• Wo sind die ganzen normalen Singles zwischen 25 und 30?

    War gestern mit ner Freundin unterwegs und mir fiel ganz extrem auf, dass es dort, wo wir waren keinen einzigen normalen Typ in unserem Alter gab! Weder als Single noch vergeben! Mir ist das letzte Woche schon aufgefallen und ich frag mich: Wo verstecken die sich? Die in Beziehungen ok, die sind wahrscheinlich zuhause, weil sie nicht mehr so oft weg sind,…
  • 1 Antworten

    Huhu *:)


    bin auch ein ganz normaler Single zwischen 25 und 30. Aber scheinbar doch nicht ganz so normal, sonst wär ich wahrscheinlich nicht so lange single ;-)

    @ thisisyourlife

    Ärgere dich nicht. Sowas passiert. Ist halt schade. Aber kein Beinbruch.

    @Kringel

    Nö. Jacken habe ich noch weniger als Schuhe. Eine Sommerjacke. Und jetzt zwei Übergangsjacken, wobei bei der einen ja der Reißverschluss ab und an aufgeht. Und einen Mantel. Das wars. *G*

    Zitat

    Seit Ihr schon alle mit Weihnachtsshopping beschäftigt?

    Noch nicht so richtig. Weiß bisher aber auch nur von meiner Mama und von einer Freundin was sie sich wünschen. Ansonsten habe ich noch nicht mal einen Plan. ^^°

    Zitat

    Aber scheinbar doch nicht ganz so normal, sonst wär ich wahrscheinlich nicht so lange single

    Ach doch. Ist normal. Jedenfalls scheint es ein Trend zu sein. ^^°

    HILFE!!!

    liebe freunde, ich brauch eure hilfe.


    hab die letzten wochen ja eigentlich geglaubt, dass mir sehr gut geht und hab die ezit auch sehr genossen. hatte wieder kontakt zu meiner ex. wir haben uns eigentlich sehr gut verstanden und hatten auch ab und zu mal sex zusammen. seit sie mir allerdings letzte woche erzählt hat, dass sie sich mit einem typen trifft, den sie über eine singlebörse kennen gelernt hat und sie sich schon geküsst haben (ich hab sie danach gefragt!), bin ich komplett durch den wind. fragt mich nicht warum. eigentlich könnts mir egal sein. is es aber offensichtlich nicht. ich hab schon immer gewusst, dass wir nicht mehr zusammen kommen - das "wollt" ich ja auch nicht, da sie mir schon zwei mal dezitiert erklärt hat, dass ich nicht der mann bin, mit dem sie den rest ihres lebens verbringen möchte. aber irgendwie werd ich mit der tatsachen nicht fertig, dass sie jetzt tatsächlich einen neuen hat. ich hab auch versucht mit ihr darüber zu sprechen, weil sie den eindruck auf mich gemacht hat, dass sie den kontakt zu mir sehr gern aufrecht erhalten will. ich hab ihr erklärt, dass ich nicht weiss ob ich das kann, es aber versuchen werd. am samstag war ich dann bei ihr zum essen eingeladen. ihre familie und ich. wir haben den ganzen nachmittag und abend getrunken und als alle heim sind, bin ich noch geblieben und hab etwas ferngesehen mit ihr. sie hat dann noch ein glas wein getrunken und war plötzlich komplett besoffen und ihr war übel. ich hab sie dann ins bett gebracht und sie gefragt ob ich da bleiben soll - ich könnte wenn ich wolle. also bin ich geblieben und neben ihr eingeschlafen. gegen 5 ist sie dann aufgewacht, ich auch. wir waren beide am klo und haben uns danach wieder hingelegt. dann hab ich sie in den arm genommen und gestreichelt - und das war ihr ganz offensichtlich unangenehm. ich bin darauf hin aufgestanden, hab mich angezogen und bin heim gefahren. nicht weil ich bös auf sie war, dass sie mich nicht "ran lileß", sondern weil ich gemerkt hab, dass ich das so nicht kann. ich kann nicht so tun als wär nix, da ich scheinbar noch gefühle für sie hab und mir ihre körperliche nähe wünsche.


