@ LolaX5

    ??ich hatte kein Problem damit, in das Haus von meinem Freund und seiner Ex zuziehen. Warum auch? Sie ist seit fast 5 Jahren oder so hier raus und es besteht auch kein Kontakt mehr, außer über ihre Anwälte??


    ;-)

    Zitat

    Wenn letzteres der Fall ist, würde ich keine Miete zahlen.

    Und dann? Gehste zum Freund und sagst "Ich zahl keine Miete, weil ich Eigentum auch viel toller finde. Ich zieh netterweise aber trotzdem zu dir, wofür Du bitte total zu dankbar sein hast, immerhin hattest Du in dieser Bude schon Sex mit der Ex."


    Das sind ja beste Voraussetzungen für eine glückliche gemeinsame Zukunft :)=

    Zitat

    Dann würde man sich ohne den Partner mit dem schon vorhandenem Wohnraum ja vermutlich selbst etwas kaufen und eben NICHT Miete zahlen. Man würde dann selbst Vermögen aufbauen.

    Alleine etwas zu kaufen ohne Erbschaft oder so schaffen die wenigsten - wenn sie nicht gerade in Mecklenburg o.ä. wohnen.

    Haushaltsbuch und jeder Cent wird aufgeschrieben. "Das ist mir lästig" ist eine Ausrede und das Tor zu Meinungsverschiedenheiten. Die Lebenshaltungskosten werden geteilt. Für das Wohnen wird vorab ein Entgelt vereinbart, das so nicht benannt sein sollte, es sei denn ihr heiratet bald. Sonst kommt das Finanzamt auf die Idee, dass er Mieteinnahmen hat.

    Wie wäre es damit?


    Beispiel: Deine Kaltmiete betrug bisher 350 €.


    100 € monatlich als kleiner Mietanteil (für alles, was du mitbenutzt, so dass aus diesem Miet-Pott anteilig z. B. defekte Armaturen oder irgendwann abgenutztes Laminat/ Parkett etc. erneuert werden können).


    Dann noch mal 50 € abziehen für dich wegen mehr Sprit-Vebrauch und Verschleiß des Fahrzeugs, und die restlichen 200 € werden geteilt. So hat jeder von euch einen Vorteil, und es ist egal, wofür jeder das Geld einsetzt.


    Einkäufe und Nebenkosten 50/50.

    Zitat

    Und dann? Gehste zum Freund und sagst "Ich zahl keine Miete, weil ich Eigentum auch viel toller finde. Ich zieh netterweise aber trotzdem zu dir, wofür Du bitte total zu dankbar sein hast, immerhin hattest Du in dieser Bude schon Sex mit der Ex."


    Das sind ja beste Voraussetzungen für eine glückliche gemeinsame Zukunft :)=

    In ein Haus oder eine Wohnung, die mit einer Ex bewohnt oder gar gebaut wurde, würde ich sowieso nicht ziehen. :|N


    Ich würde eine gemeinsame neue Wohnung wollen, da kann man dann auch alle Kosten 50:50 teilen und steht gemeinsam im Grundbuch.

    Zitat

    Alleine etwas zu kaufen ohne Erbschaft oder so schaffen die wenigsten - wenn sie nicht gerade in Mecklenburg o.ä. wohnen.

    Naja, kommt auf den Lebensstil und die Ansprüche an. Eine 50 Quadratmeterwohnung kann sich jemand, der sparsam ist und Eigentum möchte m.E. auch alleine finanzieren. Die Kreditrate ist (gerade zur Zeit) nicht höher als die Miete.

    @ LolaX5

    Warum sollte man Eigentum womöglich noch unter Wert verkaufen und sich was neues suchen?


    Ich wohne in dem Haus, welches mein Partner mit seiner Ex gekauft hat. Stört mich aber nicht. Sie ist weg, es besteht kein persönlicher Kontakt mehr und ich kenne sie auch schon länger als ihn ;-)


    Außerdem würde ich gar kein Haus haben wollen und niemals eins mit jemanden zusammen kaufen. Sehe ja was das hier für ein Stress deswegen gibt.


    Mein Partner würde auch nie wieder eins mit jemanden zusammen kaufen, was ich mehr als nachvollziehen kann.


    Zum Glück denken nicht alle so wie du, aber das ist dein gutes recht. Da sag ich auch gar nichts gegen.


    Nur hilft das der Themenerstellerin nicht weiter ;-)

    Wie gefestigt ist die Beziehung denn ? Wenn man schon aufwiegt wer von irgendwas mehr Vorteile hat dann läuft da in meinen Augen was schief.


    Ich würde einfach schauen das du auf nen ähnlichen Betrag wie bisher kommst, sprich 510€ minus die höheren Fahrtkosten (ganz grob 0,30€*30km*20 Werktage/Monat = 180€), also irgendwas um 300-330€ / Monat. Damit trägst du nen Teil zum gemeinsamen Leben bei und stellst dich durch die weiteren Anfahrtswege zur Arbeit nicht unbedingt schlechter. Ob du damit nen Teil zum abbbezahlen des Hauses beiträgst spielt doch garkeine Rolle, du hast die Wohnfläche doch auch und wenn es ne stabile und gefestigte Beziehung ist dann wirst du doch auch die nächsten 40 Jahre da drin leben.

