In der Regel tragen diese Multi-Untersuchungen eben NICHT zur Besserung bei, weil sich der Patient sofort ein neues Organ "aussucht", wenn das bisherige sich als gesund herausgestellt hat. Zumindest dann, wenn eine Angststörung vorliegt, bringen medizinische Untersuchungen NICHTS, sondern kosten nur extrem viel Geld.


    Ich bin mir allerdings der Problematik bewusst, die darin steckt, dass der Mensch kaum glauben kann, dass die Psyche in der Lage ist, so gravierende körperliche Symptome auszulösen.


    Daher empfehle ich hier auch immer: Zuerst körperliche Abklärung (aber eben NICHT durch zigfache Untersuchungen bei diversen Ärzten, sondern EINE gründliche, durchaus auch beim Facharzt) und wenn dabei nichts gefunden wir, dann zumindest in Erwägung ziehen, dass ein Therapeut weiter helfen könnte. Es gibt hier User, die schon Dutzende Mal das gleiche oder ein ähnliches Problem geschildert haben, und denen Menschen wie Agnes oder ich oder andere schon Dutzende Male gesagt haben, sie sollen doch wenigstens mal einen VERSUCH bei einem Therapeuten wagen. Wenn das dann nicht geschieht (und es geschieht selten!!!) und zwei Wochen später wieder eine ähnliche Anfrage kommt, was soll man denn dann machen oder schreiben?


    Schönen Gruss


    Cha-Tu

    @Cha-Tu

    Ja so in der Art meinte ich es ja auch. Danke.


    Eine gründlich Untersuchung ist aber auch relativ. Für einen ist es nur Blut abnehmen und für den anderen.......


    Mich würde noch Interessieren wer oder was ihr seit. (angnes und Cha-Tu) Bin relativ neu hier.


    Danke und Gruß


    PS.:Im nächsten Monat fange ich eine Therapie bei einem Therapeuten parallel an.

    Hallo, Mercedes,


    ich bin aus Krankheitsgründen nicht mehr berufstätig. Früher war ich mal Therapeut (genauer gesagt Sozialtherapeut, das ist ein Therapeut, der den Schwerpunkt auf die Sozialbedingtheit psychischer Störungen legt (z.B. auch Angststörungen, die oft soziale Ursachen haben) und diese zu beheben oder zu mildern versucht).


    Ja, das stimmt schon, dass das Wort "gründlich" definiert werden muss. Für mich gehören zu einer gründlichen Untersuchung immer all jene Massnahmen, die üblicherweise Aufschluss über die vermutete Krankheit geben, sei es, dass sie die Krankheit bestätigen, sei es, dass sie sie ausschliessen. Das ist natürlich je nach Krankheitsbild unterschiedlich. Wenn jemand mit Druck im Brustkorb und Atemnot zum Arzt kommt, und dieser dann nur den Blutdruck misst, halte ich das nicht für "gründlich".


    Schönen Gruss


    Cha-Tu

    @ agnes


    Irgendwie kann ich ein wenig verstehen, dass dich unser "Gegrüble" und "Geforsche" ein wenig auf die Palme bringt. Ist es denn nich aber nur all zu menschlich, dass man alle körperlichen Krankheiten ausschließen will, wenn man mit einmal eine unegklärte und neue "Krankheit" hat. Bestimmt spielt ANGST da auch eine große Rolle.


    Ich möchte halt nur sicher sein, dass körperlich alles geklärt wurde. Irgendwie ein Absichern, dass es nicht doch zu einem bösen Erwachen kommt. (Goot klingt das melodramatisch. :-/ )


    Und ja, ich wär froh, wenn es nur die Psyche wär, denn daran könnte man super arbeiten.


    @ Evangelos25


    Du scheinst genauso zu denken wie ich, nur dass ich schon seit ca. 4 Monaten damit rumrenne. >:(


    @ Mercedes76


    Auch ich denke, dass man erstmal das körperliche ausschließen muss, damit man sich mit dem Gedanken anfreunden kann, dass es von der Psyche kommt.


    Meine Untersuchungen umfassen auch schon einiges:


    Schilddrüse - Blutuntersuchung/Ultraschall - o. B.


    Ultraschall Bauch - o. B.


    Blutuntersuchung - leichte Unregelmäßigkeiten, welche wohl keine großen Bedeutungen haben


    MRT Kopf -Ergebniss sollte ich heute bekommen und die haben das einfach vergessen auszuwerten, also weiter warten bis Ende Januar :-/


    LZ - EKG - leichte Tachykardi ohne Extrasystohlen (sorry falls falsch geschrieben)


    Lungenfunktionstest - Funktion eingeschränkt, konnte aber mit einem Inhalationsmedikamt kurzzeitig verbessert werden. (Test in Praxis) und dazu hab ich jetzt ein Gerät zu haus, wo ich jeden Morgen und Abend reinpusten muss. Auswertung dazu am Do.


    Röntgen Torax - Auswertung im Laufe der Woche


    @ Cha-Tu

    Zitat

    Ich bin mir allerdings der Problematik bewusst, die darin steckt, dass der Mensch kaum glauben kann, dass die Psyche in der Lage ist, so gravierende körperliche Symptome auszulösen.

    ... genau so ist es und dann noch die Tatsache, dass man selber eigentlich keine psychischen Probleme bei sich sieht.


    Die Idee mit einer gründlichen Untersuchung bei einem Arzt find ich absolut genial. Besser, als wenn 10 Leute an verschiedenen Stellen rumdoctorn. Nur leider meinte mein Dr., dass das nicht möglich ist, weil jeder sein Fachgebiet hat.


    Ich glaub ich hab jetzt ganz schön ausgeholt, aber hoffe es konnte ein wenig "Licht ins Dunkel" bringen oder sowas in der Richtung... ;-D

    Eines Eurer Probleme ist, daß an Euch die Ärzte so schön verdienen können. "Ich möchte noch einen Test" "Aber gern" - und Ping sagt die Kasse. Das wiederholt man dann unendich und der PAtient wird immer ängstlicher.


    Cha-Tu hat recht, davon wird es schlimmer, nicht besser.


    In Euren zarten Alter ist bei Euren Symptomen eine Ärzte-Odyssee vollkommen unnötig. Ein Arzt mit Ahnung tut´s. Aber leider spielen Eure Ängste einem System, in dem man an Patienten verdient, in die Hände.

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    @ agnes

    Hast du dich in deinem 1. Satz verschrieben? Weil so wüßte ich nich, was gemeint ist.

    @ Cha-Tu

    Ich gebe ganz ehrlich zu, dass es da so gravierende Unterschiede gibt zwischen Psychiater und Psychotherapeut, war mir bislang nicht klar.


    Und bei dem Unterschied zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen gehe ich gerade nur von mir aus. Es gibt mir Sicherheit seelische Erkrankungen, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht. (Erst gestern in einem anderen Forum intensiv gelesen - krass)


    @:) ... und ich wollte hier auch keinen Streit vom Zaun brechen... @:)

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