Vielleicht bin ich einfach ein Psycho

    hallo an alle, die das hier lesen...ich hab in letzter zeit öfter beiträge hier gelesen und jetzt schreib ich das euch mal, weil ich es sowieso keinem mehr erzählen kann....


    ich hab seit 2003 ständige blasenprobleme....2008 hatte ich 7 HWI, den letzten ende dezember, der wurde mit 4 verschiedenen antibiota behandelt und seit 6 wochen durchgehend schmerzen..dazwischen auch immer schmerzen, selbst wenn kein HWI..heute war ich wieder bei einer blasenspiegelung....jetzt hab ich noch mehr schmerzen,der arzt meinte, die blase wäre in ordnung und auch die füllmenge wäre normal....ich hatte dieselbe untersuchung mit so einer uro-dynamischen schon vor 1,5 jahren, die hatten mich damals zum neurologen überwiesen, aber nachdem die nur meine reflexe getestet hat und ein mrt machen wollte, das ich ein halbes jahr davor bereits gemacht hatte (aber aus einem anderen grund), bin ich dann nicht mehr hingegangen....jedenfalls haben die mich heute auf die physiolog. ambulanz geschickt und ich bekomm jetzt moorpackungen, therapie mit strom/magnetresonanz....und zu einem psychosomatischen dr. wollen sie mich auch schicken...aber ich glaub fast deshalb, weil ich so geheult hab vor schmerzen , als ich dort gesessen bin....vielleicht glauben die auch, ich bild mir das nur ein..ich hab auch eine beziehung....und wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, leidet die natürlich drunter...mein freund meint jetzt auch, ich red mir das alles nur ein und hat auch nicht wirklich verständnis dafür.....aber wie soll ich mir das einreden?? ..ich leg jeden abend im bett und bete schon fast, dass es endlich einmal besser wird.....jeden tag schlepp ich mich zur arbeit, nur um den abend abzuwarten, wo ich mich endlich wieder ins bett mit meinem ewigen begleiter, der wärmeflasche verkriechen kann..ich bin einfach schon so verzweifelt, ich hab das gefühl, dass nichts hilft...vorbeugend wg. HWI nehm ich preiselbeergranulat, bin immer extrem warm angezogen, trink viel; hab blasentee,spasmo urgenin &Co. immer einstecken...und ich meide schon alle aktivitäten, die ich nicht machen muss (also alles ausser arbeiten)....


    ich hab einfach schon so genug von meinem leben, ich könnt schon nurnoch heulen vor verzweiflung und hab mittlerweile angst vor jedem toilette gehen....


    vielleicht ist jemand bis zum schluss angelangt, und mag mir zurückschreiben...würde mich freuen....


    sheyda

  • 12 Antworten

    Hallo@:)


    geb dem Forum etwas Zeit,manchmal dauert es etwas bis welche hier schreiben:)*


    Kann es bei dir denn nicht evtl wirklich von der Psyche herkommen,nicht böse gemeint und falsch verstehen?@:)Also durch die Psyche kann man einige Schmerzen bekommen,wie Magenprobleme,Rückenleiden,alles von der Psyche hervorgerufen.Was ich dir nur raten kann,geh mal zu einem anderen Arzt,ich musste auch 5x den Orthopäden wechseln bis ich endlich mal ein eindeutiges Ergebnis bekommen habe@:)


    Wünsch dir alles liebe und gute@:)@:)@:)

    sorry, wollte nicht drängln |-o


    naja, ich war ja schon bei mehreren urologen....aber HWI können doch nicht von der psyche ausgelöst werden ? es wurden zwar nicht immer kulturen angelegt...mit antibiotika-verschreiben sinds ja meist recht schnell....aber ich hab das gefühl, mein psychisches problem kommt eher von den dauernden blasenentzündungen....ich hatte mal psychische probleme, bekam auch antidepressiva und war 2 jahre lang in behandlung.....aber das ist schon lange her......und dann würd ich endlich mit meinem leben zurechtkommen, und sowas macht mir einen strich durch die rechnung....sorry, wenn es zu sehr nach sudern klingt....ich kann mir nur schon langsam nichtmehr einreden, dass alles besser wird...:-/


    danke fürs antworten @:)

    Hallo sheyda84!


