• Wo sind die ganzen normalen Singles zwischen 25 und 30?

    War gestern mit ner Freundin unterwegs und mir fiel ganz extrem auf, dass es dort, wo wir waren keinen einzigen normalen Typ in unserem Alter gab! Weder als Single noch vergeben! Mir ist das letzte Woche schon aufgefallen und ich frag mich: Wo verstecken die sich? Die in Beziehungen ok, die sind wahrscheinlich zuhause, weil sie nicht mehr so oft weg sind,…
  • 1 Antworten

    @ disappointed

    Da kommt mal wirklich Freude auf meinerseits. Du sprichst mir aus der Seele.


    Nehm mich selber sehr ähnlich wahr, führt zu gleichen Ergebnissen.


    Ja, solche Menschen wie wir sind normal. Alles andere als im Sinne von durchschnittlich, sondern eben normal auf die Materie bezogen. Man bietet und erwartet was, was ganz "normal" funktionieren würde, davon bin ich felsenfest überzeugt.


    Ich glaub das ist es, was so unattraktiv macht: Die Ausstrahlung, daß man was Beständiges und Funktionstüchtiges bietet. Die Menschen wollen Unsicherheit, die ist spannend. Männer stehen auf Frauen, die dem Massengeschmack entsprechen. Reizvoll, da die Konkurrenz groß. Frauen stehen auf Männerimponiergehabe und sonstige "besondere" Attribute, das Spielen damit ist reizvoll. Losgehen tuts ja anfangs mit dem Spiel, das soll natürlich spannend sein. Und jeder hofft insgeheim, daß aus dem Spiel dann Ernst und was Beständiges wird.


    Die gekonnten "Schauspieler" haben den größten Marktwert, weil viele auf das anfängliche "Spektakel" einsteigen. Wer da nichts zu bieten hat, hat verloren. Zeigt man von Anfang an nur die "wahren" Werte, die einen ausmachen und die man in der Beziehung ausleben will, interessiert das keinen. Das soll dann erst später folgen.


    Damit kehr ich zum Titel des Threads zurück: Die normalen Singles. Viele würden diese gern für eine Beziehung haben, aber wenn man auf sie im Leben trifft, interessieren sie ganz einfach nicht. Weil sie anscheinend halt uninteressant wirken. Und trotzdem das sind, was viele eigentlich wollen.


    Schizophren, aber ist wohl so. Zeigen normale Singles ihre Werte, die eigentlich von anderen für ne Beziehung gewollt werden, entwickelt sich sofort ne platonische Freundschaft draus. Versuchen diese zu schauspielern, wirds sofort enttarnt, da unauthentisch.


    Und es gibt keine, wirklich keine Frau der Welt, für die das anfängliche reizvolle Spiel nicht in irgendeiner Form Grundvoraussetzung für ne Beziehung ist. Ists für mich auch irgendwie, aber nicht in der anscheinend gewünschten Form.


    Zukunft planen? Kann man machen, aber bitte unabhängig von der unzuverlässigsten Variable des Planeten, nämlich anderer Menschen.


    Ich kann planen, mir dieses und jenes zu leisten und dann das Geld dafür zu organisieren, ich kann planen die Welt zu bereisen, ich kann berufliche Karrieren anstreben. Alles machbar. Aber ich kann nicht als Single planen zu heiraten und Kinder zu haben. Ich kann mirs allenfalls wünschen. Aber dies hängt eben von was ab, was ich in keinster Weise wirklich beeinflussen kann, also wieso in die Richtung was planen...

    Ja, es kommt wohl alles anders als man es sich in seinem jugendlichen Leichtsinn ausmalt;-)


    Muß aber sagen, daß meine Hoffnungen und Erwartungen ans Leben immer noch ziemlich die gleichen sind wie damals. Funktioniert nur einfach nicht.


    Muß wohl einfach mal Faust herhalten, wenn man mit 30 schon alles erreicht hätte, was man sich vorgenommen hat, könnt man ja morgen schon sterben, weil der Rest dann sinnlos wäre.


