Blasenentzündung Harnröhrenentzündung Interstitielle Csystitis

    Hallo alle Zusammen,


    Dies ist meine Geschichte:


    es begann am 22.2.18 mit einer Blasenentzündung, die ich erst einmal mit Mannose weg bekam. Sie kam schlimmer zurück, obwohl die Erhaltungsdosis Mannose weiter genommen wurde. Dann kam das erste Antibiotikum (nachgewiesen E Coli), so ging es bis zum 5. AB, kam immer wieder zurück. Zwischendrin alle, wirklich alle natürlichen Mittel genommen und probiert.


    Inzwischen stellten sich Druckschmerzen im Unterbauch ein, die bislang kein Arzt für voll nahm.


    Und zwar, wenn man sich vom Schambein bis hinauf ca 5 cm über dem Bauchnabel eine Linie denkt und die entlang drückt, Schmerz, Schmerz, Schmerz.


    StroVac Impfung: 27.3./13.4./27.4.18


    Nach den AB hab ich eine Woche MMS (Chlordioxid) genommen mit DMSO und damit auch Vaginalspülungen gemacht. Wahrscheinlich machte das den Urin keimfrei.


    Am 12.4.18 wurde ein Blasenstein entfernt und eine Blasenspiegelung durchgeführt. Danach wieder Bakterien und das 4. und 5. AB. Am 9.5.18 wurde erneut ein Harnstein entdeckt, welcher sich im linken Harnleiter ziemlich weit unten befinden sollte. Am 11.5.18 kam ich notfallmäßig ins Krankenhaus. Weil: Schmerzen zum Schreien!


    Dort wurde festgestellt, dass der Urin steril sei (bis auf ein paar Enterokokken in geringer Anzahl, welche nicht mit AB behandelt zu werden bräuchten), im CT mit Kontrastmittel wurden keine Unauffälligkeiten entdeckt. Auch kein Harnstein! Entweder war der abgegangen oder es war gar keiner da? Der Darm wurde mit Abführmittel geleert. So entließ man mich wieder.


    Darm hab ich ein paar Mal mit Einläufen (Irrigator) behandelt, bis jetzt keine Besserung, bis auf die Lösung der Verstopfung. Und ich nehme aktive Mikroorganismen um die Besiedelung mit guten Bakterien zu forcieren.


    Momentan hab ich, zusammen gefasst, folgende Probleme: stechende, krampfartige Schmerzen in Harnröhre, Blase. Wenn im Ruhezustand mal nichts weh tut, dann ganz sicher bei Erschütterungen oder anspannen des Unterbauches, oder Lagewechsel.


    Druckschmerz bis hinauf über den Bauchnabel. Aber nur wenn man abtastet und drauf drückt. Schmerzen nachts und morgens am wenigsten, steigern sich tagsüber, phasenweise stark, stechend, krampfend, dann wieder weniger, manchmal gar keine. Krampft bei Beginn des Wasserlassens. Menge meistens gut 200-250 ml, manchmal mehr, manchmal weniger. Resturin presse ich mit auf die Blase drücken heraus, ob dann noch ein Rest bleibt kann ich nicht beurteilen.


    Beschwerden im Laufe des Tages zunehmend, nachts kehrt meistens Ruhe ein (nur Schmerz wenn Blase voll, ca. 2 -3 mal nachts, danach wieder Ruhe) und am nächsten Tag steigert sich der Schmerzpegel wieder stark. Beginn des Urinierens meist nur unter krampfartigen Schmerzen.


    Kein Krampf/Schmerz zum Ende des Urinierens. Schmerz vor dem Urinieren, Erleichterung danach. Urin meist hellgelb und glockenklar, manchmal faserige Schwebeteilchen….


    Gynäkologisch wäre alles in Ordnung sagt Gyn. Auch keine Gebärmuttersenkung oder Geschwüre (hätte man im CT gesehen). Colitis Ulcerosa schließe ich aus, da sämtliche Symptome fehlen….


    Ich denke in meiner Angst schon an interstitielle Cystitis…. Oder urogenitale Tuberkulose. (geimpft)


    Wenn sich jemand wieder erkennt, auch nur zum Teil oder Rat weiß, bitte ....

  • 12 Antworten

    Hallo.


    Du bist eine Frau, nehme ich mal an.


    Eine Möglichkeit ist, dass du Östrogenmangel haben könntest.


    Hast du eventuell noch andere körperliche Beschwerden?


    Vielleicht Nackenschmerzen, oder Zahnschmerzen, Verdauungsprobleme?


    Hast du mal auf Darmpilze untersuchen lassen bzw. Ein Pilzmittel genommen?


