Leider gehöre ich mittleweile auch zu denjenigen, die unter Atemproblemen leiden. Ich glaube, dass es vor rund 4 Monaten anfing, dass ich zeitweise tief bzw. bis zum Anschlag Luft holen muss. Mal scheint dieser "Zwang" stärker da zu sein, mal weniger stark. Manchmal ist es so, dass ich aber auch nicht wirklich bis "zum Anschlag" komme, dann blockt etwas und man muss es noch einmal versuchen. Ähnliches kann man über das Gähnen sagen, oft klappt es, aber eben manchmal auch nicht immer sofort.


    Zwischenzeitlich glaube ich, dass es einen Zusammenhang zwischen der Dauer des nächtlichen Schlafs und der Problematik gibt. Auch Stress scheint eine gewichtige Rolle zu spielen. Aber wirklich festmachen kann ich es nicht. Gut ist zumindest, dass ich diesen "Zwang" nicht verspüre, wenn ich mich flach auf den Rücken lege. Dann scheint es völlig weg zu sein. Insofern kann ich nachts gut schlafen (bis man wieder geweckt wird), auch soll ich nachts nicht dieses tiefe Einatmen haben.


    Besonders unangenehm wird es, wenn die Nase zu ist, dann ist das tiefe Atmen durch den Mund noch häufiger. Nasenspray hilft dann aber ungemein weiter.


    Beim Spazierengehen kann es sein, dass ich alle 60 Sekunden einmal tief Luft hole, es kann aber auch sein, dass ich den Zwang kaum habe. Kurzatmigkeit scheine ich nicht zu haben, ich komme auf rund 12 Atemzüge pro Minute.


    Der Hausarzt hat mich abgehört und so erst einmal nichts gefunden. Jetzt steht Bluttest und EKG an.


    Ich hoffe zumindest, dass dies nichts schlimmes ist und sich durch Stress erklären läßt.


    Dysto Loges habe ich ausprobiert, dadurch ist es aber nicht weggegangen, eventuell wurde das Problem etwas reduziert.

    Nachtrag zu meinem vorherigen Beitrag:


    Mittlerweile ist ein Blut-/Urintest gemacht worden, EKG, Röntgen der Lunge, Tests beim Pneumologen, alles war unauffällig. Insofern gehe ich weiter davon aus, dass das Problem stressinduziert ist.


    Der Pneumologe meinte aber auch zu Beginn, dass bei den meisten, die diese Symptome haben, nichts zu finden ist. Recht hat er behalten.

    Bei mir ist es ganz ähnlich. Ich habe sowohl ähnliche Beschwerden, habe sie mit einigen Variationen schon seit ca. einem Jahr, ich war bei zig Ärzten, inklusive auch den Untersuchungen von denen du schreibst (und noch etlichen mehr), und nie kam etwas Nennenswertes heraus. Wenn es mal einen kleinen Befund gab, dann meinten die Ärzte, dass die Beschwerden davon nicht kommen könnten. Mein Hausarzt wollte ursprünglich fast keine von all diesen Untersuchungen machen lassen, weil er von vornherein meinte, da käme sowieso nichts heraus (genau wie dein Pulmologe). Und auch er hat Recht behalten.


    Ich habe von den Ärzten immer genau zwei Aussagen im Ohr:


    a) 'Das kommt alles von Ihrer Wirbelsäule'


    und


    b) 'Das kommt alles von Ihrer Psyche'


    Welche von den beiden Aussagen stimmt nun? Mal tendiere ich mehr zu Version a) (z.B. wenn ich nach einer bestimmten Rumpfbewegung oder nach langem Sitzen plötzlich wieder schlechter atmen kann), manchmal mehr zu Version b) (wenn das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, urplötzlich nach einem unangenehmen Gedanken auftritt). Eventuell ist es eine Mischung aus beidem.