    Also weiter nach den Dingen streben und nichts davon erreichen, dann ist das Lebensziel erreicht: Geht anscheinend nur alles um Entwicklung, Lernen und Evolution. Und als gereifter entwickelter Mensch, ders zu nichts gebracht hat (und erkannt hat, daß es darum wohl nicht geht), kann man dann beruhigt den Löffel abgeben.


    Sarkasmus/Zynismus/Ironie stellen wohl eine der Lebenspraxis angemessene Einstellung dar.;-D

    Zitat

    Es gibt keinen Weg zum Glück, denn der Weg ist das Glück

    Schauen wir mal, ob das einer auf nem meilenlangen Weg zur nächsten Oase halb am Verdursten beim Ankommen an dortiger auch sagen wird. Ich denk: Er wird überglücklich saufen und sich übers Wasser freuen.

    Hi


    Schade, immer wenn ich hier mal reinschaue ist nichts los. Bin wohl zur falschen Zeit am richtigen Ort ;-).


    Schön das es noch Menschen gibt die eine Ähnliche einschätzung vom Leben haben. Fühle mich gleich nicht mehr so alleine.


    Ich wollte auch mit 30 verheiratet sein und Kinder haben und ne eigene Familie mit allem drum und dran. Nunja, und nun lande ich hier ;-D.


    Scheint ja wirklich was mit erwartungshaltung zu tun zu haben. Soweit ich das aus einigen Gesprächen (vorwiegend mit Frauen) herausgehört habe, warten und suchen diese nach DEM MISTER RIGHT.


    Zwischendurch verirren sie sich, dahin:

    Zitat

    Die gekonnten "Schauspieler" haben den größten Marktwert

    . Und dann heulen sie sich bei dem guten Freund, der man ja ist, aus. Hm, als guter Freund taugt man wohl aber mehr is nicht. Da nehmen wir doch mal lieber den Typen aus dem Internet, den man seit 5 Minuten kennt und der die liebe des Lebens ist. Ganz toll.


    Hab mich jetzt wieder mit dem Single dasein angefreundet. Hat etwas gedauert, aber es ist okay.


    Und heute war die 1. Stunde meines Tanzkurses. War richtig gut. Aber, dort lernt man garantiert keinen Partner kennen, soviel ist schon mal sicher.


    So, schönen Gruß aus dem Sauerland *:)

    Schöner Gruß aus dem Bayernland:=o


    Sauer bin ich aber auch, wenn auch nicht aus Sauerland.


    Ich bin heut auch allein zu Hause geblieben. Keinen Bock aufs Discogesindel heute. Kommt aber mit Sicherheit wieder.


    So wirklich anfreunden konnt ich mich mitm Singledasein noch nie. Es gibt für mich keine Singlevorteile, da ich in ner Beziehung auch meine Sachen ausleb und nicht zurücksteck. Von dem her is ne Beziehung immer ein plus. Abfinden kann ich mich mit dem Singledasein auch nicht so recht, nicht wirklich mit knapp 29.


    Mein nächstes Projekt dahingehend ist der Internetsinglebörsenkrempel. Ein Experiment. Ich versprech mir rein gar nichts davon (Fakes, Doppelaccounts, Männerüberschuß, rein virtuelle Kommunikation anfangs, dürftige Profile durchforsten usw.), aber man muß halt jeden Mist mal ausprobiert haben. Wills zumindest mal so weit forcieren, eine in real life zu treffen. Kann nur Murks dabei rauskommen, aber wer weiß?


    Vielleicht machts ja einfach Spaß blöd rumzuschreiben und auf ein Treffen hinzuarbeiten, sofern halt überhaupt eine antwortet. Haben Frauen ja meist nicht nötig, bei zig Mails jeden Tag im Postfach. Die brauchen da gar nichts tun außer abwarten und aussortieren. Schööönes Geschäft für Männer...


    Tanzkurs? Was denn für einer? Was willst du damit anfangen?

    Du...

    ich habe mit so einer Kontaktanzeige meinerseits... "ich suche nicht..." "bin..." stelle mir vor"..." einen Volltreffer gelandet und gleich auf Anhieb einen wunderbaren Diamanten kennengelernt, der nurnoch schwärmt und für den ich sein "alles" bin... Und ich liebe diesen Mann über alles. Das er 14 Jahre älter ist, bringt für mich die Würze in diese Beziehung, da ich auch keine typisch 30 jährige bin... Also nicht zu große Vorurteile haben, unter dem Schund gibt es auf beiden Seiten feine Menschen.