    ich hab daraufhin beschlossen, den kontakt abzubrechen. ist für mich die einzig denkbare lösung, die auf dauer gut gehen kann. nun aber zu meinem eigentlichen problem: seit letzter woche habe ich in unregelmäßigen abständen eine art "panikattacken". mir wird plötzlich eiskalt, kalte schauer über den rücken, leichte übelkeit. ich kann kaum mehr essen und schlafen geht fast gar nicht - ausser mit (erheblichen) alkoholkonsum. da das auf dauer so nicht weitergehen kann (appetitlosigkeit, schlafstörungen, panikattacken) muss ich irgendwas dagegen tun. auf ärztliche hilfe möchte ich (wenn irgendwie möglich) verzichten. ich denke, dass mich das wissen, dass ich zu einem psychiater o.ä. muss noch mehr runter ziehen würde. also hoff ich in erster linie mal auf euch und eure tipps. ihr wart ja alle samt schon mal in ähnlichen situationen. ausgehen, freunde treffen etc. mach ich schon. das problem tritt hauptsächlich im büro und bei einsamkeit daheim auf - und eben nachts...


    bin euch jetzt schon dankbar für eure ratschläge!


    euer muck

    ach ja, was ich noch vergessen hab: ich hab fast durchgehend schweißnasse oder eiskalte hände und mein nikotin-verbrauch ist erheblich gestiegen. bin mittlerweile bei einer schachtel am tag. irgendwie hab ich das gefühl, dass mich das rauchen beruhigt, aber leider nur während des rauchens und kurz danach...

    hallo muck,


    hmmm für mich klingt das wie Liebeskummer. Der ist doch manchmal so heftig, dass der Körper auch reagiert.


    Geht mir zur Zeit ähnlich... (Ich hab auch gerade erfahren, dass mein ex eine Neue hat). Kann nicht schlafen, esse kaum noch etwas... Macht echt keinen Spaß mehr...


    Doch das geht vorbei... hoffentlich.

    liali

    hab mir deinen faden durchgelesen und es scheint, dass unsere situation sehr ähnlich ist...


    den kompletten kontakt-abbruch gibts bei mir auch nicht, weil wir gemeinsam die fh machen. aber da sehen wir uns nur alle drei wochen zum glück!


    ich bin mir mittlerweile eben nicht mehr sicher ob es "nur" liebeskummer ist. sind schon sehr eigenartige symptome, findet ihr nicht? noch dazu kommt die lustlosigkeit. kann mich auf nichts wirklich freuen und in der arbeit sitz ich nur rum und wart, dass die zeit vergeht. würd mir auch wünschen, jemanden kennen zu lernen und ein wenig körperliche nähe zu geniessen, aber das ist wohl nicht die lösung der ursache, sondern nur des problems...


    alles kacke irgendwie. aber ich hab mir selbst versprochen wieder etwas positiver in die zukunft zu schauen. erzwingen kann ich jetzt eh nichts. trau mich auf grund meines aussehens auch aus dem haus und eigentlich sollts ja auch kein allzu großes problem sein, wieder jemanden zu finden. aber in solchen situation regiert bei mir leider der selbstzweifel und das selbstmitleid :-(

    Muck

    Ja, vielleicht würde ein Kontaktabbruch vieles einfacher machen. Aber ich kann auch nicht einfach einen Menschen aus meinem Leben verbannen, der lange Zeit so wichtig für mich war...


    Wenn du der Meinung bist, dass es nicht mehr "normal" ist, wie du gerade leidest, solltest du vielleicht mal zu einem Arzt gehen. Der kann dir bestimmt weiter helfen, ob das noch "normal" ist oder nicht. Vielleicht tun dir ja ein paar Stunden bei einem Therapeuten ganz gut. Oder es ist etwas physisches...


    Wie lange ist die Trennung denn her?


