Aortenaneurysma Brustkorb, Röntgen oder Schluckultraschall (TEE)?

    Bei einem MRT der Brustwirbelsäule hat der Orthopäde den Verdacht geäußert das meine Aorta vergrößert sein könnte. Er hat da etwas auf den mrt Bildern gesehen. Aber das war nicht klar zu erkennen, wäre aber eine Erklärung für meine Rückenschmerzen.


    Meine Hausärztin meint, man könne das Röntgen, der Orthopäde meint ich solle beim Kardiologen ein Schluckultraschall (TEE) machen lassen. Da ich einen empfindlichen Hals/Rachen habe, würde ich Röntgen bevorzugen. Kann man da auch kleinere Aortenaneurysma erkennen? Oder muss es unbedingt ein Schluckultraschall (TEE) sein?


    Ein CT will er wohl nicht anordnen da er sich nicht sicher ist und ich erst eins vor einem Jahr hatte.

  • 12 Antworten

    Ich glaube eher nicht an ein Aortenaneurysma.

    Mit einem MRT kann man in der Regel ein Aortenaneurysma eindeutig feststellen oder ausschließen.


    Mittels Echo ist es auch in der Regel feststellbar.

    Denke, an den Verdacht wird nicht Wirklich etwas dran sein. Ein Restrisiko besteht Natürlich immer.


    Ein Schluckultraschall ist empfehlenswert da man aus einer besseren Perspektive schallen kann.

    Es ist auch nichts wovon man Angst haben müsste. Hatte es auch schon und ich wurde für das Schluckecho ausgeknockt und ich bekam nichts mit.

    Klar, man hatte die erste Stunden ein komisches Gefühl im Rachen aber das geht schnell wieder weg.

    Ein Aneurysma der Aorta erkennt der Kardiologe auch in einem ganz normalen Ultraschall (Echokardiographie). Im Röntgen erkennt man kein Aneurysma.

    Mach doch zuerst einmal diese Untersuchung und vor allem - geh zu einem Kardiologen und lass dich dort beraten. Die beiden Ärzte scheinen wenig Ahnung zu haben.


    Immer wieder schlimm zu lesen, was Ärzte für nen Blödsinn verzapfen. Röntgen bei einem Aortenaneurysma oder TEE... tststs, puhhhh.

    Danke für eure Antworten.


    Skolka , ein Bauchaneurysma erkennt man mit dem normalen Ultraschall aber nicht wenn es unter dem Brustkorb ist. Die Knochen werden vom Ultraschall nicht durchdrungen.


    Barrio , mag sein das nichts schlimmes an einem Schluckultraschall ist aber ich habe einen empfindlichen Rachen/Hals, ich würde den Schlauch nicht runter bekommen.
    Du wurdest dafür ausgeknockt? Was hast du bekommen? Habe bisher nur gelesen das der Rachen betäubt werden kann und man ein Beruhigingsmittel (wahrscheinlich Dormicum) bekommen kann. Aber damit bekommt man ja dennoch alles mit.


    Wenn ich die www Suchmaschine bemühe, liest man schon das man bei einem Aortenaneurysma Röntgen kann. Mit Kontrastmittel bekommt man da scheinbar schon Aufnahmen hin.

    Tertius schrieb:

    ich würde den Schlauch nicht runter bekommen.

    Musst du auch nicht, das kriegt der Arzt hin ;-D


    Tertius schrieb:

    Du wurdest dafür ausgeknockt? Was hast du bekommen? Habe bisher nur gelesen das der Rachen betäubt werden kann und man ein Beruhigingsmittel (wahrscheinlich Dormicum) bekommen kann. Aber damit bekommt man ja dennoch alles mit.

    Vermutlich war es Propofol, genau kann ich es nicht sagen da ich nicht nachgefragt habe.

    Es war aufjedenfall eine Schlaf Sedierung.


    Während der Vorbereitung war ich wach. Als alles Startklar war wurde mir das Mittel über den Zugang verabreicht.

    Habe von der Untersuchung absolut nichts mitbekommen und bin wissentlich erst auf dem Flur wieder aufgewacht.


    Wenn ich in deiner Situation wäre würde ich eher das TEE machen.

    Röntgen und CT ist immer mit Strahlen verbunden und das sollte wenn möglich vermieden werden.

    Dass man ein Aneurysma des Bauches nicht im US sehen kann, ist mir neu. Ich kann dir nur sagen, dass man mein Aneurysma im Röntgen nicht gesehen hat.


    Bitte besprich die Diagnostik mit einem Kardiologen.

    Würde ich auch sagen, einfach zu einem Kardiologen oder Angiologen gehen (Angiologie = Lehre von den Gefäßen). Er/sie sollte dann schon das Richtige wissen.

    Ich hätte auch ein CT empfohlen. Wir hatten in der Familie einen Fall mit einer Aortendissektion (bzw. sogar 2 Stellen, 1x Brustkorb, 1x Bauchbereich), und da wurde zur initialen Diagnostik (akuter Notfall) und auch im Rahmen der Behandlung (2 10stündige OP's) und Nachkontrollen IMMER ein CT gemacht.

    Ich denke, die Strahlenbelastung kann man dafür durchaus in Kauf nehmen. Im genannten Fall waren es 6 CT's innerhalb eines Jahres, davon 5 innerhalb von 2 Monaten.


    Dir alles Gute!

    in Notfällen wird ein CT oft in einem Krankenhaussetting der MRT vorgezogen.


    Vorteil CT:

    - gibt es mobil

    - dauert 5 Sekunden

    Extrem viel? Medizinisch erforderlich angesichts der Situation. Ich verstehe diese Angst/Bedenken vor CT's ehrlich gesagt wenig...

    Schön dass alles in Ordnung war!

    Ich hatte schon mehrfach eine TEE und hatte dabei immer eine Kurznarkose wie bei einer Magenspiegelung. Das war total easy.