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    Es gibt ja eigentlich noch überhaupt kein Problem, außer in Deinem Kopf, Sheilagh.

    Das kann sein... ":/


    Ich glaube, ich habe Angst, dass er still und heimlich traurig ist, oder etwas mit ähnlicher Dramatik und Pathos.


    Die Schwangerschaft macht mich irgendwie empathischer?

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    Ohhhhh! x:) x:) x:) x:)


    Da hast Di aber ein schönes Bild gemalt, Danke!


    Genau so male ich es mir aus! Wie schön! x:)

    Gern. :)_ Ich musste bei deiner Erzählung, wenn du zu ihm gehst, auch lächeln. Ich denke die wenigsten Paare zeigen so bewusst die Freude auf den anderen am Morgen. Da finde ich eure Variante tausendmal schöner, als dieses "nebeneinanderher" schlafen und aufstehen, ohne sich anzuschauen. ;-)

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    DAS kann auch sein. Zumal ich ja wieder voll stillen will, "brauchen" wir ihn ja nachts gar nicht.


    Guter Punkt...

    Das war sofort mein erster Gedanke. Manche Väter haben ja wirklich ein Problem damit, nicht "gebraucht" zu werden, wenn das Baby Hunger hat.

    Hier hatte ich den gleichen Gedanken wie Marie. Vielleicht traut er sich wirklich nicht, bzw. überlässt es dir, zu entscheiden? Aber ich kenne euch ja nicht, daher sind das alles nur Mutmaßungen.


    Ich denke, um ein Gespräch wirst du nicht herum kommen. Aber so schön wie eure Beziehung klingt, sollte das bestimmt problemlos gehen. :)z @:)

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    Ich kann Deine Bedürfnisse gut verstehen, das wollte ich gerne mal hierlassen, da manche Dich ja oberdramatisch als Sonderling verunglimpfen. ;-D Mein Mann und ich schlafen zwar zusammen, weil unsere Wohnung einfach nicht genug Zimmer hat, aber er weiß schon, dass ich auf einem eigenen Zimmer bestehe, sobald wir in ca. 2 Jahren umziehen. Ich schlaf halt am besten allein, und ich habe gerne einen Raum für mich. Er findet das jetzt nicht soooo prall, weil er gerne neben mir schläft, aber er scheint mit der Vorstellung klarzukommen. Ich hätte übrigens nie gedacht, dass es Leute gibt, die das soooo unglaublich unnormal finden. ;-D

    :-D

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    Beneide dich um die getrennten Zimmer. ;-D Schlafen zwar schon getrennt, aber jeder sein eigenes Zimmer,.. toll. :)^


    Wollte ich einfach nur mal sagen... |-o

    Danke ihr Beiden!!


    Es beruhigt mich - warum auch immer - zu lesen, dass es auch noch andere gibt, die da so wie ich ticken!


    Viel Spaß beim Zimmer einrichten in 2 Jahren! :)z


    Das ist soooo toll!

    @ Sheilagh

    Ok, ist etwas Offtopic aber ich antworte mal:

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    ..nicht, dass es mich ernsthaft kümmert, wie klischeehaft und spiessig Du hier denkst (ja, das musst Du Dir gefallen lassen!)

    Ich habe damit kein Problem, wenn du mich so nennst. Deine Meinung. ;-D

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    ...aber welch' prima Reputation erhält oder erarbeitet man sich denn in Deinen Augen durch ein gemeinsames Schlafzimmer?


    Falls es wirklich so ein Garant für eine prima Ehe wäre, so gäbe es doch weit weniger Trennungen?


    Schlafen doch fast alle nebeneinander im trauten Ehebett...

    Für mich ist das kein Garant für eine prima Ehe oder eine tolle Reputation. Aber wenn man sich dafür interessiert, was andere Menschen von einem denken, dann sorge ich dafür, dass ich in einem unbefleckten Licht da stehe. Ich hätte keine Lust auf die Sprüche etc, die ich mir von Freunden anhören dürfte, wenn ich denen erzählen würde, dass ich mit meiner Frau in getrennten Betten schlafe. Ich persönlich hätte keine Lust auf die Diskussionen etc. Von daher kann ich deinen Mann verstehen, wenn er das nicht unbedingt an die große Glocke hängen möchte. Hängt natürlich auch vom Umfeld ab. Meine Freunde nehmen kein Blatt vor den Mund. In gewissen Männerrunden verarscht man sich halt gerne etc und da würde ich ständig Sprüche kassieren etc. Das mag bei euch ja evtl anders sein. Wenn du damit auch kein Problem hast, ist doch alles super.


