Da ist schon was wahres dran...


    Ich bin jetzt 41 und liebe Kinder - wollte immer selbst welche. Aber... ich hab nie die Frau dazu gefunden. Frauen, die zum Kinder bekommen geeignet gewesen wären, haben mich immer nur als "liebenswerten Kumpel" abgestempelt.


    Ich bin nun frisch in einer Beziehung mit einer Frau und die wäre Ideal dafür - aber sie ist auch schon 41 und hat mit dem Thema Kinder abgeschlossen... also wird es wohl dabei bleiben, das ich keine eigenen Kinder habe. So ist das Leben - manche Dinge sucht man sich nicht aus.


    Vor ein paar Jahren wäre es vermutlich ein Grund gewesen für mich, auf die Beziehung zu verzichten... aber heute sehe ich das anders. Diese Frau ist einfach der Hauptgewinn und so ganz anders als alle anderen Frauen und Beziehungen die ich je hatte. Sie aufzugeben wäre undenkbar im Moment.

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    Frauen, die zum Kinder bekommen geeignet gewesen wären, haben mich immer nur als "liebenswerten Kumpel" abgestempelt.

    Will sagen, Frauen, in die Du Dich verliebt hast, haben Dich immer nur als netten Kumpel gesehen? Oder inwiefern "zum Kinder bekommen geeignet"?

    Man könnte auch fragen: Wollen Frauen überhaupt Kinder? Wann weiss man als Frau, ob man Kinder haben möchte?


    Freunde und Bekannte haben Kinder und sehen einen vielleicht komisch an, wenn man im gewissen Alter selber keine Kinder hat.


    Und ist das so schlimm?

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    Ich bin nun frisch in einer Beziehung mit einer Frau und die wäre Ideal dafür - aber sie ist auch schon 41 und hat mit dem Thema Kinder abgeschlossen... also wird es wohl dabei bleiben, das ich keine eigenen Kinder habe. So ist das Leben - manche Dinge sucht man sich nicht aus.


    Vor ein paar Jahren wäre es vermutlich ein Grund gewesen für mich, auf die Beziehung zu verzichten... aber heute sehe ich das anders. Diese Frau ist einfach der Hauptgewinn und so ganz anders als alle anderen Frauen und Beziehungen die ich je hatte. Sie aufzugeben wäre undenkbar im Moment.

    Hat sie abgeschlossen, weil sie schon welche hat oder weil sie sich mittlerweile schon zu alt findet?

    Wollen schon. Leider treffe ich seit ein paar Jahren nur auf Frauen die sich über ihre Karriere definieren. Dass die alle Singles sind wundert mich nach meinen Erfahrungen nicht mehr. Die Frauen, die gerne Mutter sind, sind wohl alle mit spätestens Mitte Zwanzig vom Markt. So bleiben mir nur Alleinerziehende und Karrierefrauen. So verzweifelt bin ich dann aber doch nicht. ;-D

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    Hat sie abgeschlossen, weil sie schon welche hat oder weil sie sich mittlerweile schon zu alt findet?

    Sie findet sich zu alt.

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    Oder inwiefern "zum Kinder bekommen geeignet"?

    Tatsächlich hab ich mich von einer Frau mal getrennt, die gewalttätig war. In der Tat hätte ich mir mit ihr keine Kinder vorstellen können, da ich fest davon ausgehen musste das sie auch ihre Kinder schlagen würde - so wie sie es mit ihren Eltern, ihrer Schwester und auch mir getan hat. Aber sie hätte Kinder gewollt :) Für mich allerings undenkbar.

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    So bleiben mir nur Alleinerziehende und Karrierefrauen. So verzweifelt bin ich dann aber doch nicht.

    So Pauschal ist das ungerecht. Es gibt durchaus Alleinerziehende die verlassen wurden und bindungsfähig und auch willig sind und nicht nur einen Versorger suchen. Aber die sind schwer zu finden - das muss ich zugeben.

    Emotionale


    Ich wollte dich nicht verletzen und du irrst dich, ich hab so einen Mist auch schon durch und vielleicht habe ich deshalb von mir damals auf dich geschloßen. Bei mir stand halt die Hoffnung immer im Raum meine Liebe möge ihm wichtig genug sein um mein Leid irgendwann ernst zu nehmen und ich habe geduldig gewartet und gewartet und gemacht und getan in der Hoffnung ihn irgendwie aufwecken zu können.