    Mir kommt es allerdings inzwischen nicht mehr so einfach vor, einfach rauszugehen und jemanden kennenlernen (und sich dann zu verlieben). Ich seh um herum nur noch Pärchen. (Ob die allerdings alle glücklich sind, wage ich einmal zu bezweifeln) Aber diese Zweisamkeit der anderen stimmt mich schon traurig (und neidisch :-/). Zumal mein ganzer Freundeskreis gerade der Zweisamkeit fröhnt :°(

    @ :)

    liali

    Zitat

    Mir kommt es allerdings inzwischen nicht mehr so einfach vor, einfach rauszugehen und jemanden kennenlernen (und sich dann zu verlieben). Ich seh um herum nur noch Pärchen. (Ob die allerdings alle glücklich sind, wage ich einmal zu bezweifeln) Aber diese Zweisamkeit der anderen stimmt mich schon traurig (und neidisch ). Zumal mein ganzer Freundeskreis gerade der Zweisamkeit fröhnt

    meine worte...

    Hallöchen

    @Kira

    Schuhe größe 42 für Frauen ist schon schwierig. Eine Ex von mir hatte auch mal diese Größe. War schon immer ein Krampf das was gescheites zu finden.

    Zitat

    Ähm. Wenn du hier in der Nähe wohnen würdest wäre das wirklich ne Überlegung wert.

    Wo wohnst du denn (so ungefähr)? --> kannste ja auch per PN mir mitteilen ;-)

    @thisisyourlife

    Das ist echt blöd wenn der Text dann plötzlich weg ist. Hatte ich auch schon ein paar Mal. Seit dem mache ich zwischendurch immer ne Kopie oder schreibe gleich in Word ;-)


    Hm...Schuhmäßig bin ich ganz gut ausgerüstet denke ich. Auf 10 Paar Schuhe komme ich aber locker.... muß ich mir jetzt Sorgen machen ? :-/


    Klamottenmäßig siehts ja auch nicht besser aus. So ein ganzer Schrank voll nichts zum anziehen. Und am Samstag gehts schon wieder zum Einkaufen ;-D. Brauche dringen ne neue Jacke, hab nur 1 gescheite Winterjacke. Und für Geschenke kaufen ist ja auch wieder die Zeit. Erstmal müßte ich wissen was ich denn so schenken kann.


    Gruß an alle

    10 paar schuhe für einen mann ist wohl mehr als ok..


    also ich kann euch garnicht sagen wieviel ich habe..mehr als 45 paar sind es aber bestimmt!

    da war ich aber etwas schnell mit abschicken....

    @Muck

    das hört sich nicht gut an. Würde aber erstmal sagen das es liebeskummer ist. Kann ganz schön heftig sein. Hatte damals auch einige schwierige Wochen verbracht in denen ich so garnicht wieder ins leben fand.


    Ich habe diese ganzen Symtome wie du sie nennst schon seit einigen Jahren. Hängen aber mit der Angststörung zusammen.


    Vielleicht solltest du erstmal abwarten, deine Gedanken und Gefühle zu ihr ordnen und dann weitersehen. Ich denke das ein abbruch des Kontaktes das beste ist, sonst machst du dich nur selber kaputt.

    @kira

    Zitat

    Ach doch. Ist normal. Jedenfalls scheint es ein Trend zu sein.

    Na super ich wollte schon immer mal voll im Trend liegen.....

    @Liali

    Na herzlich willkommen in unserem trendigem Club ;-D

    @ Lila8

    Zitat

    also ich kann euch garnicht sagen wieviel ich habe.. mehr als 45 paar sind es aber bestimmt!

    :-o Repekt :)^


    Ich wüßte ja garnicht wohin mit sovielen Schuhen....müßte dann wohl noch ne Garage mieten oder so ;-D

    danke euch allen

    .. für das mitgefühl.


    die trennung ist "offiziell" jetzt 3 monate her, aber das problem ist glaub ich, dass wir halt immer noch kontakt hatten und ich in der zeit nicht loslassen konnte. an das muss ich mich jetzt ranmachen. gibt es nicht irgendlwelche (homäopathischen) medikamente die helfen könnten. baldrian oder so?


    war gerade mittag essen und hab wieder nix runter gebracht, obwohl mein magen schon den ganzen vormittag geknurrt hat (und noch immer knurrt).


