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    auch wenn mir joyclub nichts sagt

    Wenn du es googelst, verstehst du es schnell. Und ich bin da tatsächlich auch als registrierter Fotograf Mitglied (heiße dort aber nicht Comran o:) ).

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    Bringt mich bei der Frauenarztfrage aber doch nicht so recht weiter ":/

    Warum nicht? Es gibt ja viele Aspekte, warum man sich einen Beruf/Hobby/Tätigkeit aussucht. Ich verstehe nicht, warum du dir beim Frauenarzt da besondere Gedanken machst (oder vielleicht sogar ein bisschen eine erotische Motivation vorwirfst). Ein Proktologe ist ja auch nicht zwingend anal fixiert und mir fallen auf Anhieb eine Menge Berufe ein, bei denen ich überhaupt nicht verstehe, warum man diesen Beruf wählt.

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    Warum nicht?

    Weil es eine plausible Erklärung ist, die mir bei der Frauenarztfrage noch fehlt. Wenn ein Paar so wie ihr beide in Erotikforen usw unterwegs ist, passt Erotikfotografie durchaus dazu.

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    Es gibt ja viele Aspekte, warum man sich einen Beruf/Hobby/Tätigkeit aussucht. Ich verstehe nicht, warum du dir beim Frauenarzt da besondere Gedanken machst

    In diesem Thread geht es nun mal um den Beruf Frauenarzt, deswegen mache ich mir im Moment darüber Gedanken.

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    Schade - wollt Dich doch direkt mal angucken ]:D ;-D

    Das dachte ich mir :-p

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    Weil es eine plausible Erklärung ist, die mir bei der Frauenarztfrage noch fehlt.

    Machst du dir diese Gedanken denn bei jedem Berufsbild, bis du eine Antwort darauf hast? Oder ist der Frauenarzt wegen des Verdachts auf erotische Aspekte da ein Sonderfall? Oder andersrum gefragt: hältst du die Bedenken der TE für plausibel, weil die sich auch nach einem "warum" fragt und deswegen die Angst bekommt, es könnte ja wegen Du-weißt-schon sein?


    Ich muss gestehen, dass ich mir diese Gedanken noch nicht gemacht habe. Aber da ich eine solche Entscheidung bei vielen anderen Berufen ebenfalls nicht nachvollziehen kann, fange ich jetzt nicht damit an ;-)

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    Wie darf man sich das vorstellen, ihm werden diese Stellen angeboten, obwohl er über keine Facharztausbildung verfügt?

    Ich würde mal annehmen, dass ihm eine Assistenzarztstelle im Fachbereich Gynäkologie angeboten wurde.

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    Warum werden Männer eigentlich Frauenarzt?

    Weils da nicht nur ums Muschigucken geht.


    Frauenheilkunde ist ein interessantes, vielseitiges Fach mit vielen Möglichkeiten. Man kann operieren, man kann onkologisch tätig sein, man hat den (meistens positiv besetzten) Bereich der Geburtshilfe, Fertilitätsbehandlungen, man hat Patienten aller Altersklassen und viele spannende Krankheitsbilder.


    Ich habe selbst Medizin studiert und befinde mich in den Endzügen des Studiums, in dem man sich nunmal Gedanken über den angestrebten Fachbereich macht. Ob man dabei Genitalien zu Gesicht bekommt, ist da in aller Regel kein Kriterium. Sehr, sehr viele andere Anspekte spielen dabei aber eine Rolle und für den ein oder anderen Mann ist dann eben auch die Gynäkologie ein passendes Fachgebiet. Ich selbst kann aus medizinischer Sicht völlig nachvollziehen, warum an Gynäkologie gut findet und kann völlig nachvollziehen, dass es eben auch den ein oder anderen Mann interessiert.


    Die Meistens hier kommen halt nur den Bereich der gynäkologischen Vorsorge mit und verbinden das eben mit Gynäkologie aber es gibt in diesem Fach eben noch so viel mehr, was für einen Mediziner (unabhängig vom Geschlecht) interessant ist.


    Nackte Menschen sieht man übrigens auch in anderen Medizinischen Fachgebieten tagtäglich. Dazu muss man kein Gynäkologe werden. Ich habe in den letzten Jahren unzählige Menschen nackt gesehen, auch junge Männer, die ich sicher in anderem Kontext attraktiv gefunde hätte. Aber in diesem Moment sind das Patienten, mit denen man sachlich umgeht und der erotische Kontext ist das sooooo unglaublich weit weg. Mir kommt der Gedanke, dass ich einen Patienten nur aufgrund der Tatsache, dass ich seine Geschlechtsteile gesehen habe, attraktiver als meinen Partner finden, ziemlich absurd vor.

