Woran merkt ihr, auf welche Art ihr jemanden mögt?

    Hallo liebe Leute :-) !


    Ich wollte mal ne kleine Umfrage starten, mit dem Titel:


    Woran merkt ihr, auf welche Art ihr jemanden mögt?


    Erstmal interessiert mich, auf wie viele unterschiedliche Arten ihr jemanden mögen könnt. Mir fallen spontan ein:


    - Liebe zwischen Eltern und Kindern


    - Familiäre Liebe im Allgemeinen


    - Freundschaftliche Liebe


    - Partnerschaftliche Liebe


    Ich glaube, dass es da noch mehr gibt, aber ich weiß nicht genau, wie man es nennen könnte.


    Und dann wollte ich gerne wissen, woran ihr merkt, welche Art von Liebe ihr spürt. Z.B. kann ich meinen Cousin ja familiär lieben, aber auch freundschaftlich oder gar partnerschaftlich. Ich kann meinen Stiefvater wie einen Elternteil lieben, oder wie einen Freund oder - wenn das Leben so kommen soll - wie einen Partner. Ich kann jemanden, den ich neu kennenlerne, im Prinzip auf jede dieser Arten lieben, aber woher weiß ich, welche es ist?


    Welche Fragen könnte ich mir selbst stellen, um herauszufinden, welche Art von Liebe ich meinen Mitmenschen entgegenbringe?


    Für ein paar Anregungen bedanke ich mich :)z .


    LG


    Cinnamon

  • 31 Antworten

    Und: Glaubt ihr an Freundschaft auf den ersten Blick?


    Ich habe das schon mal erlebt, was aber nicht heißt, dass ich nicht auch andere Menschen über einen längeren Zeitraum als Freunde gewinnen kann, die mir letztendlich vielleicht sogar mehr bedeuten. Damals war ich aber noch nicht... hm... "geschlechtsreif" ^^... und bin mir daher nicht ganz sicher, wie ich eine freundschaftliche Liebe und eine partnerschaftliche Liebe auf den ersten Blick heute unterscheiden kann.


    *:)

    Für deine Kinder springst du vor den Zug ohne zu denken oder dies bewusst zu entscheiden, für den geliebten Partner springst du bewusst, für einen richtigen Freund springst du mit und bei Verwandten... siehst du zu.


    Nicht ganz ernst gemeint, aber auch kein reiner Scherz.

    Ich mache mir ehrlich gesagt überhaupt keinen Kopf darum, weil es für mich keine Rolle spielt und weil es sich vor allem ständig "bewegt".


    Für mich gibt es also einen fließenden Übergang von Bekanntschaft, über Freundschaft, bis zur Liebe.


    Und wenn man so will, wie bei einer großen Fläche, in die andere Richtung, das Nähebedüfnis, von "muss ich nicht haben", bis hin zur sexuellen Anziehung, auch alles ein fließender Übergang.


    Für mich gibt es auch keinen, der jetzt auf einer Säule irgendwo alleine steht und das ist der Beziehungspartner, für mich sind die Partner (egal ob einer oder mehrere) auch irgendwo verteilt, aber ehr an den oberen Enden, also bei Liebe und bei sexueller Anziehung (aber das muss nicht sein)


    Ich brauche so eine Definition bzw. Abgrenzung nicht, weil ich polyamor empfinde, also habe ich auch keine, die ich aufschreiben könnte.

    Zitat

    Für deine Kinder springst du vor den Zug ohne zu denken oder dies bewusst zu entscheiden, für den geliebten Partner springst du bewusst, für einen richtigen Freund springst du mit und bei Verwandten... siehst du zu.

    Uiuiuiuiuiui.... ;-D ]:D


    Aber gar nicht mal so verkehrt, und kurz und bündig, sowie verständlich erklärt. Faden-Frage beantwortet. :)z :)^

    Najo Surferin, ich hab vorhin überlegt wo der Unterschied liegen dürfte und ich hab mir gedacht bzw. festgestellt dass ich bei meinen Kindern nicht denke sondern handel. Also ich würde mich einfach vor einen LKW oder Zug werfen. Instinktiv, ohne freien Willen oder nachzudenken. In gefährlichen Situationen habe ich nicht überlegt sondern einfach gemacht und ich stünde auch nicht vor der Frage ob meine Kinder oder ich.


    Von da abgeleitet fiel mir auf dass dramatische Liebeshandlungen eher bewusst ausgeführt werden. Findet man ja in Filmen, Büchern/Witzen undundund. Muss man sich nur mal irgendwelchen (Liebes-)Dramen ansehen, da wird sich immer bewusst entschieden die Liebste zu retten.


