• Wo sind die ganzen normalen Singles zwischen 25 und 30?

    War gestern mit ner Freundin unterwegs und mir fiel ganz extrem auf, dass es dort, wo wir waren keinen einzigen normalen Typ in unserem Alter gab! Weder als Single noch vergeben! Mir ist das letzte Woche schon aufgefallen und ich frag mich: Wo verstecken die sich? Die in Beziehungen ok, die sind wahrscheinlich zuhause, weil sie nicht mehr so oft weg sind,…
  • 1 Antworten

    Vielleicht brauchen wir alle ne Brille??8-) Ne, keine Ahnung woran das liegt, aber wenn du die Lösung gefunden hast, her damit!

    bin schon öfter ausgeflippt, weil ich finde das wir uns zu enig sehen! in meinen augen ist das nicht wirklich ne beziehung, er allerdings sieht das anders. wir kennen uns bereits seit 6 jahren und haben es immer wieder mal versucht! am ende war es immer so, das er sein leben lebte und ich meins. er war immer nur am arbeiten und am umziehen und leider immer weiter weg, weil es von ihm verlangt wurde. habe ich ja auch kein problem mit nur dann kann man ja auch tel. ich möchte ihn ja auch nicht jeden tag sehen sondern meine freiheiten behalten und das steht ihm natürlich auch zu. ich kann mich ja auch noch mit 1-2 we im monat abfinden, aber noch weniger??? bin schon sehr verständnissvoll und kompromissbereit aber irgendwann reichts auch mir!!!

    Ich bin 28...


    Also ich versteh eins absolut nicht: Warum bist Du mit ihm überhaupt zusammen? Nimms mir nicht krumm, aber Du kommst gerade ziemlich "stressig" bzw "zickig" rüber. Du möchtest dass er alles mögliche ändert. Und was änderst Du? Glaube nicht, dassdas so laufen wird. Kann es sein, dass ihn Dein ewiges rumgemaule nervt und er einfach auch aus diesem Grund auf Distanz geht?

    das we mit ihm war super und lustig. hatte keinen grund zum maulen oder zum zicken. ich bin jetzt zickig und ich finde da habe ich auch allen grund zu! wir haben das letzte mal am 3 aug gesprochen und da war alles gut. von ihm kommt ja nix und ich habe ja auch geschrieben, das ich aber sowas von kompromissbereit bin, da halten mich andere schon für bekloppt. letztendlich läuft es die ganze zeit wie er es will und nicht wie ich es will. es könnte aber ja auch so laufen, das beide seiten einigermaßen zufrieden sind, dies setzt aber voraus, das wir uns unterhalten müssen was ja schwierig wird, da er sich nicht meldet.

    Also der letzte Kontakt war am 3.8. und das letzte gemeinsame WE? Ich weiß immer noch nicht warum Du so an ihm festhälst.... Du hast eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Es so zu akzeptieren wie es ist oder Dich zu trennen! Er wird sich da nicht ändern! Entweder es ist von Anfang an da oder halt nicht, erzwingen kann man es nicht!

    So, hab mir mal eben die 10 Seiten dieses Threads durchgelesen.


    Ich weiß, was ihr meint. Schau mir das "Geschäft" nun auch schon ne ganze Weile an (bin 28) und steh genauso im Regen da. Finds mal ganz interessant, daß es anscheinend auch viele Frauen gibt, denen es so geht, in meinem Bekanntenkreis sinds nur die Männer als Betroffene.


    Was läuft da also schief?


