Hallo, Paulamarie,


    Bluthochdruck kann zu Kopfschmerzen führen (wenn er SEHR hoch ist), aber vom Kribbeln habe ich noch nichts gehört oder gelesen...

    Zitat

    Ach ja, ich nehme ja keine Tabletten mehr (bin aber auch nicht herzkrank). Mein unterer Wert ist nie über 85, mein oberer Wert schon manchmal bei 150, aber eben auch bei 130, das ändert sich 1/4-stündlich. Am höchsten ist er, wenn ich lange im Internet nach Krankheiten surfe. Diese Werte hatte ich auch mit Tabletten und teilweise auch höher. Verstehe ich zwar nicht, ist aber so.

    Was verstehst Du nicht? Dass der Blutdruck steigt, wenn Du nach Krankheiten surfst? Nun, das verstehe ich aber sehr gut, weil dabei Angst, manchmal sogar Panik entsteht. Wer gesund ist, sollte nicht nach Krankheiten surfen, und wer krank ist, sollte zum Arzt gehen. Ich kenne keinen Arzt, der soviel Schaden anrichtet wie "Dr. Google" ;-)


    Deine Werte sind in normalem Bereich. Ausrutscher nach oben gibt es immer. Erst in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift der Deutschen Herzstiftung habe ich gelesen, dass heute selbst bei Herzkranken nicht mehr "unter 120:80" vorgegeben wird, sondern alle Werte bis 139:85 als akzeptabel gelten, und 130:80 sei anzustreben. Bei einigen Herzkranken ist es sogar schädlich, wenn der Blutdruck auf die früher gültigen "Idealwerte" gesenkt würde (also "unter 120:80").


    Mach Dir nicht so viele Sorgen und geniesse das Leben... :-)


    Cha-Tu

    Hallo Cha-Tu


    herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort!


    Mit: ich verstehe das nicht, hab' ich gemeint, daß mein BD mit Tabletten (Votum) höher war als ohne.


    Das mit dem Internet-Surfen und dem erhöhten BD habe ich geschrieben (und es stimmt wirklich), daß sich Nichtraucher nicht so ohne Not aufregt). Ich wünsche ihm wirklich gute Besserung!


    Ich bin auch der Meinung, daß ich mit diesen BD-Werten keine Behandlung brauche! Mein Arzt leider nicht, denn bei der 24Std-BD-Messung kamen Werte bis 170 (oberer Wert) raus. Allerdings bin ich da jedes Mal vor Ehrfurcht erstarrt, wenn das Ding sich wieder aufgepumpt hat. Lächerlich, ich weiß! Beim Schneeschippen war er sicher auch höher, aber was soll man machen, wenn man gerade dabei überrrascht wird.


    Vielleicht habe ich dieses "Kopfkribbeln" ja auch nur, wenn mein Kopf mal wieder mit Informationen vollgestopft ist und ich stundenlang (natürlich auf beruflich) vor dem Computer gesessen bin! Ist aber echt unangenehm! Vielleicht sind es ja die Nerven.


    L.G.

    Nichtraucher und Paulamarie,


    Ich hab Eure Postings kurz überflogen. Das was ich da lese kommt mir von früher doch sehr bekannt vor. Damals hatte mir Cha-Tu gut zugeredet.


    Die Situation war damals die, dass ich stressbedingte, starke Verspannungen im Rücken, Nacken und Schulterbereich hatte. Das führt dann auch dazu dass man Schwindel verspürt, stechen in der Brust, verkrampfte Schluckreflexe, kribbeln in den Armen und im Gesicht. das produzierte Angst / Panik. So war mir zum Beispiel unwohl wenn ich alleine war, da ich dachte es könnte jeden Moment zu nem Herzanfall kommen (immerhin hatte ich durch die Verspannungen ja auch permanent ein ungutes Gefühl in der Herzgegend). Das ging so weit, dass ich mir nicht mal mehr vorstellen konnte, wie es sich anfühlt, sich unbeschwert einfach fallen zu lassen um den MOment zu genießen und sich bispielsweise den warmen Sommerwind um die Nase wehen zu lassen. Von daher versteh ich nen Stück weit, was ich hier lese.


