Hi, das letzte mal wo ich beim Arzt (Innere Medizin)war (Juli) war mein Blutdruck an der niedrigen Grenze. Da sagte der Arzt auch nur ich sollte mehr Sport treiben etc.


    Hatte auch ein Langzeit EKG hinter mir, sogar einen Asthmatest, war alles in Ordnung.


    Wenn ich ehrlich bin, bin ich ein Sportmuffel. Ich habe nichts gegen Sport, mache es nur nie gern alleine.


    Am Donnerstag habe ich meine Probleme beim Hausarzt geschildert, sie hatte dann auch meinen Blutdruck gemessen.


    Mein Blutdruck lag bei ca. 159/90. Ein paar Minuten später hatte sie dann jeweils noch ein paar mal gemessen bis er dann auch im Normalbereich lag.


    Sie fand es hoch für mein Alter und meinte, dass es vllt auch an den Hormonen liegen könnte.:-/


    War heute wegen einer anderen Geschichte die ich abklären wollte beim Facharzt für innere Medizin, er messte jeweils noch einmal, er lag bei 140/90.


    Hmm was soll man denn davon halten?%-|


    Beim Hausarzt musste ich auf meinen Termin mindestens eine Stunde warten bis ich rankam, also keine große Anstrengung, eher fast am Einschlafen.;-)


    Lg Bonnie87*:)

    In letzter Zeit schwitze ich auch oft,%-|vorallem wenn ich von draußen (wo es mir angenehm vorkommt) nach drinnen gehe, egal ob U-Bahn, Arzt, Hausflur,...


    Mir kommt es vor (was wahrscheinlich auch so ist), dass ich wie eine Tomate anlaufe, glüht förmlich sogar vom Gefühl.:-(


    Manchmal fröstel ich auch ein wenig unterwegs (habe eine dünne Jacke an), dann ist es voll schlimm wenn ich die Jacke nicht sofort noch ausziehe.:(v

    Die Werte hängen schon voneinander ab.


    Bei sehr hohen systolischen Werten, ist die Diastole auch oft erhöht, zumindest dann, wenn der Hochdruck krankhaft ist. Bei einem gesunden Blutdruck, steigt die Systole bei Anstrengung zwar auch an, aber die Diastole steigt nicht, bzw. nur sehr gering.


    Bei einem niedrigen Blutdruck, ist die Diastole, auch sehr oft niedrig.


    Die Systole steigt zb. an, wenn die Elastizität der herznahen Blutgefäße, wie zb. der Aorta, nachlässt. Dadurch wird der Druck, der durch das Pumpen des Herzens entsteht, nicht mehr richtig kompensiert und der Blutdruck steigt. Dies alleine hat aber noch keinen Einfluss auf die Diastole.


    Die Diastole ist ja der Wert, welche bei der "Erschlaffung" des Herzmuskels gemessen wird, also quasi der Mindestdruck, der immer in den Adern vorhanden ist. Dieser Wert ist immer gleich, da ja auch immer die selbe Menge an Blut im Körper ist.


    Der "Standarddruck" ändert sich allerdings dann, wenn der Widerstand in Gefäßen zu hoch wird, zb. durch Ablagerungen in den Adern. Es ist immer noch die selbe Menge Blut im Kreislaufsystem, es hat aber weniger Platz, da die Adern durch die Ablagerungen an Elastizität verlieren, sich dadurch nicht mehr vernünftig ausdehnen können und der Druck steigt.


    Umgekehrt sinkt die Diastole, zb. bei starken Blutungen, da nun ja weniger Blut in den Gefäßen vorhanden ist.


    Bei sehr elastischen Adern ist die Diastole auch niedrig, die Systole ist dann allerdings auch niedrig.

    Zitat

    ....ich hatte 108/45

    Das ist schon ziemlich niedrig. Als Anhaltspunkt kann man den mittlere arteriellen Blutdruck nehmen, welche mindestens um die 70 liegen sollte. Bei dir wären es rund 66 mmHg.


    MAD = Diastolischer Druck + 1/3 (Systolischer Druck – Diastolischer Druck), also:


    45+21=66


    Solange du dich aber dabei noch wohl fühlst, ist das OK. Zumindest kannst du davon ausgehen, dass deine Adern in einem guten Zustand sind.;-)

    Nein, dass kann man so nicht sagen.


    Menschen mit niedrigen BD können auch hohe Pulswerte haben und Menschen mit hohem BD, eine niedrige Herzfrequenz.


    Die Herzfrequenz wird in erste Linie von dem Sinusknoten im Herzen gesteuert und dieser reagiert unabhängig vom Blutdruck.


    Bei sehr niedrigen BD kann das Gehirn allerdings "befehlen", den Puls zu beschleunigen um die Blutversorgung, des Körpers zu gewährleisten. Bei sehr hohen BD, ist auch eine Senkung des Pulses möglich.


    Diese "Befehle" werden durch Rezeptoren in der Halsschlagader ausgelöst, dem sogenannten, Karotissinus.


    Bei "Fehlermeldungen", durch den Karotissinus (zb. durch Ablagerungen in den Adern), kann es schlimmstenfalls zum Herzstillstand kommen.


    Im "Extremfall" ist es also eher umgekehrt, ein niedriger BD erhöht den Puls und ein hoher BD verringert die Herzfrequenz.


    Nun muss man natürlich auch den Grund für einen zu hohen BD mit einbeziehen. Sind verschlossene Adern für den erhöhten BD verantwortlich, dann macht es für den Körper, natürlich wenig Sinn , den Puls zu senken. Um die Versorgung des Körpers weiterhin aufrecht zu erhalten, wird der Puls dann ansteigen.


    Genau so wenig macht es Sinn, den Puls zu erhöhen, wenn zb., bei einem BD von 90/60, der Körper noch ausreichend versorgt wird.


    Eine allgemein gültige Regel, gibt es also nicht. Das Verhältnis von Puls und BD, wird sich immer individuell auf die Situation anpassen.

    Ich habe heute 118/78 und Puls 107


    Ich habe Probleme mit meinem Puls, meiner


    Meinung nach ist der immer sehr schnell. Auch


    wenn ich am Hals fühle pumpt mein Herz sehr schnell.


    Mein Arzt sagte jedoch ich hätte nichts am Herz, nach


    EKG und Belastungs EKG meinte er ich wäre nur untrainiert


    und soll mehr Sport machen. Zeitlich komme ich aber zu selten


    dazu aufgrund der momentanen Berufung. Habe auch oft kalte


    Hände und Füße. Was soll man dazu sagen? ;-D