Eine Frage noch zum Schluss: liest Du eigentlich jemals richtig, was Dir jemand schreibt? Immer hört man nur, wie "gemein" all zu Dir sind, aber nie einen Kommentar dazu, was tatsächlich in den Beiträgen steht...


    Tschüss, alles Gute...

    Zitat

    Eine Frage noch zum Schluss: liest Du eigentlich jemals richtig, was Dir jemand schreibt?

    Nein, Schildkröte, sie liest garantiert NICHT, was Menschen (darunter Fachleute wie Agnes und Seanet) ihr schreiben, denn das will sie ja gar nicht wissen. Sie will in ihrer Hypochondrie bestätigt werden, weil das ihr Lebensinhalt ist (auch wenn sie das jetzt sicher vehement abstreiten wird). Hypochonder leiden zwar unter ihren "Krankheiten", können diese aber auch nicht loslassen, weil sie durch diese Krankheiten etwas anderes verdrängen können. Ich habe einige Hypochonder in der Beratungsstelle, in der ich gearbeitet habe, gehabt, und es war sehr mühsam, sie erst einmal für Argumente zu ÖFFNEN. Per Internet geht das sowieso, insofern ist es eigentlich sinnlos, hier noch zu antworten.


    Schönen Gruss


    Cha-Tu

    Zitat

    aber ich fühle mich nicht ernst genommen.

    Was willst du denn, dass man dir schreibt? "Oh Gott, du hast sicher Krebs...du Arme..dein Krebsrisiko ist wirklich wahnsinnig erhöht!"


    :-??? in jedem Thread, wo man dir schreibt, dass die ANgst unbegründet ist etc., antwortest du mit "ihr seid gemein" oder "ihr nehmt mich nicht ernst"...:-

    Zitat

    Nach 2 Etagen Treppen steigen bin i fix und alle

    dann habe ich auch Krebs. ;-) ich wohne im 3. Stock. Fahrstuhl gibts keinen. Teilweise ist das unschön. Bei mir hat das eine klare Ursache: Ich bin untrainiert. Ich mache kaum Sport. Woher soll ich da auch Kondition haben?


    Vielleicht ist das bei dir auch der Fall. Oder du atmest falsch, das macht man häufig bei Panik. Zu flach oder zu schnell oder beides. Ich habe auch immer wieder Phasen der Atemnot, die rein psychisch bedingt sind..

    Phobie-Hase: Aber es bringt doch einfach nichts dich jetzt so verrückt zu machen! Ich habe auch oft das problem schwer Luft zu bekommen. Aber bei mir ist das wohl psychosomatisch. Und wenn dein Arzt Verdacht auf Etwas Schlimmes hätte, hätte er definitiv selbst beim Röntgen einen sofortigen Termin verlangt.


    Du weißt doch selber, dass du eine Angststörung hast. Nimmst du dagegen eigentlich Medikamente? Weil bei allem wovor du Angst hast, möchtest du ja auch was gegen tun. Und die Angst ist auch eine Krankheit, eine sehr Ernst zu nehmende! Aber wenn du nicht mitmachst und versuchst dir selber zu vertrauen, bzw den zahlreichen Ärzten wo du bist, dann wird das einfach auch nicht besser. Tu selber was für dich und kämpfe endlich dagegen an!

    mhm, sind ja eigentlich ganz gute Tabletten und ne Dosis, wo es eigentlich mal besser werden sollte. Ich kann einfach nur wiederholen, kämpfe dagegen an sonst wirst du dein weiteres Leben nur bei Ärzten verbringen und es wird schlimmer

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.
  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    Nein, Schildkröte, sie liest garantiert NICHT, was Menschen (darunter Fachleute wie Agnes und Seanet) ihr schreiben, denn das will sie ja gar nicht wissen. Sie will in ihrer Hypochondrie bestätigt werden, weil das ihr Lebensinhalt ist (auch wenn sie das jetzt sicher vehement abstreiten wird). Hypochonder leiden zwar unter ihren "Krankheiten", können diese aber auch nicht loslassen, weil sie durch diese Krankheiten etwas anderes verdrängen können. Ich habe einige Hypochonder in der Beratungsstelle, in der ich gearbeitet habe, gehabt, und es war sehr mühsam, sie erst einmal für Argumente zu ÖFFNEN

    @Cha-tu

    Hallo,


    es ist nur verdammt schwer so etwas zu lesen....ich habe einen großen Teil meiner Familie durch Krebs verloren und habe mittlerweile selbst (mit 36) 5 chronische Krankheiten.


    Mein Verständnis für Phobie-Hase geht langsam gegen 0. Sicher, sie hat eine schwere psychische Erkankung, aber als "normale", die im Leben auch einiges mitmachen musste,, ist es einfach nur schwer das zu verstehen.