    Oje, Du Arme!


    Bist wohl gerade an einem Punkt angelangt, den wahrscheinlich einige von uns schon "erreicht" haben, bzw. fühlen sich mit ziemlicher Sicherheit einige mal so.


    ...Und ich persönlich kenne dieses Gefühl ganz genau. Bei mir hat vor 7 Jahren der ganze Sch*** mit den HWIs angefangen und ich war zeitweise (monatelang) auch total am Boden. Verzweifelt. Traurig. Hoffnungslos. SChlechtgelaunt. ETC. Die ganze Palette von negativen Emotionen halt...


    Es ist ja auch kein Wunder, daß man nach dauernden gescheiterten Versuchen und enttäuschter Hoffnung irgendwann die Nerven wegschmeißt und nicht mehr kann. Einfach keine Kraft mehr hat.


    Natürlich habe ich mir auch immer wieder die Frage gestellt, ob psychische Ursachen der Auslöser sein könnten, für die dauernden Infekte usw. Aber dahinter gekommen bin ich nicht.


    Daß wir uns mit dem festen Wunsch gesund zu werden und der Verzweiflung sehr unter Druck setzen ist allerdings offensichtlich und das ist bestimmt nicht wirklich förderlich. Es gibt also allein hier schon eine psychische Komponente, die sicherlich einen Einfluß auf die BEs hat/ haben kann.


    Ich glaube man "darf" sich selbst nicht so unter Druck setzten in dem man auf biegen und brechen darauf fixiert ist, daß keinenfalls die Psyche ein Faktor (einer von mehreren!) sein darf. Was soll's?


    Man kann das ja viel lockerer sehen: Köper und Psyche stellen eine Einheit dar. D.h., gehts dem Körper nicht gut, wirkt sich das auf die Psyche aus und umgekehrt. ...Und das ist etwas ganz Normales! So funktioniert der Mensch nun mal.


    Einige von uns Blasengeplagen fallen vielleicht hier etwas mehr auf, weil wir immer wieder mit unserer Krankheit zu kämpfen haben und manche "netten" Leute, meinen halt dann plötzlich: "Kann das nicht psychisch sein?" Als ob das was Schlimmes wäre! Denn: Das ist ganz normal!!! (daß uns diese gut gemeinten Fragen stark verunsichern, daran denken die nicht!)


    Jedenfalls sollst Du wissen, daß auch wenn bei Dir die BEs ausschließlich (ist wohl fast unmöglich) psychisch verursacht WÄREN, bedeutet das nicht, daß Du Dir die Schmerzen einbildest! Diese sind wirklich da (das kann Dir auch jeder Psychologe sagen!) und auch ernst zu nehmen.


    Wenn Du, das Gefühl hast, Dein Leid nicht mehr ertragen zu können, dann kannst Du Dich ja mal zu einem Gespräch an einen Psychotherapeuten, Psychiater wenden (...den Ablauf dürftest Du ja kennen, wenn Du schon gegen Depressionen behandelt worden bist). Vielleicht schafft das ja Erleichterung.


    Anderenfalls, hilft es Dir vielleicht, daß Du weißt, daß Du nicht alleine mit diesm Problem dastehst. Vor etwas längerer Zeit, habe ich auch fast aufgegeben. Aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft, alles nicht soooo schwarz zu sehen. Warum, weiß ich dann letztendlich nicht. Was ich allerdings weiß, ist daß man mit sich selber nicht so streng sein sollte und auch nicht so eine Wut auf seinen Körper haben darf! Das ist definitiv nicht gesund (für die Seele!!!).


