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    Hey,


    gegebenenfalls ein hoher Blutdruck, welcher das noch höher steigen der Frequenz unnötig macht. Gesund ist das aber nicht wirklich. Wie sieht es den mit deinem Ruhe- Blutdruck aus, sowie unter Belastung? Wenn der Druck hoch ist, wird zwar mehr ausgeworfen, aber auf kosten der Gefäße. Durch dein Übergewichtig sein, könntest du eine pathologische Herz- Hyperthropie "erlitten" haben. Würde sich aber, wie schon erwähnt, im Blutdruck wiederspiegeln

    Nein, ich bin weder Mathe-, noch Physiklehrer..., das würde ich den Schülern dann doch nicht antun wollen...


    Und nein, ich nehme keine Betablocker, habe zwar ein Blutdruckspräparat, das aber demnächst abgesetzt wird (wenn ich das Gewicht um dann insgesamt 25kg reduziert habe), Blutdruck mit Medikament 120/80, ohne Medikament derzeit 140/85 - also jetzt auch nichts weltbewegendes...

    Ich lese und staune hier einfach. ":/


    Meine es nicht despektierlich, aber ich als Beamtin finde es einfach sehr, sehr verwunderlich und bedenklich, dass jemand mit so extremem Übergewicht (welches ein riiiieesiges Gesundheitsrisiko darstellt) UND einer chronischen Erkrankung wirklich und ernsthaft verbeamtet werden soll....


    Du kannst doch in diesem körperlichen Zustand Deine volle Dienst- und Treuepflicht gegenüber Deinem Dienstherren überhaupt nicht zuverlässig gewährleisten, sondern wirst mit Sicherheit nicht bis zur Pension tauglich sein.


    Und trotzdem bekommst Du dann weiter Deine vollen Bezüge, wenn Du nicht mehr, oder nur noch teilweise tauglich sein wirst aufgrund von Erkrankungen.


    Genau deshalb werden Beamte ja so genau untersucht und müssen so hohe, gesundheitliche Anforderungen erfüllen, damit er/sie dem Land/Bund später nicht finanziell auf der Tasche liegt, ohne sein Amt ausfüllen zu können.


    :-X

    Und genau deswegen wird ja auch dieser Belastungstest und Blutuntersuchungen gemacht, da das Gewicht alleine eben nicht mehr ein überwiegendes Risiko einer früheren Pensionierung darstellt - wenn es anders wäre, hätte man auch nicht höchstrichterlich anders entschieden, denn ohne ärztliche Grundlagen haben diese Richter auch nicht gearbeitet.


    Aber by the way:


    Dann dürften nach Deiner Auffassung ja auch Raucher nicht mehr verbeamtet werden...

    Zitat

    nd genau deswegen wird ja auch dieser Belastungstest und Blutuntersuchungen gemacht, da das Gewicht alleine eben nicht mehr ein überwiegendes Risiko einer früheren Pensionierung darstellt - wenn es anders wäre, hätte man auch nicht höchstrichterlich anders entschieden, denn ohne ärztliche Grundlagen haben diese Richter auch nicht gearbeitet.

    Nö, das bewerte ich aus meiner Perspektive ganz anders.


    1) Natürlich stellt Adipositas III. Grades alleine ein massives Gesundheits- und Sterberisiko dar.


    Und im Umkehrschluss auch das einer frühen Pensionierung.


    2) Die Entscheidungen die Vorgaben hier so blind und fast schon sträflich zu lockern, wurden aus der Not des Personalmangels geboren - das weicht die absolute Unantastbarkeit "höchstrichterlicher" Entscheidungen dann schon mal auf.


    Als langjährige Staatsdienerin kann ich Dir sagen, dass die Amtswege bei Fachkräftemangel oft plötzlich erstaunlich kurz und, sagender mal flexibel werden.


    Außerdem: es geht bei Dir ja (wenn hier nicht jegliche Laufbahnregeln komplett ausgestaltet werden) zunächst um die Verbeamtung auf Wiederuf oder auf Probe.


    Die Lebenszeitverbeamtung ist dann doch nicht so einfach zu bekommen. Die Pokern auf Zeit. Bis Du und andere "Zeitsoldaten" ihre drei Jahre Probezeit rum haben, stehen eventuell auch schon wieder qualifizierter und vollumfänglich diensttauglicher Nachwuchs auf der Matte...und Du wieder auf der Straße. ;-)

    Zitat

    Dann dürften nach Deiner Auffassung ja auch Raucher nicht mehr verbeamtet werden...

    Das ist auch wirklich oft ein Ausschlusskriterium!


    Ein Kollege von mir wurde als starker Raucher zwar auf Probe verbeamtet, aber auf Lebenszeit deshalb dann nicht. Man hatte ihm eine Frist von einem Schuljahr gesetzt, das Rauchen stark zu reduzieren. Dies gelang ihm nicht, und er arbeitet nun als Angestellter.


    Aber hier ist auch nicht so arg Not am Mann.

    Eventuell sind die Anforderungen im einfachen und mittleren Dienst ja auch nicht hochschwellig was die körperliche Eignung betrifft, wie im gehobenen Dienst. Die Leistungen des Dienstherren sind ja dann auch geringer gehalten.


    Würde Dir dennoch raten für die Zukunft eben noch einen Plan B in der Tasche zu haben.

    @ :)

    Nachtrag: Es ist zwar eine miese Handhabe, aber wenn es für das betreffende Bundesland günstiger ist, dann stellen die auch in Mangelzeiten immer wieder für ein Jahr lang, neues Personal an und entlassen dann nach der Probezeit wieder.


    Ein Freund von mir meinte gestern (hab mich mit ihm über das Thema unterhalten) die nehmen dann sogar gezielt Arbeitskräfte, die wohl eher nicht Lebenszeit tauglich sind, um sie dann auch wieder entlassen zu können... :(v


    Alles nix neues, leider.

    Das halte ich eher für ein Gerücht...


    Also ich habe ein Auswahlverfahren für Führungskräfte durchlaufen, mit vielen anderen Bewerbern auch, und da denke ich mir, wird so etwas nicht gemacht, aber dieser Bereich rüstet sein Verwaltungspersonal in den nächsten Jahren um knapp 8.000 Stellen auf - daher gehe ich nach wie vor fest davon aus, ist man an einer dauerhaften Verwendung interessiert - ob das was wird, werde ich ja dann wohl erfahren.