    Weitere Möglichkeiten kommen nach all den vielen Untersuchungen (u.a. auch beim Neurologen) eigentlich rational kaum mehr in Betracht (auch wenn mich immer wieder, vor allem wenn die Beschwerden gerade wieder besonders stark sind, irrationale Ängst packen und ich unvermittelt doch wieder eine nicht erkannte, schwer zu diagnostizierende, und lebensbedrohliche Erkrankung dahinter vermute).


    Ich bin auch seit einem Jahr in Psychotherapie und habe da zumindest allmählich gelernt, mit dem Ganzen besser umzugehen. Es haben sich auch die Beschwerden gegenüber dem, wie sie vor etwa einem dreiviertel Jahr noch waren, stark gebessert.


    Befriedigend ist die Situation trotzdem nicht. Nicht nur, dass sich die Beschwerden von Zeit zu Zeit immer wieder verschlechtern, selbst in meinen 'guten' Zeiten spüre ich nur mal für ein paar Stunden, eventuell für einen Tag absolut nichts. Danach setzen die Atemprobleme wieder ein (wobei die Verspannungen im Schulter/Nacken/BWS-Bereich mittlerweile oft noch mehr im Vordergrund stehen). Und absolut keine Beschwerden habe ich sowieso nur dann, wenn ich gut abgelenkt bin. Sowie ich auf meinen Körper genau achte, merke ich immer eine gewise Erschwernis des Atmens, die sich nicht immer auf die gleiche Weise äußert, aber immer da ist.


    Manchmal habe ich den Eindruck, dass die automatische Atmung zu schwach ist, und ich stärker (tiefer) atmen müsste. Ich habe dann auch das Bedürfnis (alle paar Minuten), tief einzuatmen. Danach ist es dann - eben ein paar Minuten lang - besser, bis wieder genau dasselbe Gefühl entsteht (tiefer einatmen zu müssen als es automatisch geschieht).


    Gelegentlich aber ist es auch so, dass ich die automatische Atmung sehr stark und heftig spüre, obwohl ich mich gar nicht körperlich betätige, sondern ganz ruhig da sitze.


    Kurzum: die automatische Regelung der Atmung scheint nicht korrekt zu funktionieren. Und dann kann ich mich auch nur schwer konzentrieren. Ich scheine zu wenig Sauerstoff im Gehirn zu haben, um mich gut konzentrieren zu können. Aber mein Körper scheint dies nicht zu bemerken, sonst würde er die Atmung doch anpassen. Der Lungenfacharzt schien das aber auch nicht zu bemerken, denn nicht nur der Lungenfunktionstest war einwandfrei, auch die Blutgasanalyse zeigte normale Ergebnisse. Zu meinen geschilderten Empfindungen würde von allem, was ich über meine Symptome bisher gelesen habe, am ehesten chronische Hyperventilation passen. Aber da wären die Blutgase und der ph-Wert im Blut verschoben, und davon war in der Blutgasanalyse nichts zu sehen. Es kann natürlich sein, dass ich ausgerechnet da, wo ich beim Lungenfacharzt war, nicht hyperventiliert habe, denn genau da, wo ich ihn aufsuchte, hatte ich die Symptome auch kaum oder nur schwach (das ist meist so, wenn ich einen Arzt wegen bestimmter Symptome konsultiere, dass ich sie genau bei diesem Besuch kaum habe).


    Also, ich bin, wie man sieht, ziemlich ratlos. Ich habe keinerlei befriedigende Erklärung für meine Beschwerden, kein Arzt kann mir eine liefern, und damit gibt es außer Psychotherapie (die mir wie gesagt nur hilft, besser mit den Beschwerden zu leben und nicht mehr wirklich in Panik zu geraten) auch keinen vernünftigen Therapieansatz. Allerdings bin ich noch in Physiotherapie und Osteopathie wegen der Verspannungen. Diese Behandlungen erleichtern mich aber auch jeweils nur für ein paar Stunden oder allenfalls Tage.


