Befund vom Belastungs EKG: Sind meine Werte im Normalbereich?

    Guten Tag,


    ich habe öfters, wenn ich längere Zeit etwas schneller laufe ein druckgefühl in der Brust/Hals deshalb habe ich ein Belastungs EKG machen lassen. Normales EKG war unauffällig. Beim Belastungs EKG habe ich es bis 125W geschafft (29 Jahre alt, 198cm groß, 78kg, untrainiert). Im Befundhinweis steht: ST-Hebung in V2: 0,12V in Erholphase 1 und max ST-Senkung in Kanal V6: -0,33mV in Laststufe 5. Sind diese Werte noch im Normalbereich ?


    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

  • 14 Antworten
  • Noomyia

    Hat den Titel des Themas von „Befund vom Belastungs EKG“ zu „Befund vom Belastungs EKG: Sind meine Werte im Normalbereich?“ geändert.

    Was sagte denn dein Arzt dazu? Ob es pathologisch ist müsste der dir sagen, anhand des EKGs allein lässt sich so gut wie gar nichts mit Sicherheit sagen. Wurde ein Ultraschall gemacht? Wenn dein Herz prinzipiell gesund ist wird für dich wohl das gleiche gelten wie für mich:

    125W ist ein extrem schlechter Wert für das Alter, ich bin etwas jünger als du habe fast den gleichen BMI, wegen meiner Ernährung in den letzten 1-2 Jahren ist meine Fitness im Keller, aber meine Wattzahl war trotzdem noch etwas höher. Zu mir meinte der Kardiologe es würde gar nicht gut aussehen, jetzt wäre das noch kein Problem aber wenn ich meinen Lebensstil nicht ändere werde ich nicht alt werden. Mit Sport und gesunder Ernährung kann man das eigentlich schnell wieder in den Griff kriegen...

    ABER das gilt nur wenn du keine "echte" Erkrankung hast, also die Symptome können einfach nur durch einen schlechten Allgemeinzustand verursacht sein

    Ultraschall war im Dezember noch normal (bis auf eine minimale Mitralklappen Insuffizenz). Kardiologin meinte aber das wäre gar nicht schlimm. Ich habe in letzter Zeit viel psychischen stress und ernähre mich ziemlich ungesund. Habe jetzt aber seit einer woche angefangen jeden tag 5km auf dem Heimtrainer zu trainieren. Der Arzt meinte das ich zwar etwas untrainiert bin aber das alles ok ist. Mich hat halt nur diese ST-Senkung und hebung interessiert. Das ist doch nicht normal ? dazu sagte der arzt nichts.

    Wie muss ich mir das eigentlich immer vorstellen, wenn hier jemand schreibt "dazu sagte der Arzt nichts" ???


    Du stellst deine Frage und er sagt.....nichts????


    Das kann ich irgendwie nicht so ganz glauben.

    Maerad schrieb:

    Wie muss ich mir das eigentlich immer vorstellen, wenn hier jemand schreibt "dazu sagte der Arzt nichts" ???


    Du stellst deine Frage und er sagt.....nichts????


    Das kann ich irgendwie nicht so ganz glauben.

    Vll hat die oder der TE nicht gefragt. Es ist oft so, das man einen Befund erhält und nicht vom Arzt, da der anderweitig mit anderen Patienten beschäftigt ist. Meistens bekomme ich den Befund von der Ordinationsassistentin

    Ich kenne das so, dass man einen Befund dann spätestens mit dem Hausarzt nochmal bespricht. Und dann eben auch Fragen stellt zu Themen, die vom Arzt selbst nicht erwähnt werden.

    Nicht immer fallen einem sofort alle ein, dennoch ist bei Folgefragen auch der Arzt der Ansprechpartner. Auch für sowas kann man sich ja einen Termin machen.

    Maerad schrieb:

    Wie muss ich mir das eigentlich immer vorstellen, wenn hier jemand schreibt "dazu sagte der Arzt nichts" ???


    Du stellst deine Frage und er sagt.....nichts? ???