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    Warum werden Männer eigentlich Frauenarzt?


    Da sich hier keiner mit einer Antwort melden wird

    CoteSauvage, warum sollte sich hier keiner mit einer Antwort melden? Ich versuche es mal aus meiner Sicht.


    Als es noch die guten alten Zeiten gab, wo Frauen nicht studieren durften und sie sich dem Manne unterzuordnen hatten, gab es nur Männer in diesen Berufen. Und selbst Hebammen konnten nicht selbstständig handeln, sie unterlagen immer der Weisung der Ärzte. Das hat sich ja nun zum Glück vor langer Zeit gewandelt.


    So wie ich es im Heute sehe, frage ich mich eher warum es so wenig Frauenärztinnen gibt. In meinem Umkreis von 100km gibt es eine Frauenärztin und fünf Frauenärzte, darunter ein Ehepaar.


    Auf deine Frage bezogen, warum sollten Männer nicht den Beruf eines Frauenarztes ergreifen? Für mich war und ist es ein Beruf wie jeder andere. Und ich gehe nicht davon aus, das ein Frauenarzt diesen gewählt hat weil er sich den ganzen Tag Muschis angucken kann. Das könnte jeder auch einfacher haben ohne Studium und jahrelange Ausbildung.


    Ich finde das die TE ihre eigenen Ängste auf eine evtl. zukünftige Tätigkeit ihres Partners projeziert. Dazu habe ich ja schon mal was geschrieben. Da bleibt mMn nur die Aufarbeitung oder die Trennung.


    Ausserdem empfinde ich so einige Denkweisen als Vorurteil und Unterstellung. Wir können uns doch hier glücklich schätzen, medizinisch so gut versorgt zu werden.


    Mittlerweile habe ich mir auch die Frage gestellt, wohin das führen soll. Sollen Frauen nur von Frauen behandelt werden und Männer nur von Männern? Bei dem Gedanken wird mir ehrlich gesagt etwas übel.


    Und warum Männer den Beruf des Frauenarztes gewählt haben, da dürfte wohl jede Antwort anders ausfallen - wenn man sie fragen würde.


    Ich hoffe deine Frage ein klein wenig beantwortet zu haben. Wenn nicht frage bitte nach.

    @ TE:

    versuchen wir es doch mal anders rum: wie würdest du es finden, wenn dein Freund es ab heute schrecklich fände, dass du zum Gynäkologen gehst, weil er der Meinung ist, du könntest den ja attraktiver finden als ihn und mit ihm durchbrennen? Oder es erotisch finden, untersucht zu werden?


    Abstruse Vorstellung? Siehst du ;-)

    Die TE hat keine Angst dass er durchbrennt Leute... sie findet allein die Vorstellung scheiße dass er andere schöne Frauen nackt sieht und sich dadurch ihr Sexualleben in irgendeiner Form ändern könnte.


    So hab ich es jedenfalls verstanden.

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    Machst du dir diese Gedanken denn bei jedem Berufsbild, bis du eine Antwort darauf hast? Oder ist der Frauenarzt wegen des Verdachts auf erotische Aspekte da ein Sonderfall? Oder andersrum gefragt: hältst du die Bedenken der TE für plausibel, weil die sich auch nach einem "warum" fragt und deswegen die Angst bekommt, es könnte ja wegen Du-weißt-schon sein?

    Darauf habe ich hiermit schon geantwortet:

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    In diesem Thread geht es nun mal um den Beruf Frauenarzt, deswegen mache ich mir im Moment darüber Gedanken.

    Wenn mir langweilig wäre und es hier eine Diskussion darüber gäbe warum jemand als Hobby zur Jagd geht, würde ich mir darüber Gedanken machen.

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    Nackte Menschen sieht man übrigens auch in anderen Medizinischen Fachgebieten tagtäglich. Dazu muss man kein Gynäkologe werden.

    Das stimmt allerdings.

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    CoteSauvage, warum sollte sich hier keiner mit einer Antwort melden?

    Einfach weil es ein Riesen Zufall wäre wenn hier im Moment gerade ein Frauenarzt unterwegs wäre, der noch dazu etwas dazu schreiben mag.

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    Und ich gehe nicht davon aus, das ein Frauenarzt diesen gewählt hat weil er sich den ganzen Tag Muschis angucken kann.