    Meine Krankheit ist einfach nicht fassbar, sie ist so diffus, sie entschlüpft jedem Zugriff, sie entzieht sich jeder Diagnose, selbst die Beschwerden sind so schwer präzise zu beschreiben, dass ich jede Hoffnung aufgegeben habe, dass man sie irgendwann noch konkret wird benennen, geschweige denn therapieren können wird.


    Wahrscheinlich (obwohl ich das traurig finde) wird es keinen anderen Weg geben, als sie endlich völlig zu akzeptieren, und auch die damit verbundenen Beschwerden zu akzeptieren und endgültig zu beschließen, damit zu leben, also auch die damit verbundene (erhebliche) Einschränkung der Lebensqualität hinzunehmen. Ich kann mich doch immerhin damit trösten dass a) meine Krankheit zwar sehr unangenehm, aber nach all den erfolgten Untersuchungen doch mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit ungefährlich ist und b) sehr viele Menschen mit weit schlimmeren Beschwerden und mit weit größerer Einschränkung der Lebensqualität leben müssen und dies auch bewältigen, von denjenigen ja ganz zu schweigen, die mit eine niederschmetternden Diagnose leben müssen. Wobei mir manchmal eine wirkliche Diagnose fast lieber wäre als das ständige 'ohne Befund'. Der Mensch will Klarheit. Und ich muss mit Unklarheit leben, was meinen Gesundheitszustand betrifft.

    Hallo Klaus,


    ich habe so ziemlich genau das gleiche wie du, und zwar schon seit über 10 Jahren.


    Ich habe wirklich alle möglichen Untersuchungen und Therapien hinter mir (incl. Psychotherapie), und nicht nur ein mal!


    Es ist aktuell gerade wieder extrem schlimm. Atemprobleme, Gefühl nicht richtig durchatmen zu können - als ob die Lunge bei ca. 70% von der Rückenmuskulatur geblockt wird sich weiter auszudehnen. Es ist ein ständiges Bedürfnis tief einzuatmen, mit dem anschließenden Gefühl im Korsett zu stecken. Ich besitze eine total verhärtete Rückenmuskulatur, fast schon wie Muskelplatten im gesamten Rückenbereich links und rechts der Wirbelsäule (HWS, BWS, LWS). Ich mache schon Yoga zum Entspannen, Thaimassage für den Rücken und viel Sport um beweglich zu bleiben. Ich Gehe auch regelmäßig zum Ostheopaten, aber leider wird es nicht besser so dass ich immer wieder denke irgend eine ernsthafte Erkrankung zu haben.


    Alleine schon beim Liegen auf dem Rücken ist meine Muskulatur so hart, das ich das Bedürfnis habe das mal jemand richtig auf mir rum springt, das es mal ordentlich kracht und knackt.


    Ich liege so ziemlich jeden Abend auf einer "Blackroll" und manchmal auch auf einer Massagekugel um die Faszien zu lockern -aber es hilft NICHT WIRKLICH!


    Meine Kinder müssen bei mir dosiert mit dem Kreuzgriff versuchen links und rechts der Wirbelsäule Blockaden zu lösen und es knackt auch jedes mal wenn sie das machen.


    Mittlerweile habe ich im nun doch etwas gesetzten Alter einige Lipome am Rücken und Schulterblatt, die das ausrollen sehr schmerzhaft machen, zudem besteht immer die Befürchtung das diese Lipome vielleicht doch etwas anderes sind und meine Lunge befallen haben wodurch dieses erschwerte Atmen ausgelöst wird.


    Es ist echt zum heulen und ich bin mittlerweile schon hypersensibel und in permanenter Selbstbeobachtung - nicht gerade von Vorteil in dieser Situation.


    Wenn jemand einen guten Rat hat, den ich hier noch nicht in Erwägung gezogen habe, bitte um Meldung!


