Zweckehe lebbar, oder nicht?

    Hallo ihr Lieben,


    Nachdem mein letzter Faden im Beziehungsforum ja teilweise ziemlich "aus dem Ruder lief" (was sicher auch an meiner widersprüchlichen Inneren Haltung lag), hoffe ich dieses Mal auf einen sachlichen und dennoch intensiven Austausch. *:)




    Ich habe hier ja länger nichts mehr geschrieben, habe jetzt aber doch das Bedürfnis nach einem Dialog zu meiner Situation.


    Wahrscheinlich macht es Sinn, wenn ich ein Bisschen ausholen aber dennoch versuche mich kurz zu halten, um den Stand der Dinge zu beschreiben.


    Vor etwa sechs Wochen ist er wieder handgreiflich geworden. Diesmal sogar völlig aus dem Nichts heraus, sprich, es gab keinen Streit, niemand war laut es gab nur eine Meinungsverschiedenheit, wer denn für etwas zuständig ist. Ziemlich plötzlich hat er mich angegriffen, und mit Schlägen und Tritten aus dem Wohnzimmer befördert. Als ich zurück wollte um mein Kind zu holen noch einmal dasselbe. :-|


    Gottseidank hat der Kleine davon nichts mitbekommen!


    Nachdem ich den Kleinen ins Bett gebracht habe, habe ich einen gemeinsamen Freund angerufen, meinem Partner mitgeteilt dass er die Wohnung zu verlassen hat, ansonsten rufe ich die Polizei.


    Es war ein schrecklicher Abend, und ich war sehr froh, dass er danach erst mal ein paar Tage weg war.


    Nachdem er auch hier weder Entschuldigung noch Reue hat folgen lassen, war das der Zeitpunkt an dem ich begriffen habe, dass ich mit diesem Mann auf keinen Fall alt werden möchte oder kann.


    Ich habe mir auch selbst Hilfe geholt und kann nun endlich wieder schlafen.


    Die Wochen die folgten waren für ihn wohl "normal", haben in mir (war dann auch ein paar Tage verreist) jedoch eine grundsätzliche Änderung hervorrufen.


    Ich liebe diesen Menschen nicht mehr bzw. habe erkannt, dass dem so ist, und habe mich zuerst innerlich, und dann auch "äußerlich" von ihm getrennt.


    Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass er eine emotionale oder eine Persönlichkeitsstörung hat:


    Da er weder Reue noch Empathie empfinden kann, und auch sonst noch einige weitere Special Effects aufweist, kann er einfach nicht mehr mein Partner sein.


    Aber um ihn und sein Wesen soll es hier weniger oder nur bedingt gehen.


    Ich habe ihm zwei Briefe geschickt, die jedoch unbeantwortet und unbesprochen blieben.


    Auf mein Nachhaken hin, entstand leider auch kein sachliches Gespräch.


    Derzeit tut er so, als glaube er mir nicht oder als hielte er die Trennung für vorübergehend... ":/ 8-(


    Spricht von Paartherapie. Ich habe ihm gesagt, dass ich dazu nur soweit bereit bin, als es der Aufarbeitung, der Trennung und Strukturierung dient.


    Es kommt bei ihm dennoch nicht an - er tut als ob nichts wäre.


    (Anmerkung: Wir habe sowieso eigene Zimmer usw.)




    Derzeit bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich hier wohnen bleiben will, da das Reihenhaus groß und weitläufig genug ist. Für den Kleinen und mich würde eine räumliche Trennung eine sehr kleine Wohnung bedeuten (hier in der Stadt auch extrem teuer, 2 ZiWo nicht unter 800€ kalt, auch nicht in der ländlichen Peripherie...). Das kann ich mir derzeit nicht vorstellen.


    Meine Arbeitsstelle ist an der Schweizer Grenze, leider wohnt es sich dort noch teurer, obwohl kaum vorstellbar ist.


    Ausserdem möchte ich es falls möglich vermeiden, dass der Kleine wie geht bei klassisches Trennungskind hin und her pendeln muss und Mama oder Papa nicht immer verfügbar sind.


