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    1,4% zu 1,7% das ist ein Plus von 21% ! Das ist verdammt viel.

    Der genetische Code erklärt das Verhalten des Menschen nicht hinreichend. Es mag sicherlich eine Veranlagung bestimmter Verhaltensweisen geben, aber inwieweit sich eine Verhaltensweise beim Menschen ausprägt, ist auch von den Umweltbedingungen, vor allem auch von den umgebenden Menschen (insbesondere im Kindesalter) stark bestimmt. Menschen mit identischem Code können deswegen auch unterschiedliche Verhaltensweisen ausprägen.


    Menschliche genetisch bestimmte Veranlagungen können unterschiedlich ausgeprägt sein. Durch statistische Streuungen dieser Veranlagungen können sich soziale Gruppen mit unterschiedlichem Verhalten ausprägen- zum Teil ziemlich stark. Dennoch gelang es offenbar in der Menschheitsgeschichte immer wieder Menschen, gewalttätige Auseinandersetzungen zu beenden. Gewalttätige Menschen sind in der Regel die (evolutionären) Verlierer. Das immer wieder soziale Schimpansen das Licht der Welt erblicken und Unruhe stiften, bedeutet das noch lange nicht, dass Mensch grundsätzlich gewalttätig ist.

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    Sei dir mal nicht so sicher, dass die Männer ohne Gesetze nicht schnell wieder dazu übergehen würde die fremde Brut zu beseitigen, damit die Frau schnell wieder empfänglich wird.

    Gesetze sind vor allem für die Schimpansen unter den Menschen notwendig, für Menschen, denen es an sozialer Intelligenz mangelt und die die Folgen ihres Handelns im menschlichen Miteinander sehr kurzreichweitig abschätzen. Ich persönlich benötige keine Gesetze. Genaugenommen ist nur eine große Minderheit durch schwerere Gesetzesverstöße gekennzeichnet oder durch "Alphamännchentum". Diese sind am Elend dieser Welt leider nicht unbedingt weniger beteiligt, als Beta-Männchen, die sich ersteren unterwerfen und zu Untertanen generieren und damit das Wirken der sogenannten Alpha-Männchen verstärken oder überhaupt erst ermöglichen.


    Ich töte nicht, ich tue anderen Menschen keine Gewalt an, ich übervorteile, bestehle oder betrüge Menschen nicht- das vor allem, weil ich das Bestreben habe, mit anderen Menschen ein gutes Auskommen zu haben. In der Gesamtbilanz kommt mir ein friedliches Miteinander (und das Anstreben) wesentlich besser zu gute, als gewaltätige oder übervorteilende Auseinandersetzung. Genau deswegen benötige ich für die Regulation meines Verhaltens keine Gesetze.


    Bei mir können sich Menschen sicher sein, dass ihr Eigentum oder ihr Körper von mir nicht angegriffen wird- vor mir muss man sich nicht mit Schlössern, Sicherheitseinrichtungen, Polizei und Justiz oder mit Waffen schützen.


    Es verringert erheblich meine Risiken und verstärkt meine Lebensqualität, weil ein produktives Miteinander allen Vorteile bringt, als sich gegenseitig das Leben schwer zu machen und zu versuchen, sich gegenseitig "auszustechen".


    Im Übrigen sind die Gesetze ja nicht im leeren Raum entstanden.

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    wie wäre es, wenn du dich entfernst?

    Wenn dir die Regeln und Moderatoren dieses Forums nicht gefallen, dann musst du wohl ein eigenes Forum aufbauen, über welches du dann nach Lust und Laune deine eigenen Regeln aufstellen kannst. Dieses Forum hier gehört dir nicht, aber den Moderatoren mehr oder weniger sehr wohl.

    Es wäre ein durchaus interessantes Experiment alle lautstarken Vertreter der Schimpansen Menschen für 10 Jahre auf einer einsamen Insel auszusetzen. Da könnten sie dann beweisen wie gut die Evolution funktioniert und was für "Übermenschen" sie dadurch produzieren könnten. Die Fortpflanzung wäre eventuell schwierig, weil die Zahl der Frauen, die an die reine biologische Evolution glauben deutlich unter der der der Männer wäre, aber Männerüberschuss ist ja Teil der natürlichen Auslese, insofern kein Problem.