    Nun zum Thema mit dem Blutdruck: den habe ich auch ständig gemessen und dann nach nem 24h RR 5 mg Bisoprololverschrieben bekommen. Ich merkte nicht, dass sie der Blutdruck maßgeblich durch die Einnahme der Medikamente veränderte. Ich habe weiterhin über einen längeren zeitraum Selbstmessungen vorgenommen und stellte bald fest, dass die Äußeren Umstände viel ausschlaggebender für die Höhe des Blutdrucks sind, als die Medikamente. So sind beispielsweise Wut, Kalte Temperaturen, Plötzliche körperliche Belastung nach langer Ruhe (sitzen), Euphorie, Angst, angestrengtes Nachdenken über ein (evtl auch unangenehmes Thema) schlecht für den Blutdruck. Hingegen sind warme Temperaturen (Sommer, schwüle Hitze), ein warmes Bad, Konditionssport, leichte Haus oder Gartenarbeit, das Relaxen nach einem schönen Tag oder Glas Wein förderlich für den Blutdruck.


    Und ich rede hier von Werten von 160:100 bei negativen Einflüssen und Werten von 115 : 65 bei positiven Einflüssen (bei meinem 24 h RR warens im Schlaf glaub sogar um die 100:60). Und einem Ruhepulsunterschied zwischen 50 (positive Einflüsse) und 100 (negative Einflüsse).


    Ebenso wiedersprüchlich wie die Messwerte sind auch die Aussagen von Artikeln und Ärzten. DIe eine Meinung sagt: "Der Blutdruck DARF am besten NIE über 140:90 gehen". Wo anders liest man "Hat man über einen längeren Zeitraum hinweg 135:85 isses zu hoch". Andere Meinung "Man kann unter Anspannung auch mal 180:120 und mehr haben, so lang man in Ruhe dann wieder normal Werte hat". Wieder andere meinung "Am besten man hat Werte von unter 120:80".


    Auf der anderen Seite kippen Leute (die ich kenne) die solche Werte tatsächlich haben bei jeder kleinen Gelegenheit kreislauftechnisch aus den Latschen! Kann meiner Meinung nach also auch nicht sooo gesund sein.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Das Thema BLutdruck, mit seiner Tabelle verführt viel zu schnell dazu (und das weiss ich selbst sehr gut, weil ich bei zu "hohen Werten" auch heute, nachdem sich alles weider gebessert hat, aus der fassung gerate) einzelne Ausreisser als Krankheitsindikator zu sehen! Und das ist schlussendlich überhaupt erst auslöser dazu dass man krankhaft permanent hohe Werte bekommt.


    von daher sollte man nicht resigniert und wütend über ein "nicht wirken" der Medikamente sein, sondern diese als Unterstützung nutzen aus dem Teufelskreis auszubrechen (vorausgesetzt es handelt sich wie hier anscheinend um stress / psychologisch bedingten hohen Blutdruck).


    Aber WESENTLICH WICHTIGER als das Einnehmen von Medikamenten, ist in diesem Fall die Umstellung des eigenen Lebens in eine Richtung die einem was nutzt.


    Und so was geht keinesfalls von heute auf morgen. bei mir dauerte es ca. 2 Jahre bis ich schubweise (und auch mit Einbrüchen) wieder so weit im Leben stand, dass ich nur noch zur Kontrolle Messe, an das Thema im Alltag keinen Gedanken mehr verschwende und wieder normale Werte habe.


    Hab wieder viel zu lange an dem Text geschrieben und hoff dass er so weit der/dem Einen oder Anderen helfen kann.

    Schulu

    Dein Beitrag hilft mir.