    Freundschaft, die richtigen, zeichnen sich doch dadurch aus etwas gemeinsam durchzustehen.


    Und wenn ich an die gezwungene Verwandtschaft und Erbstreitigkeiten denke... nun ja... so kam ich zu dem Entschluss.

    Zitat

    Für deine Kinder springst du vor den Zug ohne zu denken oder dies bewusst zu entscheiden, für den geliebten Partner springst du bewusst, für einen richtigen Freund springst du mit und bei Verwandten... siehst du zu.

    Danke, Cleo, haha! Interessante Sicht. Ich stand, glaube ich, noch nie vor so einer Entscheidung und für mich spielt es auch keine Rolle, wie das Leben fiktiv beschrieben wird - also durch Liebesdramen oder so.


    Ich verstehe aber, was du meinst, und finde deine Unterscheidung, wie gesagt, sehr interessant.


    Ich habe noch keine Kinder, weswegen ich diese Art der Liebe nur in die andere Richtung erlebe. Bei den anderen Punkten empfinde ich aber, glaube ich, anders. Wobei ich es immer schwer finde, zu sagen, wie man reagieren würde, wenn...

    Zitat

    Uiuiuiuiuiui.... ;-D ]:D


    Aber gar nicht mal so verkehrt, und kurz und bündig, sowie verständlich erklärt. Faden-Frage beantwortet. :)z :)^

    Naja, Surferin.... ;-) . Die Fadenfrage hat ja zum Thema, dass ich die Meinung mehrerer Menschen höre. So gesehen hat Cleo die Frage natürlich beantwortet, aber der Faden hat noch 500 (oder wie viele User haben wir ;-D ) weitere gute Gründe, fortzubestehen.

    @ Kurt

    Danke auch dir :)* ! Ich kann diesen Ansatz schon verstehen und habe auch selber mal überlegt, ob ich vielleicht zur Polyamorie neige. Ich glaube mittlerweile aber eher, dass ich einfach nicht so genau spüre, was ich fühle, und das immer etwas "verwaschen" bei mir ist. Deswegen suche ich aktuell nach Wegweisern.

    Also ich weiß ganz genau wie und auf welche Art ich meine Nähsten liebe.


    Da gibt es die bedingungslose Liebe, die ich Teilen von meiner Familie entgegenbringe wie meiner Mutter oder Oma. Dann gibt es aber auch für andere Teile der Familie eine andere Art von Liebe, die zwar auch intensiv, aber nicht bedingungslos ist.


    Es gibt Freundschaften, die sind sehr eng, aber man ist nicht so verbunden, wie mit anderen Menschen.


    Ich hatte z.B. mal eine beste Freundin, über Jahre und sie war meine Seelenverwandte. Ich vermisse sie bis heute und trauere oft um unsere Freundschaft.


    Andere Freundinnen liebe ich für ihre Art, andere kann ich auch ein wenig für manche Sachen nicht leiden. Leider habe ich bisher keine Freundschaft mehr gefunden, die so bedingungslos ist, dass man sie über andere, für sich persönlich wichtigeren Sachen, stellt.


    Dann gibt es die Liebe in einer Partnerschaft, für den ich über alles gehen würde und es gibt auch Liebe für verflossene Beziehungen, oder Affären, welche immer einen Teil in meinem Herzen haben werden. Mit diesen Menschen hat es evtl. nicht für eine Beziehung gereicht, dennoch haben sie mich berührt.


    Ich finde man kann das nicht pauschalisieren, aber ich kann sehr gut abgrenzen wie meine Zuneigung für eine Person ist.

    P.S.: Ich wollte das nur kurz auch öffentlich anmerken, da mich dazu gerade eine Nachricht per PN erreicht hat:


    Mir wurde hier im Forum schon öfter mal vorgeworfen, ich würde die Dinge zu sehr sortieren, strukturieren, mit dem Kopf angehen anstatt mit dem Herzen. Ich weiß, dass das lieb gemeint ist, aber es ist genau das Gegenteil von dem, was ich brauche. Mein Kopf ist echt Alles für mich. Meine Gefühle sind so stark und wild, dass ich völlig unkontrolliert und impulsiv handeln würde, hätte ich nicht meinen Kopf. Mein Kopf ersetzt meine Gefühle nicht - er deutet sie, damit ich mit ihnen umgehen kann. Glaubt mir, meine Gefühle sind sehr stark und ich mag sie auch. Aber ohne meinen Kopf, der das eben sortiert, würde ich durchdrehen ^^. Deswegen ist er mir genauso wichtig. Keine Ahnung, ob das jemand verstehen kann. Ich neige eben dazu, sehr kontrolliert und strukturiert zu schreiben, eben UM mir diese Struktur und Regulation innerlich zu schaffen.