    Ich kanns euch sagen (versuchs zumindest): Die jeweiligen "Betroffenen" laufen sich tatsächlich schlicht und ergreifend nicht über den Weg (mal von Zufällen abgesehen). Warum das so ist: weils nicht viele Menschen gibt, die sich in der Form mit der Beziehungsthematik auseinandersetzen. Im ganz normalen Leben (Alltag, Arbeit, Wochenendaktivitäten, "normale" Hobbies usw.) trifft man ja auf eine willkürliche Auswahl von ich sag mal "Durchschnittsmenschen". Diese tun folgendes in aller Regel nicht: groß über Beziehungen nachdenken, mehr dahinter sehen, hohe Anspruchshaltung, wissen was sie wollen, gewisse Reife und Erfahrungshorizont usw. Klingt hart, ist aber so. Hier im Forum agieren natürlich die "Betroffenen", welche naturgegebenermaßen da ein wenig anders drauf sind (ein "normaler" Mensch befaßt sich nicht mit Psychologieforen). So erklären sich auch unsere gemeinsamen Erfahrungswerte. Und auch die Negativerfahrungen und daraus streckenweise resultierende Frustration (hier spreche ich von mir!).


    Das ganze hat meiner Meinung nach also weniger mit "Details" wie Aussehen oder sonstigem zu tun, es dreht sich mehr um die Grundposition im Leben. Und was diese anbelangt schauts halt wirklich sehr bescheiden bei den meisten Menschen im Hinblick auf Beziehungen aus. Viele sind beziehungsunfähig, beziehungsgeschädigt, haben weitaus andere Prioritäten, wissen nicht woraufs ankommt. Moderne Zeiten.


    Die Erklärung fürs Problem liegt meinerseits auf der Hand, mit der Lösung wirds schwieriger.


    Mein Ansatz geht in die Richtung, rauszufinden, wo die Bühnen sind, auf denen sich die "potentiell Richtigen" rumtreiben bzw. wo diese sich "konzentrieren". Im Alltag und in der Disco ist das ganz sicher NICHT der Fall, spreche aus vielen Erfahrungen.


    Hab leider die Theorie, daß viele der Kanditaten/innen wenig in der Welt präsent sind (Vermutung: "Mach lieber was mit Freunden", "widme mich Spezialhobbies", "geh alleine raus in die Natur", "zieh mich eher zurück und setz mich erst gar nicht dem Pack in der Disco aus" "scheiß auf den ganzen ohnehin nicht funktionierenden Beziehungskram und konzentrier mich auf Beruf, Geld, Selbstverwirklichung" "bin glücklich vergeben" "bin frustriert und habs aufgegeben mich der Materie zu widmen" usw.)


    Tja, wo treiben sie sich rum und wie kommt man ran, spannende Frage. Geben tuts die "Richtigen" ja, das stell ich hier mal nicht in Frage...


    Laßt uns Ideen entwickeln, wir solltens in der Tat nicht so ohne weiteres hinnehmen. Der Kuchen ist groß genug für alle. Und ich hab auch Hunger;-D

    @thisisyourlife

    hab das gefühl, das sich die menschen nicht mehr mit den wesentlichen dingen auseinander setzen. so von frau zu mann gesprochen: was erwarten männliche wesen von einer beziehung? und von der frau?


    sie sol zu ihrem image passen, den haushalt versorgen, die probleme bitte nicht ansprechen, wenn es kinder geben sollte, sich alleine drum kümmern und parat sein wenn der chef ne feier gibt und dann auch noch gut aussehen...


    ach ja, ich habe die finanzielle unabhängigkeit vergessen!


    wie bitte soll das gehen? wir sind auch nur menschen

    @ Holly76

    Da schlägst du jetzt genau in die richtige Kerbe: Du verweist auf das, was Männer angeblich wollen. Für eine Vielzahl von Männern mag das ja zutreffen. Aber wie ich raushöre, kannst du mit diesen Erwartungen wenig anfangen bzw. ihnen nicht gerecht werden. Gut so. Also sind diese Männer ganz einfach nichts für dich. Weil du anders bist. Aber das ist ja genau das Thema: Es macht ja keinen Sinn, ewig rumzueiern, daß Männer so und Frauen so sind usw. Massenphänomene gibts, aber das Individuum kann davon durchaus abweichen. Und diese Individuen gilt es aufzuspüren.


    Was du in Bezug auf Männer anführst, gibts auf Frauenseite entsprechend natürlich auch. Aber was will ich mit denen? Nichts. Und das weiß ich. Ärgere mich natürlich auch, daß viele so sind, aber helfen tuts nix. Es reicht zu wissen, daß es auch andere gibt, und das ist ganz einfach so. Es gibt sie, Männer wie Frauen.