    Ich wünsche dir viel Glück!

    Gut, werd den Schund ausprobieren. Und vielleicht is ja wirklich was dabei... Muß halt nur die richtigen finden.


    Danke für dein positives Beispiel!

    Guten Morgähn!


    :)D rüber schieb.


    Hab gestern meine Prüfungen bestanden! :)^ Daraufhin war ich abends mit meinen Leuten einen trinken. Naja, sie haben getrunken, ich bin gefahren, hab heut um 10 noch eine Prüfung. ;-D Waren in einem Gebiet unterwegs in dem wir normalerweise nicht sind. War sehr interessant. Waren zu 6 unterwegs. Zwei Päarchen, zwei Singles. Mein Kumpel, der ebenfalls Single ist, ist jetzt auch 29 und der meinte irgendwann: Nur junges Gemüse hier und wenn ich mich wirklich mal mit einer Älteren unterhalte, dann hat sie schon 1 oder 2 Kinder! Für mich lief es da etwas besser, wobei ich gestern absolut überhaupt nicht auf neue Kontakte aus war! Innerhalb kürzester Zeit hatte ich nen netten Gesprächspartner und - welch Wunder - 26 Jahre alt, Single, gutaussehend und es kam nicht nur geblubber. ;-D


    Muss sagen, dass ich gerade anfange das Singledasein etwas zu genießen. Wurde heute morgen von einem netten Bekannten geweckt, der meinte er müsse mich mal anrufen, weil er gerade an mich denkt! ;-) Haben dann ausgemacht uns diese Woche mal zu treffen. Völlig unverbindlich. Bin noch nicht so weit mich auf was neues einzulassen. Genieß im Moment einfach die Aufmerksamkeit der anderen!:-p


    Wünsch Euch einen schönen Sonntag! *:)

    Mich wundert es immer wieder, ist es eine gesellschaftliche Erwartungshaltung ? Liegt es an der Erziehung ? an der Genen ?


    Ich sollte eigentlich aufhören mir andauernd den Kopf über dsss WARUM zu zerbrechen, aber ich kanns wohl einfach nicht lassen nach einer rationalen Erklärung (die es wohl nicht gibt) zu suchen.....


    Eine Erkärung dafür warum jeder irgendwann mal Familie und CO will und Singledasein als etwas schlechtes angesehen wird (von der handvoll ausnahmen mal abgesehen) und nicht z.B. als selbstzweck.


    Ich kenne echt nur ganz ganz ganz wenige Leute die mit 30 keine Kinder und Famie haben oder zumindest nicht welche wollen. Von den wenigen Leuten sind einige schwul und haben einen festen Parter, andere haben einen festen Partener (also eine Beziehung) wollen aber bewusst keine Kinder und andere bekommen keinen ab / finden nicht den richtigen wollen aber jemanden.


    Aber ich habe echt noch nie jemanden in dem alter getroffen der single dasein als positiven Selbstzweck sieht. Warum nur ? was haben die Menschen denn dagegen allein zu sein ? mit 40 / 50 / 60 / allein zu sterben ? Ist das so schlimm ?


    Kann man sein Leben nicht gluecklich und in vollkommener Zufriedenheit Leben ohne jemals einen Partner zu haben (auch keine sexbeiziehungen oder sonstwas) geht das


    Und damit meine ich jetzt nicht die Workaholiks, die sich auf ihre Karriere versteifen usw, sondern ganz normale Menschen....


    Ich finde es schon erstaunlich wie sehr sich 20 Jährige Menschen auch unterscheiden, allein alt werden will NIEMAND.... Aber warum...........


    Ist das alles ? Sein leben zwangsläufig mit jemandem zu teilen ? gibt es nicht mehr im Leben ? Sonst noch etwas ? Irgendwie lascht mich die Natur des Menschen an.......

    @ Kringel79

    Zitat

    Nur junges Gemüse hier und wenn ich mich wirklich mal mit einer Älteren unterhalte, dann hat sie schon 1 oder 2 Kinder!