    Um auch mal was zum Thema zu sagen: Frag ihn und gut ist. ;-)

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    Die Schwangerschaft macht mich irgendwie empathischer?

    Ich fand es bemerkenswert, dass Du gesagt hast, ein direktes Ansprechen würde Dir Angst machen. Da frage ich mich, wovor Du Dich fürchtest? Wäre er still und heimlich traurig, würde darüber schweigen daran nichts ändern, darüber sprechen würde das nicht erst wahr machen, aber vielleicht Optionen eröffnen.

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    Gern. :)_ Ich musste bei deiner Erzählung, wenn du zu ihm gehst, auch lächeln. Ich denke die wenigsten Paare zeigen so bewusst die Freude auf den anderen am Morgen. Da finde ich eure Variante tausendmal schöner, als dieses "nebeneinanderher" schlafen und aufstehen, ohne sich anzuschauen. ;-)

    Es berührt mich, dass du auch die Schönheit darin sehen kannst.


    Ja, stimmt...ich persönlich habe auch das Gefühl, dass diese nächtlichen "Trennungen" alles sehr bewusst machen und auch intensiv.


    Beugt auch so einer Übersättigung oder Routine vor.


    Wenn er morgens aus dem Haus ist gehe ich immer rüber, mache ihm sein Bett ganz schön, stelle ihm neues Wasser für die nächste Nacht hin, und falte ein frisches Schlaf T-Shirt für ihn.


    Wie im Hotel! ;-D


    Das macht mir Spaß!

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    So wirklich ein "Fass aufmachen", es problematisieren und ein ernsthaftes Gespräch suchen, tut er ja komischerweise auch nicht.

    Ist er denn der Typ dafür, normalerweise und auch während deiner Schwangerschaft? Vielleicht windet er sich genauso wie du um ein klärendes Gespräch und hofft, dass seine Andeutungen ausreichen und du das Gespräch suchst oder eben positiv drauf eingehst. Wenn er seine Wünsche normalerweise nicht deutlich ausspricht und ihr euch in eurer Beziehung da auch drauf eingestellt habt, fände ich es unfair in einem Fall, in dem es um deinen "Nachteil" geht, nicht darauf einzugehen.

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    Ich habe damit kein Problem, wenn du mich so nennst. Deine Meinung. ;-D

    :)^

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    Aber wenn man sich dafür interessiert, was andere Menschen von einem denken, dann sorge ich dafür, dass ich in einem unbefleckten Licht da stehe.

    Mich interessiert nicht, was andere von mir denken bzw. bin ich mir bewusst, dass ich da keine Kontrolle drüber habe. ;-)

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    Ich hätte keine Lust auf die Sprüche etc, die ich mir von Freunden anhören dürfte, wenn ich denen erzählen würde, dass ich mit meiner Frau in getrennten Betten schlafe.

    Die engeren Männerfreunde, die ich auch kenne, beneiden ihn wie gesagt um seine "Man Cave", sein eigenes Zimmer, seinen Rückzugsort. :)z


    Mal vom Schlafen abgesehen bin ich mir ziemlich sicher, dass wir beide recht schnell total am Rad drehen würden, wenn es hier nur Gemeinschaftsräume gäbe.

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    Von daher kann ich deinen Mann verstehen, wenn er das nicht unbedingt an die große Glocke hängen möchte.

    Mich wundert eben vor allem seine Verhaltensänderung dahingehend.

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    Um auch mal was zum Thema zu sagen: Frag ihn und gut ist. ;-)

    Werde ich wohl machen. :-)

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    Ich fand es bemerkenswert, dass Du gesagt hast, ein direktes Ansprechen würde Dir Angst machen. Da frage ich mich, wovor Du Dich fürchtest? Wäre er still und heimlich traurig, würde darüber schweigen daran nichts ändern, darüber sprechen würde das nicht erst wahr machen, aber vielleicht Optionen eröffnen.