    Vielleicht läßt Du Deinen Freund mal ein bißchen im Forum lesen, daß er sieht wie viele Frauen das gleiche Problem haben und Du Dir Deine Schmerzen nicht einbildest, sonder wir nun mal anfällig dafür zu sein scheinen. Es ist nämlich schon wichtig, daß er Verständnis hat und Dir ein bißchen den Druck nimmt!!


    Damit mein Beitrag nich zu lang wird, werd ich's jetzt dann lassen, allerdings nicht ohne Dir zu sagen:


    Nach den Untersuchungen hat mir die Blase auch immer höllisch weh getan (weshalb ich irgendwann nichts mehr machen lassen habe).


    Ich habe auch schon mal im Warteraum bei meiner Ärztin geheult (mit Mitte 20)


    Ich habe mir schon mal voll in die Hosen gemacht.


    ...WAR ALSO WIRKLICH SEHR VERZWEIFELT und wußte auch keinen Ausweg mehr...


    ...und heute sehe ich das alles lockerer und habe (vielleicht auch deshalb) weniger Beschwerden als früher.


    Ich schaue, daß ich genügend trinke und nehme nach dem Sex Angocin und trinke Apfelessig-Wasser. Ansonsten versuche ich mich auch mal abzulenken. Mach nicht den Fehler, daß Du gar nirgeds mehr hingehst. Da hast Du nur noch mehr das Gefühl Deiner Krankheit ausgeliefert zu sein.


    Ich bin überzeugt, daß sich auch bei Dir was ändern wird. Hab Geduld und schau auf Dich!!


    Wünsche Dir (und uns allen) ganz viel Glück!!! KOPF HOCH!


    PS: Zu viel in der Foren lesen ist auch nicht das Beste. So kommt man nie auf andere Gedanken!

    Hallo sheyda84!


    Oje, Du Arme!


    Bist wohl gerade an einem Punkt angelangt, den wahrscheinlich einige von uns schon "erreicht" haben, bzw. fühlen sich mit ziemlicher Sicherheit einige mal so.


    ...Und ich persönlich kenne dieses Gefühl ganz genau. Bei mir hat vor 7 Jahren der ganze Sch*** mit den HWIs angefangen und ich war zeitweise (monatelang) auch total am Boden. Verzweifelt. Traurig. Hoffnungslos. SChlechtgelaunt. ETC. Die ganze Palette von negativen Emotionen halt...


    Es ist ja auch kein Wunder, daß man nach dauernden gescheiterten Versuchen und enttäuschter Hoffnung irgendwann die Nerven wegschmeißt und nicht mehr kann. Einfach keine Kraft mehr hat.


    Natürlich habe ich mir auch immer wieder die Frage gestellt, ob psychische Ursachen der Auslöser sein könnten, für die dauernden Infekte usw. Aber dahinter gekommen bin ich nicht.


    Daß wir uns mit dem festen Wunsch gesund zu werden und der Verzweiflung sehr unter Druck setzen ist allerdings offensichtlich und das ist bestimmt nicht wirklich förderlich. Es gibt also allein hier schon eine psychische Komponente, die sicherlich einen Einfluß auf die BEs hat/ haben kann.


    Ich glaube man "darf" sich selbst nicht so unter Druck setzten indem man auf biegen und brechen darauf fixiert ist, daß keinenfalls die Psyche ein Faktor (einer von mehreren!) sein darf. Was soll's?


    Man kann das ja viel lockerer sehen: Köper und Psyche stellen eine Einheit dar. D.h., gehts dem Körper nicht gut, wirkt sich das auf die Psyche aus und umgekehrt. ...Und das ist etwas ganz Normales! So funktioniert der Mensch nun mal.