    Magnesium nehme ich auch täglich, es bringt aber nicht die gewünschte Erleichterung. Meine Frau sagt mir immer das kommt durch meine Anspannung und die Nichtfähigkeit loszulassen und zu entspannen. Recht hat sie wahrscheinlich, nur bringt mich das nicht weiter - denn wenn ich versuche loszulassen und "weich" zu werden merke ich sofort die Atemprobleme und den harten Rücken wieder - ein sch*** Teufelskreis.


    Kopf hoch und alles Gute allen Mitleidenden ... ihr seht, ich kenne auch nach über 10 Jahren leider noch keine Lösung, aber es war in dieser Zeit auch Gott sei Dank nie eine schwere Erkrankung.


    Wir versuchen einfach auch die nächsten Jahre alles mögliche um der ultimativen Lösung näher zu kommen.


    LG


    Christian

    Zitat

    aber leider wird es nicht besser so dass ich immer wieder denke irgend eine ernsthafte Erkrankung zu haben.

    Diese Gedanken mache ich mir auch ständig, trotz aller Arztbesuche und bereits erfolgten Untersuchungen. Das belastet mich auch am meisten, obwohl irgendwann ja nur noch die allerseltensten Erkrankungen übrigbleiben, denn auf alles 'Übliche' bin ich ja schon längst (meist mehrfach) getestet worden ...


    Ich trage mich jetzt mit dem Gedanken, noch einmal zum Kardiologen zu gehen, da die letzten Untersuchungen am Herzen auch schon wieder ein dreiviertel Jahr her sind, das letzte Belastungs-EKG sogar über ein Jahr! Kann sich denn nicht in diesem Jahr so einiges am Herzen verändert haben? Denn gestern hatte ich nach dem Rennen zum Bus gewaltige Luftprobleme und ein gewaltiges Engegefühl im Brustkorb ... das kann doch nicht normal sein ... weist das nicht auf eine Herzerkrankung hin? Allerdings hatte ich das früher auch schon ab und zu, und da hieß es (nachdem alle Untersuchungen am Herzen unauffällig waren), dass dies alles von Verspannungen der BWS käme. Und dafür spricht natürlich, dass die Beschwerden zwischendrin wieder weg sind.


    Was ich gestern aber auch plötzlich wieder hatte (und auch heute habe), ist dieses 'Leeregefühl' im Kopf, wie wenn zu wenig Sauerstoff im Gehirn ankäme, und ich mich deswegen nicht konzentrieren kann. War natürlich auch schon öfter vorher mal da und ist bisher immer wieder vergangen. Wenn ich in solchen Momenten die Sauerstoffsättigung messe (falls ich zu Hause bin), komme ich aber immer auf Werte zwischen 97 und 99 (!!) Prozent ... also objektiv (???) habe ich genügend Sauerstoff, nur fühlt es sich anders an ... warum? Bisher konnte mir kein Arzt eine zufrieden stellende Antwort auf die Frage geben ...

    ja - das ist leider genau das tückische, es gibt keine nachweisebaren organischen Probleme (Gott sei Dank).


    Mein Arzt sagt immer, wenn nur die Hälfte meiner Patienten halb so gesund wäre wie sie, wäre alles super!


    Ich habe ebenfalls oft das Gefühl von Sauerstoffarmut im Gehirn. Es ist wie eine Art leichter Druck, Watte, Kribbeln, dann sehe ich auch oft dieses Flimmern "mouches volantes" (fliegende Mücken) und habe Sehstörungen (muss mich voll konzentrieren zu fokussieren).


    Ich habe regelmäßig Kardiologen-Termine (1*/Jahr), dabei wurde eine kleine Undichtigkeit der Mitralklappe festgestellt - hat aber wohl ein Großteil der Bevölkerung und ist nur mittels Hightech-Farb-Messverfahren darstellbar. Der Kardiologe sagt es sei nicht pathologisch und ich könnte mit meinem Herzen Marathon laufen.