    LG @:)

    @ quisuisje

    Dein Posting hat mich sehr berührt, weil ich viele deiner Gedanken nachvollziehen kann. Danke dafür! Ich schreibe mal was dazu:

    Interessant, wie du das beschreibst. Ich glaube, so ähnlich geht es mir auch.


    Ich hatte auch eine Freundin - eben die Freundin mit der Freundschaft auf den ersten Blick. Ich sah sie und wusste - das ist sie! Die Eine. Ich hätte wirklich Alles für sie getan. Leider ist unsere Freundschaft nach 8 Jahren zerbrochen - oder besser - unterbrochen. Das hält leider bis heute an.


    Ich weiß nicht, ob ich an Seelenverwandtschaft glaube, aber ich glaube definitiv an sehr tiefe Bindungen, die man sich anders einfach nicht erklären kann.

    Zitat

    Andere Freundinnen liebe ich für ihre Art, andere kann ich auch ein wenig für manche Sachen nicht leiden. Leider habe ich bisher keine Freundschaft mehr gefunden, die so bedingungslos ist, dass man sie über andere, für sich persönlich wichtigeren Sachen, stellt.

    Das hast du schön geschrieben. Es tut mir Leid, dass du so jemanden nicht mehr trafst. Es ist 16 Jahre her, dass ich meine damalige beste Freundin traf und nun habe ich wieder einen Menschen getroffen, der diese Gefühle in mir auslöst. Ich würde Alles für ihn tun. Er bringt das Beste in mir zum Vorschein, ohne etwas dafür zu tun. Er ist meine Inspiration. Er ist in letzter Zeit der Anlass für ziemlich viele Dinge, die ich tue. So war das damals auch bei ihr. Verwirrend ist halt nur, dass ich heutzutage "geschlechtsreif" bin und nicht zu 100 % weiß, wie ich freundschaftliche und partnerschaftliche Verknalltheit unterscheide. Ich glaube zu wissen, dass es Ersteres ist. Bevor ich mich aber darauf einlasse, will ich sichergehen, alleine schon aus Respekt vor meinem Partner.

    Zitat

    Dann gibt es die Liebe in einer Partnerschaft, für den ich über alles gehen würde und es gibt auch Liebe für verflossene Beziehungen, oder Affären, welche immer einen Teil in meinem Herzen haben werden. Mit diesen Menschen hat es evtl. nicht für eine Beziehung gereicht, dennoch haben sie mich berührt.

    Ja, das fühle ich auch so. Alle Menschen, die ich je liebte, haben noch heute einen Platz in meinem Herzen. Zumindest, wenn die Liebe nicht aufhörte. Bei Verwandten hörte sie manchmal auf, aber das ist ein anderes Thema.

    Aber Gefühle fühlt man halt nicht mit dem "Kopf" (schon ein bisschen mit dem Gehirn, du weißt was ich meine), man kann bestenfalls mit dem Kopf handeln. Gefühle sind halt aber einfach da.

    Zitat

    Ich kann jemanden, den ich neu kennenlerne, im Prinzip auf jede dieser Arten lieben, aber woher weiß ich, welche es ist?


    Welche Fragen könnte ich mir selbst stellen, um herauszufinden, welche Art von Liebe ich meinen Mitmenschen entgegenbringe?

    Sowas weiß man eigentlich. ":/ Gerade wenn du sagst dass deine Gefühle stark sind. Klingt eher als wolltest du das nicht und brauchst somit eine Anleitung, ein Lexikon, eine Enzyklopädie, die gibt es aber nicht. Da ist halt keine Datenbank mit der du objektiv und sachlich kontrollieren könntest was das für Gefühle sind.


    Zwei Sachen aber.


    Ich hab bei deiner Aufzählung noch die bewundernde Liebe vermisst als ich das so las. Den Mentor sozusagen. Idol. Fiel mir beim lesen nämlich spontan ein.


    Und die zweite Sache habe ich jetzt vergessen, mich hat während des Schreibens ein Postbote unterbrochen und jetzt weiß ich grad nicht was ich schreiben wollte.

