ok. hab die antwort selber ergoogelt:


    Professor Dr. Horst Brass antwortet: Die so genannte isolierte systolische Hypertonie ist seit vielen Jahren eine bekannte Erscheinungsform des Bluthochdrucks. Dabei ist der systolische Wert relativ hoch, der diastolische Wert dagegen relativ niedrig, zum Beispiel 160 / 50 mm Hg. Damit ist die so genannte Amplitude erhöht, das ist die Differenz zwischen systo lischem und diastolischem Blutdruck. Im genannten Beispiel beträgt sie 110 mm Hg. Sie sollte aber 60 mm Hg nicht überschreiten. Es gibt vor allem zwei Ursachen für eine isolierte systolische Hypertonie. Zum einen kann die Aortenklappe, die das Herz von der Hauptschlagader trennt, eine Funktionsstörung haben. Zum anderen kann eine fortschreitende Verkalkung der Blutgefäße die Ursache sein. Dadurch verlieren die Arterien ihre Flexibilität und können nicht mehr dämpfend auf die Druckerhöhung des Blutflusses reagieren, die beim Zusammenziehen des Herzens entsteht. In neueren Untersuchungen zeigte sich, dass durch die starren Gefäße ein Rückstrom des Blutes zum Herzen stattfindet. Früher wurde angenommen, dass bei Hypertonie mit niedrigen diastolischen Werten die Notwendigkeit zur Therapie nicht so dringend ist. Dies ist ein Irrtum. Auch die isolierte systolische Hypertonie muss konsequent behandelt werden, denn auch die erhöhten systolischen Werte bergen Gefahren. Gleichzeitig sollte ein Arzt die Gefäßverkalkungen untersuchen und ebenfalls behandeln.

    Zitat

    Wie ist denn eigentlich ein Blutdruck von 140/70 zu bewerten?

    Naja, also wirklich dramatisch ist dieser Wert nicht.


    Im übrigen hat ein einziger Blutdruck-Wert alleine nahezu keinerlei Aussagekraft. Vereinzelte zu hohe / von der Norm abweichende Werte sind kein Problem. Es muss über mehrere Tage mehrmals am Tag gemessen werden und davon ein Durchschnittswert gebildet werden, um beurteilen zu können, ob eine Hypertonie vorliegt.

    Ich werde 85 Jahre akt und habe 12 Jahre das Blutdruckmittel Baymycard RR 10


    einmal morgens genommen.Diese Fabl. stellt Beier alleine her. Bis EndeApril sind


    keine mehr da. Alternative gibt es nicht, nur die Baynycard 5 oder 10 mg. Diese Tabl.ist hauptsächlich für das Herz drückt aber den Blutdruck auch nach unten.


    Nach dem aufstehen messe ich und habe einem Blutdrock von 150 bis 155 zu 85.


    nach dem Einehmen nach 1,5 std. 130 bis 135 zu 75 bis 82.Gegen 17 Uhr wieder um die 150. Um18,30 noch eine Tabl. dann wieder 130 bis 135 zu 80 .


    Ist das in Ordnund??? Mosche

    Hallo ihr lieben!


    Ich habe eine frage zu meinem Blutdruck, also ich hab seit tagen Kopfschmerzen und fühl mich schlapp und hatte auch ab und zu Nasenbluten da Kamm mein Vater mit einem Blutdruck Messgerät und ich hatte 81 zu 75 das ist viel zu niedrig oder


    is das denn sehr schlimm

    Guten Abend ,


    seit 6 Wochen geht es mir nicht gut meine alte Bludrocktabl.Baymycard RR 10,sowie


    RR 20 und 30 ,sind vom Markt genommen worden und ich bekommeBaymycard


    5 mg- Ich nehme morgens um halb zehn 2 Tabl. Wenn ich nach dem Wachwerden den Druck messe liegt er bei 158 bis 160 und darüber. Der untere Wert ist bisher in Ordnung,


    um die 80 .Normalerweise geht der Blutdruck naxhts und früh morgens herunter. Bei mir


    steigt er obwohl ich abens um 22 Uhr 2 Tabl. einnehme. Nach ca. 6 Stunden fängt der Druck wieder an zu steigen ob in Ruhe oder in Bewegung,gegen 19 Uhr ist er auf 150-155 .Wer kennt sich aus??? Bitte antwort. Mosche Israel


    Meine Schreibfeher bitte Entschuldigen , ich scgreibe wenig deutsch.

