• Wo sind die ganzen normalen Singles zwischen 25 und 30?

    War gestern mit ner Freundin unterwegs und mir fiel ganz extrem auf, dass es dort, wo wir waren keinen einzigen normalen Typ in unserem Alter gab! Weder als Single noch vergeben! Mir ist das letzte Woche schon aufgefallen und ich frag mich: Wo verstecken die sich? Die in Beziehungen ok, die sind wahrscheinlich zuhause, weil sie nicht mehr so oft weg sind,…
  • 1 Antworten

    Samstag abend, nix hat sich getan hier. Wird aber sicher wieder kommen, geh ich davon aus. Vielleicht geh ich später mal wieder weg, hatte jetzt wochenlange Abstinenz. Wie gewöhnlich alleine auf die Piste. Oder ich laß es bleiben. Mal sehen.


    Geh noch mal drauf ein von wegen ich habe den Mist durchschaut. Will ich natürlich nicht haltlos und anmaßend behaupten. Hier mal meine Thesen und Prognosen:


    Wir alle im Forum hier haben nun ja schon viele Aspekte zusammengetragen, Erfahrungen, Sichtweisen usw. Was kommt rum dabei? Hängt wie immer vom einzelnen ab. Mit den theoretischen Ansätzen hat jeder auf seine Weise recht. Theorien sind wunderbar als Theorien betrachtet, wenn wohl begründet erscheinen sie oft plausibel und realitätsnah. Ich geb euch in vielen Punkten oft recht, umgekehrt genauso. Es geht ja nicht ums recht haben, es geht im Endeffekt um den sich einstellenden Erfolg. Und der zeigt sich in der Praxis. Würde ein Mensch alle Theorien in die Tat umsetzen, aus allen Fehlern was lernen, alle möglichen Tipps und Ratschläge beherzigen, ja dann hätte man wahrscheinlich auch den gewünschten Erfolg. Ist halt nur eine Frage des persönlichen Willens und der Umsetzbarkeit. Am Willen scheiterts bei den meisten wohl nicht, alleine die Teilnahme und das Engagement in einem Forum wie diesen zeugt von guten Willen und der Bereitschaft sich mit sich selber, mit anderen und deren Sichtweisen auseinanderzusetzen und irgendwas "besser" zu machen statt das böse Schicksal zu verteufeln. Am Schluß liegts an einem selbst, vollkommen. Ist eben jeder auf sich allein gestellt und muß sehen, was er draus macht. Und dann trifft graue Theorie auf die anstehende praktische Umsetzung. Und dann zeigt sich recht schnell, daß guter Wille allein zu gar nichts führt. Hier wird jeder im Grunde auf das eigene Selbst zurückgeworfen. Auf das was man eben ist. Um an diesem Punkt Erfolg zu haben, müßte ich meine Genetik, meine Erziehung, meine bisherigen Erfahrungen, meine Persönlichkeit über Bord werfen. Das sind letztendlich die Parameter, die einen Selbst definieren. Ich seh das nicht im Sinne von Opfer sondern es sind eben die Bausteine, aus denen ich bestehe, deren Mechanismen ich unterworfen bin. Man mag mir vorwerfen ich sehe das zu fatalistisch. Ich sag deterministisch dazu. Was noch bleibt ist der Faktor "freier Wille". Dessen Existenz bestreite ich nicht, is aber ein recht kleines Tool im Gegensatz zum Deterministischen.


    Ist das angesprochene wirklich so festgelegt? Genetik wohl ja. Erziehung: Werden frühkindlich Grundpfeiler gesetzt wie Urvertrauen, Intro/Extroversion, Umgang mit Problemen usw. Da kann man nicht wirklich dran tasten. Restliche Sachen wie Werte, Lebensziele usw. kann man in der Tat mit viel Mühen ändern, sprich sich selber umerziehen und eigene Wege beschreiten.


