Bluthochdruck und Schweißausbrüche

    Hallo,


    können auch starke Schweißausbrüche, vor allem am Kopf bei leichter Belastung oder lachen, von einem Blutdruckanstieg kommen? Der Kopf ist dann feuerrot, heiß, Kopfschmerzen, verschwommen sehen, Husten, AP und der Schweiß läuft so, das ich klatschnass bin. Hinterher beim Ausruhen dann frieren und kreideweiß.


    Bin in Behandlung wegen dem Bluthochdruck, nehme wegen Blutdruckwerten in Ruhe von etwa 180/90 Ramipril ohne großen Erfolg. Heute konnte ich kurz nach einem solchen Schweißausbruch Blutdruck messen, aber dieser war eigendlich fast unverändert. ":/


    Meinen Ärzten bin ich zu komplex. Ich habe von allem berichtet, es passiert nichts weiter, trotz Nachweis der hohen Werte. Ich weiß das man meine Fragen auch hier nicht beantworten kann, möchte deshalb auch nur fragen, ob jemandem dieses starke Schwitzen, in Verbindung mit Bluthochdruck, ein Begriff ist. Sind solche Situationen dann "gefährlich" ? Ich mache mir, auch aufgrund der Sehstörungen, doch Gedanken das in diesen Situationen der Blutdruck zu sehr ansteigt.


    Vielen Dank


    Liebe Grüße Carmen

  • 1 Antworten

    Liebe Carmen,


    ja, wenn der Blutdruck so hoch ist, kann es tatsächlich zu starken Schweissausbrüchen kommen, vor allem auch am Kopf. Ich kenne das von mir selbst aus meiner früheren Zeit, aber auch von zahlreichen Mitpatienten.


    Lieben Gruss!


    Cha-Tu

    ich danke Dir Cha-Tu. @:) Also ist davon auszugehen, das der Blutdruck in diesen Situationen dann noch weiter angestiegen ist als sonst? Können solche Situationen dann schlimmer werden, auch aufgrund der oben angesprochenen Probleme? Wie war das bei Dir?


    Ich habe Angst das wieder etwas passiert, mir gehts dann wirklich besch..., die Brust tut dann so weh und es kommt ja immer wieder. >:( Aber ich mache ja belastungsmäßig da kaum etwas.


    Liebe Grüße Carmen

    Hast Du denn kein Blutdruckmessgerät, wo Du selbst nachprüfen kannst, wie hoch der Blutdruck ist?


    Ich hatte früher auch solche Schweißausbrüche. Mir hat eine Heilpraktikerin damals Schüsslersalz Nr. 8 empfohlen, ich sollte jede Stunde tagsüber eine Tablette lutschen. Reguliert wohl den Flüssigkeitshaushalt des Körpers.


    Das hat zwar meinen Blutdruck nicht bewegt, aber das furchtbare Geschwitze ist seitdem wirklich bis auf ein Minimum verschwunden.


    Hat ca. 3 Monate gedauert (Einnahme).

    Hallo, liebe Carmen.

    Zitat

    Also ist davon auszugehen, das der Blutdruck in diesen Situationen dann noch weiter angestiegen ist als sonst?

    Es ist möglich und bei Dir sogar wahrscheinlich, eben weil Deine ganze Geschichte eine Geschichte der medizinischen Katastrophen ist...

    Zitat

    Können solche Situationen dann schlimmer werden, auch aufgrund der oben angesprochenen Probleme? Wie war das bei Dir?

    Ich hatte schon regelrechte flushs, und wenn dann noch Schweissausbrüche dazu kommen, sollte man einen Arzt aufsuchen.

    Zitat

    Ich habe Angst das wieder etwas passiert, mir gehts dann wirklich besch..., die Brust tut dann so weh und es kommt ja immer wieder. >:( Aber ich mache ja belastungsmäßig da kaum etwas.