    Glauben was mir wirklich Angst macht, ist die Vorstellung dass er vielleicht etwas gelebt hat wohinter er gar nicht steht - obwohl in das eigentlich überhaupt nicht ähnlich sieht...


    Und ich ihm dann in dem Falle nie geben könnte was er braucht.


    Aber das ist wohl Drama-Denken - wie mir langsam dämmert.

    Sheilagh, geh mal davon aus, dass du im Moment ein bisschen emotionaler bist als vor der Schwangerschaft ;-)


    Zwei Betten in räumlich getrennten Zimmern sind meiner Meinung nach perfekt für das erste Jahr mit Kind, so kann nämlich wenigstens einer in Ruhe schlafen und der andere kümmert sich. Also ein ganz praktisches Argument für eure momentane Lösung.

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    Wenn er seine Wünsche normalerweise nicht deutlich ausspricht und ihr euch in eurer Beziehung da auch drauf eingestellt habt, fände ich es unfair in einem Fall, in dem es um deinen "Nachteil" geht, nicht darauf einzugehen.

    Vielleicht "schämt" er sich ja des Wunsches nach mehr nächtlicher Nähe?


    Kann sein...ist eher der Typ Raubein, der wenig bis nichts verlangt und immer stark sein will.


    Glaube das haben viele sehr große Männer (er ist so einer von den kräftigen 2 Meter Typen), weil ihnen von klein an gespiegelt wurde, dass sie "stark" sind?


    Das führt zu weit, ich weiß. :-)

    Ich kann dich auch so gut verstehen, liebe TE!


    Ich finde es auch schrecklich, Zimmer und vor allem Betten mit anderen Menschen teilen zu müssen, weswegen mein Freund auch nur am WE mit mir in einem Bett schläft und unter der Woche schlafen wir getrennt. Das ist unser Kompromiss, weil ich besser ohne ihn und er besser mit mir im gleichen Bett schläft.


    Findet auch keiner aus unserem Umfeld irgendwie komisch, aber wahrscheinlich auch weil wir völlig unterschiedliche Lebens- und Arbeitsrythmen haben. Auch so machen wir generell öfter mal was getrennt voneinander, ist doch super, da hat man sich wenigstens was zu erzählen.


    Ich glaube nach deiner Schilderung ja eher weniger, dass ihn das wirklich stört, eher das er wohl ein paar Mal auf einen MatzeBerlin gestoßen ist, der dann meinte blöde Sprüche über euere Beziehungs- und Schlafmodell ablassen zu müssen. Oder er hat Angst, dass er dann in seinem Zimmer "abgestellt" wird, wenn das Baby da ist, da werden ja viele Männer eifersüchtig, weil das kleine Würmchen so viel Aufmerksamkeit braucht.


    Ich würde ihn auch einfach mal fragen.

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    Wo wird denn euer Baby schlafen?


    Vielleicht möchte er euer Kind in seiner Nähe haben und daher das plötzliche "Nähebedürfnis"?

    Wir haben so ein "Nestchen", was man mit ins Bett legen kann. Und einen Stubenwagen. Also variabel.


    Da ich aber stillen werde, wird der Kleine mich nachts sowieso erst mal alle 1-2-3 Stunden brauchen.


    Aber wir haben auch schon einmal angesprochen, dass er natürlich auch bei ihm schlafen kann, und er mir ihn dann zum Stillen bringt. :-)



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    Sheilagh, geh mal davon aus, dass du im Moment ein bisschen emotionaler bist als vor der Schwangerschaft ;-)

    Kann gut sein. Und das mir! ;-D

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    Zwei Betten in räumlich getrennten Zimmern sind meiner Meinung nach perfekt für das erste Jahr mit Kind, so kann nämlich wenigstens einer in Ruhe schlafen und der andere kümmert sich. Also ein ganz praktisches Argument für eure momentane Lösung.

    Finde ich auch. Wobei eben das Stillen ja bedingt, dass ich sowieso jede Nacht am Start sein werde.