    Ich war bis vor kurzem aber sehr "medikamentengläubig" und habe brav alles geschluckt, was mir von Ärzten verordnet wurde. Auch die Blutdruckmittel habe ich über zwei Jahre genommen. Ich war also nicht ungeduldig.


    Aber gerade durch Messungen habe ich festgestellt, daß mein BD immer hoch war wenn ich mich


    a) aufgeregt habe


    b) bei Ärzten war


    c) auch berechtigten Stress (auch krankheitsbedingt) habe und hatte


    und das trotz Blutdrucksenkern. Deshalb habe ich sie abgesetzt und mein BD ist niedriger als vorher. Warum weiß ich wirklich nicht.


    Du hast mich in meiner Meinung bestärkt, daß dieses ständige Kribbeln und Stechen (eigentlich überall) durchaus stressbedingt sein kann, aber es ist trotzdem scheußlich.


    Herzattacken, etc. kenne ich übrigens nicht.


    Nochmals vielen Dank an Dich und Cha-Tu


    L.G.

    Danke Schulu für den guten Beitrag :)^

    @ Mainwitch:

    Noch nicht so richtig aber ich bin auf dem Weg. Will mich im Fitness – Studio anmelden, ein Kumpel hat mir nen Vertrag schon mitgenommen (er hat da Sonderkonditionen, weil er die dort kennt) , muss mich nur noch mit ihm treffen und dann gehts los :-) Ansonsten möchte ich nun das ständige jammern sein lassen. Mein BD war heute bei 140/100 aber ich habe mir nicht in die Hosen gemacht und schaue mal was ich da tue, noch habe ich nicht zu den Tabletten gegriffen aber wie gesagt, ich werde jetzt nicht mehr jeden Tag posten wie scheiße alles ist und wie hoch mein BD ist, das hatten wir nun ausreichen und ich danke euch dafür. Nun ist es wirklich an der Zeit was zu tun, es ist schon 5 nach 12. Deine Liste war wie ein Schlag ins Gesicht und du hast recht, es ist NICHTS in Ordnung und ich tue nichts dagegen. Wahrscheinlich weil mir so viel aus den Fugen geraten ist und ich mich teilweise überfordert fühle und auf der anderen Seite auch nicht weiß wo ich beginnen soll. Aber was ich mir nun vorgenommen habe ist eindeutig rauszufinden was mich am allermeisten stört und dann werde ich das angehen. Ich denke nur so geht das, eins nach dem anderen und am besten damit beginnen was am schlimmsten ist. Ich nehme deine Liste am besten und gehe das Gefühlsmäßig mal durch, dann müsste ich ne Prio-Liste hinbekommen und werde dann versuchen die abzuarbeiten. Na ja und die eine oder andere Sache kann vielleicht auch parallel machen, wie Job suchen und Sport machen oder so ähnlich. Auf jeden Fall muss ich anfangen.

    Dann wünsch ich Euch mal alles Gute und viel Erfolg und werd mich selbst versuchen mal wieder aus der Diskussion auszuklinken.


    Eins wollte ich noch zu den Medikamenten sagen: Auch wenn ich meinte, dass diese augenscheinlich nichts bewirken, meinte ich damit nicht diese apprupt abzusetzen – dieser Eindruck ensteht vll.


    Analog als Beispiel: Wenn man das Bein gebrochen hat und mit Gipsbein rumläuft, muss man sich auch schonen und ne lange Zeit mit Krücken laufen. Der Gips unterstützt jedoch die Heilung.


    Ebenso seh ich das mit den Medikamenten: Nimmt man diese und erwartet, dass es alleine schon davon besser wird, ist es als würde man sein Gipsbein ohne Ruhezeit ebenso weiterbelasten wie bisher und sich dann wundern wenn der Gips nix bringt.

    @ paulamarie

    Das Kribbeln im Kopf ist auch eins meiner Symptome, bei meine "Attacken". Wie man so schön sagt: "Mir qualmt die Birne!"


    Ich weiß, das es bei mir vom vielen Grübeln kommt. Wenn ich dann wieder positiv denken kann, isses sofort weg.