    ich glaube nicht, dass es physische probleme sind. wobei es schon auch teilweise nach einer magenverstimmung aussieht. werd's mal mit einer strengen diät versuchen - vielleicht bringt das was.


    in meinem freundeskreis ist es "leider" auch so, dass mittlerweile fast alle einen freund/eine freundin haben und rundherum nur glückliche pärchen. hilft mir in meiner situation natürlich auch nicht wirklich :-(


    ich werd jetzt mal noch eine woche warten und wenn sich's gar nicht bessert, muss ich eh ärztliche hilfe aufsuchen. spaß macht das schon lange keinen mehr...


    schön, dass man hier leute hat, denen man sich mitteilen kann und die einen verstehen!!!

    Guten Morgen, klink mich wieder ein. Werd dann noch wenn ich Zeit hab, die Sachen vergangenenr Wochen kommentieren und aufgreifen, hab ich ja schon mal vor kurzem versucht, wo der Beiitrag eben zu lang wurde und nicht angenommen wurde. Aber zunächst mal zum akuten Problem von Muck:


    Was Panikattacken und sonstigen psychosomatischen Krempel anbelangt, is man bei mir genau an der richtigen Adresse, kann ich was dazu sagen. "Ferndiagnosen" sind immer mit Vorsicht zu genießen, aber ich probiers mal. Also in den allermeisten Fällen und besonders in dieser Altersgruppe kann man organische Ursachen meist vollständig ausschließen. Dieser ganze Komplex mit seiner Vielfalt an deinen angeführten Symptomen weist sehr eindeutig auf psychosomatische Beschwerden hin, also "kranker" Geist zeigt sich in körperlichen Symptomen, das is zunächst mal relativ normal, wenn auch oft sehr erschreckend und unangenehm. Aber der Körper is da verdammt hart im Nehmen, wirklich böse Konsequenzen hat man da nicht zu befürchten, muß einem klar sein, das beruhigt dann schon ein wenig. Bei manchen artet das ganze noch weitaus mehr aus, da wird dann mal ne Woche gar nicht geschlafen oder es stellt sich über nen längeren Zeitraum ein Dauerpuls von über 100 ein. Meist is das ganze ein Teufelskreis, man beobachtet zunächst relativ harmlose Symptome, steigert sich in das ganze rein, neigt zu übertriebener Körperselbstbeobachtung, gibt dann ne herrliche Feedbackschleife, die Symptome werden dann immer schlimmer. Also liegt der Schlüssel zunächst mal in ner entsprechenden Haltung und Einstellung dazu. Symptome wahrnehmen, aber im Grunde "drauf scheißen". Verschwinden werden sie nicht von heut auf morgen, also einfach "normal" weiterleben und ein wenig so tun als ob nix wäre, dem ganzen eben keine übertriebene Aufmerksamkeit schenken. Blöd zu erklären, aber eben versuchen, das ganze als stillen Begleiter zu sehen, nicht als Feind, den es zu bekämpfen gilt. Je mehr man dagegen ankämpft, um so mehr hält einem der Feind dagegen, also eine friedliche Haltung bewahren. Panikattacken entstehen quasi immer aus der Angst vor der Angst, das is nicht die Angst selber. Und das mein ich eben mit der ruhigen, friedlichen, relaxten Einstellung zu einem selber, die Dinge ganz einfach passieren lassen, nicht dagegen kämpfen. Und schon verliert die Angst an ihrer augenscheinlichen Macht. Verschwinden wird das ganze über kurz oder lang sowieso wieder, abe rman kann noch ein wenig dran schrauben, daß diese Zeit erträglicher wird. Man kann zunächst mal bei der Symptomatik, beim betroffenen Körper ansetzen. Symptombehandlung is im Vergleich zu Ursachenbekämpfung natürlich immer zweite Wahl, aber in dem Fall gehts kurzfristig einfacher und zeigt auch ne gewisse Wirkung. Ein stabiler Körper hält schlicht und ergreifend mehr aus, also was gutes dafür tun. Deine Symptome haben viel mit Angst, leichter depressiver Verstimmung und erhöhtem Streßlevel zu tun. Was kann man tun? Zunächts mal viees von dem meiden, was den Körper zusätzlich streßt, also Koffein und alles sonstige pushende komplett weglassen (Kaffee, schwarzer/grüner Tee, Red Bull,...). Übertriebener Nikotinkonsum streßt den Körper auch zusätzlich, als Raucher is das natürlich schwer zu kontrollieren, kenn das Streßrauchen selber zur Genüge, aber Reduktion bringt da auch was. Ansonsten mal bewußt gesund ernähren, ein streßgeplagter Körper braucht viel mehr Mineralstoffe als sonst, also haufenweise Gemüse, Obst, sonstige Frischkost essen, zur Not mit Multivitamin+mineralstofftabletten ergänzen, haut auch ein wenig hin. Viel trinken, am besten Apfelschorle und Leitungswasser. Das behebt zwar alles nicht die Ursachen, macht einen aber gegenüber allen Psychokrempel weitaus robuster, schlägt dann nicht mehr so intensiv an. Aber thisisyourlife hat natürlich auch zu dieser Problematik ne kleine Wunderwaffe parat, die bei sowas eigentlich immer wirkt: Erdung. Psychokrempel hat ne stark vergeistigte Komponente, man schwebt in so Sphären von kreisenden Gedanken, irgendwo in der Vergangenheit und in der Zukunft. Kann man wunderbar mit Erdung dagegenhalten, die verwurzelt einen im hier und jetzt. Was sind erdende Maßnahmen? Auf jeden Fall der Naturfilm. Rausgehen, bewußt Natur spüren, genießen, aufsaugen. Spazieren gehen, alles da draußen beobachten. Ins Thermalbad gehen, Sprudel- und Massagedüsen. Oder gleich zu ner Masseuse gehen. In die Sauna gehen. Jeglicher Sport, dabei seinen Körper spüren und zum Einsatz bringen. Ganz plakatives Beispiel: Streichel mal bei ner Panikattacke ne zeitlang ne Katze, beschäftig dich intensiv mit ihr. Mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit verschwindet die Panikattacke in kürzester Zeit. Solche Sachen sind alle erdend. Der westliche moderne Mensch verzichtet freiwillig auf vieles von dem, dann hebt man eben ab. Naturvölker leben sehr erdend, die kennen sowas wie psychosomatische Beschwerden nicht.