    X-\;-D
    Ja das frage ich mich in der Tat auch bei sehr, sehr vielen Menschen die hier etwas fragen. Sitzen sie da wie und fragen nichts oder warten sie darauf, dass der Arzt ihre gedachten Fragen erraten kann? Werden die Google Suchergebnisse des Patienten evaluiert? Alternativ kann man sich später nochmal einen Termin geben lassen um die notierten Fragen mit dem Arzt zu besprechen, oftmals treten eben erst später Fragen auf.

    Aber zurück zum Thema: Wenn dein Arzt das EKG gesehen hat, wovon auszugehen ist, und nichts Auffälliges gesehen hat, auch davon ist auszugehen, dann gibts auch keine Anmerkungen des Arztes dazu. Was du googelst und interpretierst und was ein Arzt sieht und interpretiert - nunja das sind eben zwei Paar Stiefel ;-)Dafür geht man doch zum Arzt um sich eine Fachmeinung einzuholen und nicht um seine Internet Recherchen zu diskutieren ":/

    BlackToni schrieb:
    Maerad schrieb:

    Wie muss ich mir das eigentlich immer vorstellen, wenn hier jemand schreibt "dazu sagte der Arzt nichts" ???


    Du stellst deine Frage und er sagt.....nichts? ???

    X-\;-D
    Ja das frage ich mich in der Tat auch bei sehr, sehr vielen Menschen die hier etwas fragen. Sitzen sie da wie und fragen nichts oder warten sie darauf, dass der Arzt ihre gedachten Fragen erraten kann? Werden die Google Suchergebnisse des Patienten evaluiert? Alternativ kann man sich später nochmal einen Termin geben lassen um die notierten Fragen mit dem Arzt zu besprechen, oftmals treten eben erst später Fragen auf.

    ":/

    Es ist oft so, das die Ärzte von sich auch nichts oder nicht viel preisgeben, außer man sieht etwas Auffäliges, ansosnten wird es abgehakt unter Passt schon. Da fällt es einem als Patient schwer zu fragen, was genau los sei, weil man ansosnten das gefühl hat ,man sei ein Hypochonder. Zum Glück habe ich nun Ärzte die mir alles sehr genau erklären

    Illy66 schrieb:

    Es ist oft so, das die Ärzte von sich auch nichts oder nicht viel preisgeben, außer man sieht etwas Auffäliges, ansosnten wird es abgehakt unter Passt schon

    Richtig, was soll er denn sagen wenn nichts auffälliges ist, außer entweder a) "nichts" oder eben b) "da ist nichts Auffälliges zu entdecken". Die meisten Ärzte beschränken sich auf die kurze und knappe Variante a). Wenn man als Patient aber Fragen hat wie "na ich finde das aber schon auffällig", dann muss man das eben mitteilen, riechen kann der Arzt nicht unbedingt die Fragen/Bedenken des Patienten.
    Ich höre immer wieder wie wenig Zeit die Ärzte haben, wie unfähig und ungeduldig sie sind. Nie höre ich, dass es auch am Patienten liegen kann, der völlig unvorbereitet in das Gespräch kommt, der alles besser weiß (Klugscheißer kann niemand leiden ;-)), der unfreundlich/unhöflich/patzig etc. dem Arzt gegenüber ist, der keine Fragen stellt und dann ist der Arzt schuld, weil man nicht vernünftig aufgeklärt wurde, Non-Compliance usw. Ich habe viel mit Ärzten zu tun, beruflich und privat - ja es gibt die absoluten Pfeiffen in diesem Beruf, aber mindestens genauso siehts auf der Seite der Patienten aus. Ich bin für einen vertrauensvollen, respektierenden, ehrlichen und höflichen Umgang miteinander.


    Illy66 schrieb:

    Da fällt es einem als Patient schwer zu fragen, was genau los sei, weil man ansosnten das gefühl hat ,man sei ein Hypochonder.