    Ich kann auch entspannt 15 km ohne Probleme joggen, so das ein gravierendes Problem von mir selbst ebenfalls ausgeschlossen wird - aber sicher ist man halt NIE ;-) .


    Meine Frau versteht nicht das ich mir diese ganzen Untersuchungen überhaupt antue (Magenspieglung, Darmspiegelung, Blutbilder, MRT mit Kotrastmittel (getrunken und gespritzt) etc pp., aber genau das ist ja dieses Krankheitsbild der Generalisierten Angststörung (GAS). Es tut mir auch unendlich Leid um die Menschen die wirklich etwas haben und denen ich die Zeit im Wartezimmer stehle.


    Mich nervt am meiste dieses ständige "Darübernachdenken" welche Krankheit es ist (meistens ja immer die schlimmsten), kann es ist aber auch nicht einfach abstellen (seit 10 Jahren nicht).


    Meine BWS knackt und knubbelt auch die ganze Zeit, ich reiße dann bewusst die Schulterblätter nach hinten um die Verspannungen, die Enge und die Atembeschwerden im oberen Rücken und der BWS in den Griff zu bekommen - klappt aber nur bedingt und kurzzeitig.


    Mir hilft es schon sehr mit Gleichgesinnten und Leidensgenossen zu reden und zu wissen ,man ist nicht alleine mit diesen Problemen. Deswegen bin ich hier auch schon seit 2006 im Forum angemeldet, leider haben viele mit denen ich geschrieben hatte nach kürzester Zeit sich wieder abgemeldet, ohne das man weiß wie sie die Probleme in den Griff bekommen haben - schade eigentlich.

    Zitat

    Es ist aktuell gerade wieder extrem schlimm. Atemprobleme, Gefühl nicht richtig durchatmen zu können - als ob die Lunge bei ca. 70% von der Rückenmuskulatur geblockt wird sich weiter auszudehnen. Es ist ein ständiges Bedürfnis tief einzuatmen, mit dem anschließenden Gefühl im Korsett zu stecken.

    So ähnlich hat es sich bei mir neulich auch wieder angefühlt. Aber manchmal spüre ich gar nichts, und merke dann aber immer erst Stunden später, dass ich ja jetzt ein paar Stunden anscheinend beschwerdefrei war - oder aber die Beschwerden schlicht und einfach nicht bemerkt habe!

    Zitat

    Mein Arzt sagt immer, wenn nur die Hälfte meiner Patienten halb so gesund wäre wie sie, wäre alles super!

    So was Ähnliches hat mir meiner auch schon erzählt.

    Zitat

    Ich habe ebenfalls oft das Gefühl von Sauerstoffarmut im Gehirn. Es ist wie eine Art leichter Druck, Watte, Kribbeln, dann sehe ich auch oft dieses Flimmern "mouches volantes" (fliegende Mücken) und habe Sehstörungen (muss mich voll konzentrieren zu fokussieren).

    Hatte ich auch alles schon. Die mouches volantes kommen aber von kleinen Trübungen im Glaskörper, die ich lt. Augenarzt auch habe (aber natürlich wieder mal alles ganz harmlos). Das Interesante ist aber, dass ich sie die meiste Zeit überhaupt nicht bemerke, sondern nur, wenn gleichzeitig auch dieses Flimmern auftritt, was wiederum meistens nach größeren emotionalen Belastungen geschieht.

    Zitat

    Meine Frau versteht nicht das ich mir diese ganzen Untersuchungen überhaupt antue (Magenspieglung, Darmspiegelung, Blutbilder, MRT mit Kotrastmittel (getrunken und gespritzt) etc pp.,

    Meine Frau lacht nur dazu und fragt mich, ob mir das alles Lustgefühle verschafft ;-D

    Zitat

    Mich nervt am meiste dieses ständige "Darübernachdenken" welche Krankheit es ist (meistens ja immer die schlimmsten),

    Ich denke mir auch ständig neue Krankheiten aus, nachdem die anderen ausgeschlossen wurden. Aber nach einer Weile denke ich auch wieder über die ausgeschlossenen Krankheiten nach, denn was vor einem Jahr nicht da war, könnte es ja trotzdem jetzt sein?! :-/ Ist es aber nicht, denn damals hatte ich die Beschwerden ja auch schon, zumindest ähnlich.