    Die bisherigen Erfahrungen: Prägen einen unterbewußt gewaltigst, man kann versuchen mitm Bewußtsein dagegenzuhalten, aber wem gelingts wirklich, nicht von der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren? Das Unterbewußtsein drängt sich da immer wieder in den Vordergrund, wirft Zweifel, Ängste usw auf. Sehr anstrengend, permanent dagegen anzukämpfen.


    Über allem schwebt das Naturprinzip: Survival of the fittest. Fitness heißt für den Menschen neben körperlicher Stärke und Fortpflanzungsfähigkeit ein starker Wille, mentale Stärke, Bestehen in einer immer kaputteren Umwelt und Gesellschaft, Widerstand gegen den Konformitätsdruck, psychische Streßbelastbarkeit, hohe Frustrationsschwellen, Hohe Toleranz gegenüber emotionalen Härten. Wer da gut aufgestellt ist, wird Erfolg haben, der Rest sang- und klanglos untergehen, physische und psychische Krankheiten entwickeln usw. Im Grunde ganz einfach. In der Natur stellt sich das Problem in der Form nicht: Der Stärkere überlebt, der Schwächere krepiert. Die Natur macht das in dem Sinn auch recht schlau: Kranke Individuen werden beispielsweise ausgesondert, um nicht die anderen anzustecken. Dient dem Erhalt des Bestandes. Mensch ist in dem Sinn blöd durch seinen Sozialfimmel. Die Schwächeren werden mitgezogen. Als stinknormales Viech wär ich wahrscheinlich schon längst draufgegangen. Aber als Mensch hab ich nen Sozialverbund, der mich am Leben erhält, Ärzte, Psychologen, schlaue Bücher usw.


    Der Schwächere muß von den ohnehin spärlicher vorhandenen Ressourcen die meisten zur Lebenserhaltung bzw. Kompensation von Defiziten aufwenden. Bleibt nicht viel übrig für das, was die meisten als Leben im Vergleich zum Überleben ansehen. Der Stärkere braucht sich ums Überleben nicht zu kümmern, das läuft ohnehin. Alle Ressourcen wandern in Selbstfindung und Kreativität (Beruf, Familie, Kinder, Hobbies usw.). Hier stellt sich gern das Problem der Qual der Wahl: zahlreiche berufliche Möglichkeiten, potentielle Beziehungspartner, Affären nebenher, eine Latte von Interessen und Hobbies. Aus Sicht der Schwächeren Luxusprobleme, aus wertfreier Sicht die Auseinandersetzung eines ganz normalen Menschen mit den Möglichkeiten, die das Leben so bietet.


    Prognosen: Ich kenn viele von euch nun schon ne ganze Weile, betreib natürlich nebenbei das gängige "Profiling". Aus meiner Sicht ist es keine große Kunst, Prognosen bezüglich euch zu treffen. Hier im Forum gibt jeder durch seine Sichtweisen, Aussagen und Ansätze genügend von sich preis, um ein Profil zu erstellen. Für mich lassen sich dann alle hier recht leicht in eine "Rangordnung" im Sinne der "Fitness" einordnen. Natürlich mag der eine oder andere auf persönliche Phasen verweisen, aber die lassen sich durch abgegebene Grundaussagen leicht rausrechnen. Ich denke, ihr könnt das genauso gut wie ich, es läßt sich quasi vorhersagen, bei wem in absehbarer Zeit wieder was Vernünftiges in der Beziehungsmaterie gehen wird und bei wem nicht.


    In dem Sinne seh ich auch den Begriff Schicksal: Da sitzt nicht einer oben und wirft blind irgendwas unters Volk. Das Schicksal ist im Endeffekt nichts anderes als die persönliche Kreativität. Es ist nur ein vom Menschen erfundenes Konzept bzw. ein Erklärungsmodell für was ganz Natürliches. Das blinde Huhn findet auch mal ein Korn, das sehende Huhn findet Tausende. Was ist daran schicksalshaft? Nichts. Ganz einfache Ressourcenverteilung.


