• nicht heilender Harnwegsinfekt

    Hallo an alle! Bin 26 Jahre alt. Seit November plagen mich Symptome einer Harnwegsinfektion. Davor hatte ich im Leben 3x eine etwas gröbere Symptomatik, die sich aber jedes Mal gut mit Antibiotika behandeln lies und auch nicht so grobe Symptome gingen mit herkömmlichen Mitteln (Blasentee, usw.) jedes Mal weg. Ungefähr im November spürte ich latente…
  • 20 Antworten

    Die zu dünne Wand in der Niere ist nur eine höchstwahrscheinliche Vermutung des Nephrologen. Man hätte eine Biopsie machen müssen, aber da man dagegen eh nichts machen kann 🤷🏻‍♀️

    Die zu kleine Blase wurde schon einmal als kind festgestellt und dann halt irgendwie nochmal beim Urologen.

    Die Endometriose kann man nur durch eine Bauchspiegelung feststellen, da man das nicht im Ultraschall oder so sieht.

    PatientXX schrieb:

    Oft ging ich im minutentakt aufs Klo.

    Das reizt nur zusätzlich. Man sollte natürlich viel trinken und regelmäßig gehen, damit die Bakterien sich da nicht immer wieder stundenlang vermehren können. Aber nicht ständig, damit trainierst du deine Blase nur, wirklich schnell Harndrang zu signalisieren, auch über die Entzündung hinaus dann.


    Hast du mal D-Mannose probiert?

    PatientXX schrieb:

    Wenn sie schlimmer waren, zeigten mir die Teststreifen aus der Apotheke auch immer erhöhte Leukozyten Werte.

    Da muss man aber aufpassen, schon ein ganz bisschen Vaginalsekret, wie es immer mal mit in den Urin kommen kann, und der Leuko-Streifen schlägt an.

    BenitaB. schrieb:

    Ganz böse: alles mit Zucker und Zuckeraustauschstoffen. Vermeintlich tolle Sachen haben dazu geführt, dass in der Blase ein Milieu herrschte, dass die Keime immer weiter munter leben konnten....

    Kannst du das näher erläutern? Beim Gesunden landet Zucker aus der Ernährung doch gar nicht in der Blase - wie soll dort dann ein Milieu beeinflusst werden?

    • Neu

    Hey, ich kenne deine Probleme und hatte auch zwei Jahre mit chronischen Harnwegsinfekten zu kämpfen. Ich pendelte zwischen Hausarzt und Frauenärztin hin und her, ließ mir immer wieder neue Antibiotika verschreiben. Mein Immunsystem war so kaputt und ich sah äußerlich auch sehr krank aus. Ich habe stark abgenommen und sah wirklich nicht gesund aus. Zudem fing ich an Probleme mit meinem Bauch zu bekommen, da mein Magen so gestört vom ganzen Antibiotika war.


    Als ich eines Tages wieder von einer Blasenentzündung heimgesucht wurde, ist bei mir endgültig der Geduldsfaden geplatzt und ich fuhr morgens zu einem Urologen (mit Überweisung, die ich mir vorher holte) und stellte mich bei dem auf die Fußmatte bis sie Zeit für mich hatten. Ja, es dauerte lange, ja, ich hatte unglaubliche Schmerzen, aber der Besuch hat mich wirklich "gerettet".

    Ich musste eine Blasenspiegelung machen und es wurden diverse Tests durchgeführt. Daraufhin bekam ich die Urovaxom verschrieben, eine Immuntherapie mit E-Coli Bakterien. Seit dem bin ich frei von chronischen Blasenentzündungen und das schon seit anderthalb Jahren. Wenn ich mal ein unangenehmes Gefühl habe, dann nehme ich D-Mannose Pulver (https://www.docmorris.de/natural-dmannose-pulver/09302984) und trinke Harn-Tee (https://www.docmorris.de/harntee-400-tad-n-granulat/03106644) und alles ist weg und kommt so schnell nicht wieder (das letzte Mal im Juni). wirklich, die Produkte sind gold wert


    Vielleicht hilft dir das ja ein wenig. ich kann es dir nur ans Herz legen, weiter zu kämpfen. So schlimm es ist, am Ende wird es sich lohnen

    • Neu
    mnef schrieb:
    BenitaB. schrieb:

    Ganz böse: alles mit Zucker und Zuckeraustauschstoffen. Vermeintlich tolle Sachen haben dazu geführt, dass in der Blase ein Milieu herrschte, dass die Keime immer weiter munter leben konnten....

    Kannst du das näher erläutern? Beim Gesunden landet Zucker aus der Ernährung doch gar nicht in der Blase - wie soll dort dann ein Milieu beeinflusst werden?

    Soweit ich das bisher verstanden habe, landet auch beim gesunden Zucker in der Blase. Normalerweise sollte "fast alles" in der Niere abgebaut werden. Aber geringe Mengen werden in er Blase ankommen. Jenachdem wieviel Zucker da ist vermutlich mal mehr, mal weniger.


    Bei Diabetikern wird entsprechend zuviel Urin dort landen, dafür gibt es einen "Grenzwert" zur Diagnostik. Aber der Grenzwert ist ja einfach Künstlich festgelegt, das heißt der schlecht eingestellte Diabetiker hat normalerweiße mehr Zucker im Urin als der Gesunde, aber es ist kein "ganz oder gar nicht".

    • Neu

    Aber wirklich ganz ganz geringe Mengen. Physiologisch sind unter einem Gramm über den kompletten Tag! Es dürfte beim Gesunden also zu keinem Zeitpunkt eine Menge Zucker dort landen, die Einfluss aufs Mileu hat.

    Dafür müsste die Nierenschwelle gut überschritten werden, was nicht mehr physiologisch und gesund wäre.