    So ist es. Oder will mit aus ihrer Sicht jüngeren gar nichts anfangen. Oder ich versteh mich gut mit ihr, aber will nichts von ihr. Mit älteren gehts aus Männersicht zwar weniger kompliziert und menschlicher zu ohne das übliche Gehabe der Jüngeren, aber draus ergeben tut sich nichts außer Platonisches.

    Zitat

    Genieß im Moment einfach die Aufmerksamkeit der anderen!

    So würd mir das Singledasein wohl auch mehr Spaß machen. Wenn man eben das Gefühl hätte, da wär schon noch was drin, nur man hats eben grad nicht. Aber die Erfahrungen mach ich ganz einfach nicht. Ja, es gibt glückliche Singles, aber die könnten sich jederzeit auf was einlassen, wenn sie nur wollten/könnten. Der Rest der Single hat einfach keine Möglichkeiten oder Gelegenheiten dahingehend und ist somit unglücklich.

    @ vsepr

    Zitat

    Eine Erkärung dafür warum jeder irgendwann mal Familie und CO will und Singledasein als etwas schlechtes angesehen wird (von der handvoll ausnahmen mal abgesehen) und nicht z.B. als selbstzweck.

    Also was die Gesellschaft drüber denkt ist doch furzegal. Sicher gibts vorgelebte Modelle, aber jeder halbwegs reife und entwickelte Mensch wird da seinen eigenen Weg finden und sich von gesellschaftlicher Erwartungshaltung lösen. Das gleiche gilt für die Erziehung. Mit den Genen schauts anders aus, von denen kann man sich nicht lösen. Die sind quasi deterministisch. Natürlich treibt einen dass Naturprogramm zum anderen Gschlecht, die Rasse soll ja erhalten bleiben. Sex dient der Fortpflanzung, Beziehung dient der gemeinsamen Nachwuchsaufzucht. Der moderne Mensch will das nicht wahrhaben und stellt sich dank geistiger Abstraktionsfähigkeit drüber und sieht andere Mechanismen dahinter. Selbstverwirklichung, freundschaftliche Aspekte usw. werden mit Beziehungen assoziiert. Von Natur aus spielen diese Aspekte keine Rolle. Sich verlieben, Balz, draufwerfen, Kind generieren, nebenbei stabile Beziehung entwickeln, damit Kind erfolgreich aufgezogen werden kann. Kind ist biologisch mit 12 ausgewachsen (dann selber zeugungsfähig), von Natur aus muß die Beziehung dann auch nicht mehr länger halten. Mann kann dann andere Partnerin beglücken und für größere Genstreuung sorgen.


    So ists von Natur aus, kann man gerne versuchen das umzumodeln und sich zu wehren, aber die Schwierigkeiten sind dann nicht weit. Mensch strebt immer nach göttlicher Anmaßung und möchte sich über seinen eigenen Hintergrund erheben. Mensch ist aber nichts anders als eine Menschenaffenrasse, nichts besonderes. Kann sich halt verbal artikulieren, ein wenig abstrahieren, hat somit ein Gefühl für Zukunft und Vergangenheit. Ein paar Hirnzusatzfeatures sorgen für künstlerische Aspekte. Das wars dann aber auch schon, der Rest wie bei Schimpansen.


    Was bringen die Zusatzfeatures im Endeeffekt? Nur Ärger. In sehr kurzer Zeit hats der Mensch schon fast geschafft, seinen und den Lebensraum aller anderen irdischen Lebewesen komplett zu ruinieren, die restliche Zeit wird mit Fragen (vor allem den von Natur aus unsinnigsten Warum-Fragen) und Reflexionen über Vergangenheit und Zukunft verplempert. Und zudem alle Naturprozesse bis zur Unkenntlichkeit verzerrt und verfremdet.


    Der Mensch ist zudem vergleichbar mit extrem überzüchteten Hunderassen, die entwickeln aktuell auch alle möglichen physischen und auch immer mehr psychischen Defizite.