    Zitat

    Aber Gefühle fühlt man halt nicht mit dem "Kopf" (schon ein bisschen mit dem Gehirn, du weißt was ich meine), man kann bestenfalls mit dem Kopf handeln. Gefühle sind halt aber einfach da.

    Das schreibe ich doch auch. Oder was meinst du?


    Damit ich weiß, was ich fühle, muss ich ja aber darüber nachdenken.


    Also, blöd gesagt:


    "Hm... mein Magen tut weh." *nachdenk* "Vermutlich habe ich Hunger!"


    Wenn ich bei "Mein Magen tut weh." bleibe, verhungere ich.


    Die Gefühle zeigen mir, dass etwas los ist, und mein Kopf hilft mir, zu ergründen, was los ist.

    Zitat
    Zitat

    Ich kann jemanden, den ich neu kennenlerne, im Prinzip auf jede dieser Arten lieben, aber woher weiß ich, welche es ist?


    Welche Fragen könnte ich mir selbst stellen, um herauszufinden, welche Art von Liebe ich meinen Mitmenschen entgegenbringe?

    Sowas weiß man eigentlich. ":/ Gerade wenn du sagst dass deine Gefühle stark sind. Klingt eher als wolltest du das nicht und brauchst somit eine Anleitung, ein Lexikon, eine Enzyklopädie, die gibt es aber nicht. Da ist halt keine Datenbank mit der du objektiv und sachlich kontrollieren könntest was das für Gefühle sind.

    Naja... ich weiß es, offensichtlich, nicht ^^.


    Zwei Sachen aber.

    Zitat

    Ich hab bei deiner Aufzählung noch die bewundernde Liebe vermisst als ich das so las. Den Mentor sozusagen. Idol. Fiel mir beim lesen nämlich spontan ein.

    Ah, danke! Ja... keine Ahnung, ob ich sowas manchmal empfinde.

    Zitat

    Und die zweite Sache habe ich jetzt vergessen, mich hat während des Schreibens ein Postbote unterbrochen und jetzt weiß ich grad nicht was ich schreiben wollte.

    Oh, schade ^^. Kam wenigstens was Nettes ^^? Vielleicht fällt es dir ja wieder ein @:) !

    P.S.: Nur, um mich nochmal zu erklären:


    Ich spüre z.B. "Furcht". So eine Furcht kann ja auch sehr, sehr stark sein. Trotzdem - oder gerade deswegen - möchte ich herausfinden, wovor ich Angst habe. Und wie könnte ich das anders als mit meinem Kopf?


    Ich denke immer, dass beide zusammen arbeiten müssen - die Gefühle UND der Kopf.

    Zitat

    Verwirrend ist halt nur, dass ich heutzutage "geschlechtsreif" bin und nicht zu 100 % weiß, wie ich freundschaftliche und partnerschaftliche Verknalltheit unterscheide. Ich glaube zu wissen, dass es Ersteres ist. Bevor ich mich aber darauf einlasse, will ich sichergehen, alleine schon aus Respekt vor meinem Partner.

    Wenn alles gut läuft, ist der Partner gleichzeitig der beste Freund. Ein freundschaftliches Verhältnis ist die Mindestvoraussetzung für eine Partnerschaft. Was beim Partner dann aber doch anders ist, ist der Wunsch ihn am liebsten ständig um sich zu haben, sich auch körperlich näher zu kommen, zu kuscheln, Sex zu haben... Wobei das Verlangen nach Sex nun auch wiederum keine Freundschaft oder Liebe voraussetzt. Ein guter Freund ist jemand, mit dem ich gerne zusammen bin, auch gerne oft, aber ständig dann doch bitte nicht.

    Ähm, irgendwie stehen wir vor zwei unterschiedlichen Statuen die wir gerade betrachten.


    Wenn ich weiß dass ich Angst habe, weiß ich ja dass ich Angst habe. Ich muss nicht fragen ob das Gefühl was ich empfinde Angst ist. ":/ Deswegen bin ich irritiert. (Du bist ja nicht der Typ aus dem Märchen der gerne wüsste was gruseln ist und den Eimer Wasser über den Kopf bekommt. Heißt irgendwas mit "... der auszog um das Fürchten zu lernen. Der wusste ja dann auch ganz genau was er fühlte als er es fühlte.)


    Aber ich werde jetzt mal konkret, es gibt da einen Mann der dich verwirrt weil du meinst nicht zu wissen ob du freundschaftliche Gefühle hast oder partnerschaftliche?!