Jup. Mit Anerkennung der Vaterschaft ist es der Mutter heute nur in absoluten Härtefällen möglich das geteilte Sorgerecht zu verhindern. Es müssen ernsthafte Probelme festgestellt werden die das Wahrnehmen der Sorgepflicht, die ja mit dem Recht einhergeht, verhindern könnten. Drogensucht, beispielsweise.

    @ danae87

    Sie haben noch nicht gegoogelt. Das wird von den Helferinnen ganz fix festgestellt. Die Fachanwältinnen für Familienrecht haben dafür stets passende Texte. Welcher neue Lover lässt sich das gefallen, dass der Ex ständig um seine Frau herumschlawänzelt? Zahlen soll er. Mehr nicht. Ende der Diskussion. Per Beschluss. Die IBAN ist das, was Vater und Kind dann noch verbindet.

    Die "herlferinnenidustrie" ist ein Hirngespinnst misogyner Männer. Ich weiß das, denn im Vergleich zu Ihnen habe ich praktische Erfahrung in dem Bereich.


    Wenn ein Kind ab dem dritten Lebensjahr nicht vollzeit in einer Einrichtung betreut werden kann, dann muss die Mutter das nachweisen, damit sie von der Verpflichtung zur vollen Erwerbstätigkeit zur Sicherung des eigenen Unterhaltes freigestellt wird. Es muss also zwingende gesundheitliche Gründe geben, die auch gerichtlich nachzuweisen sind. Wenn einige Männer eine Art weiblicher Welt-Unterhaltsverschwörung unterstellen, weil sie nicht sehen können oder wollen, dass ihr Kind eben nicht für 10 Stunden Kita gebaut ist, dann gleicht das in meinen Augen eher einem Verfolgungswahn. Zumal sie ausblenden, dass es absolut möglich ist, ihrerseits die Betreuung des Kindes zu übernehmen. Man muss nicht zahlen, man kann seine Leistung auch in Form von Betreuung erbringen, in meinen AUgen wäre das für das kind sogar deutlich vorzuziehen.

    Ich sage nicht dass das Modell zu 100% anwendbar ist...


    Aber euer Modell ist genauso nur bei einem geringen anteil der fälle anwendbar.


    Ihr geht von vorn herein davonn aus:


    -mutter will nicht arbeiten


    -das kind werde ich nie sehen aber vollen unterhalt zahlen


    -ich bekomme kein sorgerecht zugesprochen


    Und das ist realistisch einfach NICHT der Fall.


    Das trifft nur auf einen geringen pronzentsatz so zu.


    Ich habe genügend arbeitskollegin oder freunde, die sich sorgerecht teilen.


    Man muss ja auch nicht gleich 500km auseinanderziehen


    ..des eigenen Kindes zu liebe. 50km Tuns doch auch...und dann KANN man sein kind zur schule fahren sodass es immer die gleiche besucht.


    Wer sich natürlich denkt "scheiss auf das kind" und ohne zustimmung des andren elternteils oder beratung/Beurteilung des jugendamtes umzieht dem gehört halt das in die hände des andren elternteils.


    Wenn man selbst nicht verzichten kann um dem kind umgang undkontakt zu ermöglichen...der ist nicht soweit ein kind zu haben.

    Zitat

    Sie haben noch nicht gegoogelt.

    Ist Dir mal in den Sinn gekommen, dass manche Menschen, mit denen Du hier schreibst, sowas nicht googlen müssen, weil sie ganz real und in echt in der Situation sind und leben?

    Ich habe keine kinder und selbst ich bin erwachsen genug zu verstehen dass man wenn man ein kind hat nunmal nicht mehr vogelfrei hingehen kann wohin man will.


    Man sollte dann immer das kind bedenken. Das wohl des kindes. Und dem kind geht es am besten wenn es Zugang zu beiden elternteilen hat


    Wenn es probleme mit dem neuen lover gibt, liegt das meist daran dass man selbst nicht kompromissbereit und konfliktfähig ist. Der neue lover hat kein mitspracherecht bei medizikischen oder rechtlichen abgelegenheiten.


