Zitat

    Dein Puls zeigt dir das du aller Warscheinlichkeit fit und gesund bist,

    :)^ nicht mehr und nicht weniger. Einfach freuen, dass man so gute Werte hat und nicht darüber nachdem warum man von einem "schlechten" Puls plötzlich zu besseren Werte bekommen ist. Eine Verbesserung sollte einem nun jetzt wirklich keine Sorgen bereiten.

    Zitat

    60er ruhepuls ist Sportlerpuls

    naja, das nicht unbedingt. Ein "Sportlerpuls" ist noch einiges niedriger. Aber es ist ein wunderbar gesundern Durschnittspuls, der absolut wunschenwert ist.

    Das ist interessant. Mein Puls ist in den letzten Tagen ebenfalls deutlich niedriger als sonst. In den Tagen als es so extrem heiss war habe ich mich am Abend auf der Couch mit einem Ruhepuls von über 100 rumgeplagt, heute war er im Schnitt 55-60! Ich nehme aber auch einen leichten Betablocker (der mir aber bei meinem 100er Ruhepuls nicht geholfen hat). Auf jeden Fall ist mir der niedrige Puls lieber als der hohe; warum der so niedrig ist weiss ich aber nicht (denke mal dass das wirklich mit dem Wetter zusammenhängen kann).


    Ein Kommentar noch zur ständigen "wirklich krank" / "Herzangst" Debatte: ich glaube es gibt da auch Leute die weder noch sind. Ich selber habe viel mit kurzen tachykarden Phasen und Extrasystolen zu tun – organisch gesund. Angst dass ich daran sterbe könnte habe ich wirklich gar keine. Aber stören tut mich das Ganze dennoch sehr. Man kann ja auch nicht zu jemanden der nachweislich starke Kopfweh-Attacken sagen: "Das hat keinen Krankheitswert, also find dich damit ab und ignorier das einfach. Das ist alles nur psychisch." Ein Symptom muss keinen pathologischen Wert haben um unangenehm zu sein.

    Der Körper ist nun mal keine Maschine, die täglich dieselben Werte produziert. Ist einfach so.


    Wenn man das nicht klar hat oder mit kleinsten Abweichungen nicht umgehen kann, sollte man als Gesunder einfach mal das ständige Messen lassen. Oder als Kranker mit echtem Messbedarf mit seinem Arzt sprechen.


    Aber diese ständige Selbstkontrolle macht – wenn "grundlos" – einfach keinen Sinn. Das einzige Ergebnis sind ein Haufen blöder Gedanken.

    Nun, Tom,


    Kopfschmerzen sind aber keine "normale" Sache, während Extrasystolen ohne jeden Krankheitswert sind. Und gegen Kopfschmerzen gibt es schnell wirkende Medikamente.


    Aber darum geht es mir in unseren immer wiederkehrenden Debatten über "wirklich herzkrank" und "angstkrank" gar nicht. Mir geht es darum, die angstkranken Menschen, die extrem unter ihrer Organ- bzw. Krebs- bzw. Herzangst leiden (und sie leiden teilweise höllisch!), zu den richtigen Behandlern zu schicken oder dazu ermuntern, dorthin zu gehen. Nämlich zum Psychotherapeuten und nicht wieder zum Facharzt, Kardiologen, Internisten, um sich das 5. EKG in 3 Monaten machen zu lassen.


    Ich verstehe diese Empörung darüber gar nicht. Wenn jemand mit Halsschmerzen zum Augenarzt geht, oder jemand mit Angina pectoris zum Zahnarzt geht, und diese Ärzte dann nichts finden, und man ihnen dann empfiehlt: "Geh zum HNO- bzw. zum Herzarzt", käme NIEMAND auf die Idee, sich darüber zu empören und demjenigen vorzuwerfen, er nähme ihn nicht ernst. Wer ständig zum falschen Arzt rennt, und sich noch darüber aufregt, dass man ihm das sagt, der leidet weiter. So einfach ist das.


    Sorry, BlackPhönix, das ist jetzt hier in Deinem Thread offtopic, aber eine Antwort an Tom.


    Schönen Gruss

    Die letzten beiden Antworten (von Sunflower und Cha-Tu) sprechen mir aus dem Herzen.


    Wieso wird immer wieder pikiert reagiert, wenn hier lediglich eine Müdigkeit aufkommt, ständig eindeutig hypochondrische Tendenzen zu bestärken? Natürlich besteht ein Leidensdruck auch dort, aber gebetsmühlenartige Antworten in einem Forum einzuholen, bringt GAR NICHTS, sie beruhigen höchstens für eine kurze Zeit, und dann geht die Messerei wieder los und wieder wird "Beruhigung" gesucht.

    Genau, Clodovea, es ist kontraproduktiv. Bei einigen hier im Forum habe ich das Gefühl, sie melden sich, wenn sie mal wieder Beruhigung brauchen, bekommen dann hier auch die Beruhigung, sind dann wieder weg, um sich nach einigen Tagen wieder beruhigen zu lassen. Damit ist ihnen nicht geholfen, im Gegenteil, vielleicht verhindert das sogar, dass sie endlich mal an der Stelle arbeiten, wo es WIRKLICH weh tut, nämlich an der Seele.


    Gruss

    BlackPhönix,


    ja, wir sind abgewichen. Tut mir leid.


    Aber zum Thema habe ich mich bereits geäussert. Es kann IMMER mal passieren, dass der Puls und auch der Blutdruck sich im Rahmen des normalen verändert. Und ein Puls von ca. 60 bis ca. 100 ist nun mal normal, selbst wenn sich das mal um 20 Schläge oder mehr ändert. Der Körper ist kein Computer, der immer gleich tickt.


    Gruss