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    Ich schreibe auch mal in diesen Beitrag um keinen neuen aufzumachen. Vor 2 1/2 Jahren hatte ich ein 24-Std Blutdruck mit sehr guten Werten (Schnitt waren 127/77 mit guter Nachtabsenkung). Beim Arzt kann man bei mir nie einen guten Blutdruck messen, da mein Nervenkostüm zu flattern beginnt, sobald ich die Manschette sehe. Da er aber jetzt wieder bei 160/100 war, war der Arzt natürlich besorgt. Ich verwies auf die Untersuchungsergebnisse von Ende 2011 und der Arzt war beruhigt. Ich besorgte mir trotzdem eine vernünftiges Oberarmmeßgerät aus der Apotheke und habe zu Hause nachgemessen. Mit viel Ruhe (dabei muss ich das Blutdruckmeßgerät aber wirklich 10 Minuten "hypnotisieren") gelingen mir Ergebnisse von ca. 140/80 (beide Werte +- 5). Mein Puls schnellt nach oben, sobald die Manschette aufpumpt. Es sind auch Messungen mit wie beim Arzt dabei, Pulswerte dabei teilweise über 120 (jetzt im Büro habe ich einen Puls unter 60, was auch mein normaler Wert ist, Ruhepuls am Morgen um die 50, gerne auch drunter). Es gelingt mir also auch zu Hause nicht, einen Wert zu messen, bei dem ich tatsächlich entspannt bin. Trotzdem möchte mein Arzt natürlich mit mir herausfinden, ob ich wie schon Ende 2011 keinen Bluthochdruck habe. Ich lebe solide, treibe regelmäßig Sport, rauche nicht. Lediglich mein Alkoholkonsum ist vermutlich zu hoch... Da will ich aber etwas dran ändern. Hat jemand einen Tipp, wie ich beim Arzt das Thema besprechen soll? Muss ich mir aus Eurer Sicht all zu große Sorgen machen? Ich habe große Angst vor Herzinfarkt und Schlaganfall und mein Arzt hat jetzt die Angstspirale mit der Messung wieder mächtig angeschubst...

    Mein Blutdruck schwankt von 145 zu 95 und 112 zu 86. Er schwankt ziemlich schnell also so im 20 min. Takt. Mein Puls ist dabei am Anfang knapp 80 oder auch mal höher der untere wert ist auch mal über 100. Dann geht mein Puls auf 55 und bleibt auf 55 egal ob der Blutdruck wieder sinkt oder steigt. Egal ob er zu hoch oder zu niedrig ist ich bin ständig müde und mir ist schwindelig. Nur wenn er mal normal ist geht es mir meistens gut.

    Bin zwar neu aber muss hier einfach auch mal meinen Senf und vllt ein paar Tipps dazu geben ;-D .


    Also meiner Erfahrung nach sind diese digitalen Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk oft ziemlich schwierig anzuwenden bzw. zeigen zumindest bei mir konstant falsche (zu niedrige) Werte an.


    Studiere Medizin und messe deswegen am liebsten manuell mit einer normalen Oberarmmanschette, mein Vater hat aber ein solches Handgelenk-Messgerät, das ich gelegentlich manchmal benutze.


    Normalerweise habe ich einen Blutdruck von ungefähr 110 zu 70 +- 5, aber mit Handgelenkgerät dann plötzlich 90 zu 40 etc… Bei meinen Verwandten und Freunden, bei denen ich gelegentlich mal messe, weichen die Werte zum Teil auch recht stark nach unten ab, wenn auch nicht ganz so stark wie bei mir. (Und ja, die Haltung ist richtig...) Meine Vermutung ist, dass besonders bei Frauen mit schlankem Handgelenk die Werte oft sehr ungenau werden, bei breiteren Handgelenken funktioniert es meiner Erfahrung nach etwas besser.


    Ich denke daher, dass elektrische Oberarmmessgeräte genauer sind (alleine weil die Arterie hier noch dicker ist…) bzw. kann eigentlich auch jedem, der Lust dazu hat, empfehlen, das manuelle Messen zu erlernen. Wenn man das nämlich einmal richtig kann, ist das wirklich sehr genau und man kann generell weniger falsch machen und man lernt zudem seinen eigenen Körper besser kennen. (Videos zum Lernen gibt's genügend im Internet ;-) )


    Der_Dude, wenn du Panik vor der Manschette hast, solltest du vielleicht mit deinem Arzt nochmal über eine Langezeit-Messung reden, das gilt als Goldstandard für die Diagnose einer Hypertonie, weil einfach extrem viele Menschen am "Weißkittel-Phänomen" leiden (also dass der Blutdruck beim Arzt vor Aufregung zu hoch ist) und der Blutdruck im Tagesverlauf stark schwankt.


    Ansonsten noch ein paar Tipps, für's Messen:


    - Gebrauchsanweisung der Geräte genau beachten, darauf achten, dass die Manschette passt (hier am besten im Fachgeschäft beraten lassen)


    - vor dem Messen 5 Minuten entspannen


    - nicht sprechen (sonst kann es bis zu 15 mmHg höher werden)


    - wer aufs Klo muss, hat einen höheren Blutdruck (kann bis zu 25 mmHg ausmachen), also vorher gehen ;-)


    - immer zur selben Uhrzeit messen, am besten einmal morgens und abends, weil der Blutdruck im Tagesverlauf stark schwankt


    - morgens vor dem Kaffeetrinken bzw. Rauchen messen (kann jeweils wieder um 10 erhöhen und ja, Hypertoniker sollten beides einschränken, aber da erzähl ich euch ja nix neues :=o )


    - in ein Blutdrucktagebuch am besten die Gemütslage etc. mit aufschreiben, da Stress z.B. den Blutdruck stark erhöhen kann


    - nicht zu sehr auf Werte versteifen! soll heißen, dass ich viele Menschen kenne, die denken, wenn ihr Blutdruck nicht 120:80 wäre, ist das gleich ungesund. Gerade im höheren Alter sind aber Werte von 140:90 etc. zunehmend normal und die WHO-Einteilung ist ein wenig fragwürdig, also immer mit dem Arzt abklären


    So, mehr fällt mir grade nicht ein, im Zweifel halt immer zum Doktor gehen ;-)


    Liebe Grüße sunnyside