So hoffe ich! Muss dazu sagen, dass ich momentan wieder unter meiner Herzangst leide.


    Puls liegt momentan durchschnittlich bei 64 und trotzdem bin ich beunruhigt, einfach weil ich diesen Wert nicht von mir kenne und mein Puls relativ "schwach" ist.


    Relativ deswegen, weil ich gerade nicht weiß ob ich mich wieder hineinsteiger oder ob er wirklich schwach ist.


    Blutdruck will ich erst garnicht messen, sonst bin ich wieder den ganzen Tag dran. Reicht wenn ich regelmäßig den Puls taste.


    Ein Indiz dafür, dass es wahrsch. wieder meine Herzangst ist: Mir geht es körperlich gut. Kein Schwindel, keine Übelkeit oder ähnliches.

    Hallo,


    da mir seit ein paar Tagen Abends immer ziemlich schwindelig wird und ich mich richtig schwach und müde fühle habe ich mir mal ein Blutdruckmessgerät zugelegt. Jetzt habe ich ein paar mal gemessen und muss feststellen, dass meine Blutdruckamplitude zwischen 19 und 26 liegt... Durchschnittsblutdruck ist ca. 95/72. Jetzt habe ich gelesen, dass eine niedrige Blutdruckamplitude auf eine Aortenklappenstenose hinweisen soll... ich habe seit Geburt Fallotsche Tetralogie und war das letzte mal vor 2 Jahren beim Kardiologen zum Komplett-Check und da war auch alles soweit in Ordnung (wies bei meiner Krankheit eben in Ordnung sein kann). Damals hatte ich noch eine BD-Amplitude von knapp 40 im Durchschnitt beim 24h-Blutdruckmessen. Kann sich eine Aortenklappenstenose so schnell entwickeln (2 Jahre) und dann von jetzt auf gleich mit Schwindel und Schwäche einhergehen? Ich habe übrigens KEINE Probleme bei Belastung. Kann den ganzen Tag ganz normal alles machen (außer ich denke dran, dann fühl ich mich auch schwach und müde) nur Abends gehts dann halt los mit Schwindel und Schwäche... Muss ich mir Sorgen machen?

    Wer bestimmt ab welchem Wert der RR zu hoch ist?


    Als ich meine Ausbildung machte galt die Faustregel für den systolischen Druck Lebensalter+100, aber nicht höher als 160. Die Diastole sollte 90 nicht überschreiten. Nun hat man plötzlich mit 140 schon Bluthochdruck. Ich komme nicht um den Verdacht, dass da die Pharmaindustrie ihre Hände mit im Spiel hat, die natürlich ihre diversen Präparate gegen "Bluthochdruck" verkaufen möchte. Dazu gab es übrigens auch in diversen Zeitschriften und im TV durchaus kritische Berichte.


    Bekannt auch das Weißkittelsyndrom, wo bei Patienten vor lauter Aufregung der RR nach oben schnellt, obwohl sie in Normalsituationen einen völlig normalen, nicht behandlungsbedürftigen Druck haben.

    Zitat

    Am linken oder am rechten Handgelenk?

    Eigentlich egal, wichtig ist nur, dass immer auf der selben Seite gemessen wird.

    Zitat

    Elbogen auf einen Tisch abstützen und Meßgerät in Herzhöhe?

    Ja.

    Zitat

    Als ich meine Ausbildung machte galt die Faustregel für den systolischen Druck Lebensalter+100, aber nicht höher als 160.

    Hat sich eigentlich nichts geändert.


    Bei Werten ab 140/90 bis 159/99 spricht man von leichten Bluthochdruck, welcher aber nicht wirklich behandlungsbedürftig ist, zumindest nicht mit Tabletten.


    Oft genügt hier ein gesünderer Lebenswandel.

    Zitat

    Hat sich eigentlich nichts geändert

    Aus dem Eingangsthread:

    Zitat

    Bluthochdruck besteht erst, wenn man nach mehreren Messungen immer einen Blutdruck über 140/90 hat.

    Und den hat man beim Arzt schnell. :-/ Und ich kenne genug Menschen die medikamentös behandelt werden und sich mit ewigen Messungen total verrückt machen. Ist es nicht auch so, dass die gefürchteten Folgeerkrankungen wir z.B. Schlaganfall in den letzten Jahren eher zu- als abgenommen haben?

    Zitat

    Ja, kann.


    Gruss


    Cha-Tu

    Wäre aber im EKG erkennbar, oder?

    Zitat

    Ist es nicht auch so, dass die gefürchteten Folgeerkrankungen wir z.B. Schlaganfall in den letzten Jahren eher zu- als abgenommen haben?

    Das würde ich allerdings nicht auf Medikamente schieben. Wir leben nun mal in einer hektischen, schnelllebigen Zeit und da zollt man eben irgendwann Tribut wenn man sich keine ausreichenenden Pausen gönnt. Ebenso ist Nikotin und Alkohol nach wie vor fest in unserer Gesellschaft verankert und die Leute fangen immer früher damit an. Das wären für mich die Hauptgründe, warum es mehr Schlafanfälle und Herzinfarkte gibt, aber bestimmt nicht Medikamente gegen Bluthochdruck!