    Das blinde Huhn findet nicht das Korn, weil es ach so viel Glück hatte, sondern weil eben genügend Körner da sind und die sehenden nicht alle wegfressen konnten.


    Diese persönliche Kreativität entspringt der persönlichen Fitness. Wer fitter ist, kreiert mehr, geht höhere Risiken ein, erreicht mehr. Ganz simpel. Und kann sich ob gegebener Möglichkeiten auch viel verschwenderischer verhalten. Heißt im Beziehungsleben: Wer fitter ist, verarscht den anderen, wer schwächer ist, wird verarscht. Treffen zwei starke aufeinander, fliegen permanent die Fetzen, zwei Schwache bemitleiden sich selber und gegenseitig. Kann man sich jeweils aussuchen, was einem mehr liegt.


    Auf lange Sicht hängt also nur alles von seinem persönlichen Schicksal ab, welches wiederum nur eine Konsequenz des eigenen Selbst ist. Kleine Anteile (die undeterministischen) davon hat man quasi selber in der Hand. Soviel zu des eigenen Glückes Schmied.


    Also weiterhin jahrelang sich selber umerziehen, seinen möglicherweise vorhandenen freien Willen springen lassen, um ein klein wenig dem eigenen Schicksal auf die Sprünge zu helfen.


    Freier Wille stinkt im übrigen auch nach einem von Menschen erfundenen Konzept, weil er den Determinismus einfach nicht wahrhaben will. Eben die gute alte göttliche Anmaßung.


    Ha, da schließt sich der Kreis mal wieder. Anmaßend, ja das bin ich wohl auch. Hier laß ich mal meine Fitness diesbezüglich springen. Hab da wenig Fehleinschätzungen. Traf da schon viele Prognosen für beispielsweise Bekannte, Verwandte usw. Ich kanns nicht zeitlich festlegen, aber grobe Richtungen sind sonnenklar. So ließ sich bei meinen zahlreichen Cousins/Cousinen für mich recht einfach vorhersagen, wer da viel am laufen haben wird, früh oder spät heiraten wird, Kinder haben wird usw. Hab viele von ihnen quasi "großwerden" gesehen, prognostizieren ließ sich das schon, als sie ca. 16 waren.


    Es ist im übrigen schon schön, den Schwächeren immer wieder Mut zu machen usw. Es ist ein Zeichen von Wohlwollen und Menschlichkeit. Eben ein Wohlfühlfaktor. Schön verstanden zu werden, einen Rückhalt zu haben, sich auszutauschen. Eben eine angenehme Form sozialer Interaktion.


    Wirklich ändern wird sich aber leider nichts im Sinne von Konstruktivismus. Es wäre schön, wenn einem da tatsächlich faktisch geholfen werden könnte. Aber das kann man dann doch nur selber und selbst das in nur eingeschränktem Maße.


    Bleibts eben dabei, daß sich faktisch wohl nicht viel ändern wird, man aber auf unterschiedlichste Art und Weise versuchen kann, trotzdem ein halbwegs zufriedenes Leben auf abgesenktem Niveau zu führen.


    Kriegt bitte mein Naturkonzept nicht in den falschen Hals, es erklärt nicht alles, aber vieles. Es dient nicht einer Rechtfertigung meinerseits so nach dem Motto "Kann ich nix dafür, alles vorgegeben, bin nicht schuld" und soll auch nicht als Vorwand für meine Bequemlichkleit, Unbeweglichkeit, Faulheit, Sturheit, Starrsinn, usw. dienen (hehe, diese Attribute zeugen nur davon, daß ich keinen freien Willen besitze und dazu steh; <--ein Witz!)


    Liebt mich oder haßt mich für meine Diskurse.


    Ich werf mich mal in die Badewanne, entspannen. Und dann penn ich entweder ein oder geh aus dem Haus. Die Würfel diesbezüglich sind noch nicht gefallen (sprich: ich habe sie noch nicht geworfen;-D)


    Bis morgen, Sonntag ist ja meist mehr los, vielleicht bin ich dann weniger zu meinen uns allen ermüdenden Monologen genötigt.