    Wir haben einen Plan erstellt, der regelt, wer wann für den Kleinen zuständig ist, wer kocht, wer einkauft.


    Die Mahlzeiten nehmen wir gemeinsam ein, was dank Smalltalk und mangelnden Erwarungen beiderseits auch seit vier Wochen sehr gut klappt. :)^


    Ich frage mich dennoch, ob das funktionieren kann, auf längere Sicht. Wenn ich in 1,5 Jahren wieder arbeite habe ich schon wieder ganz andere Möglichkeiten.


    Aber: Eventuell kann das hier ja auch auf Dauer friedlich und zweckmäßig funktionieren, sodass unsere Sohn ein festes Zuhause hat?




    Es hat durchaus auch für mich als Person und nicht nur als Mama Vorteile, wie z.B. einen komplett freien Tag am WE und jeden Tag ein paar Stunden für mich.


    Wir arrangieren auch andere Dinge bis jetzt vorteilhaft, wir ich finde, sodass jeder von den Stärken und Fähigkeiten des Anderen profitieren kann.


    (Ganz banal: Reifenwechsel vs Kinderkleiderkauf und -Verkauf).


    Wie beurteilt ihr das?


    Was ist eure Einstellung zu solch einem Arrangement?


    Sehe ich das zu naiv? Kann das wohl in unserem Fall klappen?


    Sorge macht mir:


    ...dass er die Trennung ignoriert!? ":/


    (Hat am Sonntag sogar von Liebe gesprochen, und ich habe da erst recht gemerkt, dass da bei mir nichts mehr ist).


    ...ob ich so eine Trennung auch verarbeiten kann?


    Worauf soll ich da achten? Was kann zuträglich sein und helfen?


    ...wie/ob sowas auf lange Sicht mit dem Kleinen klappen kann.


    Danke fürs Lesen! :)D

    @ :)

  • 83 Antworten

    Das wird nicht funktionieren. Du wirst ihm irgendwann so abweisen, dass er es kapiert und er könnte wieder handgreiflich werden.


    Du setzt dich einen Gefahr aus. Könntet ihr es nicht regeln, dass er geht?

    wie alt ist denn euer kleiner (scheint noch nicht sehr alt zu sein: 1,5 nehme ich an)? du sprichst von einem gemeinsamen freund. hast du noch mehr bezugspersonen (familie, freunde, ehemalige arbeitskolleg/innen)?

    Liebe Sheilagh, ich kenne deinen alten Faden und freue mich, dass du endlich die Reißleine gezogen hast. Aber ich glaube, dass deine Bedenken begründet sind. Mir kommt es so vor, als würde er momentan alles mitmachen (Aufteilung etc.), weil er die Trennung nicht ernst nimmt. Und so lange ihr im selben Haus lebt, ist die Gefahr für dich doch immer gegeben, dass er wieder handgreiflich wird. Wieso sollte er das jetzt lassen? Für ihn ändert sich doch offensichtlich nichts. Ich kann deine finanziellen Bedenken verstehen, aber kannst du nicht früher wieder arbeiten damit du auf eigenen Füßen stehen kannst? Und wenn euer Kind größer wird, dann wird die Situation noch seltsamer, weil der Kleine dann alles mitbekommt. Kinder haben für so etwas feine Antennen...

    Ich kann mir gut vorstellen, dass er dir nicht richtig glaubt. Und selbst wenn ihr kein Paar mehr seid und er das irgendwann auch verinnerlicht hat, wer sagt denn, dass er dir ggü nicht auch als Ex handgreiflich wird? Der Respekt fehlt einfach vor dir als Person denke ich.


    Hast du immer noch keine Bedenken, dass er den Kind gegenüber mal handgreiflich wird?


    Ich würde an deiner Stelle wohl schon schauen, dass zeitnah eine räumliche Trennung stattfindet. Mir wäre das Risiko zu groß, dass er nicht kapiert was Sache ist und nochmal eine Steigerung der Gewalt stattfindet. Lieber für 1-2 Jahre in ner Miniwohnung als sowas.