    Auch bei den Beiträgen m Psychologie-Forum frage ich mich, was macht Phobie-Hase, wenn einfach das passiert, was das Leben so mit sich bringt (Ende von Beziehungen, Tod der Eltern....)?

    Ich gebs auch auf

    Ich bin ja selber ein Angstmensch, aber ich weiß dass ich das habe und das ist schonmal viel wert. Aber Phobie geht inzwischen auch wirklich nicht mehr auf einieg Antworten ein, was sehr schade ist.


    Zum Thema Röntgen. Auch mein Hausarzt hat mich zum Röntgen überweisenm weil das einfach Standard ist. Und auch, damit ich mich etwas beruhigen kann. ich habe fürs Röntgen auch keinen Termin bekommen bzw habe ich mir keinen geholt. Bin einfach hingefahren und nach 10 Minuten war ich fertig.


    Phobie. Ich würde an deiner Stelle endlich richtig daran arbeiten, deine RICHTIGE Krankheit endlich zu bekämpfen.

    Weisst Du, Schildkröte, das schreckliche ist, dass Phobie-Hase KEINERLEI Einsicht zeigt. Wie oft wurde ihr schon von FACHLEUTEN (agnes, seanet) gesagt, dass ein Pulmologe oft "einfach so" zum Röntgen überweist. NEIN, sie beharrt darauf, dass ein Verdacht da sein müsse. Und dann gibt es immer noch Menschen, die ihr antworten, ich gehöre ja blöderweise auch dazu, werde das aber ab sofort nicht mehr machen. Ich komme mir nämlich allmählich blöde vor. Hier sind viele Menschen, die wirklich schwerstkrank sind, und die dann so etwas lesen müssen. Ich stimme Dir da voll und ganz zu, mein Verständnis tendiert auch gegen Null, und das will bei mir wirklich was heissen.


    Schönen Abend


    Cha-Tu

    Zitat

    Nein, Schildkröte, sie liest garantiert NICHT, was Menschen (darunter Fachleute wie Agnes und Seanet) ihr schreiben, denn das will sie ja gar nicht wissen. Sie will in ihrer Hypochondrie bestätigt werden, weil das ihr Lebensinhalt ist (auch wenn sie das jetzt sicher vehement abstreiten wird). Hypochonder leiden zwar unter ihren "Krankheiten", können diese aber auch nicht loslassen, weil sie durch diese Krankheiten etwas anderes verdrängen können. Ich habe einige Hypochonder in der Beratungsstelle, in der ich gearbeitet habe, gehabt, und es war sehr mühsam, sie erst einmal für Argumente zu ÖFFNEN

    Da Du doch Erfahrungen in dem Bereich hast eine Frage: kann es sein, dass Menschen durch eine Therapie (Psychologe oder Psychiater) sehr Ich-bezogen werden?


    Das ist mir schon bei Phobie-hase aufgefallen, immer nur "ich, ich, ich....".


    Das gleiche habe ich bei meiner Schwester bemerkt, die nach einer Gesprächstherapie noch egoistischer war als zuvor....sogar als meine Mutter an Krebs erkrankte (unser Vater ist vor knapp 4 Jahren an krebs gestorben) ging es ihr nur immer darum, wie schlimm es für sie ist, dass ihre Mutter jetzt auch noch Krebs hat...sie jedoch nie meiner Mutter in irgendeiner Weise geholfen hat(besuche imKrankenhaus, Begleitung zu Untersuchung, einkaufen gehen...)....nei, sie hat ihr eher noch Arbeit augehalst (Essen kochen für sie und ihre 3 Kinder, Babysitten...)

    Hallo, Schildkröte,

    generell kann man das nicht sagen. Ich denke, es kommt auch darauf an, was die-/derjenige, die/der Therapie macht, für ein Typ ist, und welcher Art seine/ihre Therapie ist. Die Therapien, die eher vom sozialpädagogisch-psychologischen oder verhaltenstherapeutischen Ansatz ausgehen, legen grossen Wert darauf, den Blick WEG vom eigenen Ich hin zum Anderen, zum DU, zu öffnen. Die anderen Therapieformen sind eher ego-fixiert.


    Liebe Grüsse


    Cha-Tu

    Mittwoch nun Lunge-Röntgen, Angst...

    Hallooo...


    Nun ist es fast soweit, mein Termin in der Radiologie. Mir ist echt schon mulmig zumute. Ich hab solche Angst, dass die was schlimmes finden wie halt Krebs. Immer wieder taucht in meinem Kopf auf, dass meine Oma ja daran gestorben ist und ich weiß, dass das oft vererbt wird. Ich bin grad in der beruflichen Reha die mir sehr gut tut, in der ich mich so wohlfühle und nun hab ich Angst, dass ich lange Zeit ausfalle wegen Op und alles.


    Mennoooo, ich wünschte es wäre wirklich nur Asthma...