Belastungsblutdruck zu hoch?

    Hallo :D


    Ich war letztens bei der Kordiologin. Zunächst zu mir, habe erblich bedingten essentiellen Bluthochdruck, alles wurde untersucht es wurde nichts gefunden, leider. Jetzt nehme ich Tabletten und habe seitdem mein Leben verloren...Habe 50Kg zugenommen, bin von 80Kg auf 130Kg hoch ua. durch die Betablocker. Mein bisheriger Hausarzt, den ich jetzt gewechselt habe war vom Wissensstand nicht auf der Höhe wie er mir selber zugab, also wurde ich jahrelang falsch behandelt, mit falschen Medikamenten und vieles mehr was ich hier nicht erzählen möchte.


    Jedenfalls war ich bei der Kardiologin und machte dort ein Belastungs-EKG, bei 100 Watt war der Blutdruck zu hoch (220 / 120). Er ging aber danach wieder relativ fix runter. Sie brach es aber bei den Werten ab. Ich möchte unbedingt Sport treiben, sie empfahl mir schnelles gehen ähnlich Nordic Walking :) und die Ernährung umstellen. Durch diesen endlos hochdosierten Betablocker habe ich auch Depressionen bekommen wodurch ein Teufelskreis entstanden ist. Ich frage mich nun was kann ich tun an Sportarten und worauf sollte ich mich im Arbeitsmarkt konzentrieren? Ich suche für nächstes Jahr eine Ausbildung und muss wissen in welche Richtung. Eigentlich will ich in kein Büro, aber ob ich mit den Werten überhaupt im Lager oder so arbeiten kann weis ich nicht, das würde ich hier gern zusätzlich erfragen.


    Viele Grüße

  • 18 Antworten

    Mach doch erst einmal ein paar Monate lang das, was der Arzt sagte. Vor allem: Schnelles Gehen ist eine hervorragende Sportart für Menschen mit Übergewicht. Wenn Du dann nach ein paar Monaten abgenommen hast, kannst Du auf Jogging umsteigen. Ausser schnellem Gehen ist auch Radfahren möglich oder Schwimmen. Andere Sportarten würde ich Dir momentan nicht empfehlen, da Du erst einmal etwas Gewicht abbauen müsstest, bevor Du sportmässig "schwer durchstartest".


    Allein durch Betablocker kann man allerdings keine 50 kg zunehmen. Ich nehme eher an, dass Depressionen UND Betablocker UND fehlende Bewegung UND Antriebslosigkeit zusammen das alles bewirkt haben.


    Wie bist Du denn nun medikamentös eingestellt? Welche Medikamente in welcher Dosierung nimmst Du?


    Gruss

    Hi,


    also ich nehme 10mg Bisoprolol und 10mg Lercanidipin (Carmen). Völlig falsch eingestellt habe in einer Woche Termin beim Internisten der mich einstellen soll. Das sind die Medikamente vom alten Hausarzt, trotz mehrmaligen Fragen von mir ob er mir bitte helfen kann wurde nichts draus. Jetzt muss ich sehen wie ich komme.

    Also, MEINE diversen Kardiologen, bei denen ich seit 20 Jahren war und bin, haben mir noch nie ein Medikament verordnet, das überlassen sie den jeweiligen Hausärzten. Auch mein Kardiologen, den ich hier habe (seit 3 Jahren) macht das so. Natürlich stehen Empfehlungen oder Bestätigungen wie "Ich empfehle Fortsetzung der bisherigen Medikation" im Befund, der der Hausärztin zugeschickt wird, aber mehr auch nicht.

    Also, das ist ja echt fast nicht zu glauben. Wo lebt ihr denn? in Timbuktu? Ein Kardiologe, der sich weigert kardilologische Medikamente anzuordnen oder umzustellen und das an einen "normalen" Hausarzt weiterleitet? Wenn der Hausarzt keine Internist ist, dann haben die meisten keine Ahnung von Kardiologie. Und selbst ein Internist, der kein Kardiologe ist, sondern entweder ein Nephrologe oder ein Gastroenterologe, wird nie so viel über Herzmedikation wissen, wie eben eine Spezialist :KArdiologe!!

    Was regst Du Dich so auf? Natürlich gibt der Kardiologe Empfehlungen an den Hausarzt. Aber die Medikamentenverordnung unternimmt meist der Hausarzt oder der überweisende Arzt. Das hat etwas mit dem Budget zu tun, wie mir ein sehr guter Freund glaubhaft versicherte, und der ist seit 25 Jahren Kardiologe. Ich selbst bin seit 20 Jahren schwer herzkrank und sehr kardiologie-erfahren und habe es NIE anders erlebt. Dein Tonfall ist übrigens etwas unangebracht.

    Ich rege mich nur auf, weil ich dachte, das dadurch leute, die dringend eine adäquate Medikation benötigen, keine benötigen. Das die Kardiologen kaum Rezepte ausstellen ist bekannt, aber ich dachte, das die nicht mal eine neuen Medikamentenplan austellen, an den sich dann der HAusarzt eigentlich zu richten hat.