    Für mich klingt diese Idee nicht wirklich umsetzbar. Dein Ex-Partner ist gewalttätig, es wird ihm wohl egal sein, ob ihr in einer Beziehung seid oder nicht, solange ihr unter einem Dach lebt, bist du in ständiger Gefahr, dass er wieder gewalttätig wird. Oder glaubst du, dass es ihn abschreckt, dass ihr "offiziell" ja gar kein Paar mehr seid?


    Dein Ex-Partner nimmt dich nicht ernst, ist dir gegenüber respektlos und gewalttätig. In diesem Fall hilft es wirklich nur eine räumliche Trennung, vor allem auch für euer Kind. Ich kann mir vorstellen, dass es eine riesengroße Aufgabe ist, alleinerziehend zu sein, aber wer sagt dir, dass er euer Kind nicht schlagen wird? Ich persönlich würde schnellstens ausziehen und auch zusehen, dass dein Ex-Partner das gemeinsame Kind nur unter Aufsicht sehen darf. Er ist doch in Therapie, oder? Er muss sich dringend helfen lassen, nicht wegen eurer Beziehung, aber damit euer Sohn keinen Schaden nimmt.


    Ich sehe es auch sehr problematisch, dass dein Ex die Trennung nicht ernst nimmt - wenn er realisiert, dass es wirklich kein Zurück mehr gibt, würde ich mich auf einen erneuten Wut- und Gewaltausbruch gefasst machen.

    Bezüglich deiner Aufarbeitung sehe ich ehrlich gesagt keine Probleme. Bei dir hat's jetzt offensichtlich (endlich, muss man auch dazusagen) klick gemacht und trauern kann man in dem Fall eigentlich nur um die Familie die er kaputt gemacht hat. Aber weniger um ihn als Partner....die Liebe ist ja eh schon weg.

    Zitat

    Die Lebensumstände, die du anstrebst, unterscheiden sich doch kaum von dem, was ihr bisher lebt? Was erhoffst du dir davon an Verbesserungen, wenn ihr euch nicht räumlich trennt?

    Verstehe ich auch nicht. Das Leben geht doch weiter wie gehabt.


    Gerade solche Situationen:

    Zitat

    Vor etwa sechs Wochen ist er wieder handgreiflich geworden. Diesmal sogar völlig aus dem Nichts heraus, sprich, es gab keinen Streit, niemand war laut es gab nur eine Meinungsverschiedenheit, wer denn für etwas zuständig ist. Ziemlich plötzlich hat er mich angegriffen, und mit Schlägen und Tritten aus dem Wohnzimmer befördert. Als ich zurück wollte um mein Kind zu holen noch einmal dasselbe. :-|

    kann es doch weiterhin geben. Denn das Zusammenleben in einem Haus muss weiterhin organisiert werden und die räumliche Nähe zwischen 2 Personen, die sich nicht vertragen, bietet jede Menge Konfliktpotential. Da ist es nur eine Frage der Zeit bis es wieder zu Gewalt kommt und der Kleine das sieht.

    Zitat

    Gottseidank hat der Kleine davon nichts mitbekommen!

    Wirklich? Er war doch mit im Wohnzimmer hast du gesagt. Das Kind ist jetzt ein Jahr alt und selbst wenn er dieses Mal noch nichts gemerkt hat wird sich das garantiert bald ändern.

    Also, ob Dein Noch-Ehemann etwas einsieht oder nicht, wäre mir egal- es gilt immer noch


    lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.


    Mach Nägel mit Köpfen u. geh zum Anwalt u. beantrage die Scheidung. Das Gericht bzw Dein Anwalt werden sowohl das Sorgerecht für Euren Sohn, wie auch den Unterhalt, den dann vermutl. Dein Mann zu zahlen hat berechnen u. evtl. bestimmen, wer wo zu wohnen hat.