    Daraus hab ich gelernt und würde nicht mehr auf Einsicht hoffen wo keine Bereitschaft zum Gespräch ist. Ich bin echt geduldig wenn jemand einen Fehler sieht und an sich arbeitet, wirklich richtig geduldig, aber mit einem Mann der relativiert, mich nicht sieht oder halt eben sonst kein Problembewusstsein hat würde ich keine weitere Lebenszeit mehr verbringen wollen. Und damti sind wir beim nächsten Missverständnis: Nicht DU solltest Pläne und Strukturen entwickeln sondern ER war gemeint.


    Also am Beispiel: Mein Partner ist eher konfliktscheu, dass ging soweit das er sich nichtmal mehr traute Wünsche zu äußern und dann so hinten rum versuchte sich einfach durchzusetzen. Gab vorhersehbarer Weise jede Menge Stress. Wir haben geredet, gestritten und miteinander gerungen, wobei natürlich nicht sofort klar war wo genau das Problem liegt, Missverständnisse vorkamen und soweiter. Allerdings war zu jedem Zeitpunkt die Bereitschaft vorhanden zu reden, selbst Fehler einzugestehen. Nicht nur ich habe seine Not gesehen, er hat auch meine gesehen. Am Ende saßen wir zusammen beim Therapeuten und konnten das Problem soweit angehen das es besser wurde. Ich habe mein Kommunikationsverhalten verändert und er seines und es wurde besser und besser.


    Also: Probleme durchstehen: ja. Bei Null Einsicht gegenüber auf ein Wunder hoffen: nein.

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    Was ich mir allerdings schon wünsche, ist, dass meine Liebe jemandem guttun möge. Wie könnte es anders sein? Wenn sie heilen oder erleuchten kann - umso besser. Retten werde ich aber ziemlich sicher niemanden können. Ja, vielleicht sollte ich sagen: Was hast Du gegen Heilung in der Liebe? Was hast Du dagegen, wenn einen Liebe menschlich weiterbringt?

    Vielleicht verstehen wir ganz unterschiedliche Dinge darunter, aber ich will nicht gebraucht werden, nicht gut tun. Ich will einfach da sein, bei jemandem der ohne mich sein kann, einfach weil das Leben zusammen noch mehr Spaß macht als ohnehin schon. Wachsen und lernen kann man an vielen Aufgaben, dazu braucht es keine Liebe. Ich finde das Bild der völlig zweckfreien Liebe schöner und für mich passender.

    Und, dieser Nachtrag ist mir noch sehr wichtig, vom Konzept von "Schuld" in Beziehungen halte ich eh nichts, ganz sicher wollte ich nicht sagen:"Selber Schuld, Emotionale, hättest du dich mal nicht verarschen lassen." Eigentlich wollte ich nur anregen darüber nachzudenken weshalb man sowas länger mitmacht und ohne jeden Anlass hofft, damit man sich befreien kann aus den Erwartungen die einen gerne immer wieder in derselben Situation landen lassen. Irgendwie klangst du in den zwei Threads so frustriert, so als würdest du nicht mehr an "gute Männer" glauben. Tut mir leid wenn ich dir zu nahe getreten und übers Ziel hinausgeschoßen bin.

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    In meinem Bekanntenkreis fehlt den Männern eher die passende Frau dazu...

    Dazu fällt mir eine schöne These ein. Wahrscheinlich komplett unsinnig, aber sie würde die Welt doch so schön erklären...


    Die Frauen suchen sich einfach die falsche Männer. Es gibt 2 Arten von Männern: die coolen Typen und die häusliche Typen. Die Frauen reißen sich jetzt alle um diese coole Typen, während die häusliche Typen alle leer ausgehen. Und die Frauen Wundern sich, dass diese coole Typen nur cool sein und Spaß haben wollen (geht auch: denn 80% der Frauen, wollen diese 30% der Männer ]:D ) und sich nicht für die Familiengründung interessieren. Nun haben wir nebenbei das Problem mit den vielen Jungmännern erklärt ;-D


    Aber jetzt mal ernst: Emotionale, du bist wahrscheinlich so Mitte 30, oder? Jedenfalls beobachte ich immer häufiger, dass Frauen sich erst mit Mitte oder Ende 30 anfangen Gedanken über Kinder zu machen. Dann ist aber schon mehr als die Hälfte der Lebenszeit, in der man Kinder bekommen kann vorbei. Wenn man sich schon mit 25 Gedanken darüber macht, hat man einfach 10 Jahre mehr Zeit um das Ziel zu erreichen.