Ich zweifel ja nicht daran, dass du ein R-Syndrom hast. Du hast aber auch Glück, dass es nur schwach ausgeprägt ist. Bei einem stärkerem od. stark ausgeprägten Raynaud-Syndrom braucht es kein warmes od. heißes Wasser um die Hände rötlich zu verfärben. Die werden von alleine blau, rot und dann wieder weiß od. normal. Die Blauverfärbung kann wenige Minuten aber auch je nach Ausprägung Stunden Stunden dauern. Es können nur einzelne Finger od. Fingerkuppen sein, aber auch alle und auch mal die ganze Hand. Das was eine Userin hier als "Flash" bezeichnet, nennt man auch Raynaud-Attacke. Leichte Fälle müßen auch nicht behandelt werden, wenn es jedoch stark ausgeprägt ist und nicht mit der Zeit von alleine wieder besser wird, sollte man damit schon mal zu einem Gefäßspezialisten gehen.

    Hallo,


    also ich hab das gleiche Problem, nach 5min in der Kälte werden meine Hände blau und wenn ich dann nicht dafür sorg, dass sie warm werden, werden die Hände weiß und taub und es dauert ewig bis wieder Gefühl drin ist.


    Ich an deiner Stelle würde damit zum Arzt gehen, bei mir ist das auch zufällig bei einer Untersuchung aufgefallen, hab mir da immer keine großen Sorgen drum gemacht, weil ich dieses Problem schon immer hatte, aber es ist gefährlich.


    Seitdem der Arzt das bemerkt hat, muss ich alle 6mom zum Herzultraschall und anderen Tests.


    Du musst aufpassen und ich würde das abklären lassen, ist es tatsächlich das Reynauld-Syndrom u8nd es wird schlimmer, kann es irgendwann passieren, wenn du keine Medikamente gegen die Gefäßverengung bekommst, Dass Hände bzw auch Füsse absterben, und ich denke nicht dass das in deinem Sinne wäre...


    Denk auf keinen Fall "es ist nur kosmetisch"!!!

    Wie recht häufig ist das Raynaud-Syndrom auch bei mir eine Begleiterkrankung von Hashímoto, einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Seitdem diese Erkrankung behandelt wird hat sich auch dieses R.-Syndrom gebessert, bzw. tritt seltener und nicht mehr so ausgeprägt auf.


    Ob es auch als eigenständige Krankheit auftritt ist mir nicht bekannt.

    Das R-Syndrom tritt häufig als Begleiterkrankung bei Autoimmunerkrankungen auf. Es verbessert sich, wenn die Grunderkrankung gut eingestellt ist und kann dann sogar auch ganz verschwinden. Extra medikamtenetös behandeln, muss man es dann auch nicht. Warme Handschuhe,evtl. Taschenwärmer bei Kälte, eincremen usw. reichen dann meistens schon aus.


    Ohne Grunderkrankung kann es auch auftreten, dann ist es ein primäres R-Syndrom, bei Vorliegen einer Grunderkrankung, und da kann sich eine Diagnosestellung lange hinziehen, ist es ein sekundäres R-Syndrom.

    Jo, sie sind blau wegen Sauerstoffmangel.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Hypoxie_%28Medizin%29


    Hergeholt von Raynaud Syndrom Artikel.


    Symptome


    Betroffene Menschen zeigen u. a. eine graue oder bläuliche (zyanotische) Hautfarbe, es kommt zu Bewusstseinstrübungen bis hin zur Ohnmacht, Atemnot und Muskelschwäche.


    Habe nie Graue Hände oder Ohnmacht Atemnot oder Muskelschäwche.


    Aber was hat die Kälte mit dem Sauerstoffmangel zu tun?


    Theoretsich müsste ich auch drinnen blaue Hände haben.


    By the way:


    Habe gerade mit warmen wasser das Geschirr abgespült, Handknochen sind ein klein wenig lila angelaufen.

    Das muß doch nichts mit Sauerstoffmangel zu tun haben. Bei Kälte können sich z.B. die Gefäße zusammenziehen und es kommt zu einer Minderdurchblutung. Deshalb solltest du, falls es nicht von alleine besser wird, auch eben mal zu einem Gefäßspezialisten gehen, um zu sehen ob die Gefäße bzw. die Kapillaren i.O. sind.

    @ dino2000

    Zitat

    Ohne Grunderkrankung kann es auch auftreten, dann ist es ein primäres R-Syndrom, bei Vorliegen einer Grunderkrankung, und da kann sich eine Diagnosestellung lange hinziehen, ist es ein sekundäres R-Syndrom.

