doomhide

    Zitat

    Ich finde es einfach wichtig sich selbst darüber im Klaren zu sein was man hat und welchen Wert es für einen selbst darstellt auch wenn es mal langweilig ist.

    da sind wir uns komplett einig! mir ging es eher drum, dass es nicht von einem "dritten" abhängen sollte, wenn man die ehe "für unrettbar" erklärt.

    Zimtkeks

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    Würde ich meinem Mann das sagen, dann würde das "wenn du meinst" bedeuten, dass er denkt ich spinne Rum bzw bluffe.

    hättetätewürde... ja zefix - du hast deinem mann anscheinend noch nie so richtig deutlich gesagt, wie unzufrieden du bist, was dir fehlt, welche ideen du für euch beide hast! und er scheint nicht einen hauch von ahnung zu haben, auf welcher tretmine er gerade balanciert!?


    und ganz davon abgesehen, bluffst du ja wirklich, solange du nicht auch (ohne einen "absprungmann") bereit wärest, zu gehen - wenn denn dein mann tatsächlich so ein unbeweglicher stoffel wäre.

    Zitat

    Ich lasse ihn sein wie er ist und er lässt mich sein wie ich bin.

    Naja, nicht ganz. Weil er sein Modell für die Ehe durchsetzt. Und du deins nicht.

    Zitat

    Vor Jahren schlug ich aus sex.Gründen schon eine Paarung vor

    Der Verschreiber war in diesem Kontext einfach ... klasse. :-)

    @ Elle

    Teilweise treffen es deine Ausführungen. Die Ehe ist vlt zu ruhig/eingefahren/zu leidenschaftslos, um in 10 oder 20 Jahren sagen zu können"Ok, auf zur goldenen Hochzeit", aber sie ist nicht offenkundig schlecht bzw für die Kinder zu wichtig, um sie hier u jetzt zubeenden. Denn ich habe den Kindern gegenüber eine Verantwortung. Für sie ist alles gut. Meine empfundenen Mangel sind nchts, was die Kinder bemerken oder unsere Ehe aus Kindersicht schlecht bzw belastend darstellt.


    Trennung würde aber bedeuten, dass für die Kinder die Familie zerfällt uns viele einschneidende Veränderungen gebe: Papa nur noch 14tägig ( beruflich ist alles andere utopisch), Auszug aus dem Haus , ich müsste Vollzeit statt Teilzeit arbeiten usw....


    LG

    @ comran

    ;-D


    Ja, der Verschreiber War genial....Hantiere mit dem smartphone....


    Es 30jährige im Jahren llte natürlich "Paarberatung" heissen... ;-)


    Und ja, mein Mann ist ein sturer"Stoffel"....Wenn er mir ne neue Küche baut oder wir 3x im Jahr in Urlaub gehen, dann ist das für ihn "Beziehungsarbeit."


    Wenn ich z.b. mit neuen sex.Ideen um die Ecke komme, wird das eher verlacht als begierig aufgenommen. So ist er nun mal und War es auch immer.


    LG

    Zitat

    Bestandsaufnahme meiner Ehe: Sie ist wie sie ist. Veränderungen bzw Verbesserungen sind nahezu ausgeschlossen. Ich muss den Ist-Zustand nehmen wie er ist.

    Warum?

    Zitat

    Das mir offenbar was fehlt ist schon klar. Sonst würde ich ja nicht immer wieder auf andere Männer reagieren...Es fehlt Aufregung g, Aufmerksamkeit, das grosse "Flattern" und natürlich auch ein Stück weit Leidenschaft.

    Wo ist deine Leidenschaft?

    @ ELLA

    ja, er War sexuell schon immer eher verhalten. Positiverweise gehört er nicht zu den Mànnern, die rumdràngeln oder motzig werden....Sowas hört man ja schon mal von Freundinnen.


    Er möchte auch keine Experimente, nix neues....noch nie.


    Aber ehrlich gesagt steht der Sex als Problem nicht im Mittelpunkt.


    Es ist mehr das gleichförmige Ganze....er ist frei von Höhen u Tiefen. Ich hingegen bin eher extrem....heisst oder kalt, schwarz oder weiss, ultrattoll oder grottig...Ich bin sehr begeisterungsfähig, Reise gern, möchte im Kleinen beim Essen im Ausland neues probieren, im Bett auch...