    Zitat

    Bitte was? Du hast für das gleiche Geld die doppelte Fläche zur Verfügung.

    Wenn man mit der aktuellen Fläche zufrieden ist, ist das nicht zwangsläufig ein Vorteil. Mehr Fläche macht auch mehr Hausarbeit... Und bei einem Haus kommt vermutlich auch noch der Garten dazu, den man pflegen muss.

    Hallo, bei uns ist es eine ähnliche Situation. Mein Freund bezahlt:


    Raten der Finanzierung des Hauses


    Telefon/Internet


    Versicherungen vom Haus


    Grundsteuer


    ich zahle:


    Strom


    Wasser


    Heizöl


    ich würde berücksichtigen, wie euer Einkommen ist. verdient er wesentlich mehr, so könnte man es Prozentual ausrechnen dass es gerecht ist.


    Fahrtkosten rechne ich nicht ein (hatte vorher 8 km einfach jetzt ca 32 einfach)


    Einkäufe teilen wir 50/50. Mein Freund verdient allerdings auch mehr als ich...


    Vielleicht ist es auch so möglich, dass ihr mal alle beide eure Fixkosten aufschreibt und es so aufteilt, dass jeder das gleiche am Ende übrig hat?

    Ich versteh es nicht....


    Mein Mann verdient schon mehr als ich.


    Aber wieso sollte, wenn wir so rechnen würden, bei mir das gleiche übrig bleiben?


    Er ist doch nicht dafür verantwortlich, dass ich weniger verdiene?


    Dann würde ich mich ja doch bereichern und meine Vorteile ziehen.


    Natürlich steigt der Lebensstandard in einem Einfamilienhaus gegenüber einer Mietwohnung. Und das soll dann nichts kosten, weil man für das *gemeinsame* Leben nicht bereit ist, sich angemessen zu beteiligen? Weil der Partner dann evtl. paar Euro im Monat mehr hat, als ich?


    Was ist das dann - Neid vielleicht?


    Wenn mein Partner so eine Rechnung aufgemacht hätte, wäre ich alleine geblieben.


    Und wie sieht es aus, wenn der Partner aufgrund Krankheit o.ä. erhebliche finanzielle Einbußen hat? Rechnet man dann weiterhin so, dass jeder das Gleiche hat? Ist man dann bereit, seinen Anteil um vielleicht 500,-€ hoch zu setzen?


    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es dann weiterhin so gesehen wird.

    Zitat

    Natürlich steigt der Lebensstandard in einem Einfamilienhaus gegenüber einer Mietwohnung.

    Das empfindet nicht jeder so! :|N Mir ist eine Wohnung deutlich lieber. Zumindest im vergleich zu 99% der Häuser.

    Zitat

    Wenn man mit der aktuellen Fläche zufrieden ist, ist das nicht zwangsläufig ein Vorteil. Mehr Fläche macht auch mehr Hausarbeit... Und bei einem Haus kommt vermutlich auch noch der Garten dazu, den man pflegen muss.

    Wenn das alles so wäre würde ich nicht zu meinem Partner ziehen :|N

    Zählen heute Nähe und gemeinsame Zeit eigentlich nicht mehr als Mehrwert? Es müssen echt immer finanzielle Werte sein? Ich verstehe die Welt heute an vielen Punkten echt nicht mehr. Hat Geld echt den höchsten Stellenwert innerhalb und außerhalb einer Beziehung eingenommen?


    Mein Mann und ich machen seit jeher gemeinsame Kasse. Als ich zu ihm zog, hat er die Miete weitergezahlt incl. Nebenkosten und ich keinen Cent. Er war happy, dass ich zu ihm gezogen bin und er nicht umziehen musste. Ich habe im Gegenzug Einkäufe bezahlt, ihm mal neue Klamotten mitgebracht und und und... Bei Anschaffungen schauen wir, auf wessen Konto noch mehr Kohle ist, davon wird es bezahlt. Was am Monatsende bei beiden übrig bleibt, wird gespart. Da wird kein Zeckmeck drum gemacht, da wird nichts aufgerechnet und schon gar nicht von Vorteilen gesprochen. Und das auch schon vor der Ehe nicht, denn wir sind erst seit einigen Monaten verheiratet, leben aber schon seit Jahren zusammen.


    Sowohl mein Mann als auch ich sind wenig materiell veranlagt und beide ziemlich genügsam. Wir brauchen nicht viel, um glücklich zu sein: Vor allem brauchen und wollen wir einander, ohne und um so banale Sachen, wie Geld, Gedanken machen zu müssen. Liegt wohl daran, dass wir beide in einem armen Haushalt aufgewachsen sind und Geld daher nur die Bedeutung hat "dass genug zum Leben da sein muss und etwas mehr, um sich keine Sorgen machen zu müssen".


    Liebe TE, wie steht denn deine "bessere" Hälfte dazu? Hast du das Ganze mal mit IHM diskutiert?