    Hat tatsächlich wer bis hierher gelesen? Respekt!


    Viel Spaß, Kreativität und Erfolg meinen treuen Mitstreitern.

    Hallo!*:)


    Gestern auf dem 40. Geburtstag meiner Schwester durfte ich wieder erfahren, was es heißt Single zu sein! Es waren ca. 5o Leute da, alle verheiratet oder mit Partner!


    Mir wurde wieder von diversen Tanten die Frage gestellt "na, hast du denn noch keinen neuen Freund?"


    Ätzend! Ich kam mir schon ein wenig komisch und verloren vor zwischen den ganzen Pärchen!

    Dieses Wochenende ist bei mir auch irgendwie Absturz pur. Die Leut haben alle keine Zeit, arbeiten streckenweise das Wochenende durch. Fühl mich inzwischen total ins soziale Abseits geschossen. Inzwischen gehts mir während der Woche beträchtlich besser als am Wochenende, wohl der Ablenkungsfaktor Arbeit. Am Freitag höllische Rückenschmerzen, dann noch aus Versehen nen leicht angegammelten Pfirsich verzehrt. Ergebnis: Übelste Wahrnehmungsänderungen, Gefühlsschwankungen usw. Ich hab ja schon Erfahrungen mit unterschiedlichen Substanzen gesammelt, aber am krassesten kommen immer noch so ganz normale Dinge wie was Falsches gegessen... Wenigstens leb ich schon seit Jahren substanzfrei, das würde bei meinen ohnehin durch das Leben erzeugten Filmen gerade noch fehlen, zusätzlich reinzupfuschen. Ja, ich werd alt. Keine Exzesse mehr, kein tagelanges durchmachen und feiern. Denke inzwischen an Ernährungsumstellung, das Rauchen auch noch aufzuhören, Sport zu machen. Soweit ists schon gekommen. Mußte heute mit Erschrecken den altbekannten genetisch bedingten fortschreitenden Haarausfall feststellen. Geheimratsecken hab ich nun schon seit ein paar Jahren, jetzt wirds hinten auch schon lichter. Werd die Woche 29. Toll. Hab zum Langhaarschneider gegriffen, Länge auf 1mm reduziert. Jetzt schauts wieder gut aus...


    Bin inzwischen des Spaßes halber auch bei nem Ami-Forum registriert. Wollte mal ausloten, ob die anders drauf sind als die Deutschen. Ja, sie sind. Werden leider abgegriffene Klischees bestätigt: Arrogant, anmaßend, überheblich pur. Kann ich auch desöfteren sein, aber da sprengts jeden Rahmen. Hab da ganz nett ein paar Fragen gestellt, die reißen Dir den Kopf ab. Gleich direkt auf die Mütze: Du liegst vollkommen falsch, hast mit allem unrecht, in der Welt läufts genau so und so. Es gibt nicht mehrere Meinungen und Ansichten, es gibt nur eine Wahrheit. Und die haben sie natürlich voll und ganz erfaßt und lassen mich minderbemittelten Europäer ganz gönnerhaft dran teilhaben.


    Nicht das sie den totalen Müll erzählen würden, da ist mitunter schon was dran an ihren Ansichten, aber wie sie das ganze rüberbringen, unter aller Kanone. Naja, Amiland eben, ein Land ohne eigene Kultur, fällt dem zivilisierten Europäer dazu ein;-D


    Bei mir gehts leider weiter bergab. Würde euch auch so gerne mal was Positives berichten können. Aber nein. Erste Depri-Ansätze zeigen sich seit langem mal wieder, Glaskasten-Wahrnehmung + vermeintlich böse Ausstrahlung der Menschen (wers kennt, weiß wovon ich rede, wer nicht: Glückwunsch!)


