den optimalen puls gibt es mmn nicht.


    so hat zB ein kleinkind einen wesentlich höheren puls als ein erwachsener. auch sportler haben normalerweise einen eher niedrigen ruhepuls.


    ich habe einen ruhepuls von 80 – 90. das ist eher sehr hoch, stört mich aber nicht und finde ich nicht zu hoch weil ich kerngesund bin. nach dem aufwärmen hatte ich beim bundesheer schonmal nen puls von 180. trotzdem bin ich die 14 km gelaufen und andere nicht. also seeeehr individuell würde ich sagen :)z

    Hallo,


    muss mich mal wieder melden.... ich hatte Gestern wirklich hohen Blutdruck !! Muss aber voraus schicken, dass ich die letzten Tage auch sehr viel Arbeit und Stress hatte. Zudem bin ich seit ca. 10 Jahren mit Angst und Panikattacken behaftet.


    Also zu Gestern:


    Gestern Morgen wars mir um halb 7 schon relativ komisch, schwindlig, heisse Wangen. Darauf hin habe ich mir den Blutdruck gemessen: 168/78


    Dann ins Büro, und dort wurde es eher schlimmer. Also später zum Doc. Die Sprechstundenhilfe hat dann 170/120 gemessen, eine halbe Std. später der Arzt: 180/110


    Der hat micih jetzt erstmal diese Woche krankgeschrieben, meinte ich soll mal runter kommen. Medikamente sind jetzt nicht notwendig.


    Ich hab nur jetzt folgende Gedanken:


    Ich mach ja schon seit 10 Jahren mit Schwindel etc. rum – kann das auch mit meinem Blutdruck zusammen hängen ?


    Hatte gerade vor 2 Monaten (aber auch mehrmals in den letzten Jahren) ein Langzeitmeßgerät an – alles normal.


    Wars wirklich der Stress ? Dann muss ich ja davon ausgehen, dass es in der nächsten Stresssituation ähnlich abläuft.


    Hätte der Arzt nicht doch irgendeine Tablette geben müssen ?


    Was kann ich selbst tun ? Ja, ich weiss – aufhören zu rauchen, mehr Sport, Ernährung umstellen.... was noch ?

    Zitat

    Ich mach ja schon seit 10 Jahren mit Schwindel etc. rum – kann das auch mit meinem Blutdruck zusammen hängen ?

    Nein, zumindest nicht mit zu hohen Blutdruck.

    Zitat

    Wars wirklich der Stress ? Dann muss ich ja davon ausgehen, dass es in der nächsten Stresssituation ähnlich abläuft.

    So wie es ausschaut, war es wohl nur der Stress und der BD wird mit großer Wahrscheinlichkeit, auch bei der nächsten Stresssituation wieder ansteigen.


    Das ist aber auch nicht so schlimm, da ein hin und wieder erhöhter BD, schließlich auch die Gefäße elastisch hält. Die Betonung liegt auf hin und wieder. Das scheint bei dir ja der Fall zu sein, was deine Langzeitmessungen ja auch bestätigen.

    Zitat

    Hätte der Arzt nicht doch irgendeine Tablette geben müssen ?

    Nein, das wäre mit Kanonen nach Spatzen geschossen.


    Ein erhöhter Blutdruck, bei Stress oder Belastung, ist vom Körper vorgesehen und gewollt, also völlig normal und natürlich. Solange dies, nicht täglich 8 Stunden der Fall ist, ist dies unbedenklich.

    Zitat

    Was kann ich selbst tun ? Ja, ich weiss – aufhören zu rauchen, mehr Sport, Ernährung umstellen.... was noch ?

    Selbstkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. ;-)


    Sicherlich ist es gut, wenn du aufhörst zu rauchen, mehr Sport treibst und etwas auf deine Ernährung achtest, aber ob dies wirklich hilft, deinen "Stressblutdruck" zu verbessern, wage ich zu bezweifeln, da dein BD ja außerhalb von Stresssituationen in Ordnung zu sein scheint.


    Solange du also nur manchmal einen zu hohen BD hast, brauchst du dir keine Gedanken zu machen, sollte dies aber täglich der Fall sein, dann solltest du dir Gedanken machen, ob dein Job wirklich der richtige für dich ist.

    Hallo,


    bei facebook gibt jetzt auch ne Seite, auf der Betroffene sich austauschen können. Außerdem viele informative Links und Termine zu deutschlandweiten Infoveranstaltungen. Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen!


    http://www.facebook.com/pages/Bluthochdruck/185994754777330


    LG, Elwira

    Zu diesem Thema habe ich einen Patientenvortrag gehalten und die Zusammenfassung auf meiner HP online gestellt, hier ein Auszug davon:


    Was ist Bluthochdruck ?


    Wie entsteht Bluthochdruck ?


