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    [...] dieser Bereich rüstet sein Verwaltungspersonal in den nächsten Jahren um knapp 8.000 Stellen auf - daher gehe ich nach wie vor fest davon aus, ist man an einer dauerhaften Verwendung interessiert - ob das was wird, werde ich ja dann wohl erfahren.

    Auch wenn ich's Dir persönlich wünsche, glaub' mir, die sparen wo sie können.


    Hier z.B. werden kaum noch Lehrer (und das ist gehobener Dienst, nach 2 Staatsexamina und einem 1,5 jährigen Referendariat!) direkt oder überhaupt verbeamtet.


    Ich habe z.B. trotz ausgezeichneten Abschlüssen mehrere Jahre lang als Angestellte Vertretung arbeiten müssen. Da stellen sie Dich zum neuen Schuljahr ein, und kündigen Dich zu den Sonmerferien wieder, und nächstes Schuljahr das selbe Spiel.


    Solange Du nicht in trockenen Tüchern bist, ist eine gesunde Skepsis nicht verkehrt. ;-)

    vielleicht noch als Ergänzung: richtig ist, dass der Ruhepuls bei gutem trainingszustand niedriger ist. das gilt aber nicht für den maximalpuls. der verändert sich eigentlich nicht sonderlich, aber ein trainierter Sportler kann seinen maximalpuls leichter erreichen. und erreicht in kürzerer regenerationszeit wieder Ruhepuls.

    es ist doch echt nicht zu glauben, dass immer wieder auf dem Übergewicht und der Verbeamtung rumgehackt wird......


    Es gibt nunmal Jobs, da wird qualifiziertes Personal gesucht. Ich kenne jemanden persönlich, der ist mit knapp 40 Jahren verbeamtet worden, obgleich er über 10 jahre seines Lebens heroinabhängig war, HepC ausgeheilt hat, keinerlei erkennbare Venen an den Armen hat (und daher seine (ehemalige?)Drogensucht von jedem Amtsarzt offensichtlich erkennbar ist) und er ist nun im Lehrberuf.

    Ich hab es woanders schon mal geschrieben:


    Nach der Rechtsprechung aus 2013 müssen auch chronisch Kranke verbeamtet werden, wenn nicht eine mehr als 50%ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass eine vorzeitige Dienstunfähigkeit eintritt, d.h., aus diesem Urteil haben selbst HIV-Infizierte die Möglichkeit einer Verbeamtung auf Lebenszeit.

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    Und trotzdem bekommst Du dann weiter Deine vollen Bezüge, wenn Du nicht mehr, oder nur noch teilweise tauglich sein wirst aufgrund von Erkrankungen.

    Das ist veralteter Unsinn. Inzwischen wird auch ein verbeamteter Langzeiterkrankter sehr zügig zum Amtsarzt geschickt und die vorzeitige Pensionierung wg. Dienstunfähigkeit mit ganz deutlich reduzierter Pension angestrebt. Vor 2 Jahren war ich in einem Jahr wg. einer größeren OP länger als 6 Wochen krank--schwups, hatte ich ein Gespräch in der Personalabteilung. Nächster Schritt wäre dann der Amtsarzt gewesen.....

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    Nächster Schritt wäre dann der Amtsarzt gewesen.....

    Und? Wieso denkst Du der Amtsarzt wäre etwas Schlechtes gewesen? ":/


    Ich war mal drei Monate krank und wurde zum Amtsarzt geschickt. Gemeinsam mit diesem wurde die Rekonvaleszenten Regelung wie folgt festgelegt:


    8 Arbeitsstunden die Woche (hatte sonst ein volles Deputat) für den Rest des Schuljahres (waren immerhin fast acht Monate) bei vollen Bezügen!


    So viel zum Thema "veralteter Unsinn"... ;-)


    Für Lebenszeitverbeamtete steht das Land ordentlich ein, wenn es nötig ist.

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    Und trotzdem bekommst Du dann weiter Deine vollen Bezüge, wenn Du nicht mehr, oder nur noch teilweise tauglich sein wirst aufgrund von Erkrankungen.

    ach, anstatt hier sich an Einzelfällen unnötig aufzureiben, sollten wir die Sache grundlegend angehen: der beamtenstatus ist in vielen bereichen unnötig (Lehrer z.b.), Versorgungsbezüge und krankenkasse der staatsbediensteten gehören dem gesetzl System angegliedert.


    wenn wir hier schon OT gehen, dann wenigstens richtig ]:D