Hallo Sonnenblume,

    tja das ist eine Frage, die kann Dir wahrscheinlich keiner so richtig beantworten. Ich kann nur von mir sagen, meine Vater ist auch jung mit 59 Jahren an einem 3.Herzinfarkt verstorben, aber ob das nun auch veerbar ist? Obwohl man ja beim Doc immer nach der Familiengeschichte befragt wird. Ich habe jedenfalls auch hohen Blutdruck, muss Betablocker nehmen.


    Die Verengung der Herzkranzgefässe haben ja auch viele Ursachen, aber Du musst sie ja nicht bekommen. Biste mal untersucht worden, warum Dein Blutdruck jetzt so hoch ist?


    vg von Luzie

    vielen Dank für eure Antworten , hatte gar nicht mehr mit welchen gerechnet , die Untersuchungen fangen heute an , meine Mutter und Schwestern nehmen auch seit Jahren Blutdrucktabletten ,wußte ich gar nicht , mach mich im Moment selbst verrückt , war so blöd auch zu Googlen , bin es selber schuld ...


    Na ja nun muß ich los , auf zum Blutabnehmen , 24 Stundenurin hab ich schon produziert.


    L.G und Danke für eure Antworten

    ich hatte auch immer zu hohen blutdruck..die letzten werte waren bei 200/170 :-(


    ich hatte mich leider nie so darum gekümmert & danach gelebt ...


    naja die folge waren, das ich am 07.12.09 einen herzinfarkt bekommen habe.


    habe nun 2 stent's und im januar muß ich wieder stents bekommen...


    klar spielen auch andere sachen eine rolle, aber ausschlaggebend war der bluthochdruck...

    Brauche eine Entscheidungshilfe. 3 Ärzte haben ganz unabhängig von einander bei mir einen Blutdruck von 190/104 gemessen. Meine Eltern sind beide an Herzinfarkt gestorben, meine Geschwister nehmen Betablocker. Das soll ich nach Verordnung meiner Hausärztin jetzt auch tun, der Kardiologe hatte nach einem 24 Stunden EKG und Blutdruckmessung auf ACE-Hemmer orientiert. Anfangs wollte ich mir kein eigenes Blutdruckmessgerät holen, um mich nicht in eine Hysterie hetzen zu lassen. Jetzt habe ich eins und stelle fest, ich bin dem hohen Blutdruck nicht hilflos ausgeliefert, wie ich anfangs dachte. (Ich bin 50, schlank, sportlich, esse überwiegend vegetarisch und salzarm - dürfte theoretisch keinen Bluthochdruck haben)


    Wieso ich? Mit meinem eigenen Blutdruckmessgerät stellte ich fest, dass ich durch meine regelmäßigen, täglichen Yogaübungen den Blutdruck erhöhte. Ich lud mich förmlich mit Energie auf. Ganz deutlich senken konnte ich den Druck durch walken, joggen, radfahren und schwimmen, viel Bewegung an frischer Luft. Leider sitze ich den ganzen Tag 8 Stunden im Büro. Nun meine Frage. Hat jemand Erfahrung mit Ayurveda und Naturheilmitteln zur Blutdrucksenkung. Ich bin bockig und will die Betablocker und ACE-Hemmer nicht einnehmen.

    @ Blume,

    viele von uns sitzen 8 Stunden oder mehr im Büro, das ist keine Ausrede. Ein Freund von (51 Jahre) hatte auch einen zu hohen Blutdruck. Wir meldeten uns Anfang 2009 zu einer organisierten Alpenüberquerung im Juli mit dem Rad an. Da mein Freund sehr ehrgeizig ist und nicht der langsamste sein wollte, fuhr er ab März seine 10 km zur Arbeit mit dem Rad. Und seither ist sein Blutdruck auch ohne Medikamente in Ordnung. Wäre das nicht auch auch was für dich? Den Weg zu den 8 Stunden Bürojob aus eigener Muskelkraft zurückzulegen. Ich denke mal bis zu 15 km sind keine Ausrede. Man muß natürlich sich eine Möglichkeit schaffen sich umziehen und waschen/duschen können.


    LG


    PS: Er fuhr auch nach der Alpenüberquerung noch weiter mit dem Rad. Ob er momentan bei der Kälte und dem Schnee fährt, weiß ich nicht. Ich persönlich pausiere gerade auch. Aber sobald die Temperaturen wieder etwas steigen wird wieder mit dem Radl gefahren. Regen ist nur dann eine Ausrede, wenn's morgens Katzen und und Hunde regnet.

    Zitat

    Hat jemand Erfahrung mit Ayurveda und Naturheilmitteln zur Blutdrucksenkung.

    Bei leichten Formen des Bluthochdruckes kann es den BD eventuell etwas senken, aber Wunder bewirken kann es nicht. Bei einem BD von 190/104 wäre dies sicherlich die falsche Form der Therapie, zumindest als alleinige Therapie.


    Da Sport bei dir scheinbar gut anschlägt, ist der Vorschlag von Delta, wohl nicht der schlechteste und sollte in Erwägung gezogen werden.

    Zitat

    Ich bin bockig und will die Betablocker und ACE-Hemmer nicht einnehmen.

    Zwingen kann dich niemand, aber bei so einem hohen BD, wird du es mit natürlichen Mittel alleine nicht schaffen, den BD auf ein normales Maß zu senken. Gerade bei deiner familiären Vorbelastung, solltest du wirklich keine "Experimente" machen.

    Vielen Dank für die Tips.