    Damit hast du jetzt eigentlich nur gesagt, warum ein Mann vermutlich nicht Frauenarzt wird.

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    Die TE hat keine Angst dass er durchbrennt Leute... sie findet allein die Vorstellung scheiße dass er andere schöne Frauen nackt sieht und sich dadurch ihr Sexualleben in irgendeiner Form ändern könnte.


    So hab ich es jedenfalls verstanden.

    Hab' ich auch so verstanden!

    @ TE

    Denk doch mal darüber nach, wie es wäre, wenn Du Urologin wärst und täglich Penisse siehst. Du siehst große, kleine, dicke und dünne. Du siehst dem Mann wo er dranhängt der attraktiv, weniger attraktiv, jung oder alt aussieht. Denkst Du in dem Augenblick darüber nach ob der Penis besser aussieht als der von deinem Freund, ob er dir mehr gefallen würde? Oder denkst Du überhaupt nicht weiter nach? Vielleicht törnt dich ein schöner Penis mit einem schönen Mann auch an und Du hast Abends mit deinem Freund ausgiebigen und langen Sex.


    Wenn ich mit meiner Frau in der Sauna bin, da schaut sie sich auch die Penisse der Männer an und wenn sie einen "schön" findet, dann sagt sie mir das auch, da vergeht mir nichts bei, den könnte sie sich ja auch googeln!


    Appetit kann man sich ja holen und anschließend zu Hause essen *:)


    VG


    Dokka

    Der Unterschied zwischen einem Saunabesucher, einem Fotografen und einem Gyn ist doch dies Tatsache, dass der Gyn im Gegensatz zu den anderen die Frauen berührt.


    Er guckt eben nicht nur, sondern er hat letztendlich intensiven Körperkontakt mit ihnen. Wer sonst fasst meine Geschlechtsorgane an?? Wer sonst knetet meine Brüste durch?


    Und er hat natürlich nicht nur 60jährige Patientinnen mit Feigwarzenbefall, sondern auch hübsche, junge Mädchen.


    Mich würde das auch


    irritieren, wenn ich einen Gyn kennenlernen würde.

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    Er guckt eben nicht nur, sondern er hat letztendlich intensiven Körperkontakt mit ihnen. Wer sonst fasst meine Geschlechtsorgane an?? Wer sonst knetet meine Brüste durch?

    Er knetet die Brüste nicht durch, er tastet nach Tumoren. Das ist gänzlich unerotisch.


    Ich glaube, viele hier können sich gar nicht vorstellen, dass man völlig unerotischen Kontakt zum anderen Geschlecht haben kann. Aber gerade im medizinischen Bereich werden aus Menschen in diesem Moment tatsächlich einfach Arbeitsobjekte. Da stirbt jeder erotische Gedanke ab bevor er überhaupt gedacht werden kann.

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    Appetit kann man sich ja holen und anschließend zu Hause essen

    Und genau das möchte die TE nicht, davor hat sie Angst.


    Nicht vor Handlungen oder dass er durchbrennt.


    Ihre Angst existiert bzgl. der mentalen Ebene.

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    Warum werden Männer eigentlich Frauenarzt?

    Ich kann dir nur eine von vielen möglichen Antworten auf diese Frage geben: der Vater meiner besten Freundin wurde Frauenarzt, weil er unbedingt Geburtshelfer werden wollte. Seine Mutter, Tante und Großmutter waren Hebammen, er ist also damit aufgewachsen und fand es immer toll, aber Hebamme durfte man als Mann damals nicht werden, also wurde er Gynäkologe.


    Übrigens: die Frau meines Gynäkologen ist Urologin. ;-) Scheint aber bei den beiden gut zu funktionieren, die sind schon fast 30 Jahre verheiratet und machen einen ziemlich glücklichen Eindruck (sie teilen sich die Praxis und sind oft gemeinsam da).

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    Ich glaube, viele hier können sich gar nicht vorstellen, dass man völlig unerotischen Kontakt zum anderen Geschlecht haben kann. Aber gerade im medizinischen Bereich werden aus Menschen in diesem Moment tatsächlich einfach Arbeitsobjekte. Da stirbt jeder erotische Gedanke ab bevor er überhaupt gedacht werden kann.

    :)^


    ganze genau so sieht es aus. Aber das können sich einige hier nicht nur nicht vorstellen - sie WOLLEN es sich auch gar nicht vorstellen können. Mal über den eigenen Horizont hinaus denken und sich in Situationen anderer zu versetzen ist halt nicht jedermans Sache.