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    Er meint, einen BD von 140 müsste man behandeln, da die Gefäße im Laufe der Jahre immer undurchlässiger werden. Oder so ähnlich. Und da soll ich mich locker machen. Schwer, ganz schwer.

    Naja. 140 ist schon nicht mehr ganz super. Aber weit weg von Werten, die manch andere BD-Patienten haben und wo wirklich Handeln extrem wichtig ist.


    Wenn man aber berücksichtigt, dass jede Messung bei dir mit einer Erwartungahaltung einhergeht und du so gesehen nie wirklichen Ruhe-BD misst, tippe ich fast darauf, dass du eigentlich ganz guten BD hast.

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    Das 24 Std. Gerät misst doch auch in unterschiedlichen Situationen.

    Da du aber auch in diesen 24 Stunden innerlich ständig daran denken wirst, erwischst du auch damit immer noch "Nervositäts-Blutdrucke". Interessant ist allenfalls, wie es im Schlaf aussieht (aber sogar da leidet die Aussagekraft, wenn man ständig dran denkt und einen bescheidenen Schlaf hat....)


    Pack deine Messgeräte ganz weit weg. In ein paar Monaten, wenn dein Rauchentzug länger her ist, du deine Kondition etwas trainiert hast und von diesem Kontrollzwang weg bist, kannst du ja immernoch mal wieder messen. Dann sehen die Ergebnisse wahrscheinlich ganz anders aus.

    Cindy, ich hoffe, Du fühltest Dich hier nicht schräg angegangen durch die deutlichen Worte?


    Dass es nicht einfach ist, dem beizukommen, ist ohnehin klar, denn es versteht sich, dass das nicht freiwillig passiert, sondern einer Art innerem Zwang unterliegt. Deshalb ja die übereinstimmende Empfehlung, gar nicht mehr selbst zu messen bis auf absehbarer Zeit.


    Wenn Du Dich unwohl fühlst, überlass die Messung dem Arzt; das stoppt schon die krankhafte Selbstbeobachtung.