• Wo sind die ganzen normalen Singles zwischen 25 und 30?

    War gestern mit ner Freundin unterwegs und mir fiel ganz extrem auf, dass es dort, wo wir waren keinen einzigen normalen Typ in unserem Alter gab! Weder als Single noch vergeben! Mir ist das letzte Woche schon aufgefallen und ich frag mich: Wo verstecken die sich? Die in Beziehungen ok, die sind wahrscheinlich zuhause, weil sie nicht mehr so oft weg sind,…
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    "Halbe Hemden" gehn halt gar nicht... Einer meiner Exen war so ein "halbes Hemd". Der sollte uns damals bei der Ernte helfen. Gott was ein Weichei

    Ist halt das dumme, daß zwischen Optik und dem, was dahintersteckt, oft ein Stück dazwischen ist. Ich selber schau vielleicht auch etwas halbhemdig aus, bin aber kraftmäßig vielen, welche da männlicher daherkommen überlegen. War beispielsweise dieses Jahr das erste Mal in nem Klettersteig, 30 Grad Überhang ohne Probleme. Is halt wieder die alte Leier, wahrscheinlich kommts wieder mal mehr drauf an, wie etwas erscheint und nicht wie es ist. Illusionen bestechen meist mehr als Fakten.


    So weren ja oft Attribute wie Beständigkeit, Zuverlässigkeit, Wertehochhalten usw. als langweilig empfunden, was ja eher Faktischem entspricht. Abenteuerlust, Verwegenheit, Spontanität usw. sind eher positiv besetzt, da eher dem illusorischen verbunden.


    Singlebörsen: Jeder berichtet anscheinend das gleiche. Stimmt mich nicht gerade positiv. Werds trotzdem die nächsten Monate in Angriff nehmen (da läßt sich meine grenzenlose Motivation dahingehend ablesen!) und dann auch das gleiche berichten...

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    Ansonsten mußten wir festellen das in der Stadt zwar viel los war, aber die anzutreffenden Frauen entweder zwischen 16 und 20 waren oder ab 40. Die dazwischen waren entweder vergeben oder zu Hause bei den Kinder oder weiß der Himmel wo

    Deckt sich mit meinen Erfahrungswerten im allgemeinen, leider.

    Im übrigen trudelt bei mir zur Zeit alles einfach so dahin. Während der Woche arbeiten, danach abhängen und nix besonderes. Wochenende ab und an privates Abgeflacke, Spieleabende usw. Zeit vergeht recht schnell, passieren tut irgendwie gar nix. Einfach Alltag pur. Entsprechend gehts mir auch: Gottseidank in keinster Weise schlecht, gut aber auch nicht. Es ist zwar auch nicht so schlimm, wies schon mal war, nämlich daß es einem quasi gar nicht mehr geht, aber es geht schon in die Richtung. Nicht motiviert, aber auch nicht auf alles sch... Beides hat so seinen Reiz, mal in die eine, mal in die andere Richtung. Das dazwischen ist eben dieses undankbare Niemandsland. Nach oben ist n weiter Weg, nach unten ebenso.


    Hab bisher in meinem Leben festgestellt, daß da nur das Schicksal dran schrauben kann. Entweder passiert eben der volle Dreck oder was Gutes. Wirklich was ändern kann man da selber leider nicht. Man kann sich aufm Level halten, wie ich gern sage, aber ohne schicksalshaftes Zutun geht sich da nix. Aus Chancen kann man was machen, aber die Chancen selber kreieren halt ich für wenig möglich.


    Der Faktor Zeit wirds richten. Aber natürlich muß ich erst mal wieder grenzenlose Geduld aufbringen, wie könnte es auch anders sein. Eigentlich lachhaft, wie einfach das Leben im Grunde strukturiert ist. Ganz wenige Grundgesetze, die immer vorherrschen. Jeder will da ger seine eigenen Gesetze entwickeln, aber vergebens. Und das ist das, was mich wirklich langweilt. Das Leben ist viel zu berechenbar. Aus A folgt B, aus B folgt C, aus C wieder A. Und je länger man sich den Mist anschaut, umso mehr durchschaut man ihn. Sicher, so kann man sich gut drauf einstellen und erlebt wenig böse Überraschungen, der Reiz entschwindet aber ebenso. Echte Überraschungen erleb ich alle paar Jahre mal. Wo ich wirklich verblüfft bin und nicht damit gerechnet habe. Sehr magere Ausbeute.


    Das bezeichne ich als Lebenslangweile. Nicht zu verwechseln mit klassischer Langeweile, die kenn ich so gut wie nie. Weiß mich gut zu beschäftigen, der Tag könnte gerne auch länger sein.


