Blut im Urin, Prostata?

    Chronologie:


    Vor einigen Tagen kam morgens beim Wasserlassen fast nur hellrotes Blut in nicht gerade wenigen Mengen. Zu Tode erschrocken (Prostatakrebs im Endstadium oder ähnliches?) bin ich gleich zum Hausarzt. Nachdem im Harn keine Bakterien festellbar waren, hat er mich gleich in eine urologische Klinik überwiesen (als Notfall). Dort legte man mir einen Blasenkatheder. Wegen der starken Blutungen konnte die Minikamera aber nichts sehen. Also gleich dortbleiben war angesagt. Am nächsten Tag wurde unter Vollnarkose mal nachgeschaut. Später teilte man mir mit, daß eine Krampfader an der Prostata geplatzt war und diese verödet wurde. Nach literweisen Spülungen der Blase und immer noch jede Menge Blut im Urin wurde ich nach 4 Tagen entlassen, mit dem Hinweis, daß so etwas jederzeit wieder auftraten kann und dann müßte man eben die Prostaa "abhobeln". Ich sollte mich nach 14 Tagen zur Kontrolluntersuchung wieder melden.-


    Und jetzt kommst:


    Seit ich zu Hause bin haben die Blutungen eher wieder zugenommen. Ein ständiges Brennen in der Prostata- und Harnröhrengegend ist auch vorhanden. Ich bin wegen den Blutungen vorzeitig wieder zum Urologen gegangen. Nach einer Ultraschalluntersuchnung teilte mir der -etwas kurz angebundene- Arzt mit, daß ich eine Blasenentzündung habe und hat mir Antibiotika verschrieben. In 4 Wochen soll ich wieder vorbeikommen.


    Meine Vermutung -als medizinischer Laie- ist, daß die Prostata weiter dahinblutet und das Blut in die Blase gelangt und diese mit einer Entzündung reagiert.


    Frage: hat jemand auch schon so etwas mitgemacht und wie ist es anderen dabei ergangen?

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