    Und warum schlarwenzelst du dann um deine ex rum... is ja nicht so dass du dann unbedingt mit dem kind bei ihnen wohnen musst. Du hast in so einem Fall wohl eine eigene wohnung in dem das kind seinen eigenen platz hat.


    Deine arhumentation ist sehr einseitig...du drehst dir die sachen wie sie grade passen und siehst garnicht die 100 andren möglichkeiten.

    @ danae

    es tut mir Leid. Ich muss mich als unfreiwilliger Helfer outen. Sie haben 0 Ahnung. Ich verhandle täglich solche Fälle. Warten Sie ab, bis Sie in der Sch.... stecken. "Wir sehen uns vor Gericht." sagt man :-)


    Die Mutter muss schon lange nichts mehr nachweisen. Die Behauptung bewegt den Prozess leider in eine Richtung ("am Ende bleibt immer was hängen"), den sie sich eigentlich gar nicht gewünscht haben.

    @ a.fish

    richtig. Leider wurden solche Leidtragende längst mundtot gemacht.

    Zitat

    richtig. Leider wurden solche Leidtragende längst mundtot gemacht.

    Ich meine, dass Du hier teils mit alleinerziehenden Müttern schreibst, die diese ganzen Prozesse durchhaben und komischerweise von anderen Erfahrungen zu berichten wissen.

    Du solltest vielleichr realisieren, dass du eine Brille auf hast...nicht die verklärte rosarote...sondern eine neon blinkende, die gefahr schreit.


    Du siehst selektiv vllt berufsbedingt...die 1% der Fälle wo alles scheisse läuft und sich die parteien hassen (ich tippe auf niedrigere Prozentzahl).


    Den rest der Fälle kannst oder willst du nicht mehr sehen.

    Zitat

    es tut mir Leid. Ich muss mich als unfreiwilliger Helfer outen. Sie haben 0 Ahnung. Ich verhandle täglich solche Fälle. Warten Sie ab, bis Sie in der Sch.... stecken. "Wir sehen uns vor Gericht." sagt man :-)

    Seltsam. Hier sind alle Erfahrungen anders. Selbst die meines Familienanwalts.

    Ich verhandele übrigens auch solche Fälle, hunderte am Tag. Von meiner Yacht aus, die ich mir vom Geld der Kindsväter gekauft habe und auf einem Ozean ihrer Träne segele. Als hochspezialisierte Femwältin verweise ich als Quellen für meine Behauptungen auch immer am liebsten auf hetzterische Wikis und Hasswebseiten.

    Also langsam kotzen mich die unreflektierten Argumente einiger junger Herren hier an.


    Wenn man sich nur auf Seiten frustrierter Kerle rumtreibt, ist es logisch, dass sich dort die ganzen Horrorszenarien häufen. Der Mann, der sich jahrelang aus Haushalt und Kindererziehung rausgehalten und lieber seine Kariere gefördert hat und damit die Frau gezwungen zu Hause zu bleiben und ihre auf Eis zu legen, ist in meinen Augen selbst schuld. Der darf gern für seine Versäumnisse zahlen. Ich habe da Null Mitleid für.


    Ich habe im Laufe der Jahre in meinem Alltag viele alleinerziehende Frauen kennen gelernt. Keinen einzige von ihnen hat auch nur einen Pfennig/ Cent für sich an Unterhalt erhalten. Denn alle waren selbst berufstätig. ??Und wie schon geschrieben, würde ich mich scheiden lassen, müsste ich trotz dreier Kinder meinem Mann Rentenpunkte abgeben und nicht umgekehrt??


    Die Realität sieht in Deutschland also wohl doch etwas anders, als einige hier, die es nicht mal persönlich betrifft und wohl auch nie betreffen wird, den Usern weismachen wollen.


    Das Gejammer ist einfach nur – ja es ist jämmerlich.