    Ich habe große Freude an jeder Bewegung an frischer Luft und bin ein


    Mensch der seinen inneren Schweinehund gut überwinden kann.


    Leider ist mein Arbeitsweg jetzt 24 km eine Strecke davon 9 km ein steiler Berg und


    nur zweispurige, vielbefahrene Straße, kein Radweg. Besonders bei dem 9 km steilen Anstieg


    habe ich keine Lust mehr, tief die Autoabgase einzuatmen.


    Trotzdem laufe, walke, radle oder schwimme ich fast jeden Abend.


    In den letzten 3 Jahren habe ich Urlaub auf Trekkingtouren im Himalaja (4Wochen Annapurnarunde), Malorcas Berge im Norden und im Slowenischen Triglavgebirge (hat keine Lifte) gemacht. Die Alpen will ich in den nächsten Jahren auch unbedingt überqueren von Oberstdorf nach Meeran.


    Meine Freundinnen denken, ich habe einen Sportlichkeitswahn, aber damit hat es gar nichts


    zu tun, sondern nur mit großer Freude, draußen in der Natur sein zu können.


    Das selbe würde ich in einem Fitnessstudio niemals tun.


    Trotzdem ist mein Blutdruck so hoch.


    Ich kann aber jetzt beobachten, dass er nach den körperlichen Aktivitäten sofort viel niedriger ist und im Urlaub.


    Es hat auch etwas mit dem Dauerstress auf Arbeit zu tun.


    Beginne ich jetzt mit den Betablockern, muss ich sie bis an mein Lebensende weiternehmen, aber vielleicht wäre mein Blutdruck als Rentnerin, in Ruhe zu Hause mit viel Zeit für Bewegung ganz normal?


    Meiner Mutter ihr 1. Herzinfarkt war, als sie aufhörte das blutdrucksenkende Mittel einzunehmen, wegen der vielen Nebenwirkungen, die sie spürte.


    Meine 3 Geschwister nehmen inzwischen 3 verschiedene Medikamente ständig ein.


    Keiner weiß, wie die sich gegenseitig beeinflussen, alle haben massive deutlich sichtbare Nebenwirkungen. Sie haben durch die Medikamente eigentlich 2 neue Krankheiten, die Ärzte dann wieder mit neuen Medikamenten behandeln können.


    Das finde ich total verrückt!


    Ich arbeite ehrenamtlich im Sterbehospiz und bin immer wieder entsetzt, welche Mengen von


    Pillen Menschen so einnehmen, oft nur wegen der Nebenwirkungen.


    Ich will trotzdem erst einmal noch experimentieren. Vielleicht sind es ja auch nur die Wechseljahre, die das im Moment auslösen? (Herzrasen)

    Hallo Blume4


    mir geht es ähnlich obwohl mein Arzt erst noch abwarten will , da mein BD nicht die ganze Zeit so hoch war, bei mir hat es sicher auch mit den WJ zu tuen , und familiär vorbelastet bin ich leider auch . Aber wenn mein Doc sagt es muß sein :-o das es mit Medis eingestellt werden muß , also dann würde ich auch mitmachen .

    @ :)

    Ich bin da ganz anders.


    Im Laufe meines Lebens hat sich die Meinung von Ärzten zu bestimmten Therapien um 180° gewendet, haben Ärzte an mir und meinen zwei Söhnen vollkommen sinnlose Operationen und Therapien durchgeführt und damit viel Schaden angerichtet.


    Seitdem bin ich vorsichtig geworden und hinterfrage alles.


    Als ich das erste mal beim Kardiologen war, wusste ich beim Verlassen seines Behand-lungszimmers genau, dass dieser Mann, wenn ihn in 2 Minuten jemand fragen würde, ob gerade eine Frau oder ein Mann vor ihm gesessen hat, das nicht sagen könnte. (Ich habe lange blonde Haare)


    Glaubst du wirklich man ist bei Ärzten, die gar keine Zeit haben, nicht zuhören und nur auf ihre Werte auf dem Computer starren, die selbst fett, schwammig und total gestresst sind, gut aufgehoben? Auf einen Termin beim Kardiologen warte ich über ein Jahr, meine Hausärztin schickt mich am 22. Dezember weg, obwohl ich starke Schmerzen in der linken Brustseite habe und das bei dem Blutdruck. Ich kann nun mal erst gegen 17 Uhr nach der Arbeit bei ihr sein.


    Sicher kannst du verstehen, dass man sich dann auf sich selbst besinnen muss.


    Ich frage mich, auf Grund meiner Trekkingtouren in armen Ländern auch immer, was würde ein armer Mensch in Indien, Nepal, Afrika tun?


    Wenn ich hier in diesem Forum lese, gibt es in Deutschland doch sehr viele Menschen, die wegen jedem kleinen Wehwechen zum Arzt gehen und sofort hysterisch und hypochondrisch reagieren.


    Gerade beim Beobachten des Blutdrucks kann man ja auch erkennen, dass schon dieses ständige Messen und sich damit beschäftigen, ihn erhöht.


    In einer Kurklinik musste ich mal ständig zu bestimmten Zeiten zum Messen, natürlich hatte ich immer zu hohen BD, durch dieses hetzen von einem Termin zum anderen.


    Erst als ich mich beschwerte und die Messtermine selbst bestimmen durfte war der BD ganz normal.


    Ich denke, der Körper zeigt einem immer, dass man etwas im Leben falsch macht und ändern sollte.


    Ich versuche deutlich Stress abzubauen und die Geschwindigkeit aus meinem Leben zu nehmen, bewusst alles langsamer zu machen.


    Ich übe noch.