen...


    Irgendwie les ich hier bei jedem Deiner Beiträge Frust heraus und ich bezweifle, dass man Dir das im Reallife dann nicht auch anmerkt. Ich finde allerdings nichts schlimmer als permanent gefrustet teilweise schon verbitterte Menschen, die wie es in einem Liedtext so schön heißt "vom Schicksal gefickt" wurden und nun denken, dass sie das "Recht" haben gefrustet zu sein. Klar, können sie das haben, nur werde ich mit so Menschen nicht lange warm! Eine ehemalige Freundin von mir war so. Sie hat mir bei jedem Treffen die Ohren vollgeheult wie schwer sie es doch hat als Single und das Leben sei ja so ungerecht und blablablubb.... Glaube nicht, dass sich das positiv auf die Männer ausgewirkt hat.... Bin irgendwann nicht mehr mit ihr weg, weil ich das "geheule" nicht mehr ertragen habe! War nach solchen Treffen selbst jedesmal so gefrustet, dass ich mir dann gesagt hab: Nee, das brauchst Du wirklich nicht!

    Ich habe heute einen schönen Spruch für uns Singles gelesen:


    "Allein sein zu müssen ist das Schwerste,


    allein sein zu können das Schönste!"*:)

    Amberle

    Ich kenne eine Frau (39), die hat das jahrelang so gemacht wie Du. Und jetzt findet sie keinen mehr. Die ist fix und fertig!

    Was hat sie jahrelang so gemacht wie ich? War sie glücklich, zufrieden und hat auf den Richtigen gewartet??? Das ist ja furchtbar!:-/

    Mich würde auch mal interessieren, was sie genau gemacht hat.... Hat sie jeden abgewiesen, weil sie dachte es ist nicht der Richtige?!:-/