    Alles andere was ich hier noch sagen wollte, haben Schulu und Cha-Tu bereits ausführlichst geschrieben, dann brauch ich es nicht nochmal tun.


    Ich denk Du bist auf dem richtigen Weg. Versuch nicht so viel zu Grübeln, denk positiv und geniesse das Leben...


    :)^

    mainwitch

    Danke. Dieses Kribbeln macht mich nämlich fast wahnsinnig und niemand kannte es bis jetzt. Hab' mir zwar selber gedacht, daß es vom Stress kommen muß. Noch etwas: ich fühle mich eigentlich nicht als Hypochonder und denke, daß ich schon real einschätzen kann, was mit mir passiert. Aber es sind halt wirklich viele (gesundheitliche) Probleme da und die kann ich nochnicht immer beiseite schieben. Es gelingt mir aber immer öfter. Das einzige, was ich nicht lassen kann, ist in Foren zu stöbern, aber manchmal hilft mir das ganz gut, mich abzulenken.


    L.G.

    mainwitch

    Ach noch was, mein Leben kann ich trotzdem noch genießen. Ich bin ziemlich aktiv was meinen Freundes- und Familienkreis betrifft und außer meinem Mann ahnt niemand, daß mir meine Probleme doch ziemlich zu schaffen machen. Auch der Sport hilft mir sehr gut, abzuschalten.

    paulamarie


    Bleib einfach dran, dann gehts aufwärts.


    Ich merk das immer ganz genau, wenn ich mich mal ne Zeit hängen lasse, dann gehts wieder los mit den Schüben.


    In den Foren stöbere ich auch ganz viel rum. Das ist auch gut, wenn man sich informiert und auch austauscht. Ich versuch halt immer nur die positven Sachen zu glauben und mir die negativen nicht ganz so zu Herzen zu nehmen. Klappt nicht immer, aber immer öfter !!!


    Alles Liebe für Dich !!! @:) @:) @:)

    @ EndlichNichtraucher

    Das hört sich doch alles schon mal gar nicht so schlecht an. Nur mußt Du es jetzt auch in die Tat umsetzen und nicht nur darüber reden und es Dir vornehmen, sondern wirklich handeln !!! Wie Du selbst sagst: Nun ist es wirklich an der Zeit was zu tun, es ist schon 5 nach 12


    .

    Zitat

    .... Will mich im Fitness – Studio anmelden .....


    .... muss mich nur noch mit ihm treffen und dann gehts los ....

    Und, warst schon da? Hast Du mit dem Training schon angefangen ???

    Zitat

    ..... ich werde jetzt nicht mehr jeden Tag posten wie scheiße alles ist und wie hoch mein BD ist, das hatten wir nun ausreichend ...... Ansonsten möchte ich nun das ständige jammern sein lassen.

    Ja das Jammern bringt gar nix, wenn Du nix unternimmst. Wenns Dir aber wirklich schlecht geht, dann melde Dich, ok ?

    Zitat

    Mein BD war heute bei 140/100 aber ich habe mir nicht in die Hosen gemacht

    :)= Prima, dann brauchst auch erst wieder Ende nächster Woche mal nachmessen. Das reicht !!!

    Zitat

    Aber was ich mir nun vorgenommen habe ist eindeutig rauszufinden was mich am allermeisten stört und dann werde ich das angehen

    Warum nimmst Du es Dir nur vor? Warum erst "dann" ?? – Auf gehts !!

    Zitat

    Auf jeden Fall muss ich anfangen.

    Genau !!! Das ist der Weg !!!


    Wünsch Dir viel Kraft – Du schaffst das !!! :)* :)* :)* :)*

    Danke Mainwitch :-) Ich muss trotzdem mal jammern, ich habe nachgemessen weil ich voll das klopfen hatte im Brustkorb, ich habe 152 / 98 gemessen und frage mich ob ich nicht doch was nehmen sollte bis sich einiges geändert hat, das wird ja alles nicht von heute auf morgen geschehen.