    Umso schlimmer ist das doch, Carmen. Selbst die geringsten Belastungen bewirken bei Dir Reaktionen wie sonst nur bei Zehnkämpfern nach dem Kampf. Aber letztendlich ist das alles ein ganz anderes Problem. Es ist für Dich nicht hilfreich, hier einzelne Symptome zu betrachten. Du weisst, dass Du systemisch schwer krank bist, und kein Arzt ist in der Lage oder gewillt oder fähig, Dir zu helfen. Ich verstehe es ja, dass Du nach jedem Strohhalm greifst, aber den gibt es nicht. Nur wenn ein Arzt bereit ist, mal GANZHEITLICH Deinen "Fall" zu sehen und auch bereit ist, die anderen Ärzte, die deutschlandweit etwas zu dem gesagt haben, anzuhören bzw. deren Berichte zu lesen, kannst Du Hilfe erwarten. Ich weiss, das klingt alles so hart, aber Dein Problem ist kein Problem des Blutdrucks, sondern eines von Leib und Seele, das schrieb ja auch der Bekannte meines Freundes, der Kardiologe aus XYZ. Du bist körperlich krank, niemand hilft Dir, und dadurch bist Du im Laufe der Jahre, die dieser ganze Irrenzirkus schon dauert. seelisch schwer angeschlagen. Das wäre JEDER, denn das, was Du durchleidest, ist eigentlich Folter, weil jeder Arzt die Verantwortung auf den nächsten schiebt. Sie haben selbst nicht so viel Hintern in der Hose, bei Dir die notwendige Chemo zu versuchen, weil dabei was schief gehen könnte, und sie Angst vor der Verantwortung haben.


    Es tut mir so leid, Carmen, aber hier im Forum gibt es keine Hilfe. Wenn selbst Dein hoch engagierter Rheumatologe nicht weiter weiss...


    Liebe Grüsse, traurig:


    Cha-Tu

    Zitat

    Wenn Ramipril kein Erfolg zeigt bei deine Blutdruckwerte, ist der Dosis entweder zu gering oder Du brauchst ein zweites oder ein anderes medikament.


    Wie lange nimmst Du Ramipril?

    Hallo, Zwetschge,


    ich glaube, ich darf hier mal antworten, steht ja alles öffentlich im Forum, in anderen Threads von Carmen. Carmen hat eine schwere systemische Mastozytose, eine ganz seltene Erkrankung, die das Herz und andere Organe anzugreifen droht oder schon angriffen hat. Sie darf einige Medikamente nicht nehmen, andere vertragen sich mit den anderen nicht usw. Und die Ärzte sind entweder ratlos oder haben Angst, sie zu behandeln, denn es könnte ja was schiefgehen, und dann wären sie dafür verantwortlich. So wird sie von Klinik zu Klinik geschickt, bestenfalls zuckt man die Schultern und ist ratlos, schlimmstenfalls hört sie, warum sie denn schon wieder in die Klinik eingeliefert wird, sie wisse doch, dass man ihr dort nicht helfen könne. Super, gell? Den Frust der Ärzte, hilflos zu sein, hauen sie ihr, der Patientin, die höllisch leidet, um die Ohren... Es ist eine Katastrophe, was sich da abspielt. Selbst unter hohen Dosen diverser Blutdruckmittel rast ihr Herz und der Blutdruck steigt usw. Ich kenne ihren Leidensweg ja nun seit vielen Jahren (wir kennen uns aus einem anderen Forum und auch ausserhalb der Foren haben wir seit Jahren Kontakt) und so einen "Fall" habe ich noch nie gesehen.


    Lieben Gruss


    Cha-Tu

    Lieber Cha-Tu, Liebe Marulabaum und Zwetschke,


    vielen Dank für Eure Hilfe, Cha-Tu lieben Dank für´s erklären. @:)


    Ich habe ein Oberarmmessgerät, messe immer mal. Der Blutdruck liegt dann unter Ramipril (seit 7Monaten) immer bei 170-190/95-110 Puls ca. 100. Wenn es mir dann so schlecht geht und die Schweißausbrüche kommen, habe ich noch nicht gemessen (kam nicht dazu), erst hinterher in Ruhe mit obigen Werten. Bei einer Ergometrie beim Hausarzt fing ich mit einem Blutdruck von über 180/ ca. 90 und hatte bei begonnenen 100Watt dann knapp 190/95. Deshalb meine Unsicherheit, ob der Blutdruck bei den Symptomen die ich jetzt habe, überhaupt so angestiegen-, die Ursache sein kann. 100Watt entsprechen doch schon stärkerer Belastung.


