Wir haben aktuell Probleme mit unsern Servern.
In ein paar Minuten wird ein neues Update eingespielt, welches die Probleme lösen wird.
Wir bitten um Entschuldigung!

    Hallo Klaus,


    ich habe so ziemlich genau das gleiche wie du, und zwar schon seit über 10 Jahren.


    Ich habe wirklich alle möglichen Untersuchungen und Therapien hinter mir (incl. Psychotherapie), und nicht nur ein mal!


    Es ist aktuell gerade wieder extrem schlimm. Atemprobleme, Gefühl nicht richtig durchatmen zu können - als ob die Lunge bei ca. 70% von der Rückenmuskulatur geblockt wird sich weiter auszudehnen. Es ist ein ständiges Bedürfnis tief einzuatmen, mit dem anschließenden Gefühl im Korsett zu stecken. Ich besitze eine total verhärtete Rückenmuskulatur, fast schon wie Muskelplatten im gesamten Rückenbereich links und rechts der Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS). Ich mache schon Yoga zum Entspannen, Thaimassage für den Rücken und viel Sport um beweglich zu bleiben. Ich Gehe auch regelmäßig zum Ostheopaten, aber leider wird es nicht besser so dass ich immer wieder denke irgend eine ernsthafte Erkrankung zu haben.


    Alleine schon beim Liegen auf dem Rücken ist meine Muskulatur so hart, das ich das Bedürfnis habe das mal jemand richtig auf mir rum springt, das es mal ordentlich kracht und knackt.


    Ich liege so ziemlich jeden Abend auf einer "Blackroll" und manchmal auch auf einer Massagekugel um die Faszien zu lockern -aber es hilft NICHT WIRKLICH!


    Meine Kinder müssen bei mir dosiert mit dem Kreuzgriff versuchen links und rechts der Wirbelsäule Blockaden zu lösen und es knackt auch jedes mal wenn sie das machen.


    Mittlerweile habe ich im nun doch etwas gesetzten Alter einige Lipome am Rücken und Schulterblatt, die das ausrollen sehr schmerzhaft machen, zudem besteht immer die Befürchtung das diese Lipome vielleicht doch etwas anderes sind und meine Lunge befallen haben wodurch dieses erschwerte Atmen ausgelöst wird.


    Es ist echt zum heulen und ich bin mittlerweile schon hypersensibel und in permanenter Selbstbeobachtung - nicht gerade von Vorteil in dieser Situation.


    Wenn jemand einen guten Rat hat, den ich hier noch nicht in Erwägung gezogen habe, bitte um Meldung!


    Magnesium nehme ich auch täglich, es bringt aber nicht die gewünschte Erleichterung. Meine Frau sagt mir immer das kommt durch meine Anspannung und die Nichtfähigkeit loszulassen und zu entspannen. Recht hat sie wahrscheinlich, nur bringt mich das nicht weiter - denn wenn ich versuche loszulassen und "weich" zu werden merke ich sofort die Atemprobleme und den harten Rücken wieder - ein sch*** Teufelskreis.


    Kopf hoch und alles Gute allen Mitleidenden ... ihr seht, ich kenne auch nach über 10 Jahren leider noch keine Lösung, aber es war in dieser Zeit auch Gott sei Dank nie eine schwere Erkrankung.


    Wir versuchen einfach auch die nächsten Jahre alles mögliche um der ultimativen Lösung näher zu kommen.


    LG


    Christian

    Zitat

    aber leider wird es nicht besser so dass ich immer wieder denke irgend eine ernsthafte Erkrankung zu haben.

    Diese Gedanken mache ich mir auch ständig, trotz aller Arztbesuche und bereits erfolgten Untersuchungen. Das belastet mich auch am meisten, obwohl irgendwann ja nur noch die allerseltensten Erkrankungen übrigbleiben, denn auf alles 'Übliche' bin ich ja schon längst (meist mehrfach) getestet worden ...


    Ich trage mich jetzt mit dem Gedanken, noch einmal zum Kardiologen zu gehen, da die letzten Untersuchungen am Herzen auch schon wieder ein dreiviertel Jahr her sind, das letzte Belastungs-EKG sogar über ein Jahr! Kann sich denn nicht in diesem Jahr so einiges am Herzen verändert haben? Denn gestern hatte ich nach dem Rennen zum Bus gewaltige Luftprobleme und ein gewaltiges Engegefühl im Brustkorb ... das kann doch nicht normal sein ... weist das nicht auf eine Herzerkrankung hin? Allerdings hatte ich das früher auch schon ab und zu, und da hieß es (nachdem alle Untersuchungen am Herzen unauffällig waren), dass dies alles von Verspannungen der BWS käme. Und dafür spricht natürlich, dass die Beschwerden zwischendrin wieder weg sind.


    Was ich gestern aber auch plötzlich wieder hatte (und auch heute habe), ist dieses 'Leeregefühl' im Kopf, wie wenn zu wenig Sauerstoff im Gehirn ankäme, und ich mich deswegen nicht konzentrieren kann. War natürlich auch schon öfter vorher mal da und ist bisher immer wieder vergangen. Wenn ich in solchen Momenten die Sauerstoffsättigung messe (falls ich zu Hause bin), komme ich aber immer auf Werte zwischen 97 und 99 (!!) Prozent ... also objektiv (???) habe ich genügend Sauerstoff, nur fühlt es sich anders an ... warum? Bisher konnte mir kein Arzt eine zufrieden stellende Antwort auf die Frage geben ...

    ja - das ist leider genau das tückische, es gibt keine nachweisebaren organischen Probleme (Gott sei Dank).


    Mein Arzt sagt immer, wenn nur die Hälfte meiner Patienten halb so gesund wäre wie sie, wäre alles super!


    Ich habe ebenfalls oft das Gefühl von Sauerstoffarmut im Gehirn. Es ist wie eine Art leichter Druck, Watte, Kribbeln, dann sehe ich auch oft dieses Flimmern "mouches volantes" (fliegende Mücken) und habe Sehstörungen (muss mich voll konzentrieren zu fokussieren).


    Ich habe regelmäßig Kardiologen-Termine (1*/Jahr), dabei wurde eine kleine Undichtigkeit der Mitralklappe festgestellt - hat aber wohl ein Großteil der Bevölkerung und ist nur mittels Hightech-Farb-Messverfahren darstellbar. Der Kardiologe sagt es sei nicht pathologisch und ich könnte mit meinem Herzen Marathon laufen.


    Ich kann auch entspannt 15 km ohne Probleme joggen, so das ein gravierendes Problem von mir selbst ebenfalls ausgeschlossen wird - aber sicher ist man halt NIE ;-) .


    Meine Frau versteht nicht das ich mir diese ganzen Untersuchungen überhaupt antue (Magenspieglung, Darmspiegelung, Blutbilder, MRT mit Kotrastmittel (getrunken und gespritzt) etc pp., aber genau das ist ja dieses Krankheitsbild der Generalisierten Angststörung (GAS). Es tut mir auch unendlich Leid um die Menschen die wirklich etwas haben und denen ich die Zeit im Wartezimmer stehle.


    Mich nervt am meiste dieses ständige "Darübernachdenken" welche Krankheit es ist (meistens ja immer die schlimmsten), kann es ist aber auch nicht einfach abstellen (seit 10 Jahren nicht).


    Meine BWS knackt und knubbelt auch die ganze Zeit, ich reiße dann bewusst die Schulterblätter nach hinten um die Verspannungen, die Enge und die Atembeschwerden im oberen Rücken und der BWS in den Griff zu bekommen - klappt aber nur bedingt und kurzzeitig.


    Mir hilft es schon sehr mit Gleichgesinnten und Leidensgenossen zu reden und zu wissen ,man ist nicht alleine mit diesen Problemen. Deswegen bin ich hier auch schon seit 2006 im Forum angemeldet, leider haben viele mit denen ich geschrieben hatte nach kürzester Zeit sich wieder abgemeldet, ohne das man weiß wie sie die Probleme in den Griff bekommen haben - schade eigentlich.

    Zitat

    Es ist aktuell gerade wieder extrem schlimm. Atemprobleme, Gefühl nicht richtig durchatmen zu können - als ob die Lunge bei ca. 70% von der Rückenmuskulatur geblockt wird sich weiter auszudehnen. Es ist ein ständiges Bedürfnis tief einzuatmen, mit dem anschließenden Gefühl im Korsett zu stecken.

    So ähnlich hat es sich bei mir neulich auch wieder angefühlt. Aber manchmal spüre ich gar nichts, und merke dann aber immer erst Stunden später, dass ich ja jetzt ein paar Stunden anscheinend beschwerdefrei war - oder aber die Beschwerden schlicht und einfach nicht bemerkt habe!

    Zitat

    Mein Arzt sagt immer, wenn nur die Hälfte meiner Patienten halb so gesund wäre wie sie, wäre alles super!

    So was Ähnliches hat mir meiner auch schon erzählt.

    Zitat

    Ich habe ebenfalls oft das Gefühl von Sauerstoffarmut im Gehirn. Es ist wie eine Art leichter Druck, Watte, Kribbeln, dann sehe ich auch oft dieses Flimmern "mouches volantes" (fliegende Mücken) und habe Sehstörungen (muss mich voll konzentrieren zu fokussieren).