    Das R-Syndrom wurde schnell richtig diagnostiziert - nur die Diagnose der Grunderkrankung zu finden dauerte ca. 15 - 20 Jahre >:(

    Eigentlich hatte ich das Thema schon abgehakt, aber ich habe mich grad ein wenig amüsiert üb. deinen Beitrag. Nicht über dich, sondern weil es 15-20 Jahre gedauert hat um die Grunderkrankung zu finden. Das hört man leider oft. Da liegst du noch gut im Schnitt. Ich denke aber dass es schneller gehen könnte, falls eine Grunderkrankung dahintersteckt, wenn manche Ärzte die Symtome ernst nehmen würden und z.B. nicht erzählen würden, dass sowas in der Pupertät normal ist, od. nur vom Rauchen kommt, selbst wenn man gar nicht raucht.

    was mir von den befreundeten ärzten erzählt wurde, deckt sich mit den bisherigen beiträgen.


    es kann sich um eine primäre (also "nur" raynaud) oder um eine sekundäre erkrankung handeln (raynaud-syndrom, was von einer anderen erkrankung herrührt).


    man sollte das wohl abklären lassen; das lässt sich auch mit antikörper-tests machen, da es sich dabei anscheinend um eine autoimmunerkrankung handelt.


    ich habe z.b. auch zwei andere autoimmunerkrankungen, da liegt's wohl nahe ... dass es einfach noch eine mehr ist.


    Krankheitsformen


    Die primäre Raynaud-Krankheit ist eine rein funktionelle Störung der kleinen versorgenden Gefäße der Akren (=Körperenden) ohne erkennbare Grunderkrankung. Charakteristisch ist ein beidseitiger Befall der Hände bzw. der Zehen, der Daumen bzw. Großzehe meist ausspart, das Auftreten vor dem 40. Lebensjahr und eine familiäre Vorbelastung. Frauen sind davon weitaus häufiger betroffen als Männer. Der Krankheitsverlauf ist nicht so schwer und es kommt nie zum Absterben der Fingerkuppen (='Rattenbissphänomen'), die Beschwerden lassen mit dem Alter sogar nach. Diese Form ist die häufigste und kommt bei ca. 70% der Raynaud-Patienten vor.


    Bei der sekundären Raynaud-Krankheit liegt häufig ein ungleicher Befall der Hände und/oder Füße vor, was auf eine andere zugrundeliegende Erkrankung hinweist. Meist handelt es sich um eine Gefäßentzündung im Rahmen einer Bindegewebserkrankung, oder um eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Beim Fortschreiten der Erkrankung kann es zu Wachstumsstörungen der Nägel sowie Absterben der Fingerkuppen (='Rattenbissphänomen') kommen. Die Langzeitprognose hängt von der Grunderkrankung ab.


    Auslösende Faktoren und Häufigkeit


    Typischerweise sind die Raynaud-Attacken im Winter häufiger; es reicht aber oft allein das Hineinfassen in einen Kühlschrank oder eine Tiefkühltruhe, der Griff ans kalte Lenkrad oder auch nur Händewaschen mit kaltem Wasser, um einen Raynaud-Anfall auszulösen. Aber selbst das Meiden von Kälte kann nicht immer Abhilfe schaffen. Stress verursacht bei den meisten Menschen kalte Hände und kann der Anstoß für eine Raynaud-Attacke auch in warmer Umgebung sein.


    Die Raynaud-Krankheit tritt bei 3% bis 16% der Bevölkerung auf, bei Frauen fünf bis zehnmal häufiger als bei Männern. Die ersten Symptome machen sich typischerweise im Alter von 14 bis 40 Jahren bemerkbar. Bei Männern tritt die Krankheit erst in späteren Lebensabschnitten auf.


    Verhaltenstipps für Raynaud-Patienten


    * Schützen Sie sich insbesondere vor nasser Kälte. Sorgen Sie für warme Kleidung und besonders warme Handschuhe.


    * Schützen Sie sich vor Verletzungen, denn Sie neigen aufgrund Ihrer Durchblutungsstörung zur Wundheilungsstörung.


    * Mehr Bewegung! Sportliche Aktivität steigert den Blutdruck und fördert die Durchblutung.


    * Das Rauchen aufgeben! Meiden Sie verrauchte Räume. Nikotin verengt die Blutgefäße zusätzlich. Das verschlimmert die Beschwerden - die Erkrankung schreitet schneller voran.


    * Sorgen Sie für Entspannung! Versuchen Sie Situationen, die übermäßig Stress erzeugen, zu vermeiden oder ganz abzubauen.


    * Ernähren Sie sich gesund. Vitamine, vor allem C, E und Folsäure haben einen schützenden Effekt auf die Gefäße.