    Ja, da drückt wohl wieder mein psychologischer Befund durch, die existenzielle Krise. Brauch ich wohl nicht davon ausgehen, daß es sich dabei um ein austherapierbares Phänomen handelt. Wird wohl einer meinen treuen Weggefährten werden, den ich wohl akzeptieren muß.


    Und ihr? Kackt ihr alle ab oder seid ihr mit Anbandeleien beschäftigt? Oder ganz was anderes? Viel hab ich das Wochenende nicht von euch gehört.

    Sei mir nicht böse thisisyourlife, aber wenn ich dich so reden/schreiben höre/lese, könnte ich doch packen und schütteln!


    Ich weiß ja nicht genau, was du in deinem relativ kurzen Leben schon mitmachen mußtest, aber das hört sich ja furchtbar an!


    Wie kann man denn als scheinbar recht inteligenter, junger Mann so frustriert sein?


    Natürlich ist es scheiße, wenn man am Wochenende gerne was unternehmen würde und keiner Zeit hat und es ist auch blöd alleine zu sein, wenn man nicht alleine sein möchte, aber du klingst so durchweg frustriert, dass es mir ja schon beim lesen weh tut!


    Mensch, gibt es denn nichts Schönes was dich erfreut? Ist es denn tatsächlich so schrecklich allein zu sein? Bzw. bist du tatsächlich so allein?


    Das ist nicht böse gemeint, aber Frustration macht unatraktiv, also lass das!

    Zitat

    aber wenn ich dich so reden/schreiben höre/lese, könnte ich doch packen und schütteln!

    Das scheint um sich zu greifen. Bei den Amis gehts wie beschrieben genauso ab. Muß mal drüber nachdenken, irgendwas scheint den Zorn auf mich zu ziehen...


    Was ich in meinem Leben mitmachen mußte? Wahrscheinlich auch nicht mehr als jeder andere, das verteilt sich im Schnitt gleichmäßig. Nur triffts nicht jeden gleich hart. Bin wohl recht weicheirig den Widrigkeiten des Lebens gegenüber, räume ich ein.

    Zitat

    Mensch, gibt es denn nichts Schönes was dich erfreut?

    Der Tage in der Tat wenig. Weiß auch nicht so genau, was los ist, aber irgendwas läuft da recht schief, ich weiß. Kann grad aber anscheinend nix dagegen machen. Werds hoffentlich in nächster Zeit hinkriegen, ich arbeit dran, versprochen.

    Zitat

    bist du tatsächlich so allein?

    Oft ja. Mir mangelts an Gleichgesinnten und Leuten, die halt öfter Zeit haben. Während der Woche geht sich außer Arbeiten und Schlafen gar nix, am Wochenende hängts davon ab, ob die Leut überhaupt verfügbar sind bzw. was machen wollen. Muß auch dazu sagen, daß es sich bei meinen Freunden, wenn man es genau nimmt, mehr um Interssensgemeinschaften handelt, weniger der soziale Verbund. Eben Spieleabende, sportl. Aktivitäten usw. Aber wenig persönlicher Bezug. Das war schon mal anders, hat sich aber in die Richtung entwickelt (mit den gleichen Leuten!)


    Jetzt noch Single dazu. Versteh mich also inzwischen wieder als Einzelkämpfer und das frustriert. Wirklich wohl fühl ich mich nur im sozialen Verbund, aber da haperts schon länger.

    Zitat

    aber Frustration macht unatraktiv, also lass das!

    Ich weiß. Hab ich ja oben erklärt, mir ist so vieles theoretisch klar. Theoretisch wüßt ich alles mögliche besser zu machen, praktisch krieg ich nix davon auf die Reihe.


    Hab ein schweres Stück Arbeit vor mir, irgendwann wirds schon wieder werden. Und wenn nicht, dann nicht. Aber ich hoffe mal das Beste!

    @ thisisyourlife

    Ja, ich habe alles gelesen, und es war teilweise doch anstrengend ;-)…..