    Naja, werd dann mal wieder das genießen, was schön ist, schlafen. Tut zur Zeit total gut. Viel Träume, gehts recht ab. Immer in der Früh interessant, seine nächtlichen Meisterwerke zu analysieren.


    Soweit das Wort zum Freitag. Bis morgen.


    An alle einen :)* für schöne Träume...

    Moin allerseits

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    So weren ja oft Attribute wie Beständigkeit, Zuverlässigkeit, Wertehochhalten usw. als langweilig empfunden

    Sehe ich genauso. Bin auch eher einer auf den man sich verlassen kann, der im Leben steht, an Werte glaubt , andere Repektiert und für die Freunde da ist wenns grad schlecht läuft oder so. Bin halt so der nette :-/ Mann von nebenan. Hab früher öfter gehört das ich ja ein toller Schwiegersohn wäre. Super, gebracht hats nichts. Die Frauen scheinen eher auch die Typen die

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    Abenteuerlust, Verwegenheit ...

    bieten und sie auch mal scheiße behandeln zu stehen. Netter Typ taugt toll als freund, da kann man sich ausheulen und auch anlehnen, aber als Beziehung ist der dann raus. Scheiß Welt.

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    Hab bisher in meinem Leben festgestellt, daß da nur das Schicksal dran schrauben kann.

    Nicht nur aber auch;-). Jeder kann ja sein Glück selbst beeinflussen (in einem gewissen Rahmen natürlich).

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    Das Leben ist viel zu berechenbar.Aus A folgt B, aus B folgt C, aus C wieder A. Und je länger man sich den Mist anschaut, umso mehr durchschaut man ihn.

    Hm, so richtig durchschaut habe ich den Mist noch nicht. Ich denke man kann dem etwas entgegenwirken in dem man auch mal neue Dinge in Angriff nimmt. Die einen fordern, die mal ganz anders sind als das was man immer so macht. Das gibt dem ganzen dann wieder den Reiz zurück.

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    Weiß mich gut zu beschäftigen, der Tag könnte gerne auch länger sein.

    Ja, der Tag könnte manchmal echt ein paar Stunden mehr haben. Oder ich müßte einfach das arbeiten weglassen ;-D


    apropos arbeiten, ich werd dann jetzt mal was tun.*:)

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    Ist halt das dumme, daß zwischen Optik und dem, was dahintersteckt, oft ein Stück dazwischen ist.

    Das ist klar! Mein Exex war auch sehr dünn hatte aber Kraft wie ein Bär, das sah man ihm auch nicht an. Mit "Halbem Hemd" meinte ich jetzt halt eher so (nicht übelnehmen) "Büroschnösel", die sich die Hände nicht schmutzig machen möchten und halt eben auch nicht zupacken können! Ich such beim besten Willen keinen "aufgepumten" Bodybilder und es muss auch sonst nicht das totale Muskelpaket mit Sixpack sein.... Aber ein bissel "Kreuz" darf er schon haben...


    Nach meinem Exex bevorzuge ich übrigens nicht mehr die verwegenen, abenteuerlustigen Männer! Der war nämlich total emotionslos, zumindest konnte er kaum welche zeigen. Zuhause gings ja noch, aber draußen?! Never ever! Rückblickend war das - emotionsmässig - die schlimmsten Jahre meines Lebens. Ständiges Achterbahnfahren!


    Mein Ex ist auch eher die "liebe Schwiegersohn"-Variante und er hat mich bei einigem mal wieder zurück auf den Boden geholt. War so der perfekte Ausgleich zu mir. Ich total hip, chaotisch, Party, Party, Party, komm ich heut nicht komm ich morgen, er das Gegenteil. Absolut zuverlässig, treu, beständig, respektvoll - halt eben der "perfekte" Schwiegersohn. (Hat mir meine Mutter ja auch die Tage gesagt, dass sie ihn am liebsten hatte von meinen ganzen Kerlen...) Und er war mir nie zu langweilig, im Gegenteil!

    Edit: Dieser "halbe Hemd" Ex hatte übrigens einen durchtrainierten Körper (Fussballer) und war auch nicht gerade dünn, aber er konnte mit körperlicher Arbeit absolut nix anfangen.... Und das kann ich halt nicht "gebrauchen" :-p

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    Mit "Halbem Hemd" meinte ich jetzt halt eher so (nicht übelnehmen) "Büroschnösel", die sich die Hände nicht schmutzig machen möchten und halt eben auch nicht zupacken können!

