SkinnyLove87

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    Das Ganze wird wie ich finde ja nicht dadurch geschmaelert, dass wir uns vor vielen Jahren die falschen Partner ausgesucht haben. Aber anscheinend sehen das viele Leute so.

    Vor allem, wenn sie merken, dass sich jemand durch solche Aussagen verunsichern lässt und diesen Eindruck machst Du. Ich würde mir da genau anschauen, wessen Meinung ich da Relevanz gebe und wessen nicht. Jedem kannst Du es sowieso nicht recht machen.

    Ein zeitlicher Abstand von 7 Jahren zwischen Beendung von Ehe 1 und Beginn von Ehe 2 ist durchaus als lange anzusehen. Oder gibt es irgendwo ein ungeschriebenes Gesetz, das besagt, man muss wenigstens eine Dekade zwischen dem Ende einer und dem Beginn einer neuen Ehe verstreichen lassen?


    Wenn jetzt natürlich innerhalb der 7 Jahre drölfzig Beziehungen lagen und ihr euch erst seit drei Monaten kennt, dann lässt es das in einem anderen Licht erscheinen. (skinnyLove, bitte gehe nicht auf den letzten Satz ein. Du musst dich nicht in der Hinsicht erklären und den naysayers im Forum Munition liefern.)


    Wer kommen kann/will, wird es tun. Die amerikanische Verwand- und Bekanntschaft, die mehrere Staaten weit weg wohnt, wird sich sicher auch überlegen, ob sie kommen wird. Ich würde mental schauen, wer mit Sicherheit kommen könnte, ohne lange Anreise und Kosten für Unterbringung. Dann weißt du schon in ungefähr, mit wievielten Gästen man rechnen kann. Lohnt sich da eine große Feier? Außerdem wäre zu überlegen: casual oder formal? Müssten sich viele Gäste extra für die Feierlichkeit eine formale und eventuell für sie kostspielige Garderobe zulegen? Das kann ausschlaggebend sein, ob man einer Einladung nachkommt oder nicht.


    Wieviel wollt ihr für Fest und eure Kleidung ausgeben? Wäre es vielleicht sinnvoller hier eine Nummer kleiner zu nehmen und dafür ein größeres Budget für die Hochzeitsreise oder Neuanschaffungen zu haben?


    Als Hochzeitsgast hat mir am allerbesten eine Hochzeit bei der das Brautpaar und die Gäste Jeans und T-Shirt tragen durften/wollten. Die Trauung fand in der kleinen Gemeindehalle statt, in der auch anschließend gegessen (Buffet) und gefeiert wurde. Die Stimmung war locker und es hat einfach Spaß gemacht zu essen und tanzen. Das Brautpaar sah während der gesamten Feier auch sehr entspannt und zufrieden aus, da dieser Stress und Druck, dass ALLES perfekt sein muss, den man sich mitunter als Brautpaar macht, wegfiel. Und die Speisen waren nicht schlechter als die, die man vorgesetzt bekommt, wenn man den Country Club mietet.


    Aber schlussendlich ist es eure Hochzeit und die könnt ihr begehen, wie ihr möchtet.

    Pups auf die Etikette- Etikette ist was für geistig Minderbemittelte, für Menschen, die fremdgesteuerte Anleitungen zum Handeln benötigen, weil sie selbst keine sinnvollen, eigenständigen Entscheidungen treffen können. Etikette ist wie Malen nach Zahlen.


    Es ist eure Hochzeit, die könnt und solltet ihr feiern wie ihr wollt.

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    Es geht darum, etwas zu erklären. Nämlich, was für eine Feier das ist.

    Naja, es ist ne Hochzeitsfeier! Und das hier von einigen ausgemachte "Problem" hat ja nur, wer zum 2. Mal dafür in die USA "muss", oder? Und der weiß ja auch dass es die 2. Hochzeit ist. Dann hat der ja schon alle Entscheidungsgrundlagen beisammen. zB kann er sich dann Gedanken machen, ob 7 Jahre zwischen den 2 Hochzeiten für ihn "lange" ist und ob dieses Kriterium für ihn irgendeine Bedeutung hat.

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    warum man angesichts der zweiten Hochzeit so ein großes Fest veranstaltet.

    Was soll das anderes als eine Rechtfertigung sein? Wenn schon, sollten sich die Leute mal lieber "rechtfertigen", warum sie überhaupt heiraten, auch schon beim 1. Mal. Allerdings besser vor sich selber als vor ihren potenziellen Gästen.

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    Ein zeitlicher Abstand von 7 Jahren zwischen Beendung von Ehe 1 und Beginn von Ehe 2 ist durchaus als lange anzusehen. Oder gibt es irgendwo ein ungeschriebenes Gesetz, das besagt, man muss wenigstens eine Dekade zwischen dem Ende einer und dem Beginn einer neuen Ehe verstreichen lassen?

    Zum Glück gibt es auch kein ungeschriebenes Gesetz, wie oft jemand heiraten darf oder eines das verbietet, dass jemand auch in kurzen Abständen, wie immer man das definiert, mehrmals heiratet.

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    Wenn jetzt natürlich innerhalb der 7 Jahre drölfzig Beziehungen lagen und ihr euch erst seit drei Monaten kennt, dann lässt es das in einem anderen Licht erscheinen. (skinnyLove, bitte gehe nicht auf den letzten Satz ein. Du musst dich nicht in der Hinsicht erklären und den naysayers im Forum Munition liefern.)

    Warum schreibst du diesen Satz dann überhaupt?

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    Es geht darum, etwas zu erklären. Nämlich, was für eine Feier das ist.

