Verhalten nach Blasenspiegelung

    Hallo, hab heut meine erste Blasenspiegelung hinter mir, bei der rauskam daß die Verdickung die man im Ultraschall sah wohl nur eine Krampfader (Varize) war. Kann jemand etwas dazu sagen? Er meinte man sollte alle halben Jahre mittels Ultraschall kontrollieren ob sich was ändert.


    Aber zu meiner eigentlichen Frage:


    Wie verhält man sich am besten nach einer Blasenspiegelung? Ich habe gestern Abend wie vom Arzt verordnet vorbeugend ein Säckchen "Monuril" getrunken. Ich nehme an es ist zusätzlich sicher gut, möglichst viel zu trinken um alles durchzuspülen und eventuell verschleppte Bakterien rauszuspülen, oder?


    Andererseits brennt es beim Urinieren jetzt aber waaahnsinnig. Ist das normal? Wahrscheinlich schon. :°(


    Ich denk mir andererseits wieder, daß es vielleicht bezüglich der gereizten Schleimhaut besser wäre, nicht so oft auf die Toilette zu gehen, oder?


    Blut hab ich jedenfalls noch keins im Harn festgestellt, ich denk mal das ist ein gutes Zeichen, und daß wohl nur Mikroverletzungen vorhanden sind, wodurch es brennt.


    Wie lang wird das ca. andauern?


    Ich hoff nur ich bekomm keine Entzündung.


    Grüße,


    Chups

  • 23 Antworten

    Hallo,


    das ist normal, dass es brennt beim Urinieren nach einer Blasenentzündung. Ich hatte damals auch ziemliche Schmerzen, ätzend! Aber trotzdem solltest Du tatsächlich möglichst viel trinken, auch wenns weh tut! natürlich keine Säfte, das reizt zusätzlich, besser tee oder wasser. bei mir waren die Schmerzen am nächsten Tag nach der Spiegelung so gut wie weg.


    Kopf hoch!

    Bei meiner letzten BSpiegelung hat der Depp!!!!!!! von Arzt meine Harnröhre gehörig verletzt, - Blutungen, Schmerzen die die Hölle waren!


    Wenn ich könnte würde ich ihm das zurück geben was er mir angetan hat!

    Also geben hier auch noch ein paar andere zu dass so ne Blasenspiegelung nix tolles ist! Ich finde hier dass manche das etwas untertreiben. Ich finde es nicht schön und würde es auch nur im absoluten Notfall nochmal über mich ergehen lassen!

    sehe ich auch so, Spaß machen wirklich andere Sachen und die Schmerzen fand ich auch hart. Aber ich denke trotzdem, dass es sinnvoll ist Spielgelungen zu machen bei sehr häufigen BEs, einfach um sicher zu gehen, dass die Blase "organisch in Ordnung" ist - soweit man das in unseren Fällen sagen kann. Und ehrlichgesagt hatte ich bei so mancher BE auch schon schlimmere Schmerzen.


    Aber öfter brauche ich das troztdem nicht!!

    hallo ihr,

    danke für die Beiträge, mir gehts heute schon viel besser, kein Brennen mehr.


    Es wurde sogar gestern gegen Abend (nach ca. 3 Toilettengängen) schon leicht besser und heute vormittag war es eigentlich schon ganz weg.


    Dann hoff ich mal, daß ich keine Infektion davontrage.


    Grüße,


    Chups *:)

    hab das ganze noch vor mir. hatte ne ganze weile heftigste blasenentzündungen, hab viel blut gepinkelt, etc.!hab dann antibiotika genommen und dann wars gut. vor 1 woche hatte ich ne routineuntersuchung und meine urinwerte waren nicht so prickelnd. und neuerdings hab ich vor allem morgens etwas schmerzen beim wasserlassen.und da ich sowieso selber auch im krankenhaus arbeite hab ich gleich den stationsarzt gefragt und der tippt auf chron. blasenentzündung,muss es aber noch abklären lassen.

    Hallo,


    also ich muss gestehen, es gibt wirklich Schlimmeres als eine Blasenspiegelung. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt - so eine Besserwisserin. Ich bin Nierenkrank und habe schon so viele Blasenspiegelungen gemacht bekommen, dass ich sie gar nicht mehr zählen kann. Wie bei allem kommt es natürlich auf den Arzt an. Ich hatte auch schon einen der meinte, er müsse mir vor der Spiegelung eine Spritze in den Blaseneingang setzen. Wenn ihr sowas schon mal erlebt habt, lacht ihr über jede Blasenspiegelung! Erstens hat es sauweh getan und zweitens gar nicht genutzt, außer dass er mir den Nerv kaputt gestochen hat und ich jetzt nicht mehr merke, dass ich Pinkeln muss.