    Nun stehe ich vor einer Entscheidung: Mein Arzt gab mir damals Ramipril mit und er meinte das wäre super und genau richtig. Dann bin ich ja noch vorsichtshalber zum Kardiologen und der gab mir ja den Betablocker mit dieses Nebilet.


    NUn habe ich doch Respekt bekommen vor diesen Betablockern durch eure Berichte vorallem auch wegen Absetzen usw. Nun frage ich mich ob ich nicht mit dem Ramipril anfange, ich nehme mal an das kann man dann einfach weglassen wenn man meint man braucht es nicht mehr oder denke ich da falsch ??


    Sorry, dass ich schon wieder mit anfange aber wenn ich ständig um die 150 / 100 liege kann das für meine Organe nicht das beste sein. Ja, ja ich weiß...... da kommt die Angst wieder durch.

    Jetzt muss ich noch eine Sache fragen:


    Was bedeutet denn "dauerhaft" erhöht ?? Ab wann ist er denn dauerhaft ?? Wie lange ist es ohne Schäden möglich damit zu leben ??? Ihr wisst ja warum ich frage, ist das jetzt kein Problem wenn ich zum Beispiel durch hoffentlich die eine oder andere Änderung nach 1 Monat zum Beispiel wieder unten bin oder ist das zu lang ??

    Endlichnichtraucher,


    Erstens hast Du ja nicht ständig 150:100, sondern nur wenn Du misst. Glaub mir, das ist der entscheidende Unterschied. Ich kenne Menschen, die sich nur durchs Messen und durch die Erwartungshaltung/Erwartungsangst in den Hochdruck getrieben haben. Ich schrieb irgendwo mal in diesem Forum, dass ich selbst mal einen Selbstversuch gemacht habe über eine Woche, indem ich mehrmals am Tag gemessen habe. Ich habe es an mir selbst gesehen, wie das wirken kann, nämlich Blutdruck-erhöhend, und das, obwohl ich normalerweise SEHR gelassen mit mir, meinen Krankheiten und meinem Herzen umgehe.


    Zweitens: Versuche es mit Ramipril, wenn Du glaubst, dringend ein Mittel zu brauchen. Aber experimentiere nicht ständig damit herum! Mir scheint, Dir ist nicht ganz klar, dass Du da zwei HOCHPOTENTE Herz-Medikamente ZUR DAUERBEHANDLUNG verschrieben bekommen hast, und nix zum Spielen und zum Selbstversuch ;-) Selbstversuche kannst Du mit Homviotensin oder ähnlichen Homöopathica machen, aber nicht mit schulmedizinischen Medikamenten.


    Schönen Gruss


    Cha-Tu

    @ Cha-Tu:

    Vielen lieben Dank. Nein, ich möchte auch gar nicht rumexperimentieren. Ich habe auch vorschnell gehandelt als ich den Betablocker wieder sein ließ aber meine Werte waren sowas von gut und das mit einem Viertel. Also ich nahm 1/4 von diesem Nebilet, übrigens hätte ich auch nicht gewusst wie noch ausschleichen, ich konnte ja dieses viertel Stück nicht nochmal teilen und daher lies ich es. Wie gesagt ich lag teilweise bei 110 / 75 usw. Da dachte ich OK, es ist psychisch, du bist nun krankgeschrieben und der BD ist unten also lass dieses "Gift" sein und so lies ich es vor nun ca. 5 Tagen wenn mich nicht alles täuscht. Tja und nun ist er wieder hoch. Natürlich glaube ich dir das man sich reinsteigern kann ohne Ende und allein dadurch BD bekommt aber ich komme da nicht mehr raus momentan aus dieser Spirale. MUss dazu sagen, ich habe meinen Vater verloren vor 4,5 Jahren an Herzversagen mit 60 Jahren. ALso ich bin zusätzlich vorbelastet und das ist auch das was mir die Ängste macht. Er hatte jahrelangen, wahrscheinlich jahrzentelangen Blutdruck der zur einer schlimmen Herzschwäche führte, dann kam der erste Schlaganfall, gerade so überlebt und 6 Monate später, Herzstillstand oder noch ein Schlaganfall, weiß man ja dann auch nicht wirklich und es macht ja auch keiner ne Biopsie um das rauszufinden.


