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    Kannst Du mir hierfür konkrete Beispiele nennen? Es interessiert mich wirklich.

    Was erhoffst du dir? Kannst du dir kein Mobbing auf der Straße vorstellen? Keine Sprüche bezogen auf das Aussehen einer Person, zeigen, lachen?

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    Quatsch, es gibt doch etliche Männer, die das nicht nur akzeptieren, sondern sogar präferieren.

    richtig, genauso wie etliche frauen untermänner deiner definition zumindest akzeptieren. selbst wenn er keine riesen-karriere mitbringt, sondern wenn er ihnen vom charakter her gefällt.

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    Ganz abseits davon, dass persönliche Angriffe weiterhin eine ganz andere Kategorie sind, als das Beharren auf der eigenen Meinung.

    Ich persönlich werde allermeistens sehr viel lieber mal von jemandem beschimpft, der mir grundsätzlich zuhört, aber sich gerade darüber ärgert, dass ich Scheißdreck rede oder mich unmöglich benehme, als von irgendwem permanent und penetrant in völlig absurde Kategorien gestopft zu werden.

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    Komisch. Während die anderen Diskussionsteilnehmer exakt dasselbe tun, ist das bei denen irgendwie in Ordnung. Liegt es nicht doch letztlich nur daran, dass dir meine Meinung nicht gefällt? ;-)

    Na klar. Ich hab Dich rausgegriffen, weil ich aus Deinen Beiträgen geschlossen habe, dass Du klein und schmächtig und somit ein Untermann bist, und deshalb mobbe ich Dich, so ist meine Natur. Bei den anderen weiß ich entweder, dass es bei ihnen anders ist, oder ich halte es zumindest für möglich, oder es sind eh Frauen, bei denen fast alles in Ordnung ist, und deshalb find ich die gut.

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    Überall, wo eine begehrte Ware knapp ist, entsteht ein Markt, der "Kampf" un die knappe Ressource.

    Also Du als Frau begreifst Dich selbst als "Ware", die sich auf einem "Markt" anbietet?


    Und dann evaluierst Du anhand der Quantität und "Qualität" der "Nachfrage" Deinen zunächst Deinen "Martkwert", holst Dir dann verschiedene "Angebote" ein und schlägst dann beim lukrativsten "Angebot" (= der Mann mit der dicksten Brieftasche und der höchsten beruflichen/gesellschaftlichen Stellung) zu und wählst auf diese Weise dann Deinen Partner aus.


    Verstehe ich das so richtig?

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    richtig, genauso wie etliche frauen untermänner deiner definition zumindest akzeptieren. selbst wenn er keine riesen-karriere mitbringt, sondern wenn er ihnen vom charakter her gefällt.

    Hm, wenn du meinst, dass alle Untermänner ohne Karriere einen schlechten Charakter haben..das finde ich dann wiederum daneben.

    J_B, ich widersprech Dir übrigens ganz sicher nicht, wenn Du sagst, dass kleine, schmächtig gebaute Männer es oft ziemlich schwer haben. Während Größe bei Männern in den Augen der meisten Leute ein Plus ist, so wie Schlanksein bei Frauen in den Augen der meisten Leute ein Plus ist, ist "klein und schmächtig sein" bei einem Mann im Normalfall ein Minus, gelegentlich neutral, sehr selten für jemanden ein Plus. Und ja, es werden sich immer Leute finden, die denjenigen mit diesen körperlichen Merkmalen deshalb aufziehen oder gar wirklich ätzend werden. Es finden sich überhaupt in einem blöden Umfeld immer Leute, die andere piesacken, und jemand, der dem körperlichen Ideal seiner Zeit nicht entspricht, bietet diesen Leuten dann ungewollt viel Angriffsfläche. Das ist ganz ohne Frage beschissen.


    Das würde ich aber dennoch von der Partnerfindungsfrage deutlich trennen, einfach wegen vieler Gegenbeispiele. Wenn Du natürlich sagst, X ist klein und schmächtig und findet deshalb keine Freunde, und wenn dann einer fragt, wie der sonst so drauf ist, und dann sagst Du, ach, der hat keinen Humor, ist hässlich, ist beruflich unglücklich gestrandet, dumm wie Brot ist er auch noch, und nee, Hobbys hat er keine, raus geht er nicht, Menschen kann er nicht leiden ... irgendwann findet sich dann wirklich nichts mehr dran, weswegen irgendwer denjenigen auch nur ansatzweise als Partner in Erwägung ziehen würde, und wenn Du dann ankommst und sagst, siehste, sag ich ja, kleine schmächtige Männer finden niemals eine Frau ... tja. Hm. Dann finde ich das schon so ein bisschen grotesk.