    Bliebe also noch die Ursachenbekämpfung. Standardansatz is da ganz klar ne Gesprächstherapie beim Psychotherapeuten. Ob das nun für einen angebracht ist, muß man selber entscheiden. Jeder Mensch hat mal "heiße" Phasen in seinem Leben, wenns eben mal etwas ausufert, das is normal. Wenn man aber im Grundansatz immer wieder zu sowas neigt, man schon länger lästige "Psychobegleiter" hat, die durch Eigenarbeit oder gängiger Auseinandersetzung mit Literatur/Freunden usw. nicht verschwinden wollen, halte ich ne Therapie für äußerst angebracht. Man kann auch drauf verzichten, aber wieso denn? Es bringt wirklich was, viele haben da halt etwas sonderbare Vorbehalte. Zwickt was am Körper, geh ich zum Hausarzt, zwickt die Seele, geh ich zum Psychologen, ganz einfach. Aktuell is unser Gesundheitssystem dahingehend noch recht großzügig, also zuschlagen. Meine Meinung is eh, daß bei uns fast jeder ne Therapie gut gebrauchen könnte, wirklich psychisch gesund is in unserer Gesellschaft fast keiner. Ich bin selber auch seit ca. 2 Jahren bei nem Therapeuten, hab viel in der Zeit dazugelernt. Zwingend erforderlich is das in meinem Fall nicht (mehr), aber ich schöpfe eben gerne alle Mittel aus, die mir zur Verfügung stehen. Es bringt definitiv was, egal um was es geht. Liegt eben in der Methodik, da greifen ganz andere Mechanismen als bei reiner Selbstreflexion oder Auseinandersetzung mit Freunden. Also im Sinne von echter Ursachenbekämpfung definitiv das beste Tool, was mir hierzu einfällt. Is auch recht unkompliziert, zum Hausarzt gehen, ihm ein paar Symptome aufzählen (was greifbares wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Panikattacken), der füllt da irgendwas aus, dann zum Nervenarzt gehen, der füllt wieder was aus, dann zu nem Therapeuten nach Wahl gehen. Dort hat man immer 6 probatorische Sitzungen frei zum Kennenlernen und abchecken, ob man miteinander klar kommt und zufrieden ist. Wenn nicht, kann man wechseln. Vergeßt das ganze Klischee von "Psychoklempnerei", es is ganz anders. Im Endeffekt unterhältst du dich wie mit nem guten Freund über deine Problematiken, und dann werden eben Hintergründe und Lösungsansätze beleuchtet. Vollziehen tut sich da fast alles rein automatisch, es sagt einem meist keiner, was man direkt zu tun hat. Eben Einsatz psychologischer "Tricks". Am besten einfach machen, nicht groß das ganze durchschauen wollen, zusehen wie es wirkt. Und das tuts nach ner Zeit definitiv.


