blutdruck Nervösität / Nervösität Blutdruck

    Guten Tag.


    Mich interessiert die Einschätzung ob hoher Blutdruck durch innere Anspannung verursacht wird, oder ob der umgekehrte Zusammenhang viel wahrscheinlicher ist.


    Bei mit wurde vor cirka knapp einem Jahr hoher Blutdruck diagnostiziert, habe selbst mal gemessen und mich dann in ärtzliche Behandlung und Beratung begeben. Ist schon im Durchschnitt locker Grad II gewesen und teilweise immer noch. Ich fühle mich gut beraten und behandelt. ACE Hemmer getestet ohne Effekt und nun im Grunde die Frage ob man weitere Medikamente testet etwa einen Kalciumantagonisten oder versucht das anders in den Griff zu kriegen (was sicher sportlich wäre aber ich habe gemerkt, dass mein Hausarzt diese Möglichkeit auch diese Option in Betracht zieht ohne sie eindeutig zu empfehlen), keine weitere Grunderkrankung vorhanden (durchgecheckt) also alles gute Werte was den Körper angeht, kein Übergewicht. Aber oft Verspannungen im Rücken und im weiteren Sinne leichte mentale Probleme. Alles in Arbeit bei jeweiligen Fachleuten. Und alles im guten Austausch mit meinem Hausarzt. Allerdings auch sehr unterschiedliche Meinungen und Empfehlungen, (wobei ich es natürlich im wesentlichen letztlich mit einem Ansprechpartner abkläre).


    Nun kann so ein Forum natürlich keinen Arzt ersetzen soll es auch nicht. Bin ja dabei, dennoch denke ich dass man gegebenenfalls Anregungen kriegen kann. Also aktuell sehr offensiv Lebensstiländerung offensichtlich schlechter Angewohnheiten und der Versuch die mentale Verfassung zu ändern...


    Hat jemand die Erfahrung gemacht, damit etwas grundsätzliches zu erreichen?!

  • 3 Antworten

    Eine Hypertonie ist immer ein Risikofaktor und sollte medikamentös gesenkt werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden, natürlich nicht, wenn der RR ab und zu 140/80 mm Hg beträgt. Der Blutdruck schwankt im Laufe des Tages, durch Aufregung, Stress oder Sport, aktive Bewegung, das ist Normalität. Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck, wo die Ursache nicht gefunden wird, trotz ausreichender Diagnostik, das nennt man essentielle Hypertonie, von den Nieren kann eine Hypertonie ebenfalls kommen. Zu Hause solltest du deinen Blutdruck immer zur gleichen Zeit, am gleichen Arm, nach 1O Minuten messen, dazu ein Blutdrucktagebuch führen, d h.du notierst dir die Werte für ca. 2 Wochen, dann siehst du die eventuellen

    Differenzen. Du kannst deinen Blutdruck durch Ausdauersport, wie schwimmen, radfahren, Nordic Walking und Abbau von Übergewicht positiv beeinflussen. Falls du unter Übergewicht leidest , ist eine gesunde, vollwertige Kost wichtig. Zur Senkung des Blutdrucks gibt es viele Medikamente, wie Sartane, Kalzium Antagonisten, Betablocker u.a. Des öfteren setzt man ein Diuretikum ein. Welche Medikamente für dich in Frage kommen, entscheidet dein Arzt. Nicht bei jedem Patienten hilft das erste, rezeptierte Medikament. Zur weiteren Diagnostik wäre eine 24 Stunden Langzeit RR Messung sinnvoll, überwiegend bei einem Kardiologen, es gibt auch Hausärzte, die diese Untersuchung durchführen. Alles Gute!

    Trastevere schrieb:

    Eine Hypertonie ist immer ein Risikofaktor und sollte medikamentös gesenkt werden, um Folgeerkrankungen zu vermeiden, natürlich nicht, wenn der RR ab und zu 140/80 mm Hg beträgt. Der Blutdruck schwankt im Laufe des Tages, durch Aufregung, Stress oder Sport, aktive Bewegung, das ist Normalität. Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck, wo die Ursache nicht gefunden wird, trotz ausreichender Diagnostik, das nennt man essentielle Hypertonie, von den Nieren kann eine Hypertonie ebenfalls kommen. Zu Hause solltest du deinen Blutdruck immer zur gleichen Zeit, am gleichen Arm, nach 1O Minuten messen, dazu ein Blutdrucktagebuch führen, d h.du notierst dir die Werte für ca. 2 Wochen, dann siehst du die eventuellen

    Differenzen. Du kannst deinen Blutdruck durch Ausdauersport, wie schwimmen, radfahren, Nordic Walking und Abbau von Übergewicht positiv beeinflussen. Falls du unter Übergewicht leidest , ist eine gesunde, vollwertige Kost wichtig. Zur Senkung des Blutdrucks gibt es viele Medikamente, wie Sartane, Kalzium Antagonisten, Betablocker u.a. Des öfteren setzt man ein Diuretikum ein. Welche Medikamente für dich in Frage kommen, entscheidet dein Arzt. Nicht bei jedem Patienten hilft das erste, rezeptierte Medikament. Zur weiteren Diagnostik wäre eine 24 Stunden Langzeit RR Messung sinnvoll, überwiegend bei einem Kardiologen, es gibt auch Hausärzte, die diese Untersuchung durchführen. Alles Gute!

    10 Minuten Ruhe.

    AngelusSi schrieb:

    Mich interessiert die Einschätzung ob hoher Blutdruck durch innere Anspannung verursacht wird, oder ob der umgekehrte Zusammenhang viel wahrscheinlicher ist.

    Definitiv ja.


    Ich hatte jahrelang erhöhten Blutdruck, habe dies auch mehrmals untersuchen lassen (EKG, 24h EKG, Echo, Stress-Echo, etc.). Die Ärzte teilten jeweils genau das mit, was weiter oben Trastevere schreibt und auch bei jeder Google-Suche zu finden ist. Ich bekam blutdrucksenkende Medikamente, ACE-Hemmer, Calcium-Antagonisten, Betablocker, Sartane, diverse Diuretika, etc., mit massiven Nebenwirkungen.


    Dann traf ich auf einen Kardiologen, der nochmals mehrere Untersuchungen machte und mir mitteilte, dass ich auf keinen Fall einen physiologisch bedingten Blutdruckhochdruck habe, d.h. meine Gefässe würden einwandfrei aussehen und können Blutdruckhochdruck nicht erklären. Mein Blutdruckhochdruck sei emotional- bzw. stressbedingt.


    Ich habe daraufhin die zwei wichtigsten und schlimmsten bzw. schädlichsten Stressquellen aus meinem Leben eliminiert und habe seitdem keinen Tag mehr erhöhten Blutdruck gehabt. Natürlich war das ein Prozess und erfolgte nicht von einem Tag auf den anderen. Ich würde heute meine Gesundheit nicht mehr aufs Spiel setzen.


    Es ist wesentlich, gute Ärzte zu finden, die nicht einfach die ewig selbe Leier runterbeten, die man als Patient sowieso im Internet lesen kann, sondern andere Sichtweisen einnehmen können.