    Ich denke halt immer, auch wenn die Ärzte nie etwas finden (außer Bagatellbefunden, die nicht für die Beschwerden verantwortlich sind), dann muss da trotzdem etwas sein, denn sonst hätte ich ja die Beschwerden nicht.

    Zitat

    kann es ist aber auch nicht einfach abstellen (seit 10 Jahren nicht).

    Bei mir sind es erst ca. 2-3 Jahre. Vorher war es auch schon latent da, aber lange nicht so schlimm. Erst als mein Vater plötzlich starb, und ich am damaligen Arbeitsplatz rausgemobbt wurde, fing es so richtig an.

    Zitat

    leider haben viele mit denen ich geschrieben hatte nach kürzester Zeit sich wieder abgemeldet, ohne das man weiß wie sie die Probleme in den Griff bekommen haben - schade eigentlich.

    Ja, das stört mich auch. Die meisten Betroffenen jammern hier eine Weile rum, und verschwinden dann einfach so mir nichts dir nichts, und man weiß nicht warum. Ist es, weil die Beschwerden verschwunden sind und sie deswegen das Forum nicht mehr brauchen? Oder weil sie frustriert sind, dass sie hier so wenig Hilfe bekommen haben? Oder sind sie gar gestorben? %-|


    Ganz ganz selten schreibt hier mal jemand: 'Leute, mir gehts wieder gut, und das kam nämlich so: ... '


    Allerdings ist die Frage, ob diese individuelle Krankheitsgeschichte uns dann weiterhelfen würde. Jeder hat seinen eigenen Weg mit der Erkrankung.

    Vor einige Zeit hatte ich gelesen, dass Magnesium bei einigen geholfen hat, die Symptome zu verringern bzw. zu beseitigen. Nachdem nun alle ärztlichen Tests negativ ausgefallen sind, nehme ich seit gut 3 Wochen Magnesium 300 von Verla. Ich möchte behaupten, dass es sich gravierend verbessert hat. Dieser Zwang tief einzuatmen ist weitestgehend weg. Auch die Blockade beim Tiefen einatmen scheint verschwunden zu sein.


    Abwarten, ob es so bleibt oder ob es nur Zufall ist, dass es besser geworden ist.

    Ich habe seit Oktober auch das Problem, dass ich oft Atemnot habe und nicht tief einatmen kann.


    Das hat sich durch die frostigen Temperaturen draußen verschlimmert, könnte es evt. daran liegen? An Hyperventilation habe ich auch schon gedacht, da ich auch Angst-Patient bin aber ich hatte diese Probleme noch nie in meinem Leben, obwohl ich auch rauche (ca. 12 Zigs am Tag).


    Habe auch schon alle Checks durch, Thorax-/Abdomen CT, Kopf-MRT Lungenfunktionstest, Blutagse (waren auf 99% O2 - zu hoch)


    Ich habe auch nen Eisenmangel + schlechte Leberwerte obwohl ich nicht trinke, viel. kommts auch daher.


    In meinem Fall dachte ich auch oft daran, dass es was mit dem Asthma Inhaler zu tun hat, den ich letztes Jahr 3 Monate durch meinen Pneumologen verwendet hatte, obwohl ich kaum Asthma hatte.


    Vielleicht legt sich das mit auch wieder durch milder Temperaturen oder ich muss echt langsam mal von den Pyros weg aber das verkrafte ich psychisch nicht..


    Hoffe bei euch anderen mit diesen Symptomen wird es besser, ich leide mit euch :(