    Zitat

    Über allem schwebt das Naturprinzip: Survival of the fittest. Fitness heißt für den Menschen neben körperlicher Stärke und Fortpflanzungsfähigkeit ein starker Wille, mentale Stärke, Bestehen in einer immer kaputteren Umwelt und Gesellschaft, Widerstand gegen den Konformitätsdruck, psychische Streßbelastbarkeit, hohe Frustrationsschwellen, Hohe Toleranz gegenüber emotionalen Härten. Wer da gut aufgestellt ist, wird Erfolg haben, der Rest sang- und klanglos untergehen, physische und psychische Krankheiten entwickeln usw. Im Grunde ganz einfach. In der Natur stellt sich das Problem in der Form nicht: Der Stärkere überlebt, der Schwächere krepiert

    Ja, die Tierwelt hat es schon gut gelöst ;-). Allerdings zeigt für mich jeder stärke, der versucht an seinen Problemen (z.B. psychischer Natur) zu arbeiten und aktiv was zu tun. Finde nicht das ich im klassischen Sinne ne starke Persönlichkeit bin, aber dennoch sehe ich mich kämpfer mit einem starken willen. Nur deshalb hat mich diese Welt noch, ob sie will oder nicht :-p

    Zitat

    Heißt im Beziehungsleben: Wer fitter ist, verarscht den anderen, wer schwächer ist, wird verarscht.

    Hm….. ich denke es ist so wie mans oft erlebt. Wer am anfang ein wenig Dick aufträgt und sich toll macht (dabei am besten nicht durchschaut wird ;-)) der kriegt die Frauen ab. Gut, das sind dann auch die, die im 9. Schuljahr schon Auto fahren durften, aber seis drum……

    Zitat

    dann noch aus Versehen nen leicht angegammelten Pfirsich verzehrt. Ergebnis: Übelste Wahrnehmungsänderungen, Gefühlsschwankungen usw. Ich hab ja schon Erfahrungen mit unterschiedlichen Substanzen gesammelt, aber am krassesten kommen immer noch so ganz normale Dinge wie was Falsches gegessen...

    Ist ja schon toll, was ganz normale Sachen so anrichten können ;-D

    Zitat

    Mir mangelts an Gleichgesinnten und Leuten, die halt öfter Zeit haben.

    Ja, das Problem kenne ich.


    1. Im Freundeskreis sind nur Pärchen


    2. Der Freundeskreis hat sich stark dezimiert, da einige kein Rückrad hatten


    3. Ich scheine mich in vielen dingen weiterentwickelt zu haben, wo andere scheinbar stehengeblieben sind (die gleichen witze wie vor Jahren, gleiche einstellung usw.)


    4. Auch so finde ich wenige die Gleichgesinnt sind, wenn dann ist alles eher oberflächlich angelegt.


    Zu 4. schaffe ich jetzt Abhilfe und gründe eine Selbsthilfegruppe (nicht für einsame Singles ;-))

    Zitat

    Ich weiß. Hab ich ja oben erklärt, mir ist so vieles theoretisch klar. Theoretisch wüßt ich alles mögliche besser zu machen, praktisch krieg ich nix davon auf die Reihe.

    Ja, die Erfahrung kann ich bestätigen: Wissen alleine hilft noch lange nicht. Es ist aber doch so, das man bestimmte verhaltensweisen schon Jahre "einstudiert" und gelebt hat, und das lässt sich dann nicht in ein paar monaten ausmerzen, schon gar nicht alleine durch wissen.

    Zitat

    Versteh mich also inzwischen wieder als Einzelkämpfer und das frustriert. Wirklich wohl fühl ich mich nur im sozialen Verbund, aber da haperts schon länger.

    Ich bin schon lange Einzelkämpfer, und finde es ein sch… ade. Da fällt mir nur ein: "Er bemühte sich stets."