    Das einzige Problem, das ich mit solchen Experimenten habe, ist, dass die in solchem Umfeld geborenen Kinder es sich nicht aussuchen könnten. Wäre dieses hässliche kleine Problem nicht existent: Nur zu, nur zu, ich bin unbedingt dafür, ab mit ihnen, auf eine einsame Insel, auf den Mond oder dahin, wo der Pfeffer wächst!

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    Es wäre ein durchaus interessantes Experiment alle lautstarken Vertreter der Schimpansen Menschen für 10 Jahre auf einer einsamen Insel auszusetzen.

    Es reicht oft schon, die Insassen eines Knastes zu beobachten (am besten ohne Wärter lassen), wo diese Menschenauswahl besonders gehäuft auftritt (OK, da ist es mit der Vermehrung etwas schwieriger).

    Ich glaub ja, wenn ich ehrlich bin, dass man das nicht ganz so trennscharf unterteilen kann, und es hängt vieles bis alles davon ab, wie jemand aufwächst. Und eingesperrte Leute sind auch noch mal was anderes - mich würde eher interessieren, wie Menschen so miteinander zurechtkommen, die das Überleben des Stärksten propagieren und auf dieser Grundlage eine Gesellschaft aufbauen wollen. Nur, wie gesagt, da ergibt sich immer und immer wieder das Nachwuchs-Problem. Gesellschaften, die von diesem Gedanken gründlich durchdrungen sind, haben wir ja zuhauf, unsere ist davon auch alles andere als frei, und es geht immer zulasten der Schwächsten - deshalb wäre das einzig Neue und Interessante daran eben, wie es solche Leute miteinander aushalten, ohne unfreiwillig in diesem System mit eingesperrte Prügelknaben. Und wie es sich langfristig entwickelt, auch mit der Motivation, dort zu bleiben.

    Die Frauen, die man mit auf diese Insel packen müssten wären ja keine, die an natürliche Auslese und biologische Evolution glauben, sondern analog solche, die sich allein aufgrund körperlicher Merkmale für "besser" erklären.

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    Die Frauen, die man mit auf diese Insel packen müssten wären ja keine, die an natürliche Auslese und biologische Evolution glauben, sondern analog solche, die sich allein aufgrund körperlicher Merkmale für "besser" erklären.

    Die können doch nicht beweisen, dass ihre Überzeugung stimmt, weil sie die Affenüberzeugung nicht teilen? Falls doch sind sie ja dabei? Es geht doch nur darum, denjenigen die an die biologische Evolution glauben die Chance zu geben ohne uns langweilige Bonobos die Überlegenheit ihrer Rasse zu demonstrieren.

    @ shojo

    stimmt - die Kinder täten mir auch leid.


    Stell Dir trotzdem mal bildlich vor wie das aussähe, wenn alle BastiSchmidts des Internets in einer Nacht und Nebel Aktion weltweit auf eine Insel verschifft würden. Ich glaube die Verwunderung am nächsten Morgen wer da alles an die biologische Evolution vertritt obwohl die eigene Realität eine ganz andere abhängige vom Bonobo Umfeld ist wäre nicht von schlechten Eltern. So schnell wie da viele plötzlich soziale Fähigkeiten von den anderen Schimpansen einfordern würden könntest Du gar nicht schaun ;-). Vermutlich würden 70 % nach ner Woche sowieso wieder heim zu Mama wollen und deshalb würde sich das Kinder kriegen erst gar nicht ereignen. Ugh ugh

    Ich glaube auch, dass die Überzeugung der meisten Alpha-Keulenschwinger lautet: "Is voll geil, son Schimpanse zu sein - unter lauta Bonobos öy." Keineswegs hingegen: "Alle Leute sollten Schimpansen sein."

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    Gesellschaften, die von diesem Gedanken gründlich durchdrungen sind, haben wir ja zuhauf, unsere ist davon auch alles andere als frei, und es geht immer zulasten der Schwächsten - deshalb wäre das einzig Neue und Interessante daran eben, wie es solche Leute miteinander aushalten, ohne unfreiwillig in diesem System mit eingesperrte Prügelknaben. Und wie es sich langfristig entwickelt, auch mit der Motivation, dort zu bleiben.

    Vermutlich würden die Schwächeren dieser (angeblich) Stärksten zu den neuen Prügelknaben werden. Interessanter fände ich eher, wie sich eine Gesellschaft entwickelt, in der niemand mehr Prügelknabe sein soll - also wie sich quasi der Teil der Gesellschaft entwickelt, der nicht auf die Insel geschickt wird.