Zu enge Harnröhre

    Hallöchen!


    Habe nun seid über einer Woche Blasenprobleme. Diese äußern sich nicht mit dem typischen Brennen beim Wasserlassen. Es brennt die ganze Zeit von Innen. :°( Zudem muss ich ziemlich häufig auf das Klo, da ich Probleme habe lange anzuhalten. Mein Hausarzt hat mir natürlich AB verschrieben. 4 Tage. Hab ich auch fleissig genommen, obwohl ich absolut gegen AB bin. Habe natürlich jetzt auch wieder einen Pilz bekommen. Ich hasse das Zeug. Aber meine BS war stärker... Leider sind meine Schmerzen nicht weggegangen. Daher bin ich heute zum Urologen, da die letzte Nacht echt schlimm war. Dieser hat gesagt, dass ich keinerlei Bakterien im Urin habe :-o Er würde gerne eine Blasenspiegelung machen. Oh mein Gott ich hatte so eien Angst davor. Glaub mir sind bei der Untersuchung sogar ein zwei Tränchen rausgerutscht :=o Aber es war dann gar nicht so schlimm. Er sagte auch das manche Ärzte nicht so einfühlsam sind bzw. die Untersuchung vorsichtig vornehmen. Nun gut hatte ich hinter mir. Ergebnis: Zu enge Harnröhre bzw. zu enger Ausgang. Er sagte meine Harnröhre hätte die Größe eines 10-jährigen Kindes !!!! Ich bin 32! ":/ Nun erhalte ich morgen einen kleinen operativen Eingriff. Er schneidet die Harnröhre leicht ein und macht diese dadurch größer. :-o Er sagte dadurch müssten meine Probleme soweit erledigt sein. Durch die zu enge Harnröhre läuft der urin nicht vollständig ab..... Ich habe super viel ANGST davor. Zumal auch genäht wird. Oh jeh |-o Hat jemand diesen Eingriff schon mal gehabt? Kann mich jemand aufbauen? Bitte keine Schreckensmeldungen sonst gehe ich da morgen nicht hin ;-) ..... Danke!

  • 8 Antworten

    Hattest du früher nie Probleme damit?? Falls nein, frag den Arzt bitte, warum das Problem jetzt erst auftritt. Wenn deine Harnröhre schon immer so eng war, müssten deine Probleme ja schon länger bestehen.


    Verhütest du hormonell? Bei manchen Frauen kann dadurch ein Hormonmangel entstehen, der sich auf Scheide, Blase und Harnröhre auswirkt. Das kann sogar soweit kommen, wie bei manchen Frauen nach den Wechseljahren. Da kann sich ein bindegewebsartiger Ring um die Harnröhre bilden, der sie verengt. Der geht mit einer Östriolcreme (vaginal) aber auch wieder zurück.


    Scheideninfektionen werden durch hormonelle Verhütungsmittel auch begünstigt.


    Ich hatte diesen Eingriff noch nicht (ich hab mich auch immer standhaft geweigert, eine Blasenspiegelung machen zu lassen) aber ich würde da nichts überstürzen.


    Meiner Meinung nach müsste man da erstmal einen Chlamydientest machen, eine Urinkultur anlegen (vom Morgenurin!) etc.

    Hallo Linchen79


    vor diesen kleinen Eingriff brauchst Du ehrlich keine Angst zu haben. Das ist nicht schlimm. Ich hatte diese OP 1996. Da war ich dann gerade mal 20.


    Entdeckt worden ist es damals durch Zufall. Musste in der Schule lachen, wollte den Urin aufhalten und der floß dann in einen Schuß zurück in den Köper - sodass ich Harnröhrenrückstau hatte - (ich war gelb im Gesicht - das gibt es echt nicht) bin ins Krankenhaus (in die Urologie). Durch den Rückstau hatte ich solche Schmerzen, dass ich kaum laufen konnte und da wurde bei der Untersuchung direkt festgestellt, dass Harnrückstau hatte und dadurch irgendwas mit den Nieren war und ich zum anderen auch zu enge Harnröhren hatte.


    Also blieb ich direkt im Krankenhaus. Der Chefarzt hat einen kleinen Schnitt getan und alles war okay.


    Dadurch dass ich noch AB bekam etc. war ich glaube ich insgesamt 5 Tage im Krankenhaus und das war es dann auch. Habe seitdem nie wieder Probleme gehabt. TOI TOI TOI


    LG Waage76

    Dies ist garantiert nur ein kleiner Eingriff, vor welchem du keine Angst zu haben brauchst. Trotz allem verstehe ich nicht, warum gleich geschnitten werden muss.