    Und je älter ich werde, desto mehr Ideen habe ich...


    Er weiss, was ihm gefällt und möchte weder im Kleinen noch im Grossen neues testen.

    @ sensibelman

    Ich schrieb ja mehrfach, dass klassische Beziehungsarbeit ihm fremd ist, er immun gegen Gespräche derart ist und null Verànderungswille.


    Daher so wie die Ehe ist, ist sie. Er War auch eigentlich immer so. Und man kann noch sollte man Menschen ändern.


    Wir entwickeln uns wohl einfach anders...


    LG

    Zitat

    Und man kann noch sollte man Menschen ändern.

    Man kann (und sollte in so einer langen Beziehung) aber einem Menschen die Chance geben, eigene Verhaltensweisen und deren Wirkung auf den Partner zu hinterfragen und gegebenenfalls zu ändern. Diese Chance verweigerst du ihm - mit der Begründung, dass er mal "vor Jahren" (wie viele eigentlich?) eine Paartherapie wegen sexueller Differenzen abgelehnt hat. Vielleicht wäre ja aus seiner Sicht das aktuelle Thema eher geeignet für eine Paartherapie und/oder vielleicht ist er auch älter und "weiser" geworden. Das weißt du nicht, weil du lieber den bequemen Weg gehst und hier mit den Usern über Teenager-Schwärme sinnierst, anstatt mal Tacheles zu reden.


    Deine verschiedenen Threads sind alle wortgleich und du drehst dich im Kreis. Eine Frage, die ich mir schon ein paar Mal gestellt habe: Wieso führst du eigentlich immer wieder den gleichen Beruf als Zeichen für "Zueinanderpassen" an?

    Naja, gleicher Beruf u ein grosses gemeinsames Hobby....


    Beides finde ich verbindend...es schafft gemeinsame Themen/Interessen/àhnlichen Tagesablauf...


    Und spaßeshalber habe ich mal gesagt, der nächste ist jünger und Berufskollege...Tadaa.... ;-D


    Beides Bingo.


    Meine Beziehungsarbeit aus Sicht meines Mannes: Ich lasse ihnsein wie er ist, zetteere nicht wie andere Frauen rum, wenn er mit seinem Verein feiern geht, lasse ihm seine Ruhe, zwinge ihn zu nix....Akzeptiere seine sehr enge Bildung zu seinen Eltern, nehme seine passive Art hin...


    Und in der Vergangenheit habe ich oft besonders im sexueller Bereich versucht, was anzuschieben....Gespräche geführt, Paartherapie vorgeschlagen....Hat alles nichts gebracht.


    Folglich lasse ich es sein, irgendwann wird es einem zu doof.


    Eine Freundin sagte mal, dass mein Mann Glück hat d er mich hat...Sein Leben wäre sonst sehr langweilig.


    Urlaube, Trips alles von mir organisiert...Ich bin in fast allen Bereichen die treibende Kraft.

    Zitat

    Ich lasse ihnsein wie er ist, zetteere nicht wie andere Frauen rum, wenn er mit seinem Verein feiern geht, lasse ihm seine Ruhe, zwinge ihn zu nix....Akzeptiere seine sehr enge Bildung zu seinen Eltern, nehme seine passive Art hin...

    Das alles hat für mich rein gar nichts mit Arbeit zu tun.


    Vielleicht war aber auch meine Frage schlecht formuliert.


    Was tust du dafür, dass dir dein Mann wieder besser gefällt?

    Zitat

    Ich lasse ihnsein wie er ist, zetteere nicht wie andere Frauen rum, wenn er mit seinem Verein feiern geht, lasse ihm seine Ruhe, zwinge ihn zu nix....Akzeptiere seine sehr enge Bildung zu seinen Eltern, nehme seine passive Art hin...

    Das was du auf deiner Seite als Beziehungsarbeit definierst, zählst du auf seiner Seite als Belege für die fehlende Beziehungsarbeit auf. Auch interessant... Seine Nicht-Arbeit ist somit deine Arbeitsgrundlage. Ich sehe es aber auch so wie Verhüter: Die von dir aufgezählten Punkte haben nichts mit Arbeit zu tun - sondern sind allesamt Zeichen einer Resignation.