    So, nun wisst ihr woher die Angst auch kommt und warum ich da nicht so schnell rauskomme und einfach nicht mehr messen , erscheint mir gerade nicht möglich so blöd es klingt und so sehr ihr recht habt. Aber es soll auch keine Entschuldigung sein, also höre ich jetzt auf mit dem "gejammer".

    Zitat

    aber ich komme da nicht mehr raus momentan aus dieser Spirale.

    Da hast Du etwas SEHR wichtiges erkannt. Du bist in der sogenannten Angstspirale, und da kommt man alleine kaum raus. Zumindest ist es mit Hilfe eines Therapeuten einfacher.


    Dass Du angesichts des Todes (und der Umstände des Todes) Deines Vaters diese Ängste entwickelt hast, ist zu verstehen, und sogar recht "typisch". Ich denke, ein guter Teil der Leute, die hier um Hilfe nachfragen, haben diese "Überidentifizierung", wie das in der Psychologie heisst, durchlebt, d.h. sie identifizieren sich mit der schweren Krankheit eines nahestehenden Menschen, der eventuell sogar daran verstorben ist, und übernehmen sogar dessen Symptomatik.


    Und gerade WEIL Du die vermutliche Ursache so klar beschreiben und erkennen kannst, solltest Du Dich für eine Psychotherapie entschliessen. In so einem "Fall" ist die Therapie nicht sehr schwierig und vor allem auch relativ schnell geschafft. Langwierig und komplizierter wird es meistens erst dann, wenn die Ursache unbewusst sind, oder sogar geleugnet, verdrängt oder projiziert werden.


    Alles Gute


    Cha-Tu

    EndlichNichtraucher!!!


    Jetzt fängst Du schon wieder von vorne an !!! Da waren wir doch schon ! Meinst Du nicht, daß Du langsam ein bißchen hysterisch wirst? Du verschwendest Deine wertvolle Energie für die falschen Dinge und Gedanken.

    Zitat

    habe meinen Vater verloren vor 4,5 Jahren an Herzversagen mit 60 Jahren. ALso ich bin zusätzlich vorbelastet und das ist auch das was mir die Ängste macht.

    Das kann ich schon nachvollziehen, das tut mir auch sehr Leid und das ist wirklich schlimm !!! Aber steigere Dich doch da nicht auch noch rein, das bringt gar Nix. Nehme dies doch als Anlass dafür, endlich vernünftiger und gesünder zu Leben.


    Weißt Du was ?? Lies mal am besten diesen Faden nochmal komplett durch. Da wurde alles schon 100x geschrieben und Dir erklärt. Es ist wirklich alles gesagt. Irgendwie komme ich mir langsam echt ein bisschen verarscht vor. Du willst doch gar nicht, oder?? Ich versteh Dich einfach nicht.


    Deine Situation wird sich nicht ändern, wenn Du nichts änderst !!!


    Noch ein letztes mal die Kurzfassung:


    anderer Job


    vernünftige Ernährung


    Bewegung an der frischen Luft


    Übergewicht reduzieren


    nicht ständig den BD messen


    BD-Pillen nehmen oder nicht, aber nur nach Absprache mit dem Doc und nicht selbst rumexperimentieren


    Und wegen Deinen Ängsten, die ich hier jetzt nicht nochmal einzeln aufzählen möchte:


    Kümmere Dich schnellstens um eine Psychotherapie. Ich glaube. daß das in Deinem Fall oberste Priorität hat. Du siehst doch selbst, daß Du es alleine nicht auf die Reihe kriegst !!!