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    und wenn Du dann ankommst und sagst, siehste, sag ich ja, kleine schmächtige Männer finden niemals eine Frau ... tja. Hm. Dann finde ich das schon so ein bisschen grotesk.

    Das sage ich ja nicht. Ich sage kleine, schmächtige, hässliche Geringverdiener finden in der Regel keine Frau.

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    Hä?!? Sagt er nicht im Entferntesten.

    Doch, denn er sagt, dass Untermänner ohne Karriere in Frage kommen, wenn sie einen guten Charakter haben. Folglich müssen alle Untermänner ohne Karriere, die keine Partnerin haben können (die große Mehrheit), einen schlechten Charakter haben.

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    Hm, wenn du meinst, dass alle Untermänner ohne Karriere einen schlechten Charakter haben..das finde ich dann wiederum daneben.

    Ich finde es ehrlich gesagt daneben, daß Du alle Männer mit gewissen körperlichen Merkmalen als "Untermänner" bezeichnest.


    Und ich behaupte mal, daß es Millionen von Männern mit genau diesen körperlichen Merkmalen gibt, die eine glückliche Ehe mit einer lieben Frau führen, die Freunde, einen für sie zufriedenstellenden Beruf und ein angemessenes finanziellen Auskommen haben und sich in keiner Weise als "Untermann" fühlen oder von der Gesellschaft als "Untermann" behandelt werden.


    Der "Untermann" ist wohl eher ein reines Gedankenkonstrukt und sowas wie eine Flucht vor der Verantwortung für das eigene Leben.


    Wenn ich mit meinem Leben unzufrieden bin und mir dann einrede, daß mein eigenes Unglück sowieso genetisch prädestiniert ist und ich daran sowieso nichts ändern kann, dann liefere ich mir selbst die Rechtfertigung für meine Untätigkeit und den Rückzuck in die Jammerecke. Und ich denke, genau das macht dann unmännlich.

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    Ah, siehste, das meinte sie, sag ich doch. ;-D

    Schön wenn man sich versteht und dabei locker ein paar Worte spart. Die kann ich dann in unnütze Erklärungen investieren auf die eh nicht eingegangen wird. ;-D ;-D


    Was shojo da schreibt, bezüglich der weiteren Eigenschaften, ist übrigens auch was ich in Bezug auf die Studie meinte. Die Studie aus Schweden erfasst ja nur Eckdaten, nicht aber die Bedingungen unter denen das Kind aufgewachsen ist. Nun ist aber gerade die Körpergröße abhängig von der Versorgungssituation in der Kindheit. Das meint in erster Linie, aber nicht nur, natürlich Nahrung. Kinder die wenig zu Essen bekommen wachsen logischerweise weniger und holen das später nur schwerlich auf. Das bezieht sich aber auch auf die seelischen Umstände des Aufwachsens, selbst die haben direkten Einfluß darauf ob wir gut oder schlecht gedeihen, häufig krank werden und entsprechende Anfälligkeiten entwickeln und und.


    Das alles wird in der Studie aber nicht erfasst, kann aber auf die seelische Stabilität und damit auf das Risiko eines Suizids massive Auswirkungen haben die am Ende weit entscheidender für den Selbstmord gewesen sein mögen. Daher ist das Fazit der Studie übereilt.

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    Braucht man unbedingt eine Familie und Kinder, um ein zufriedenstellendes Leben zu führen?

    Da wollte man sich nach Feierabend damit vergnügen, den Faden druchzulesen und dann stolpert man direkt über sowas hier. Mit Verlaub, Shojo, sowas finde ich ehrlich gesagt ziemlich zum Kotzen und die Denkweise, die dahinter steht, spielt J_B direkt in die Hände. Schon klar, du willst ihm in die Parade fahren, ist ja auch recht leicht nachvollziehbar, warum ... aber bei solchen Aussagen könntest du Leuten, die unter Einsamkeit, sozialer Isolation, unerfüllten Familienwunsch und ähnlichen leiden auch direkt ins Gesicht spucken. Geht schneller und erzielt den gleichen Effekt.