    * Falls Sie Kopfschmerzen oder Schnupfen haben, nehmen Sie bitte keine Medikamente ohne Absprache mit Ihrem Arzt. Viele Schmerz- und Erkältungsmittel enthalten Stoffe, die die Gefäße verengen.


    * Teilen Sie jedem Arzt, den Sie aufsuchen, mit, dass Sie unter Durchblutungsstörung leiden.


    * Regelmäßige, jährliche Kontrolle der Durchblutung und der Gefäße


    Quelle: http://www.gefaesserkrankung.at/raynaud/index.htm


    ich denke der artikel zeigt, dass es bei den meisten fällen eben nicht dazu kommt, dass gliedmaßen absterben.


    also: lass es einfach von einem gefäß-spezialisten abklären, aber mach dich deshalb nicht irre.


    ich hab's schon seit ich denken kann und bei mir sind noch alle finger dran ;-) .


    - gute besserung dir. und schreib doch bitte mal ein ergebnis, wenn du beim arzt warst.

    Jaha ich war vor geraumer Zeit beim Hausartzt.


    Diser meinte es wäre total normal. :°_


    Nunja ich wollte dies nicht wahrhaben deswegen bin ich direkt zum kardiologen gefahren nach Dinslaken.


    Dort durfte ich auf einen Laufrad auf einer Stelle fahren, dabei wurden mir kabel angelegt bla bla bla und ein EKG-Test gemacht. Dieser war auch völlig Normal.


    Ich hatte früher die ein oder anderen Probleme innerhalb meiner Familie, und deswegen müssen wir heuten noch zum psychiater. Ich habe ihn darauf hin auf mein problem hingewiesen. Er wusste auf anhieb auch nicht was es damit auf sich hat, aber dann hab ich ihn gesagt: ja ich habe im internet nachgeforscht was das sein könnte und dann mit bla bla lba R-Syndrom und und und. Darauf hin hat er gesagt: Handschuhe tragen.


    Evtl. sollte ich noch erwähnen das ich unter ADS leide. (Denke das es hier jedem geläufig sein sollte was das heißt.)


    Und nehme dagegen die "Straterra Kapsel".


    Was mir heute aufgefallen ist dass wenn ich die Hände beispielsweise nach oben halten, sodass das Blut aus meinen Händen fließt, sie wieder normal werden.


    ???? Überfragt.

    Zitat

    Was mir heute aufgefallen ist dass wenn ich die Hände beispielsweise nach oben halten, sodass das Blut aus meinen Händen fließt, sie wieder normal werden.

    bitte nimm mir die frage nicht übel, aber suchst du eigentlich nach einer lösung für dein problem oder möchtest du nur erzählen, was deine hände "lustiges" machen?


    im übrigen kannst du dasselbe phänomen beobachten, wenn du dich kopfüber an die wand stellst: da schießt das blut auch in deinen kopf ... und siehe da ... wenn du nach dem kopfstand wieder auf den beinen stehst, wird die röte aus deinem gesicht sicher auch wieder weichen.

    Zitat

    Jaha ich war vor geraumer Zeit beim Hausartzt.


    Nunja ich wollte dies nicht wahrhaben deswegen bin ich direkt zum kardiologen gefahren nach Dinslaken.

    wie schon erwähnt; kläre das mit einem spezialisten ab, wenn es dich so einschränkt. d.h. nicht mit einem herzspezi sondern vielleicht eher mit einem angiologen (spezialist für gefässerkrankungen) oder notfalls phlebologen (der interessiert sich aber eher für venen).


    ... das mit den handschuhen halte ich wie gesagt auch für eine gute idee. ;-)

    Hallo Avarox!


    Bist du schon beim Arzt gewesen, gibt es Neuigkeiten?


    Ich habe das selbe Problem. Immer kalte Hände, gerne mal blau und sonst ständig rot. Hab auch schon das volle Paket an Untersuchungen durch und bis jetzt hat nicht viel geholfen.


    Sachen die mir ein wenig Erleichterung schufen:


    10 Kilo zunehmen (183cm und 74Kilo aktuell)


    Wechselduschen


    Kälte vermeiden


    Ich kämpfe auch schon ein paar Jahre damit herum, bin jetzt 24,m.


    Hab auch ein paar andere ganz nette Syndome, allem voran Atemnot (kam erst später dazu) und es passt alles auf eine Schilddrüsenunterfunktion.


    Habe jetzt die Blutwerte auf TSH bestimmen lassen und werde ganz bald zu einem Endokrinologen schauen.


    Wie geht es dir derzeit? Deine Geschichte erinnert mich ja sehr stark an meine!


    lg