    Ich weiß genau wovon du redest.


    Deine Zeilen könnten von mir sein.


    LG

    Ich hatte meine erste Blasenentzündung mit 16 (heute 52). Jahrelange Beschwerden, ewige Antibiotika-Einnahmen, div. Blasenspiegelungen, Schlitzung der Harnröhre, weitere ständige Blasenentzündungen. Es war eine Tourtur.


    Seit etwa 10 Jahren hab ich es ganz gut im Griff, das Einzige, was mir wirklich geholfen hat, war meinen Unterleib warm zu halten. Nun bekomme ich eigentlich nur noch 1x im Jahr im Sommerurlaub eine BE. Bikinihose und leichter Wind reichen bei mir aus.


    Im Mai 2016 fingen heftige Unterleibschmerzen an, mittig vom Unterbauch. Urinuntersuchungen eher unaufällig, trotzdem Antibiotikum bekommen aufgrund meiner Vorgeschichte. Schmerzen wurden nicht wirklich besser, Überweisung in die urologische Poliklinik der Uni. Dort wurden div. Abstriche auf z.B. Chlamydien gemacht, alles unaufällig. Beim hiesigen Urologen nochmals eine Blasenspiegelung, Befund unaufällig, Einweisung in KH zum CT. Harnableitende Organe, Blase und Nieren (einige wenige Zysten dran) absolut unauffällig. Als Nebenbefund fand man Divertikel am Darm.


    Schmerzen wurde nicht besser, gynäkologisches Konsil Ende November ergab ein Myom in der Gebärmutter, druckschmerzempfindlich. Im Dezember 2016 wurde mir die Gebärmutter, Muttermund und Eileiter entfernt. Im April 2017 wieder höllische Unterleibsschmerzen, hielten etwas 1 Woche an. Anfang Juli dann der Supergau, Blutwerte extrem verändert, hohe Entzündungswerte, Antibiose über die Vene im KH, dort erneutes CT und endlich wurde der Grund für meine langanhaltenenden Beschwerden gefunden. Die Divertikel im Darm waren hoch entzündet und infektiöses Wundwasser sammelte sich im gesamten Bauchraum. Die Schmerzen von der Entzündung strahlten so extrem aus, dass mir der gesamte Unterleib incl. Blase schmerzten. Im August 2017 wurden mir dann 30 cm Darm entfernt.


    Was ich eigentlich mit meiner Geschichte sagen will, ist, dass ich zwar hölliche Schmerzen an der Blase hatte, auch beim Entleeren dieser, aber der Grund ein völlig anderer war. Jede Anspannung der Bauchmuskulatur war schmerzhaft, Lagewechsel beim Schlafen auch, Gehen nur in gebückter Haltung möglich. Ich würde am Ball bleiben und vielleicht auch ein Augenmerk auf Deine Darmgeschichte legen.


    Gute Besserung @:)

    @ Sylvaner

    Wer (Arzt) hat eigentlich so schlau behauptet, dass "die paar Enterokokken" nicht behandelt werden müssen?


    So ein paar Enterokokken habe ich letztens im Harnröhrenabstrich auch gehabt.


    Mein Uro hat mir dafür ein AB nach Resistenzprüfung verschrieben.


    Da kann man mal sehen.


    Aber mein Verdacht ist in unserer Altersklasse (Ü 50) u.a.Hormonmangel.


    Dazu gesellt sich eine Fehlbesiedlung im Darm, Leaky Gut, Nährstoffmangel, psychischer Stress (Anspannung).


    LG

    Hallo ihr Lieben, ich bin nicht mehr ins Forum hinein gekommen. Jetzt habe ich mein Passwort wieder gefunden.

    Ich habe immer noch Enterococcus feacalis in der Blase und Harnröhre. Sie sind nach dem inzwischen 6. Antibiotika zurück gekommen.

    Ich möchte keines mehr nehmen, baue gerade Darm und Immunsystem auf.

    Schmerzen und Beschwerden habe ich immer noch.

    Habt ihr noch Tipps? Naturheilkunde ect?

    Blaseninstallation mit Silbernitrat?

    Bitte schreibt mir.

    Herzliche Grüße

    Hallo sylvaner.

    Welches AB hattest du zuletzt?

    War es eventuell Nitrofurantoin, oder Fosfomycin (Monuril)?


    Reizen die Antibiotikagaben?


    Hast du schon einmal Östriol vaginal genommen.

    Möglicherweise könnte Hormonmangel Schuld sein?


    Hast du schon ein Fluconazol nehmen müssen?


    LG Jessy