    Hatte ich auch alles schon. Die mouches volantes kommen aber von kleinen Trübungen im Glaskörper, die ich lt. Augenarzt auch habe (aber natürlich wieder mal alles ganz harmlos). Das Interesante ist aber, dass ich sie die meiste Zeit überhaupt nicht bemerke, sondern nur, wenn gleichzeitig auch dieses Flimmern auftritt, was wiederum meistens nach größeren emotionalen Belastungen geschieht.

    Zitat

    Meine Frau versteht nicht das ich mir diese ganzen Untersuchungen überhaupt antue (Magenspieglung, Darmspiegelung, Blutbilder, MRT mit Kotrastmittel (getrunken und gespritzt) etc pp.,

    Meine Frau lacht nur dazu und fragt mich, ob mir das alles Lustgefühle verschafft ;-D

    Zitat

    Mich nervt am meiste dieses ständige "Darübernachdenken" welche Krankheit es ist (meistens ja immer die schlimmsten),

    Ich denke mir auch ständig neue Krankheiten aus, nachdem die anderen ausgeschlossen wurden. Aber nach einer Weile denke ich auch wieder über die ausgeschlossenen Krankheiten nach, denn was vor einem Jahr nicht da war, könnte es ja trotzdem jetzt sein?! :-/ Ist es aber nicht, denn damals hatte ich die Beschwerden ja auch schon, zumindest ähnlich.


    Ich denke halt immer, auch wenn die Ärzte nie etwas finden (außer Bagatellbefunden, die nicht für die Beschwerden verantwortlich sind), dann muss da trotzdem etwas sein, denn sonst hätte ich ja die Beschwerden nicht.

    Zitat

    kann es ist aber auch nicht einfach abstellen (seit 10 Jahren nicht).

    Bei mir sind es erst ca. 2-3 Jahre. Vorher war es auch schon latent da, aber lange nicht so schlimm. Erst als mein Vater plötzlich starb, und ich am damaligen Arbeitsplatz rausgemobbt wurde, fing es so richtig an.

    Zitat

    leider haben viele mit denen ich geschrieben hatte nach kürzester Zeit sich wieder abgemeldet, ohne das man weiß wie sie die Probleme in den Griff bekommen haben - schade eigentlich.

    Ja, das stört mich auch. Die meisten Betroffenen jammern hier eine Weile rum, und verschwinden dann einfach so mir nichts dir nichts, und man weiß nicht warum. Ist es, weil die Beschwerden verschwunden sind und sie deswegen das Forum nicht mehr brauchen? Oder weil sie frustriert sind, dass sie hier so wenig Hilfe bekommen haben? Oder sind sie gar gestorben? %-|


    Ganz ganz selten schreibt hier mal jemand: 'Leute, mir gehts wieder gut, und das kam nämlich so: ... '


    Allerdings ist die Frage, ob diese individuelle Krankheitsgeschichte uns dann weiterhelfen würde. Jeder hat seinen eigenen Weg mit der Erkrankung.

    Vor einige Zeit hatte ich gelesen, dass Magnesium bei einigen geholfen hat, die Symptome zu verringern bzw. zu beseitigen. Nachdem nun alle ärztlichen Tests negativ ausgefallen sind, nehme ich seit gut 3 Wochen Magnesium 300 von Verla. Ich möchte behaupten, dass es sich gravierend verbessert hat. Dieser Zwang tief einzuatmen ist weitestgehend weg. Auch die Blockade beim Tiefen einatmen scheint verschwunden zu sein.


    Abwarten, ob es so bleibt oder ob es nur Zufall ist, dass es besser geworden ist.

    Ich habe seit Oktober auch das Problem, dass ich oft Atemnot habe und nicht tief einatmen kann.


    Das hat sich durch die frostigen Temperaturen draußen verschlimmert, könnte es evt. daran liegen? An Hyperventilation habe ich auch schon gedacht, da ich auch Angst-Patient bin aber ich hatte diese Probleme noch nie in meinem Leben, obwohl ich auch rauche (ca. 12 Zigs am Tag).


    Habe auch schon alle Checks durch, Thorax-/Abdomen CT, Kopf-MRT Lungenfunktionstest, Blutagse (waren auf 99% O2 - zu hoch)


    Ich habe auch nen Eisenmangel + schlechte Leberwerte obwohl ich nicht trinke, viel. kommts auch daher.


    In meinem Fall dachte ich auch oft daran, dass es was mit dem Asthma Inhaler zu tun hat, den ich letztes Jahr 3 Monate durch meinen Pneumologen verwendet hatte, obwohl ich kaum Asthma hatte.


    Vielleicht legt sich das mit auch wieder durch milder Temperaturen oder ich muss echt langsam mal von den Pyros weg aber das verkrafte ich psychisch nicht..


    Hoffe bei euch anderen mit diesen Symptomen wird es besser, ich leide mit euch :(