Symptome wie bei einer Blasenentz., Urin jedoch ohne Befund!?

    Hallo, ich habe seit der Kindheit mit Blasentzündungen dank einer unergründlichen Blasenentleerungsstörung zu tun. Nach meiner 1. Schwangerschaft waren die Probleme wie weggeblasen, keine Entzüdungen mehr. Jetzt, ein Jahr nach der 2. Schwangerschaft, häufen sich die Entzündungen wieder bzw. ich habe fürchterliche Schmerzen in der Blase, Harnröhre, Unterleib, Unwohlsein....aber der Urin ist ohne Befund! Es ist jetzt auch ein paar mal (zum 1. mal während der 2. SSW) vorgekommen, dass der Urin über Wochen fürchterlich gestunken hat, aber wieder ohne Befund war. Ich habe keine Idee, was das sein soll! Die Schmerzen sind aber wirklich fies und es schränkt mich stark ein. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Danke....

  • 4 Antworten

    Ich hatte das vor einigen Jahren: Blasenentleerungsstörungen nach mehrmaligen Blasenentzündungen. Ich war sogar im Krankenhaus; es konnte nichts gefunden werden. Katheterisieren ist mir empfohlen worden. Vom Urologen hatte ich damals ein Medikament verschrieben bekommen (wird bei Männern gegeben bei Prostataentzündung) und langsam konnte ich wieder normal Wasserlassen. Die Schmerzen sind geblieben und da mir keiner helfen konnte (ich war sogar in einer Klinik beim Schmerztherapeuten ("alles psychisch" war seine Aussage) hat mein Hausarzt mit mir eine sogenannte kleine Schmerztherapie gemacht: Nedolon P (Paracetamol mit Codein). Ich hatte das über eine längere Zeit genommen, bis die Schmerzen weg waren. Ich habe jetzt (nach zwei Jahren) 3 x im Jahr eine BE und danach wieder Schmerzen, die aber mit den Tabletten nach einer Woche wieder weggehen.


    Manchmal ist der Hausarzt ein richtiger Ansprechpartner!

    Hallo Klettchen,


    ich würde bei solchen Problemen immer auch an eine hormonelle Ursache denken, v.a. weil dein BE-Problem nach der esten Schwangerschaft komplett weg war.


    D.h. die Hormone abklären lassen (am besten und aussagekräftigsten ist ein Speicheltest. Infos findest du bei der Hormonselbsthilfe von E. Buchner oder der Homepage von Dr. Scheuernstuhl, das Labor Ganzimmun in Mainz macht den Speicheltest).


    Der Bluttest erfasst nur die proteingebundenen Hormone (nicht die für den Körper frei verfügbaren) und ist deshalb weniger aussagekräftig.

    Ich unterschreibe mal bei Stells80. Bei mir war es ähnlich.. Aber bevor ich mehr dazu schreibe würde mich interessieren, wie das Urin gewonnen wurde, welches untersucht wurde? Hast du Pipi in den berühmten Becher gemacht, oder wurde Urin aus der Blase entnommen???

    Ich hatte auch ständig Blasenentzündungen, manchmal eine Nierenbeckenentzündung, später kam man drauf, dass ich an einer Autoimmunerkrankung (in meinem Fall Sarkoidose) leide. Ich habe stetes Blut im Harn, Kulturen sind immer negativ. Die Sarkoidose wurde mit div. Medikamenten behandelt, aber geholfen hat es nichts. Mit Methotrexat habe ich gute Erfahrungen gemacht, aber nach einiger Zeit bekam ich Blasenfunktionsstörungen (plötzliche Entleerung bis zu dem Punkt, wo ich den Urin überhaupt nicht mehr halten konnte). Erst bei der 3. Therapie habe ich auf Anraten meines Sohnes, der kein Arzt ist, die Ärzte gebeten, mir Folsäure zu verschreiben. Als die Nebenwirkungen wieder kamen (Hustenanfälle mit gleichzeitigem Harnverlust), habe ich 24 Stunden nach der Einnahme von Methotrexat 5 mg Folsan genommen und siehe da – beide Nebenwirkungen verschwanden. Daher nehme ich an, dass Folsäure sich in irgendeiner Weise auf die Blase auswirkt, obwohl ich am Internet darüber bis jetzt noch nichts finden konnte.