    Alles hausgemachte Probleme. Der Mensch wills anscheinend so (sonst würde er es ja nicht so machen), beklagt sich dann aber immer wieder drüber. Als hätt ers nicht selber verschuldet.


    Singledasein als positiver Selbstzweck?


    Funktioniert nur auf abstrakter Ebene. Beziehungsattribute scheinbar auf Freundschaften verlagern, Sexualität nur durch Selbstbefriedigung, käuflich oder ONS ausleben, alles aufs Pferd Selbstverwirklichung setzen. Das geht ne Weile gut, aber die Naturkräfte werden immer stärker bleiben. Warum gegen Windmühlen kämpfen? Am Schluß zieht man eh den kürzeren. Dann kann ich besser gleich zu meiner menschlichen und animalischen Natur und Existenz stehen, anstatt immer davor davonzulaufen. Es hört ja auch keiner zu atmen auf, nur weil er sich spontan einbildet, es müsse sich auch ohne Sauerstoff gut leben lassen. Versuch Anaerobier zu werden, wirst der erste sein, dems gelingt.


    Es muß halt jeder für sich entscheiden, wie weit er den natürlichen Aspekt wegreduziert. Am besten ists, man hält sich zumindest die ganze Palette offen. Ich will zunächst ein Leben leben, daß eine Beziehung begünstigt. Mit der "Richtigen" würd ich die dann ohne wenn und aber eingehen. Wenns paßt bei dieser auch (ein Leben lang) bleiben. Und wenns beide wollen auch eine Familie gründen. Ich will nichts davon unbedingt hier und jetzt konkret umsetzen, aber auf jeden Fall alle Optionen behalten.


    Ich steh zur menschlichen Existenz. Ich mach das beste aus dem Singledasein, weiß aber, daß es nie mein persönliches Maximum erreichen wird. Und ich beschneid mich nicht selber der Möglichkeit des Maximums aus Selbstschutz- oder sonstigen Gründen.


    Es geht ja nicht nur ums Familie gründen. Es geht auch um körperliche Nähe teilen (in Freundschaften sehr eingeschränkt möglich), Geschlechtsidentifikation (eine Frau gibt dem Mann das Gefühl, ein solcher zu sein), die Errichtung einer Basisstation mit beständigen Parametern (Beziehung, Freunde, Arbeit, Wohnung, Hobbies usw.), Beziehungspsychotherapie (erwiesenermaßen gibts keine bessere Therapiemöglichkeit, in jeder Beziehung therapieren sich die beiden Partner automatisch gegenseitig, egal obs einem bewußt ist oder nicht). Als einzelner Mensch bringt mans ohnehin nicht recht weit. Also alle Synergieeffekte nutzen, auch die der Beziehung.


    Ich kann also zusammenfassend sagen: Trotz aller Widrigkeiten halt ich Beziehungen für unabdingbar für ein glückliches Leben. Und darauf bin ich ganz allein für mich selber gekommen, hat nichts mit gesellschaftlicher Erwartung usw. zu tun.

    Zitat

    Also was die Gesellschaft drüber denkt ist doch furzegal. Sicher gibts vorgelebte Modelle, aber jeder halbwegs reife und entwickelte Mensch wird da seinen eigenen Weg finden und sich von gesellschaftlicher Erwartungshaltung lösen

    Natürlich löst man sich davon und geht seinen eignenen Weg, trotzdem werden Langzeitsingles (freiwillig oder nicht) nie sooo 100 % voll akzeptiert wie "normale" Menschen. Dazu gehören dann die Sprüche, das in irgendeine Schublade gesteckt werden, Benachteiligung vom Staat (höhere Steuern für Singlens usw) und und und.


    Die Gesellschaft betrachtet das Singledasein nicht als eine vollwertige Lebensweise für die Dauer, sondern immernoch nur als Übergangszustande und das ist es was nervt.


    Nan kann sich davon lösen, die ganzen DInge einfahc ignorieren und und und,trotzdem wird man immer mit dem standartmodellen (wo singledasein auf dauer eben nicht dazugehört) verglichen, ob man sich dem ganzen wirklich komplett entziehen kann halte ich für fraglich, sofern man auch noch verwandtschaft, freundschaften, gut arbeitskollegen usw haben will....