    Ich hatte mit 19 auch eine Harnröhrenverengung, doch wurde diese nach und nach in vier Sitzungen gedehnt. Dabei werden immer dickere Eisenstangen in die Harnröhre eingeführt und dort eine Weile belassen. Diese Art der Erweiterung ist etwas unangenehm, doch wenn es ein einfühlsamer Arzt vornimmt, kann man es ertragen.


    Seiher hatte ich auch nie wieder Probleme und bin inzwischen schon knapp über 40ig.

    Das hört sich ja dann ein Glück alles recht harmlos an. Ja, ich habe bereits des öfteren Probleme mit der Blase gehabt. Bloss noch nie so lange und so schlimm. Im Juni diesen Jahres hatte ich auch 14 Tage lang schmerzen. Da wollte ich aber keine Blasenspiegelung, da ich so eine angst vor der Durchführung hatte. Dann hätte der Doc das wahrscheinlich schon dann diagnostiziert. Keine Ahnung warum er sofort schneidet. Aber wenn ich mir anhöre, dass ich diese "weiten" lassen kann hört sich das für mich viel langwieriger an. Er sagte, dass nicht meine ganze Harnröhre zu eng ist. Nur das Ende.


    So bin ich wie er sagt in 5 min. damit fertig. ":/ Die fäden fallen von allein raus. Habe nur noch so Angst vor der Betäubungsspritze.... :°( Aber nun gut mann muss auch mal tapfer sein. Ich verhüte seid April diesen Jahres nicht mehr. Ich habe die Pille sehr lange genommen (Valette). Hatte super oft eine Bakterien/Pilz Infektion. Habe diese mit Milchsäurebakterien-Produkten immer ganz gut im Griff. aber leider hat sich seid der Pillenpause das Problem auch noch nicht gänzlich beseitigt.


    Nun muss ich ihn nur noch fragen, ob ich auch jetzt akut was gegen die Schmerzen bekomme bzw., ob es ein Medi gibt, welches meine akute Entzündung behandelt. Die "Weitung" ist ja eher präventiv. Ein AB brauche ich ja nicht zu nehmen, da keine Bakterien im Urin. Hoffe da kann er mir auch helfen. Komme mir derzeit vor wie eine Oma, da ich mein Urin gar nicht lange halten kann und ständig dieses Brennen habe. Man glaubt ja gar nicht wie man so selbstverständliche Kleinigkeiten wie ganz normal "Pippi machen" schätzen kann.


    Noch 2 STD!!!!!!!!!! Bibber :-(

    Hallo Linchen,


    hast du es gut überstanden?? :)* :)*


    Du hast die Pille ja noch nicht soo lange abgesetzt, da können sich deine anderen Probleme noch verbessern. Falls es nicht besser wird, wäre eine Hormonuntersuchung sinnvoll. Ich hattte z.B. nach ca. 2,5 Jahren ohne Pille immer noch einen ziemlichen Progesteronmangel, den ich jetzt mit einer Ergänzung von naturidentischem Progesteron recht gut im Griff habe.


    Liebe Grüße *:) @:)

    Hi zusammen!


    Habe es hinter mir!!!!!!!!!! Und es war echt nicht so schlimm. Liegt auch an dem guten Arzt. Wirklich ein total netter und vorsichtiger Doc. Jetzt warte ich mal ab wie es wird, wenn die Betäubung nach lässt. Habe nun nur ein Gefühl des "genähtseins". aber nicht schmerzhaft. Warten wir ab.... Nun hat er mir noch einiges verschrieben.


    Chloramphenicol 0.2


    Clotrimazol 0,2


    Vaselinum album ad 20.0


    Vesikur 5mg 30ST


    Furadantin Retard Retardkapsen 20ST


    Habe ich aber noch nicht abgeholt. Habe mir die Medis mal online angesehen. Also das Chloramphenicol hat mir ziemliche Angst gemacht. Jetzt weiß ich aber nicht, ob das eine Tablette ist oder ein Spray??? In den Nebenwirkungen bzw. Anwendungszettel stand, dass dieses ein Mittel ist was nur unter Beobachtung im Krankenhaus eingenommen werden sollte, da die Nebenwirkungen ganz schlimm sein können (bedrohlich!!!!). Jetzt weiß ich nicht, ob ich das nehmen soll. Das finde ich ziemlich heftig..... Könnt ihr mir da weiterhelfen???


    danke für eure Geduld. @:)

    Entwarnung. Es ist eine Salbe!!!!! Das AB muss ich 20 Tage nehmen. Soll aber ein nicht so schlimmes AB sein, wie die Übriegn die man so kennt. Nun ja gucken wir mal.....