    Cha-Tu, Du hast recht, hier wird mir das niemand sagen können, aber ich weiß doch auch nicht wohin sonst, muß mir irgendwie selbst helfen. In der Klinik im April wurden schon Blutdruckentgleisungen festgestellt, ich wurde auf Ramipril eingestellt, es sollte kontrolliert werden. Es geschah nichts. Letzten Monat Klinik wegen Blutdruckentgleisung, rechtfertigung warum ich überhaupt da bin, ich müße bei dem Blutdruck unbedingt zum Augenarzt. Es geschah nichts. In der Klinik danach wunderte man sich, wie ich in Ruhe so hohe Blutdruckwerte habe, bei Belastung aber fast normale. ??? Auswertung ist bis heute nicht beim Hausarzt. Ich spreche immer wieder an wie es mir geht, vermute fast, die Synkopen, die Sehstörungen liegen am Blutdruck. Mein Hausarzt sagte jetzt vor zwei Wochen, warum ich denn nicht endlich mal sagen kann es gehe mir besser. Wie kann ich das denn aber sagen, es konnte doch nie etwas gemacht werden, weil zu komplex. Habe bis heute keine Blutwerte, keinen Termin für die Neurologie.


    In die Klinik darf ich nicht, muß mich rechtfertigen, zu komplex, man kann die Grunderkrankung nicht behandeln, das müßte ich doch nun mal wissen. Ja ich weiß das und ich finde mich ja auch inzwischen damit ab, schlecht laufen zu können, das mir alles aus den Händen fällt, das sämtliche Gelenke schmerzen. Das tut mir nix. Aber ich suche nach einer Lösung wegen dem Blutdruck, der Luftnot und den Brustschmerzen. Ich bin nicht der Mensch, der sich davon einschüchtern-, Panik machen lässt, auch wenn es mir am Anfang der Erkrankung so eingeredet und ich ruhiggestellt wurde. ]:D Ich lebe trotzdem, sogut es geht, normal weiter, lasse mich nicht von der Erkrankung bestimmen. Aber Schmerzen und Luftnot und jetzt eben diese starken Schweißausbrüche dazu, treten immer wieder bei alltäglichen Belastungen auf, die ja eigendlich gar keine Belastungen sind. Der Alltag mein Leben geht doch weiter. Sie lassen sich nicht vermeiden, es sei denn ich belaste mich gar nicht mehr.


    Sicher kann ich mir sagen, es ist bisher nichts schlimmeres dabei passiert und vielleicht tut es das ja auch weiter nicht. Aber, abgesehen davon, das es mir damit immer schlechter geht, ich habe 4Kinder, werde nächstes Jahr zum zweiten Mal Oma. Ich muß es wenigstens versuchen, ob irgendwo nicht doch ein Hinweis ist. Ich mag einfach nicht warten bis es wirklich knallt, denn da ist dann wirklich etwas Angst/Bedenken, weil zwar alle Ärzte sagen, ich wäre schwer krank, aber es traut sich keiner, weil zu komplex. :-( ???


    Liebe Grüße Carmen

    Liebe Carmen,


    natürlich darfst und sollst Du hier Dein Herz ausschütten. Ich möchte nur immer wieder darauf hinweisen, dass es hier keine Hilfe gibt. Aber ich denke, es tut einfach gut, das alles mal loszuwerden. Und vielleicht hat ja eines der Ärzte, die hier mitlesen, mal irgendeine Idee, was zu tun wäre, oder was noch nicht gemacht und getan werden sollte. Das ist meine (klitzekleine) Hoffnung...


    Einen lieben Gruss zum Wochenende


    Cha-Tu

    Lieber Cha-Tu,


    ich wollte Dich in keinster Weise irgendwie "angreifen", wollte nur erklären, warum ich immer wieder suche. Bitte entschuldige |-o @:), falls das so rübergekommen ist.


    Gerade jucke und kratze ich mich in der Nacht, am ganzen Körper wie verrückt, obwohl (außer am Arm) nix zu sehen ist. Aber es juckt so. Die Brustschmerzen treten seit gestern immer mal, längere Zeit nach einer Belastung, in Ruhe auf. