Mahlzeit rundum :-)


    Ohne jetzt alle verrückt machen zu wollen, die sowieso schon zuviel messen, hätte ich doch gern einen Rat für meine morgige Untersuchung.


    Im August in Damp(Wirbelsäule/Fibro) wurde das erste mal bei mir an beiden Seiten der Blutdruck gemessen.


    Da haben sie festgestellt, dass ich einen stark unterschiedlichen BD zwischen rechts und links habe. (z.B. li 90/60, re 140/85)


    Nachdem sie nun erst alle Hühner heiss gemacht haben und mehrmals am Tag kontolliert haben, hieß es am 4. Tag, kein Problem, ein Unterschied bis 50 ist ok.


    Mein Hausarzt fand es überhaupt nicht in Ordnung und hat mich zu einem Kardiologen geschickt.


    Letzte Woche war Ultraschall am Herzen, alles in Ordnung.


    Morgen soll nun Ultraschall am Hals gemacht werden.


    Mein Problem nun:


    Was genau soll ich dem Arzt sagen?


    Da heutzutage so gut wie kein Arzt zuhört, bräuchte ich ein paar Stichworte, was auf jeden Fall wichtig ist.


    Nicht, dass es irgendwann heißt: DAS hätten Sie aber sagen müssen.


    Zusammenhänge bei Krankheitsbildern kann ich auch nicht immer wissen, wer ahnt z.B. dass ein kaputter Zahn für Tinitus zuständig sein kann.


    Beschwerden habe ich reichlich, ich weiß nur nicht, welche relevant sind.


    Hat da jemand von euch Tips?


    Habt einen schönen gesunden Tag! :p>


    Inga

    Ist denn schon mal eine 24-Stunden Messung bei dir gemacht worden? Obleich in deinem Fall zwei 24-Stunden Messungen von Nöten sein könnten (einmal links, einmal rechts). Vorher braucht man sich meiner Meinung nach keine Gedanken zu machen. Den Hals würde ich einfach schallen lassen und gar nichts sagen – außer natürlich den Grund für die Überweisung. Den Rest wird der Arzt schon machen. Verwundern würde mich lediglich, wenn noch kein 24-h RR gemacht wurde....

    Hallo Der Dude :-)


    Nein, ein Langzeitblutdruck ist nicht gemacht worden, der Doc meinte, dass das nicht notwendig wäre, da es ja um den Unterschied ginge und der durch das normale Messen nachgewiesen sei.


    Ich muss sagen, ich war von der Praxis überrascht, ganz positiv überrascht.


    Der Doc hat Fragen gestellt, mir tatsächlich zugehört bis der Satz zuende war und ggf sogar nachgefragt ;-D


    Daraufhin hab ich ihm sogar sagen können, dass ich nicht weiß, welche Auskünfte relevant sind und er hat dann ein paar Dinge abgefragt.


    Das hat mich sehr erleichert!


    Nun hab ich noch ein MRT, um den genauen Ort der Stenose zu ermitteln, dann Eingriff und dann fühl ich mich bestimmt wieder wie 20 :=o


    In Damp werde ich auch noch anrufen und dort mitteilen, dass ein Unterschied bis 50 überhaupt nicht normal ist. Nur zur Sicherheit, falls da nochmal ein anderer Patient solche Werte hat, denn wozu messen sie sonst an beiden Armen? ]:D


    Habt einen wunderbaren Montag :)z


    Und Danke fürs Mitdenken @:)

    Der Blutdruck kann aus viele Gründen zu hoch sein - bei mir ist es gern, wenn ich beim Doc bin (Weißkittelhypertonie). Heißt: immer, wenn ich zum Doc muss, regt mich schon der Gedanke daran und erst recht die Atmosphäre dort so auf, dass ich merke, wie mein Blutdruck steigt. Wenn ich dann auch noch zwischen Tür und Angel gemessen werde, habe ich gern mal 145/100, was aber nicht meinem realen Blutdruck entspricht aber für den Doc doof ausschaut.


    Hier half dann auch kein Langezeit-Blutdruckmessung, zu der mich mein Doc verdonnerte, weil mich das Teil, was mir alle 15 min den halben Arm abschnürt und auch wieder nervte.


    Überzeugt hat meinen Doc (m)ein Blutdruck-Tagebuch, welches ich mittels einem eignen Blutdruck-Messgerät, drei Messungen pro Tag und einer App, die es kostenlos gibt geführt habe.


    BTW.: ich folge auch dem Motto: "Wer viel misst, misst viel Misst!" Also nicht zu oft messen und nicht verrückt machen. :)z

    Also meine Erfahrung ist die:


    Jeder Arzt hat eine andere Definition davon, wann ein Blutdruck zu hoch oder niedrig ist und jeder ermittelt unterschiedliche Werte.


    Fazit: Es ist völlig wurscht diesen zu messen.

    Na ja, so ganz wuscht sollten einem seine Werte nicht sein. Schon gar nicht der Blutdruck.