    Ich vermute, Du wirst das Sorgerecht bekommen u. den größeren Wohnraum für Dich und das Kind erhalten u. Dein Mann wird sich wohnlich verändern müssen.


    Unter einem Dach mit einem gewalttägigen Mann---nein, niemals-- das ist doch auch für Euer Kind die Hölle. Nach einer Trennung wird die Besuchsregelung vom Gericht getroffen u. Du wirst wieder ruhig durchatmen u. Zukunftspläne in Ruhe machen können.

    Zitat

    Mach Nägel mit Köpfen u. geh zum Anwalt u. beantrage die Scheidung.

    Soweit ich das beobachtet habe, sind die beiden ja zum Glück nicht verheiratet. Obwohl dieser Schritt ja durchaus Vorteile gebracht hätte, jetzt im Fall der Trennung.

    Liebe Sheilagh,


    wieso zieht er denn nicht aus? Soweit ich weiß, könntest du mit dem Kleinen sogar Bleiberecht bekommen. Vor allem jetzt, wo er wieder gewalttätig geworden ist. Das bedeutet, dass er ausziehen MUSS.

    Ich denke, von einem gewalttätigen Menschen sollte man sich räumlich richtig trennen. Der Kleine wird auch auf weniger Quadratmeter zufrieden sein, solange seine Mutter für ihn da ist und sich liebevoll kümmert.

    Erwartest Du jetzt ernsthaft andere Antworten, als in deinen anderen Threads???


    Du willst den für dich bequemsten Weg, aber ohne räumliche Trennung wird das nichts.

    Zitat

    Oder glaubst du, dass es ihn abschreckt, dass ihr "offiziell" ja gar kein Paar mehr seid?

    Sehe ich auch so. In seinen Augen hat sich doch absolut nichts geändert.

    Vielen Dank für Eure Antworten! :-)


    Da diese Frage - so oder so ähnlich - von fast Jedem gestellt wurde, beantworte ich sie hier stellvertretend und zuerst:

    Zitat

    Die Lebensumstände, die du anstrebst, unterscheiden sich doch kaum von dem, was ihr bisher lebt? Was erhoffst du dir davon an Verbesserungen, wenn ihr euch nicht räumlich trennt?

    Sie sind in meinen Augen sehr verändert, da es eben keine Paarebene mehr gibt und deshalb keine Erwartungen mehr von meiner Seite aus.


    Der Plan regelt die Zuständigkeiten und sonst gibt es nur Smalltalk beim Essen, keine gemeinsam verbrachte Zeit. Erziehungsfragen klären wir schriftlich.


    Somit: Keinerlei Plattform für Konflikte.


    Bis dato klappt es.


    Räumliche Nähe tobte sie kaum. Wir haben jeder ein eigenes Zimmer. Im WoZi halte ich mich nur auf, wenn ich für den kleinen zuständig bin.



    Zitat

    Du setzt dich einen Gefahr aus. Könntet ihr es nicht regeln, dass er geht?

    Das hatte ich angesprochen, aber das will er nicht.


    Es würde auch finanziell nicht gehen.

    Zitat

    Hast du immer noch keine Bedenken, dass er den Kind gegenüber mal handgreiflich wird?

    In diese Richtung zeichnet sich Gott sei Dank gar nichts ab.

    Zitat

    Er ist doch in Therapie, oder? Er muss sich dringend helfen lassen, nicht wegen eurer Beziehung, aber damit euer Sohn keinen Schaden nimmt.

    Ja, das ist er. Er geht auch regelmäßig jede Woche hin.


    Aber für mich gibt es natürlich keine Überprüfbarkeit, wie ernst er es nimmt oder ob es irgendwas "bringt".

    Zitat

    Ich sehe es auch sehr problematisch, dass dein Ex die Trennung nicht ernst nimmt - wenn er realisiert, dass es wirklich kein Zurück mehr gibt, würde ich mich auf einen erneuten Wut- und Gewaltausbruch gefasst machen.