    Einige von uns Blasengeplagen fallen vielleicht hier etwas mehr auf, weil wir immer wieder mit unserer Krankheit zu kämpfen haben und manche "netten" Leute, meinen halt dann plötzlich: "Kann das nicht psychisch sein?" Als ob das was Schlimmes wäre! Denn: Das ist ganz normal!!! (daß uns diese gut gemeinten Fragen stark verunsichern, daran denken die nicht!)


    Jedenfalls sollst Du wissen, daß auch wenn bei Dir die BEs ausschließlich (ist wohl fast unmöglich) psychisch verursacht WÄREN, bedeutet das nicht, daß Du Dir die Schmerzen einbildest! Diese sind wirklich da (das kann Dir auch jeder Psychologe sagen!) und auch ernst zu nehmen.


    Wenn Du, das Gefühl hast, Dein Leid nicht mehr ertragen zu können, dann kannst Du Dich ja mal zu einem Gespräch an einen Psychotherapeuten, Psychiater wenden (...den Ablauf dürftest Du ja kennen, wenn Du schon gegen Depressionen behandelt worden bist). Vielleicht schafft das ja Erleichterung.


    Anderenfalls, hilft es Dir vielleicht, daß Du weißt, daß Du nicht alleine mit diesm Problem dastehst. Vor etwas längerer Zeit, habe ich auch fast aufgegeben. Aber irgendwie hab ich es dann doch geschafft, alles nicht soooo schwarz zu sehen. Warum, weiß ich dann letztendlich nicht. Was ich allerdings weiß, ist daß man mit sich selber nicht so streng sein sollte und auch nicht so eine Wut auf seinen Körper haben darf! Das ist definitiv nicht gesund (für die Seele!!!).


    Vielleicht läßt Du Deinen Freund mal ein bißchen im Forum lesen, daß er sieht wie viele Frauen das gleiche Problem haben und Du Dir Deine Schmerzen nicht einbildest, sonder wir nun mal anfällig dafür zu sein scheinen. Es ist nämlich schon wichtig, daß er Verständnis hat und Dir ein bißchen den Druck nimmt!!


    Damit mein Beitrag nich zu lang wird, werd ich's jetzt dann lassen, allerdings nicht ohne Dir zu sagen:


    Nach den Untersuchungen hat mir die Blase auch immer höllisch weh getan (weshalb ich irgendwann nichts mehr machen lassen habe).


    Ich habe auch schon mal im Warteraum bei meiner Ärztin geheult (mit Mitte 20)


    Ich habe mir schon mal voll in die Hosen gemacht.


    ...WAR ALSO WIRKLICH SEHR VERZWEIFELT und wußte auch keinen Ausweg mehr...


    ...und heute sehe ich das alles lockerer und habe (vielleicht auch deshalb) weniger Beschwerden als früher.


    Ich schaue, daß ich genügend trinke und nehme nach dem Sex Angocin und trinke Apfelessig-Wasser. Ansonsten versuche ich mich auch mal abzulenken. Mach nicht den Fehler, daß Du gar nirgeds mehr hingehst. Da hast Du nur noch mehr das Gefühl Deiner Krankheit ausgeliefert zu sein.


    Ich bin überzeugt, daß sich auch bei Dir was ändern wird. Hab Geduld und schau auf Dich!!


    Wünsche Dir (und uns allen) ganz viel Glück!!! KOPF HOCH!


    PS: Zu viel in der Foren lesen ist auch nicht das Beste. So kommt man nie auf andere Gedanken!

    Oh man, wir können dich hier alle sehr gut verstehen!!


    Wurden denn jedesmal bei Schmerzen, Bakterien gefunden? Und sind die Schmerzen jetzt immer da, oder zwischendruch auch mal mehrere Tage/Wochen weg?


    Mir gings nämlich ähnlich, meine Bakterien gingen nicht weg, nur irgendwann fand man keine mehr und ich hatte immer noch Schmerzen wie Hölle.