    Hä? Wo ist mein Beitrag unter dem Zitat? Ok, dann eben nochmal .. *grml*


    Also ich denke da an meinen Ex ... der sah zwar stark aus, aber konnte irgendwie kaum was allein.


    Ich vergess auch nie mehr, was er mal zum Thema sich schlagen meinte: Er würde das aus Prinzip nicht tun (sehr schön!), einzig und allein aus Angst um sein Gesicht (äh was ?!) ...

    Schlägereien?! Öh ja, wenn sich ein Kerl meint prügeln zu müssen, dann ist er so oder so nicht der Richtige für mich. Auf Neandertaler hab ich keine Lust. Sich wehren wenn man angegriffen wird ok, aber sich reizen lassen bis man zu schlägt? Keine Chance! Mein Ex hat oft als Türsteher ausgeholfen, einfach weil er von der Statur her ausieht als würde er was tun! Aber hatte noch nie ne Schlägerei und man kann ihn da auch nicht provozieren. :)^

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    Netter Typ taugt toll als freund, da kann man sich ausheulen und auch anlehnen, aber als Beziehung ist der dann raus. Scheiß Welt

    Ich glaub gar nicht mal, daß das der "schlimme" Faktor ist, zumindest nicht in meinem Fall. Ich entsprech jetzt nicht unbedingt dem "netten" Typ, hab schon genügend Ecken und Kanten. Bin bisweilen auch sehr direkt und anmaßend.


    Bei mir scheints auch so zu sein, daß ich einen ersten Eindruck vermittle, der ganz verschieden ist von dem, wie ich wirklich bin. Habs mir auch berichten lassen. Scheine zunächst sehr rational, unterkühlt, etwas arrogant und herablassend rüberzukommen. Das zieht natürlich wenig an. Wer mich dann doch näher kennenlernt, revidiert diesen Eindruck dann zumeist, werd ich eher als emotional, warmherzig, offen gesehen. Besser wirds dann aber auch nicht, dann schein ich mich nämlich als anstrengend, zu unkonventionell, speziell, hochtrabend, mit Sonderinteressen behaftet usw. zu entpuppen. Zieht auch wieder nicht. Von dem her ists auch wurscht, daß sich der erste Eindruck von mir und die "Wahrheit" nicht decken, haken tuts sowieso.

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    Jeder kann ja sein Glück selbst beeinflussen (in einem gewissen Rahmen natürlich).

    Glück ist eben für jeden was anderes. Für viele ist Glück auch oft "starke Zufriedenheit". Ich differenzier das knallhart. Zufriedenheit ist das, was ich beeinflussen kann: Besseren Job suchen (der mir mehr entspricht, mehr Geld bringt...), guter Gesundheitszustand (drauf achten, Ernährung, Sport), Hobbies (seine Interessen finden und ausleben) usw.


    Kann ich alles beeinflussen. Und auch jederzeit ändern. Wenn das alles nach meinen Bedürfnissen optimiert ist, gehts mir gut im Sinne von zufrieden.


    Glück ist was anderes. Ich kann nur sagen: Immer wenn ich glücklich bin/war, hat das nicht das Geringste mit einem Einfluß meinerseits zu tun. Inspiration kommt, ich mache gute Musik. Ich bin im Sommer draußen in der Natur und hab einen Natur-Glücks-Flash. Ich lerne zufällig einen Seelenverwandten kennen. Ich verliebe mich.


    Alles schon passiert, zudem noch zahlreiche "Alltagsglückmomente", die sich einfach grundlos mitunter einstellen.


    Es gilt für alle Glücksmomente, die mir bisher widerfuhren: Ich hab nicht im geringsten dran geschraubt oder dran gebastelt. Es kam einfach so.


    Is vielleicht aber auch davon abhängig, was man eben als Glück empfindet. Mich machen eben eher diese schicksalshaften Sachen glücklich, die haben ihren Reiz. Das mit der Zufriedenheit seh ich eben nur als Optimierungsprozesse. Ich richte mir das Leben so ein, daß es zu mir paßt. Das geht mit vielen Dingen, ich nutze das und bin von dem her zufrieden. Nicht vollkommen, ganz klar, aber da bleibt ja noch viel Zeit um weiter zu optimieren. Mitm Glück ist es anders: Das kann man nicht festhalten. Man erlebt es. Man verlebt seine Lebenszeit und jeder Moment könnte sich als ein glücklicher zeigen oder nicht. Die Zeit kehrt nicht wieder, also gilt es das Beste aus dieser herauszuholen. Will sagen: Zufriedenheit kann man auf morgen verlagern, das Glück nicht. Ich weiß, daß ich morgen genauso zufrieden sein werde wie heute, bezüglich des Glücks läßt sich nix sagen. Da kann man nur die Vergangenheit analysieren: Und da seh ich bei mir Phasen von Zeiten mit gehäuften Glücksmomenten und Phasen mit weniger von diesen. Und seh auch von was diese Momente abhängen. Und sehe, daß es in meinem Fall immer von Dingen abhängte, die sich meinem Einflußbereich entzogen. Kann nur sagen: Bin dankbar, daß ich sie erleben durfte. Ich "jage" quasi nur den Institutionen hinterher, die gehäuft Glück mit sich gebracht haben, nicht dem Glück selber.