    Also - die zwei Sekunden beim Einführen und Rausziehen des Schlauchs sind wirklich auszuhalten. Nerviger finde ich immer hinterher die Reizungen, d.h. das ständige Pinkeln müssen. Aber wie soll ein Arzt sonst feststellen, was los ist.


    LG Bekki

    Ich bin immer wieder überrascht,wie viele Ärzte es gibt die scheinbar nichts von Ihrem Handwerk verstehen.


    Meiner Meinung nach sehr sehr viele.


    Es stimmt das man angewiesen ist und das gewisse Dinge auch durchaus notwendig sind, aber: es gibt sehr viele die durch ständig wiederholte Untersuchungen nur GELD verdienen möchten.


    Nach 7 Jahren BE Geschichte weiß ich ziemlich genau was notwendig ist und was nicht.


    Ich gebe euch den Rat :"So viel wie nötig!"


    Untersuchungen die in kürzester Zeit wiederholt werden sind in den meisten Fällen nicht notwendig!


    (ICh meine damit größerer Untersuchungen wie Spiegelung oder Kontrastmittel etc.)


    Ich lasse mich ganz ! genau aufklären und befrage nach Möglichkeit einen 2. Arzt.


    Hab's schon so oft erlebt das der eine hüh und der andere hott sagt.....

    hallo,


    bei mir wurde heute Morgen um 8uhr eine Blasenspiegelung durchgeführt.


    Ich habe bis auf Blut im Urin keine beschwerden.


    Ich muss nicht öfter auf Toilette und beim urinieren tut auch nichts weh.


    Die Blasenspiegelung an sich, fand ich schmerzlos.


    Achja, weiß jemand wie lange man noch Blut im urig hat?

    @ tinchenratlos

    das lese ich ja jetzt erst:

    Zitat

    Also geben hier auch noch ein paar andere zu dass so ne Blasenspiegelung nix tolles ist! Ich finde hier dass manche das etwas untertreiben.

    Wenn andere Erfahrungen gemacht haben, die nicht so sind wie deine, stellen sie sie also falsch dar und untertreiben? Aha.


    Meine BS waren beide zwar etwas unangenehm, aber nun wirklich nicht schmerzhaft. Warum sollte ich dann anderen mit meinen Erfarhungsberichten nicht Mut machen? Ich z.B. hatte Riesenangst und die war völlig umsonst.

    Mal was ganz anderes: Bei wem von Euch hat denn die Blasenspiegelung DIAGNOSTISCH WIRKLICH WEITER GEHOLFEN? Wem hat es im Hinblick auf die immer wiederkehrenden BEs ZUSÄTZLICHE NÜTZLICHE Infos gebracht (außer: "alles okay")? Wer von Euch hat durch das Ergebnis der Spiegelung Infos gewonnen, die zu einer Verbesserung der wiederkehrenden BEs führten???????


    Interessiert mich wirklich; ich frage deswegen, weil ich mich bis jetzt vor einer immer wieder empfohlenen Spiegelung gedrückt habe - ich glaube, die Info "alles okay" bringt mich nicht weiter. Und ich glaube einfach, dass KRANKHAFTE Blasenbefunde als URSACHE für die BEs ganz ganz ganz selten sind (hier im Forum so gut wie nie kommentiert). Mit KRANKHAFT meine ich jetzt nicht "Blasenwand verdickt/entzündet/blutig" etc. Das haben sicher viele von uns in oder zwischen den Entzündungsphasen.


    Bin auf Antworten gespannt.

    Befunde nach einer Blasenspiegelung sind eigentlich nicht selten.


    Mein Befund war z.B. eine Harnröhrenenge und eine Blasenwand die aussieht wie ein blutiger Krater.


    Außerdem war es für mich sehr wichtig zu wissen wie es so " da drinnen aussieht".


    Die letzte Spiegelung ist jetzt schon fast 2 Jahre her und ich muss bald wieder eine machen lassen.


    Da der letzte Uro DEPP! mich sehr verletzt hat und ich unmenschliche Schmerzen danach hatte, habe ich extreme ANGST davor.


    Hab mit meinem jetztigen URo gesprochen und er sagte das er mir Zeit geben möchte um zu ihm Vertrauen aufzubauen usw.


    Das sehe ich als überhaupt nicht selbstverständlich....


    Der alte Uro war ein ( sorry ) richtiger Drecksack.

    Die Frage von "Oggilvy" finde ich auch mehr als interessant!


    Und auch ich hab mich schon öfters gefragt, was es für verschiedene Befunde (außer organisch alle i.O.) bei einer Blasenspiegelung geben kann.


    Denn was hilft es dem Patienten, wenn man seiner Blase zwar "ansieht", dass sie schon die eine oder andere Entzündung durchmachen musste, aber dann doch nichts weiter geschieht..?