    Meine Urologin meinte dann, ich soll trotz Abwesenheit von Bakterien, mich mit Strovac impfen lassen, weil das auch schon vielen geholfen habe, die eben "nur" Schmerzen haben ohne Bakterien, wie das genau funktioniert, weiß aber keiner. Hab ich dann im mai bis Juni auch machen lassen. Zusätzlich hab ich echtes Goldrutenkraut (Uro flux forte) in Höchstdosis genommen (gegen Reizblase, obwohl ich nie dachte, dass ich eine hab) und siehe da, die Tabletten halfen immerhin ein paar Monate. Da war ich dann auch langsam überzeugt, dass ich eben nur noch Schmerzen ohne wirklichen Grund hatte... hab dann noch hier im Forum den Tipp erhalten, mal gar nichts für die Blase zu nehmen (also wirklich überhaupt nix), weil die Dinger (Bärentraube, Goldrute, Preiselbeere,Cranberry, Angocin)alles irgendwie auf die Blase wirkt und die Schleimhäute reizt... hab dann am 01.09.08 alle Medis abgesetzt inklusive der Pille (die ist oft dran schuld) und siehe da... heute gehts mir gut!


    Ich weiß nicht, ob es am Strovac lag, der Pille oder den Medikamenten, aber irgendwas oder alles zusammen hat mir geholfen... obowohl ich bei Stress die Blase immer noch leicht merke, tut es nicht mehr ständig weh und ich hab Tage, manchmal wirklich lange, da merk ich die Blase gar nicht!!


    Vll hilft dir das ja weiter, wie gesagt, ich litt auch drei jahre und bin jetzt draußen *klopfaufholz* und hoffe nur, dass es so bleibt...

    Ja, ich möchte auch bestätigen, dass es besser werden kann (siehe meine anderen Beiträge in den anderen threads)...ich denke schon, dass es eine psychische Komponente gibt und zwar auf jeden Fall diejenige, dass einen die ganzen Schmerzen natürlich fertig machen und man in einen Teufelskreis gerät der "Erwartungsangst". Das heißt, die Angst vor der BE beinflusst deinen Körper tatsächlich so negativ, dass du anfälliger wirst und daher leichter eine BE bekommst...


    Ich hatte früher eine Beziehung, die sehr "dramatisch" war und ich bekam ständig BEs nach dem Sex. Am Schluss mußte ich meinen Freund nur SEHEN und ein paar Stunden später hatte ich eine BE! (es war eine Fernbeziehung, daher war es so eindeutig!). Und zwar nachweisbar mit Bakterien und nicht nur eingebildet. Also dein Freund soll sich mal eher Gedanken machen, wie er dich unterstützen kann und nicht von Einbildung reden.


    Und vor allem: Hab bitte nie Sex mit ihm,wenn du nicht magst oder es dir schlecht geht. Das musst du dir nicht antun.

    hallo sheyda!


    ich hab jetzt nur deine beiträge gelesen und nicht die anderen. aber ich werd langsam zum psycho wegen den BEs... ich will mich nirgends mehr hinsetzen, da ich angst hab es ist zu kalt, hab angst vorm sex. hab immer strumpfhosen und unterleibchen an, und bin total warm angezogen, nimm oft die wärmeflasche mit ins bett und trotzdem hab ich dauernd BEs. außerdem geht das brennen durch die antibiotika nicht wirklich weg, es wird besser aber es ist trotzdem da :(


    werd mal wieder zum urologen gehen müssen :°(

    Bin wohl etwas spät dran mit nem Kommentar...


    Trotzdem hierzu noch ein paar Erfahrungen. Ich habe schon seit 13 Jahren immer wieder Blasenentzündungen. Leider habe ich unter 7 Urologen (auch weibliche) keinen gefunden der wirklich ordentliche Lösungen dafür hat. Ich habe Blasenspiegelung, Nierenröntgen usw. alles machen lassen. Ergebnis - keine körperlichen Mängel. Auf das Psycho-Problem bin ich nur kurzzeitig eingegangen. Natürlich hatte ich früher oft extreme Durchhänger deswegen, aber ich weiß mittlerweile ganz genau, dass ich weder Angst noch sonst irgendein psychisches Problem habe. Die letzte Ärztin meinte zwar auch sowas in der Art wie "Einbildung" und "mechanische Probleme" verursacht durch Sex oder OB's o. ä....