    Genau da bin ich mir sicher, dass das aufgrund seiner Persönlichkeit nicht eintreten kann:


    Er würde niemals zugeben, dass er jemanden "braucht" o.ä. Er ist auch viel zu stolz um zu zeigen dass ihm eine Trennung nahe gehen würde.

    Zitat

    [...]trauern kann man in dem Fall eigentlich nur um die Familie die er kaputt gemacht hat. Aber weniger um ihn als Partner....die Liebe ist ja eh schon weg.

    Das stimmt. Und darum traure ich auch. :°(


    Aber es war sowieso nur eine Illusion, ich habe ihn mir schöngeredet.

    Zitat

    Wirklich? Er war doch mit im Wohnzimmer hast du gesagt. Das Kind ist jetzt ein Jahr alt und selbst wenn er dieses Mal noch nichts gemerkt hat wird sich das garantiert bald ändern.

    Er hat mich zuerst auf den Flur geschoben, um zwei Ecken.

    Zitat

    Das Gericht bzw Dein Anwalt werden sowohl das Sorgerecht für Euren Sohn, wie auch den Unterhalt, den dann vermutl. Dein Mann zu zahlen hat berechnen u. evtl. bestimmen, wer wo zu wohnen hat.

    Ich möchte das nicht fremdbestimmen lassen.


    Da werden wir uns - evtl. mit Mediator - einigen können.

    Zitat

    Ich vermute, Du wirst das Sorgerecht bekommen u. den größeren Wohnraum für Dich und das Kind erhalten u. Dein Mann wird sich wohnlich verändern müssen.

    Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, und das kann ihm auch nicht einfach so weg genommen werden. Finanziell ist es, wie gesagt nicht möglich diese Wohnung alleine zu halten. Für keinen von uns.

    Zitat

    wieso zieht er denn nicht aus? Soweit ich weiß, könntest du mit dem Kleinen sogar Bleiberecht bekommen. Vor allem jetzt, wo er wieder gewalttätig geworden ist. Das bedeutet, dass er ausziehen MUSS.

    Würde ich die Gewalttätigkeiten anzeigen, würde er auch seinen Beamtenstatus verlieren. Er stünde dann vor dem Nichts. Das möchte ich ihn nicht antun.


    Ich hege keine Rachegedanken.


    Wir sind, wie oben Jemand schrieb, nicht verheiratet.


    Später mehr, muss jetzt weg. @:)

    Edit:

    Zitat

    Das möchte ich ihM nicht antun.

    Himmel! :-)



    Zitat

    In seinen Augen hat sich doch absolut nichts geändert.

    Es hat sich viel hier geändert - ich habe ja oben schon von dem Plan geschrieben.


    Vielleicht nochmal etwas genauer. :)z


    Was hat sich geändert:


    • Wir verbringen keine Zeit mehr gemeinsam, außer die Mahlzeiten, falls der Nichtberreuende Teil dies möchte.


    • Es wird nur noch das Nötigste kommuniziert


    • Es gibt keinerlei körperliche Berührungen mehr (keine Umarmung/Küsse o.Ä.



    Zitat

    Die geräumige Doppelhaushälfte wird sie sich alleine wohl nicht leisten können.

    Nein, das kann ich nicht (s.o.)

    Zitat

    Und der Kleine hat garantiert mitbekommen dass der Papa böse zu Mama war.

    Da ich dabei war, kann ich auch Dir nochmal versichern, dass er es nicht mitbekommen bzw. gesehen oder gehört hat.




    Ich würde gerne mal mit seiner Therapeutin sprechen, ein paar Fragen stellen.


    Weiß jemand, ob dies vertretbar oder möglich ist?

    Zitat

    Würde ich die Gewalttätigkeiten anzeigen, würde er auch seinen Beamtenstatus verlieren. Er stünde dann vor dem Nichts. Das möchte ich ihn nicht antun.

    Weil du ihn menschlich trotz seiner gewalttätigen Übergriffe noch schätzt?


    Oder weil er dann seinen Job verlieren würde und ihr euch auch gemeinsam die Doppelhaushälfte nicht mehr leisten könntet?