    @amberle

    Zitat

    Gestern auf dem 40. Geburtstag meiner Schwester durfte ich wieder erfahren, was es heißt Single zu sein!

    War gestern bei einer Workshop Aufführung dabei, und das zusammen mit 3 Pärchen. Das ist frustrierend. Man muß es mitansehen ;-) wie es denen gut geht und man ist so das 5. Rad am Wagen dem alle Gute Ratschläge geben bezüglich Beziehung (schraub deine Ansprüche runter, werd mal locker, tu dies mach das…)


    Alles tolle Ratschläge. Aber auf Grund von Angststörung(soziale Phobie) ist es so schon nicht leicht unter Leute zu gehen, auch wenn ich es noch so gerne will. Ich machs immer wieder, weil ich einfach unter Leute muß, nur alleine rumhocken ist mir nichts.

    @ .autumn.

    Zitat

    Alles ist prima... ok damit ergibt obiger Satz keinen Sinn mehr... aber ich bin SINGLE! Wäääh! Ich hab grad wieder so genug davon !!

    Na das hört sich aber nicht gut an! Und ich habe auch so was von genug davon.


    Ansonsten gibt es nicht so viel zu Berichten. Samstag wäre ich fast auf eine Ü30 Party gefahren, aber da ich alleine hätte fahren müssen wars doch nicht mehr so interessant… Da wären sogar Leute in meinem Alter gewesen :-D :-D :-D

    Zitat

    Welche Worte belasten in welcher Weise?

    Nicht belaasten;ist schon ein gutes manifest,wollte das einfachmal wieder hochschieben!:)^:

    @MCSMOG

    ich weiß sehr wohl was eine soziale Phobie ist, da lernt man jemanden sehr schlecht kennen. Aber wie wäre es mit Leuten online kennenlernen und erst dann die gleichen in Wirklichkeit??

    @ mister77

    Na willkommen im Club *:)


    Ja, das ist natürlich eine Lösung (die ich auch praktiziere). Allerdings bekommt ich die Phobie nicht in den griff, wenn ich das ständig online umgehe ;-). Ich versuche da ne gute Mischung aus beiden hinzubekommen. Die Angst ist nicht zu unterschätzen, und ich will mich der ja nur gezielt "aussetzten".

    @all

    Und hier mal brühwarm die besten Anmachsprüche (von Kerlen)ausm Leben raus:


    Platz1


    Soll ich dir mal ne CD ausleihen??


    -->HÄ?


    Platz 2


    Bist du öfter hier? Hab dich ja noch nie gesehen?


    -->Ein Klassiker


    Platz 3


    Warum ziehst du denn so ein Gesicht?


    Und dann geht die Unterhaltung zum Trecker fahren über. Wobei die Frau dann anmerkt das sie einen Freund hat :-)


    -->Klasse!


    Kein wunder das die normalen Kerle (wie wir hier) keine Chancen bei den Frauen haben. Da kann ich einfach nicht mithalten :-D

    Platz 3 ... der Spruch, da könnt ich direkt ... bah. Spätestens da ziehe ich ein Gesicht zum Weglaufen, in der Hoffnung das es wirkt.


    Furchtbar.


    Gibt es darauf eigentlich ne gute Antwort?


    mcsmog77:


    Ja, ich war am WE echt ka.. drauf, was das Singledasein betrifft. Heute gehts, ist ja wieder unter der Woche, da gibt es mehr zu tun.


    Mi und Sa ziehe ich um (in 2 Teilen ;-) ), und am Sonntag ist das erste Erstitreffen ... also die beste Gelegenheit, ein paar Freunde zu finden, die mit mir demnächst um die Häuser ziehen, shoppen gehen, zusammen studieren ... bin ja schon sehr gespannt. Erstmal passende, ehrliche, gute Freundinnen finden. Die "Männersuche" kann ich sowieso nicht beschleunigen, und Freundinnen hat man eh länger als Beziehungen (normalerweise). Also ist das im Moment der Schwerpunkt.