    Ich habe im Laufe der Jahre für mich selbst gute Mittel gefunden um eine Entzündung innerhalb weniger Stunden komplett schmerzfrei im Griff zu haben. Ich würde jedem von Antibiotika abraten, außer es machen sich die Nieren bemerkbar. Die homöopathischen Mittel haben oft eine schnellere und bessere Wirkung. Und sind vor allem weniger schädlich. Gegen die Schmerzen nehme ich Spascupreel, gegen die Bakterien gibt es z. B. CystoHevert, Solidagoren, Aqualibra, und Urovit hilft gut bei Colibakterien. Logisch ist ja nach dem Sex auf die Toilette zu gehen, immer genügend zu trinken, schonende Waschlotionen, keine kalten Füße, ausreichend anziehen usw. Bei einer BA gebe ich trotzdem vorsichtshalber den Morgenurin beim Arzt ab. Oft mit dem Ergebnis, dass im Mikroskop eh nix zu erkennen ist und ebenso die Keime in der Kultur nur wenig erscheinen. Wahrscheinlich durch die eigene schnelle Behandlung...


    Meine Meinung dazu ist, hätten diverse Urologen nicht ewig mit Antibiotika rumgedoktert, wäre die Blase wohl nie so sensibel geworden wie sie nun ist!


    Und lasst euch diesen Psycho-Quatsch bloß nicht einreden!]:D

    hi, ja sabsis ich geb dir recht! aber das die Psyche eine Rolle speilt, daß man nach gewisser Erfahrung einen Horor entwickelt, ist nun mal so. Man achtet dann ja viel mehr auf ein Zieperlein im Unterleib und "erwartet" schon fast förmlich die nächste BE.


    Aber ich finde auch daß man gut abwägen sollte ob man bei bakteriellem Befall Schulmedizin oder Homöepathie bevorzugen möchte. Denn es sind nicht einfach nur irgendwelche Bakterien. Und es ist kein Schnupfen. Sollte jeder für sich selbst rausfinden.


    Außerdem gehört nicht nur die Behandlung dazu, sondern schadet auch ein gesunder Lebenswandel nicht. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft, Sport, Vitamine, Mineralstoffe, viel Lachen, nette Menschen.


    LG

    Stimmt, natürlich ist man in vielen Sachen vorsichtiger! Aber ich bin eher oft verwundert wenn man noch so vorsichtig war und plötzlich ist sie wieder da. Und da hat's dann nix mit einreden zu tun.


    Und klar, bei gefährlicheren Bakterien greift man natürlich zum Hammer, aber bei den gängigen Sachen mit der Keule kommen ist bestimmt der falsche Weg, da die Blase und auch das Immunsystem so nur geschwächt anstatt gestärkt wird.


    Gesunde Ernährung und alles weitere, ist doch klar dass es dazu gehört! Bei einem guten Immunsystem ist die Abwehr gegen ein paar Bakterien auch kein Problem:p>