    Was genau los sei? Antwort Arzt: "Ja eben nichts. Da ist nichts, was Ihre Beschwerden erklärt!" Was erwartet denn ein Patient zu hören? ":/Wenn man natürlich x Mal nachfragt und nach der xten Untersuchung und Beschwichtung des Arztes noch immer nicht glaubt, dass es Unauffällig ist, würde ich mich auch fragen, was der Patient eigentlich für Probleme hat ;-)Sorgen aus Patientensicht sind doch völlig in Ordnung, nur sollten sie verfliegen, wenn der Arzt Entwarnung gibt :-)

    Black Toni,


    so ist es nie abgelaufen, bei mir jedenfalls nicht.

    Ich habe den Befund meist zugesendet bekommen, wenn ich dann mal beim Arzt war, wurde gar nichts erklärt, weder positiver noch negativer Natur.

    Ich habe dann von mir aus gesagt, es passt bestimmt eh alles?

    Dann wurde etwas dazu gesagt.

    Da ich aber bis dato davon ausgenagen bin, das nie etwas schlimmes sein könnte, habe ich es belassen.

    Ich kenne mich dazu noch etwas mit der Therminologie aus.

    Verstehe wenn den Zusammenhang nicht, da frage ich dann

    Illy66 schrieb:

    Ich habe den Befund meist zugesendet bekommen, wenn ich dann mal beim Arzt war, wurde gar nichts erklärt, weder positiver noch negativer Natur.

    Zugesendet ohne das man darüber redet? Na da kann man ja auch ganz böse Dinge als Patient erleben, wenn man den Brief Tage später öffnet und liest. Das hab ich bislang nur bei der moleklargenetischen Untersuchung so erlebt, den Brief habe ich in der Praxis bekommen und dort gelesen bevor ich mit dem Arzt darüber sprach, war trotz Vorwarnung eine böse Überraschung für mich.
    Ich kann mir aber bei akuten, evtl. potenziell lebensbedrohlichen Befunden nicht vorstellen, dass der Arzt einen nach Hause schickt und man in 2 Wochen einen Brief bekommt, mit dem Hinweis, man hätte einen Vorderwandinfarkt oder einen Darmverschluss X-\
    Wenn du zum Hausarzt gehst mit einem akuten Problem, wartest du doch nicht bis der einen Brief zu dir schickt und dir darin erklärt, wie die Therapie aussieht. Du sitzt doch vor dem und redest mit ihm über deine Beschwerden oder wie läuft das bei dir ab?

    Illy66 schrieb:

    Ich habe dann von mir aus gesagt, es passt bestimmt eh alles?

    Dann wurde etwas dazu gesagt.

    Na gut, dann musstest du ja gezielt fragen. Aber was spricht dagegen den Arzt ganz gezielt zu fragen, was einem auf dem Herzen liegt?

    Black Toni,


    ich gehe davon aus, wenn etwas Bedrohliches oder schlimmes drin stehen sollte, wird man gleich kontaktiert.


    Wenn ich zu meiner Hausärztin oder zu den Fachärzten fahre, dann eh nur mit einem spezifischen Grund, das dann vor Ort geklärt wird.


    Es ginge doch in dem Thread um den Befund um das EKG, da wird einem gleich normalerweise gesagt, wenn ein Verdacht im EKG ect zu sehen ist.


    hier bei uns es so, das man beim Röntgen, oder MRT Befund den Befund nachhause geschickt bekommt, aber dann wohl auch nur, wenn eben nihcts bedrohliches zu sehen ist.


    Ich habe mir angewöhnt, mir vor den Facharztterminen vorher Notizen und Fragen aufzuschreiben, damit alles geklärt wird

    Illy66 schrieb:

    Es ginge doch in dem Thread um den Befund um das EKG, da wird einem gleich normalerweise gesagt, wenn ein Verdacht im EKG ect zu sehen ist.

    BlackToni schrieb:

    Aber zurück zum Thema: Wenn dein Arzt das EKG gesehen hat, wovon auszugehen ist, und nichts Auffälliges gesehen hat, auch davon ist auszugehen, dann gibts auch keine Anmerkungen des Arztes dazu.

    So läuft das in aller Regel auch ab. Falls nicht, fragen.