    Auf die Materie hier bezogen: Ich wünsch mir eine Beziehung mit der "richtigen", weil diese ein gutes Potential für Glücksgefühle bieten könnte. Ich hatte in Beziehungsphasen im allgemeinen eine größere Anhäufung von Glück, obwohl es nicht mal die "Richtigen" waren. Und das ohne jede Schönfärberei, ganz objektiv betrachtet. Bestätigt auch mein ganzes Umfeld, in Beziehung schein ich generell viel glücklicher gewirkt zu haben als als Single. Zufriedenheit scheint unabhängig davon zu sein. Bin jetzt bereichsspezifisch ebenso (un)zufrieden wie in Beziehung.


    Soviel zum Thema Glück.

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    Hm, so richtig durchschaut habe ich den Mist noch nicht. Ich denke man kann dem etwas entgegenwirken in dem man auch mal neue Dinge in Angriff nimmt

    Sicher, das ist implizite Logik. Schon klar, daß ich was neues, mit dem ich bisher nix zu tun hatte, nicht von vornherein komplett durchschauen werde. Ich neige gern zum Abstrahieren und Generalisieren, von dem her schenk ich mir zuviel neues. Sind oft nur eine oder zwei Ecken dazwischen oder ein paar Parameter anders im Vergleich zu dem, was man schon kennt. Das Prinzip ist immer dasselbe und das glaube ich, anmaßend wie ich bin, durschaut zu haben. Da meinen auch manche gegenüber mir: Job wechseln, umziehen, neue Interessen entwickeln usw. Aber das Rad wird damit nicht neu erfunden. Alles Varianten vom Altbekannten. Ein gutes hats natürlich: Aktivierung im psychologischen Sinne. Neue Reize, Impulse usw. Macht einen aktiver, weniger träge. Führt dann halt zu der aktiven Form der Zufriedenheit. Aber das ist halt Geschmackssache. Ich schöpf die Zufriedenheit mehr aus der Ruhe. Alles ruhig angehen, mal schauen, was so passiert usw. Kein Streß...


    Halbes Hemd: Bin ich in dem Sinne woh nicht. Kann schon zupacken mir die Hände schmutzig machen usw. Tu ich auch gern. Also gern bei Arbeiten mithelfen, was basteln und reparieren, Leuten beim Umziehen helfen, Wohnung renovieren usw.


    Hab, wie ich mit meiner Ex zusammen war, auch mal gern im Stall andere Pferde geputzt oder longiert, einfach so (besser als den Dressurkrempel als Zuschauer zu beurteilen oder ne Dressur einzustudieren, konnte mir die ganzen Buchstaben immer nicht merken).


    Schlägereien haben mich bisher wenig interessiert, eine etwas seltsame Art, sich auseinanderszusetzen oder Probleme zu lösen. Bin ich wohl zu wenig aggressiv dafür.

    *mitTränensäckenreingelaufenkomm*


    Welt ist doof !! *schmoll*


    Alles ist prima ... ok damit ergibt obiger Satz keinen Sinn mehr ... aber ich bin SINGLE! Wäääh! Ich hab grad wieder so genug davon !!


    Heute nachmittag war ich ja noch von all den tollen Vorteilen überzeugt ... aber jetzt ...


    Hab mir im StudiVZ Fotos von einem bekannten Pärchen angeschaut ... die sind so süß zusammen! Und er sooooo was von toll! SO einen will ich ! Der ist immer so lieb zu seiner Freundin, und so verliebt nach über einem Jahr noch, und überhaupt ...


    Menno.


    Ich hab die Hoffnung aufgegeben, in nächster Zeit jemanden zu finden.


    Kann ich mich wenigstens auf Studium konzentrieren und lauter Einser schreiben ... *seufz*


    Auch wenn ich den Stoff lieber zusammen mit einem Schatzi durchgehen würde !!


    Er muss doch noch nichtmal toll aussehen!! *snif*