    Wie wird Bluthochdruck diagnostiziert ?


    Wie wird Bluthochdruck normalerweise therapiert ?


    Was bieten wir an Diagnostik und zusätzlicher Therapie ?


    Zwischen 06.00 und 22:00 gelten Werte über 140/90 mm Hg und


    zwischen 22:00 und 06:00 gelten Werte über 120/80 mm Hg als zu hoch. (Nachtabsenkung)


    Unter körperlicher Anstrengung und unter besonderem persönlichem Stress (Arztbesuch ?) sind höhere Werte normal, sollten aber auch nicht zu hoch steigen. Das wird mit einem Belastungs-EKG und einer Langzeitblutdruckmessung überprüft.


    Mitunter ist dann auch die Herzfrequenz, die sie mit dem Puls tasten können, erhöht. Der Puls sollte auf jeden Fall regelmäßig sein. Manchmal verselbständigen sich die Drüsen, die mit ihren Hormonen den Blutdruck regulieren. Für diese Diagnostik gibt es die 24-Stunden-Sammelurin-Untersuchung und sogenannte Stresstests zur Funktionsüberprüfung der Regelkreise.


    Darüber hinaus hat aber auch der Stoffwechsel auf den Blutdruck seine Auswirkung. Wenn der Blutzuckerspiegel öfter zu hoch ist, entstehen entzündungsfördernde Stoffe, die die Zellwände angreifen. Liegt eine Insulinrezeptorresistenz vor, ist auch zwischenzeitig der Insulinspiegel zu hoch und der hat einen wachstumsfördernden Effekt auf alle Zellen, also auch die Gefäßwandzellen, wodurch sich der Querschnitt der Adern verengt; aber auch auf Krebszellen, besonders ist das für den Dickdarm belegt.


    In die gleiche Kerbe der Querschnittsverengung schlagen auch zu hohe Fettwerte im Blut. Neben zu fettem Essen und der Mobilisation der Fette aus den Fettreserven des Körpers sowie familiärer genetischer Veranlagung werden diese Fette aber auch erzeugt, wenn eine Insulinrezeptorresistenz vorliegt, denn dann macht die Leber aus Zucker, den sie im Moment wegen des nicht reagierenden Rezeptors nicht an die Körperzellen weiterreichen kann, Fettsäuren und das auch bei schlanken und jungen Menschen. (nicht alkoholische Fettleber mit Enzymauffälligkeit ist möglich) Diese Fette beeinträchtigen die Fließeigenschaften des Blutes zu mehr Zähflüssigkeit, die dann für die gleiche Fließgeschwindigkeit einen höheren Druck erfordern. Neben der Korrektur der Ursache zu hoher Fette, darf aber auch die Trinkmenge nicht außer Acht gelassen werden, denn bei zu wenig Flüssigkeit im Blut wird es auch zähflüssiger.


    Dieses Problem tritt häufig bei älteren Menschen mit geringerem Durstempfinden, aber auch bei denen auf, die das Wasser nicht so richtig gut halten können und deshalb wenig trinken. Aber auch hierfür hält die Medizin Lösungen parat. Hoher Blutdruck wird lange nicht wahrgenommen, man fühlt sich fit. Veränderungen an den Blutgefäßen treten allerdings recht schnell auf, wie populär gut in dem Film "size me up" dargestellt wird. In diesem Zusammenhang sei auch das Cholesterin mit dem LDL/HDL und das Lipoprotein alpha als eigenständiger gefäßverengender und durchblutungsstörender (Infarktgefahr) Faktor erwähnt. Cholesterin ist eigentlich für die Fluidität (Geschmeidigkeit) von Zellwänden da und versucht Schäden, die durch Entzündung und freie Radikale erzeugt werden, zu reparieren. Manchmal geschieht dieses überschießend, wir sprechen von Arteriosklerose.


    Solche arteriosklerotischen Einengungen, die z. Teil besonders punktuell stark ausgeprägt sind, führen zu einer Beschleunigung des Blutflusses an dieser Engstelle. Das kann man mit dem Daumen auf der Gartenschlauchöffnung vergleichen, da spritzt das Wasser dann weiter, in den Adern aber können durch den Druck und durch Verwirbelungen Schäden an den Blutzellen und an den Gefäßwänden entstehen, die dazu führen, dass an diesen Stellen das Blut gerinnt.


    Das Blutgefäß ist dann, wenn es klein genug ist, verstopft. Das nennen wir Infarkt. Manchmal verengt es sich auch nur unter Stress, dass geht aber auch nur bei einer ausreichenden Elastizität. Dann kann es auch einen Infarkt geben, aber bei der Gefäßdarstellung sieht man dann später keine Verengung mehr.