    Die Frustration greift da natürlich allerortens um sich (auch bei mir), weil natürlich jeder seine Negativerfahrungen vorzuweisen hat. Und die kommen natürlich ganz einfach zustande: Weil man halt auch nur Mensch ist, will man in diesem Geschäft mitmischen und muß natürlich mit dem "arbeiten", was man vorfindet. Und weil man seltenst "Glückstreffer" landet greift man zu B-Ware (entweder in vollem Bewußtsein, aus Rosabrille heraus, aus Unerfahrenheit, aus Verdrängung). Klar wird einem oft nur rückwirkend bewußt, daß es B-Ware ist, weil man im Vorfeld eben vieles verdrängt, schönredet/denkt oder an die vielzitierte entwicklungsfähigkeit des Menschen oder einer Beziehung glaubt.


    Schwieriges Thema. Weiß auch nicht, ob man dem ganzen irgendwie auf die Sprünge helfen kann (durch Erkenntnis oder Erfahrung oder sonstwas) oder einfach nur Glück und damit verbundene Geduld haben muß.


    Was mich betrifft vermut ich mal, daß Glück eine große Rolle spielt, will dieses aber nicht wahrhaben und versuch dem ganzen permanent auf die Sprünge zu helfen (durch Erkenntniszuwachs vor allem durch Diskussionen usw.) aus mangelnder Geduld heraus.


    Jaja, Frustration.


    Sollten wohl als Ansatz die alljährliche in der Mitte Deutschlands stattfindende Med1-Grillparty einführen, wo sich alle "Betroffenen" treffen (Vorsicht, Wortspiel!) und zusammentun...

    die grillparty ist ne super idee:)^


    die männer in meinem alter, mit denen ich mich unterhalten habe, sagen alle, wirklich alle, wir wollen erstmal leben und keine familie haben. das problem ist, für mich jedenfalls, ich möchte nicht erst mit 40 eine familie gründen. wenn ich jetzt aber einen älteren mann kennenlerne, so wie das exemplar aus meiner beschreibung, dann haben die ihr leben schon so festgefahren, das sie nicht anders können als es so weiter zu führen. offensichtlich kann ein mensch, egal ob mann oder frau, sich ab einem bestimmten alter nicht mehr ändern. grundsätzlich sollte man aber noch kompromisse eingehen können. ich finde, ich verlange nix unmenschliches von ihm. warum klingst du so frustriert?

    Ich finde Ihr geht da auch zu negativ ran.


    Ich kann mir vorstellen wenn man schon die Meinung "Ach die sind doch eh alle doof? Wo sind nur die normalen Männer/Frauen :°(" hat, dann strahlt man die auch aus, bzw. hat eine entsprechende Erwartungshaltung (so das sich mehr auf die Fehler als auf das Gute konzentriert wird, z.B. ).


    Natürlich erlebt man div. Rückschlage, ist unglücklich verliebt, usw. aber irgendwann musses doch auch ma klappen. :)^


    Ich glaube alleine so eine Einstellung an die Sache heran zu gehen macht da schon viel aus.


    Wenn man dann noch normalen sozialen Kontakt zu beiden Geschlechtern und keine völlig utopischen Erwartungshaltungen hat, sollte sich eigentlich durch reinen Zufall schon irgendwo irgendwas ergeben *find*

    Ich geb dir völlig recht!:)^


    Es gibt nichts unatraktiveres als Männer und Frauen, bei denen sofort klar wird: DEr/DIE ist eindeutig auf der Suche!


    Natürlich ist jeder Single irgendwo auf der Suche, aber doch bitte nicht zu offensichtlich!


    Ausserdem denke ich, dass diese "Ich will jemanden finden, warumfinde ich niemanden, wann finde ich jemandén"-Einstellung nur stresst und auf Dauer depressiv macht. Ich als Single-Frau finde die Männer viel interessanter, die ausstrahlen, dass sie auch ganz gut allein klarlommen würden, als die bei denen ich das Gefühl habe, sie brauchen jetzt sofort wieder ne Partnerin, sonst fallen sie tot um!