    So, nun hab ich nen recht umfangreichen Maßnahmenkatalog angebracht, greif dir möglichst viel davon raus, umso effektiver und schneller wird das alles wieder besser werden, geb ich dir ne Garantie drauf. Bin mit Absicht nicht auf deine konkreten Umstände diesbezüglich eingegangen, weil diese Maßnahmen universell anwendbar sind bei psychosomatischen Beschwerden, obs nun Liebeskummer is, existentielle Probleme, Todesfälle, Streßsyndrom usw.


    Zu deiner persönlichen Lage im speziellen:


    Angesichts der Lage absolut empfehlenswert, den Kontakt abzubrechen. Eben soweit wie möglich. Wenn sie dir alle 3 Wochen übern Weg läuft, is das nun auch nicht so gut, aber drüber hinaus ists wohl angebracht, jeden "freiwilligen" Kontakt zu meiden. Man wird sonst immer wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert, das reißt unnötig Wunden auf, verlangsamt den "Heillungsprozeß" und hält einem unnötig von seiner neuen Zukunft ab, also Finger weg davon.


    Einschlafstörungen sind unangenehm, aber es hilft nix. Alkoholkonsum sollte man halt im Griff haben. Normal ists halt so, daß ein zwei Bier beim einschlafen schon mal ganz hilfreich sein können, wer da beträchtlich mehr benötigt, hat wohl schon einen etwas zu hohen Gewohnheitslevel erreicht. Sportliches Auspowern is da ganz nützlich, eben seinen Körper soweit anstrengen, daß er sich erholen muß. Ansonsten einfach die Ruhe bewahren, sich nicht zum Schlafen zwingen. Der Körper reguliert das ganz natürlich, wenn es ihm zuviel wird, holt er sich seinen Schlaf, glaub mir. Was erzwingen zu wollen schlägt meist fehl, gilt auch beim schlafen. Kenn so Phasen auch, die längste Zeit am Stück, die ich mal nicht geschlafen hatte (ohne Zufuhr jedweder Schlafrauber) betrug ca. 100 Stunden. Da war noch nicht mal irgendwas Psychomässiges am Start, das war einfach mal so. Siche gehts einem da schon etwas seltsam dabei, aber es ist erträglich. Also in so Phasen am besten einfach schlafen, wenn man tatsächlich müde ist. Auch wenns um 17.00 Uhr ist, scheißegal. Und wenn die Nacht vor der Arbeit durchgemacht wird, auch scheißegal. Der Mensch verkraftet das, keine Sorge. Mit der Zeit reguliert sich das ganz von alleine wieder.


    Sorry für die Länge, is aber in dem Fall auch zu deinem Wohl;-) und vielleicht auch zum Wohle anderer Betroffener, die das lesen.


    Viel Erfolg bei der Umsetzung, Arsch hochkriegen, beeinflussen, was zu beeinflussen ist, geduldig sein, und dann wirst du den Mist bald hinter dir haben!