    Wenn eine Nahrungsmittelallergie oder Unverträglichkeit vorliegt, kann das, was wir essen, zu einer Abwehrreaktion des Körpers führen. Die kann sowohl einen Entzündungsreiz setzen, als auch direkt eine Gefäßverengung bewirken. Neben Histamin wird hier auch NO-Gas für die Immunabwehr freigesetzt. NO führt zur Gefäßerweiterung. Wenn wir aber täglich Dinge essen, die uns neben der Nährstoffversorgung stressen, dann verbrauchen wir unsere NO-Reserven (Arginin) und Antioxidantien (Gluthation/Cystin und viele andere), sodass der Körper sein wichtigstes Instrument zur Gefäßdruckregulation verbraucht.


    Ein anderes Instrument ist z. B. das Prostacyclin, das aber unter der Medikation von NSAR, ASS und Cyclooxygenasehemmern (alles entzündugshemmende Schmerzmedikamente) nicht oder nur vermindert gebildet werden kann. Das erklärt auch, warum diese Medikamente das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Nierenschäden und Blutungen erhöhen. Viele Menschen mit Bluthochdruck haben aber auch Leiden, die Schmerzmedikamente erfordern. Dieses sollte bei deren Auswahl berücksichtigt werden, lesen Sie den Beipackzettel !


    Wenn es nun zu Gefäßverengungen gekommen ist, dann werden auch die Nieren schlechter durchblutet, was dann zu einer schlechteren Filtrationsleistung der Nieren führt. Das lassen die sich aber nicht so einfach gefallen und sondern blutdruckerhöhende Substanzen ab und schon beißt sich die Katze in den Schwanz.


    Wie therapiert man nun? Klar, man versucht die Ursachen ( s.o.) zu beseitigen. Aber wenn sie in der Wüste jemanden am Verdursten finden, geben sie auch zunächst Wasser und fragen dann, warum er ohne Wasser in die Wüste gegangen ist. Also gibt man zunächst Medikamente, die das Symptom Bluthochdruck beseitigen. ( Betablocker, alpha-Blocker, Calciumantagonisten, Entwässerungstabletten, an den Substanzen der Niere angreifende Substanzen, Nitrate) ansonsten dann Fett- und Cholesterinsenker, um die man auch nicht immer herum kommt, Insulinfreisetzer, Insulinrezeptorsensibilisierer, Medikamente die die Gerinnnungsfähigkeit/Fließeigenschaft des Blutes beeinflussen, Elekrolytausgleich, Ausgleich hormonelle Fehlsteuerung, neuerdings werden auch Nerven, die die Niere versorgen, unterbrochen.


    Was es sonst noch gibt ?


    Herzliche Grüße Dr. med. Dirk Wiechert, Bremen

    Guten Tag. Ich bin jetzt 25 und schon mit 18 wurde bei mir Bluthochdruck diagnostiziert. Mit 20 wurde ich auf Delix gesetzt, aber die Nebenwirkungen waren mir zu stark. Nach einer Panikattacke in Verbindung mit einer hypertensiven Krise wurde ich ins Krankenhaus eingeliefert (insgesamt zwei mal, das letzte mal vor einem halben Jahr). Ich wurde wieder durchgecheckt, bin aber körperlich so gesund wie es nur irgendwie geht. Jedenfalls wurde ich dann auf Diovan gesetzt und es lief alles wunderbar damit.


    Seit etwa 3 Tagen geht es mir schlechter. Kopfschmerzen, starker Herzschlag (und damit schlafstörungen, kennt der ein oder andere sicher), Schwindel und Schwächegefühl. Habe meine Medizin wie immer genommen. Tja, weiss nun auch nicht was ich machen soll. Zum Arzt gehen wird kaum etwas bringen, wurde ja schon öfters untersucht, ohne Befund. Stress habe ich zur Zeit auch nicht, so das der Blutdruckanstieg eigentlich nicht psychosomatischer Natur sein kann. Habe nun noch eine Tablette Amplodipin genommen, da mein Arzt meinte, die soll ich nehmen, wenn der BD zu hoch ist, hat auch gut geholfen. Nun frage ich mich was ich machen kann um solche extremen BD-Ereignisse zu verhindern.


    Ich bin Raucher (ja ist schlecht, aber komm da nicht einfach runter), trinke pro Tag ein Bier (ist das schon zu viel? wenn ja lass ich das sofort). Ich achte auf meine Ernährung. Salz hab ich völlig gestrichen soweit es geht. Hab gerade gelesen das Zucker auch nicht gut ist und werd das jetzt noch weglassen. Obst, Gemüse und Fisch esse ich ausreichend. Fast-Food gibts nicht und ich trinke nur wasser. Ich bin nicht Übergewichtig und treibe regelmäßig Sport.


    Weiss noch jemand Rat?