    Dass ich Dich Kotzbrocken genannt hab, war übrigens tatsächlich nicht in Ordnung. Ich finde schon, dass Du Dich hier und da wie einer benimmst, aber das ist ja noch mal was anderes.

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    Doch, denn er sagt, dass Untermänner ohne Karriere in Frage kommen, wenn sie einen guten Charakter haben. Folglich müssen alle Untermänner ohne Karriere, die keine Partnerin haben können (die große Mehrheit), einen schlechten Charakter haben.

    Nee, das ist ein klassischer logischer Fehlschluss. Die logische Struktur dessen, was er sagt, ist: Wenn A+B, dann C. (Wenn jemand klein und schmächtig und beruflich nicht sonderlich erfolgreich ist UND ein prima Kerl, dann kann jemand ihn ungeachtet der Schmächtigkeit etc. pp. als Menschen toll finden und sich in ihn verlieben). Du machst daraus: Wenn A, aber nicht C, dann auch nicht B. Und das geht daraus halt gar nicht hervor.

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    Mit Verlaub, Shojo, sowas finde ich ehrlich gesagt ziemlich zum Kotzen und die Denkweise, die dahinter steht, spielt J_B direkt in die Hände. Schon klar, du willst ihm in die Parade fahren, ist ja auch recht leicht nachvollziehbar, warum ... aber bei solchen Aussagen könntest du Leuten, die unter Einsamkeit, sozialer Isolation, unerfüllten Familienwunsch und ähnlichen leiden auch direkt ins Gesicht spucken. Geht schneller und erzielt den gleichen Effekt.

    Das tut mir leid. Aber es ist tatsächlich so, dass nicht jeder sich eine Familie wünscht, nicht jeder, der eine Familie hat, ist glücklich, und keine Familie zu haben ist nicht gleichbedeutend mit Einsamkeit und sozialer Isolation. J_B setzt willkürlich Parameter - jeder will eine Familie und Kinder, und Frauen "müssen" keine Karriere machen, also ist es für sie ja total egal. Und das stimmt eben nicht, weder das eine noch das andere.

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    Ich finde es ehrlich gesagt daneben, daß Du alle Männer mit gewissen körperlichen Merkmalen als "Untermänner" bezeichnest.

    Welcher Begriff wäre dir denn lieber? Untermann passt eben gut, meiner Meinung nach. Sie sind Männer, aber doch unter den normalen Männern.

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    Und ich behaupte mal, daß es Millionen von Männern mit genau diesen körperlichen Merkmalen gibt, die eine glückliche Ehe mit einer lieben Frau führen, die Freunde, einen für sie zufriedenstellenden Beruf und ein angemessenes finanziellen Auskommen haben und sich in keiner Weise als "Untermann" fühlen

    Mit der Behauptung hast du recht :)z

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    oder von der Gesellschaft als "Untermann" behandelt werden.

    Ich denke in den Fällen fällt es nur nicht auf.

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    Der "Untermann" ist wohl eher ein reines Gedankenkonstrukt und sowas wie eine Flucht vor der Verantwortung für das eigene Leben.


    Wenn ich mit meinem Leben unzufrieden bin und mir dann einrede, daß mein eigenes Unglück sowieso genetisch prädestiniert ist und ich daran sowieso nichts ändern kann, dann liefere ich mir selbst die Rechtfertigung für meine Untätigkeit und den Rückzuck in die Jammerecke. Und ich denke, genau das macht dann unmännlich.

    Na wenn dem so wäre, dann müsste es ja einen Weg geben durch den die unglücklichen Untermänner glücklich werden könnten. Den hat aber leider noch niemand gefunden 8-( (nur eben die Karriere)

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    Welcher Begriff wäre dir denn lieber? Untermann passt eben gut, meiner Meinung nach. Sie sind Männer, aber doch unter den normalen Männern.

    Ich kenne einen nicht besonders großen, definitiv schmächtigen, sehr intelligenten Typen, der sehr irritiert würde, dass Du behauptest, er wäre weniger wert als ein hirnloser Muskelprotz von 1,90. Na, vermutlich würde er grinsen und sagen, "Na, wenn er meint", aber so richtig "connecten" könnte er damit emotional wohl eher nicht.