    Naja... an den Zufall möchte ich irgendwie nicht mehr richtig glauben.


    Ich bin jetzt 32, habe eine länger (1 1/2 Jahre) Beziehung hinter mir und eigentlich ist meine Lebensplanung im Eimer. Wenn ich meine 28 jährige Schwester mit ihren inzwischen 2 Kindern sehe dann macht mich das einfach nur traurig.


    Ich halte mich auch für einen "normalen" Menschen, mit normalen Macken und Tücken. Ich habe, bis ich 25 Jahre alt war, immer nur auf den Zufall gehofft und dadurch nie eine Freundin bekommen. Warum? Weil es halt sehr selten ist das die richtige Frau einfach zuhause anklingelt und sagt: "Hier bin ich". Das mag hin und wieder klappen, aber mein Umfeld zeigt mir eigentlich immer deutlich: Willst du jemand kennen lernen, dann werde aktiv. Meine letzte (und erste) Freundin hatte ich über eine Singlebörse kennen gelernt. Das war nicht einfach, viele Entäuschungen, aber schlussendlich hats doch was gebracht. Wie ich meine nächste Freundin kennen lerne weiss ich heute noch nicht, aber ohne das ich wieder aktiv werde wirds nicht passieren. Für Supermarktflirts bin ich zu schüchtern und auf meiner Arbeit laufen wenig bis keine Mädels rum. Meine Hobbies wie lesen und tauchen helfen beim Kennenlernen auch nicht.


    Jetzt kann man natürlich sagen: Such dir ein Hobby wo du Frauen kennen lernst. Aber meine Hobbies sind auch Teil meiner Persöhnlichkeit und die kann man nicht so einfach ändern.


    Frustration? Kann sein. Schliesslich läuft mir die Zeit genauso weg wie Frauen die >30 sind und eine Familie planen. Kinder bedeuten mir sehr viel und auch wenn ich biologisch noch mit 50 Kinder zeugen kann, so bin ich dann doch viel zu alt sie zu erleben. Wie soll man da nicht frustriert werden? Oder anders: keine Frustration sondern einfach nur objektive Betrachtung der Lebenssituation. Und nicht jede Lebenssituation kann man durch andere Betrachtung ins positive verändern.


    Im übrigen bin ich zufrieden mit meinem Leben. Ich mag meine Hobbies, meine Arbeit, meine Freunde, meine Wohnung. Nur die eigene Familie fehlt mir. Ich bin weder verzweifelt noch depressiv. Trotzdem habe ich ein Bedürfnis welches einfach noch nicht gestillt ist.


    Schlussendlich will ich nur sagen: Ich verstehe sehr wohl, wenn Frauen "suchende" Männer unaktraktiv finden. Dafür können die Frauen (und auch die Männer) ja nix. Trotzdem finde ich es schade das man(n) durch so ein Raster fällt. Und objektiv betrachtet: Wenn ich weiterhin nicht suche, wie wahrscheinlich ist es, das "ich gefunden werde". Bzw. meistens wollen ja die Frauen gefunden werden, aber wie soll das funktionieren wenn Mann nicht suchen darf. Wieviele Jahre soll man noch verschwenden mit "ich suche nicht" bis man von der Realität eingeholt wird und mit 40 merkt: Ich wurde nicht gefunden und die Familieplanung ist damit erledigt.". Ich kann eigentlich nur raten: Aktiv werden, suchen. Ich bereue nicht viel in meinem Leben, da ich zu meinen Entscheidungen stehe. So stehe ich auch dazu, mich zwischen 20-25 nur um meine Ausbildung / Studium gekümmert zu haben. Trotzdem würde ich heute, gerade in dieser Lebensphase, mehr Zeit für das weibliche Geschlecht opfern :-) Ob es was gebracht hätte, wäre eine andere Geschichte. Und das ist keine Frustration sondern einfach nur die Betrachtung der gegenwärtigen Situation.


    Wann ist die Grillfete? Ich komme gern ;-)