    hallo.....ich dachte, ich meld mich mal wieder und erzähl euch, was ich so getan hab in den letzten monaten-danke für eure beiträge- ...vielleicht hilfts ja auch jemandem - vorweg, ich hab zwar grad wieder eine blasenentzündung, diesmal bleib ich aber zuhause, und kriech nicht in der arbeit herum, einfach mal ein bisschen auf den körper hören kann nicht von nachteil sein...ich war nun einige male bei einem arzt, der vorwiegend ayurveda /homöopathie verwendet....da ging es darum, die ernährung umzustellen und ich hab auch ayurvedische mittel bekommen...und auch eigenblutbehandlung- da war ich zwar sehr skeptisch,aber die verzweiflung hat gesiegt....die behandlung ist sehr teuer, aber ich hab zumindest mal etwa 2,5 monate geschafft ohne antibiotika- das war für mich schon ein riesen erfolg....ernährung umstellen ist ja auch immer ein ganz netter begriff- im prinzip ging es darum, eher scharf und bitter zu essen, also so sachen wie ingwer, chili usw. ....finger weg von milchprodukten, eiern, obst wie orangen, eher karotten usw-ich hab mich auch relativ gut gehalten, aber in der letzten zeit eher wieder mehr genascht und semmeln & co gegessen...er war SEHR alternativ,hatte auch einige ansichten, die mit unserer rechtslage wohl nicht vereinbar sind...aber auch er hat gemeint, dass die psyche eine rolle spielen kann- gut, wenn ich nach dem GV blasenschmerzen hab, kommt das schon hin, weil ich jedesmal davor angst hab, dass es wieder schmerzt -und klarerweise verspann ich mich ja und das machts wohl auch noch schlimmer...die pille hab ich abgesetzt und momentan nehm ich hauptsächlich angocin - falls jemand von Ö ist- die muss man bestellen, die gibts bei uns nicht, kommen aus DE, die meisten apotheker haben mich mal schief angesehen, was das denn sein sollte- weil ich weg von diesem antibiotika-zeug will...dann hab ich mir noch deumavan zum duschen und als lotion gekauft- wobei auch hier die meinungen auseinandergehen, ob das für das scheidenmilieu so gut ist, ABER EGAL, ich versuch es, und gegen das brennen in der vagina hilft es zumindest...ich glaub, dass ich ohne antibiotika zumindest den teufelskreis von blasenentzündung- pilzinfektion-blasenentzündung ein bisschen unterbrechen kann....ich hab auch ziemlich viel im internet gelesen- hoffe,ihr haltet mich nicht für verrückt, aber ich hab-punkto blase- kein vertrauen mehr in die schulmedizin, immer nur antibiotika und die guten tipps wie warm anziehen und viel trinken, da könnt ich meinem arzt schon an die gurgel springen....jedenfalls gibt es scheinbar doch recht viele pflanzliche mittel....NUR....wisst ihr, welche von denen man zusammen nehmen kann- und welche sich aufheben? was ich bisher noch nie verstanden hab, war, dass preiselbeeren zB ja die bakterien "rausspülen" sollen- ist ja gut, aber andere sagen wieder, während einer entzündung sind die preiselbeeren schlecht, da sie die blase zusätzlich reizen? hab es jetzt auch mit natron probiert- ABER....das macht den harn doch basisch- und die bakterien würden doch im sauren milieu weggehen- hab aus diesem grund immer acimethin bekommen, um den harn anzusäuern....aja und dann hab ich noch lytta vesicatoria- das sind homöopathische globoli....


    und dann hab ich noch ein mittel gefunden- nephro select ...kennt das jemand? da sind u.a. auch kapuzinerkresse und so drin, was man ja auch in angocin findet...


    mein freund hat es mittlerweile glaub ich auch verstanden, dass es nicht so lustig ist....und wenn ich schon von psychischer komponente gesprochen hab, es ist zumindest angenehm, zu wissen, dass ich nicht jedes mal ein schlechtes gewissen haben muss, wenn ich blasenschmerzen hab, da fühl ich mich nicht mehr SO allein und verzweifelt, auch wenn er mir in dem moment nicht körperlich helfen kann...


    ich hoffe, das ist jetzt nicht zu lang geworden...in grosser hoffnung, dass die beschwerden bald abklingen, verbleibe ich nun, mit wärmeflasche und moorkissen (hab ich mir auch gekauft, speichert die wärme länger und soll angeblich auch eine "bessere" wärme sein) auf der couch und schicke euch liebe grüsse


    sheyda