    Ein wenig im Auge sollte man ihn (meiner Meinung nach) schon haben. Allerdings ist der Druck nicht statisch, passt sich vielmehr der allg. Verfassung an. Bei Menschen, wie mir, ist es dann nicht unbedingt förderlich, zu viel zu messen und sich dann in geringfügig höhere Messwerte hinein zu steigern. Ich musste und habe gelernt, den Druck im Auge zu haben ohne dieses Hineinsteigern. Und siehe da, alles im Lot. :)^


    p.s. viele Ärzte neigen dazu, all zu schnell Pillen gegen alles und damit auch gegen zu vermeidlich zu hohen Blutdruck zu verschreiben. Leider kommt von von den Mittel nur sehr schlecht wieder runter und sollte es sich daher gut überlegen, bzw. erst einmal andere "Mittel" aus zu probieren (Salz und Koffein reduzieren/vermeiden, Bewegung, absprechen, dunkel Schokolade, Kalium, Magnesium usw.).

    Ich hatte von Mi. auf Do. wieder mal ein Langzeit-Blutdruckmessung, weil ich beim Doc (zwischen Tür und Angelmessung) letzte Woche 160/100 hatte. Daheim habe ich aber in der Regel nur 125/75. Auch im Job ist es selten über 135/85 und selbst beim Belasungs-EKG hatte ich am Mi. anfangs nur 128/78 und nur zum Schluß 155/100 (als mir die Suppe schon den Oberkörper runter lief.


    Kurzum, das Langzeit-EKG hat im Schnitt auch nur 130/75 angezeigt. :)z Nur beim Doc selbst donnert mein Blutdruck in die Höhe, wie nicht Gutes. ":/

    Hab ich auch. Liegt aber an meinem generellen unwohlsein und der aufregung, wenn ich beim Arzt bin. Meine ärztin tut es auch als leichte panik ab, da langzeit und zuhause messen alles tiptopp ist (maximal 130/85, im SChnitt eher 125/80).

    Ja, es soll ja die "Weißkittel-Hypertonie" geben. Scheint bei mir auch so zu sein, bzw. bin geistert mir immer der alte Spruch im Kopf rum, wenn ich beim Doc bin: "Ein gesunder Mensch wurde nur noch nicht ausreichend untersucht!" Und wer suchet, der findet ... :[]

    160/100 hatte ich auch mal beim FA. War darüber natürl. schockiert, aber ich bin auch immer total angespannt, wenn ich weiß, daß ich BD gemessen krieg, war deshalb auch jahrelang nicht mehr beim Blutspenden.


    Hab mir dann ein Oberarmgerät besorgt und angefangen zuhaus zu messen.


    Anfangs war ich da auch noch angespannt, aber nachdem die Werte im grünen Bereich lagen, ließ auch die Anspanung nach.


    Jetzt meß ich 1x im Monat und die Werte sind top.


    Zu meiner dunklen Schoko trink ich jeden Tag 250 ml Rote Bete Saft, Bewegung hab ich genug.


    Und dieses Jahr war ich auch mal wieder beim Blut spenden und zieh's nun auch wieder regelmässig durch.

    Mir geht es mit der Daheim-Messung auch besser. Bis vor einem knappen Jahr wußte ich noch nicht einmal, wie der Blutdruck sein sollte. Dann wurde ich gemessen, war aufgeregt und hatte 145/95. Anschließend gab es die Langzeitmessung, bei der ich alle 15 min (nach der Messung) auf das Gerät schaute und mich immer höher schaukelte.


    Nun, nach einem Jahr und einer kleineren Ernährungsumstellung und einer gewissen Routine im Messen, hat sich alles beruhigt und entspannt - außer halt beim Doc. Aber der versteht die Zusammenhänge auch langsam ;-D


    p.s. dunkle Schoki esse ich auch - an Rote Bete Saft komme ich aber ganz sicher nicht ran. Dafür gibt es ab und an mal Magnesium.

    Hallo allerseits! Habe gerade gespannt eure Diskussion mitgelesen und fühle mich nun schon viel besser, da es anscheinend mehreren so geht.


    Habe im August 2014 eine Langzeit BD Messung bekommen, ohne Auffälligkeiten, alles im Lot sagte der Doc.


    Muss aber dazu sagen, dass ich zu dieser Zeit wegen Schwäche, Müdigkeit und Verdacht auf Herzmuskelentzündung (Bin Kraftsportler) krank geschrieben war. Habe dennoch versucht, einen normalen Tag zu haben, war also einkaufen, mit dem Auto unterwegs etc.


    Derzeit bin ich häufig innerlich aufgewühlt, habe vieles im Kopf und schlafe auch nicht mehr wirklich gut. Habe mir ein Boso Oberarmmessgerät gekauft, da ich leichter Hypochonder bin^^


    Beim Doc habe ich immer Werte zwischen 180/100 bis 150/90 gehabt. Beim Sitzen auf der Couch habe ich meist Werte zwischen 135/70 bis 150/80! Das bereitet mir als jungen sportlichen Menschen schon Sorgen muss ich eingestehen! Sitze ich bequem, also angelehnt mit ausgestreckten Beinen, so habe ich Werte um 125/70. 1min später aufrecht gemessen, zack 150/80!


    Kann das sein? wie sollte ich denn nun sitzen? kann der BD so schnell schwanken? Sollte ich vlt erneut eine Langzeit BD Messung fordern? Oder passiert körperlich in einem halben Jahr nicht soviel, dass sie daran großartig was ändern könnte?


    Bitte mal um euren ehrlichen Rat! ;-D ;-D