    Das ist jawohl eindeutig, oder? Was für eine Feier das ist, ist nicht unklarer, nur weil es Ehe Nummer 2 ist.


    Willst du auch von Paaren, die die erste Ehe eingehen, Erklärungen, was für eine Feier das ist? Was soll es schon für eine Feier sein?!

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    Du hast meiner Aussage eine etwas andere Nuance gegeben, indem Du es in Richtung Rechtfertigungsbedarf geschoben hast.

    Die Feier zu erklären fällt für mich auch genauso unter Rechtfertigung, wie "sich" zu erklären.

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    Es geht nicht darum, sich für etwas zu erklären (rechtfertigen), sondern etwas zu erklären. Nämlich, warum man angesichts der zweiten Hochzeit so ein großes Fest veranstaltet.

    Warum nicht? Hochzeitsfeiern sind nicht nur bei Ehe Nummer 1 üblich. Auch größere Feiern nicht.

    Hab's mir überlegt, es wäre mir egal, warum und was andere da als Erklärung wollen.


    Verwandtschaft hin oder her - mich ließe schon der Gedanke schaudern, dass unter den Gästen eines so persönlichen Anlasses Leute sitzen, die sich im Vorfeld dermaßen bekleckert angestellt haben. Als ob man dann dankbar sein müsste, dass die Herrschaften sich noch zur Feier geschleppt haben - natürlich nur weil man den Anlass der Feier gerade noch so zu ihrer Zufriedenheit erklären konnte, puh, wie generös ;-D


    Ich würde solchen Leuten allenfalls erklären, dass die Feier natürlich genauso wie die Erste wird, nur mit einem anderen Mann. Weil Ehen für mich generell etwas sehr beliebiges sind und ich eine nach der anderen verschleiße - das ist doch im Endeffekt genau das, was Leute, die eine Erklärung verlangen, denken. Und das sollen sie mal schön weiter denken, wenn sie meinen...

    Ach was liebe ich das, wenn andere Leute ihre Meinungen und Ratschläge in so einem Fall, der sie persönlich gar nix angeht, nicht für sich behalten können ]:D


    Es ist eure Hochzeit, als macht ihr das genau so, wie ihr euch das wünscht!


    So sehe ich das jedenfalls. Mein Freund und ich heiraten im September auch. Für ihn ist es die erste Ehe und für mich schon die Zweite. Wir bzw. ich heirate nicht in weiß. Aber auch nur, weil es nicht zu uns passt und wir es uns anders vorstellen. Aber wir heiraten nicht im normalen Standesamt, sondern in einer Aussenlocation, haben 90 Gäste, Trauzeugen, Brautstrausswerfen, Buffet, Musik, Tanz... was eben so dazu gehört! Ich würde nicht im Traum daran denken unsere Hochzeit so auszurichten, wie andere sich das vorstellen. Zur ganz normalen Feier gibt es bei uns schon noch ein paar Dinge, die wir anders machen als man es gewöhnt ist. Weil es zu uns passt, weil wir das so möchten. Kann sein, dass das irgendwem nicht passt. Aber diese Meinung darf derjenige gern behalten, ist ja schliesslich seine ]:D


    Klar möchten wir, dass sich die Gäste wohl fühlen. Aber wir können es nicht JEDEM recht machen. In erster Linie ist es unser Tag und wenn wir Heim gehen und uns einig sind, dass es ein toller Tag war, dann ist das die Hauptsache. Und ich bin sicher, wenn wir einen tollen Tag hatten, dann hatten die Gäste sicher auch ihr Vergnügen :-)


    Lasst euch da bloss nicht reinreden. Zweite Ehe, fünfte Ehe.. so what? Euer Tag, eure Planung, eure Wünsche! Und wenn ihr ein weißes Kleid wollt, dann möchtet ihr das. Ich find'd schön.. und romatisch x:)

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    Ich würde solchen Leuten allenfalls erklären, dass die Feier natürlich genauso wie die Erste wird, nur mit einem anderen Mann. Weil Ehen für mich generell etwas sehr beliebiges sind und ich eine nach der anderen verschleiße - das ist doch im Endeffekt genau das, was Leute, die eine Erklärung verlangen, denken. Und das sollen sie mal schön weiter denken, wenn sie meinen...

    ]:D ]:D ]:D Das ist gar keine schlechte Idee! Vielleicht sollte ich, wenn ich schon dabei bin, auch gleich Einladungen für die dritte rausschicken, nur für den Fall.


    Ich hab ja fast das Gefühl wir müssten uns schämen %-|

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    Ich hab ja fast das Gefühl wir müssten uns schämen %-|

    Äh, ja?! Was denn sonst? :-p


    Spaß beiseite. Für euch ist dieser Weg der Richtige? Tadaaa, somit ist doch alles geklärt?!


    Macht es so wie ihr es wollt, lasst es euch nicht von Anderen verderben!


    Dass das vielleicht nicht jeder toll findet oder andere Ansichten hat, jo mei, sollens sch*** gehen - ganz hart gesagt.

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    Hab's mir überlegt, es wäre mir egal, warum und was andere da als Erklärung wollen.

    Niemand will eine Erklärung. Es gibt einen Erklärungsbedarf.


    Das ist so ein ähnlicher Unterschied wie bei Kindern die Quatsch machen, weil sie müde sind. Sie wollen spielen und haben einen Schlafbedarf.

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    warum man angesichts der zweiten Hochzeit so ein großes Fest veranstaltet.

    Was soll das anderes als eine Rechtfertigung sein?

    Eine Erklärung. Was ist der Unterschied zwischen einer Rechtfertigung und einer Erklärung?


    Möchte ich jetzt nicht drüber nachdenken. Kann man im Duden nachsehen.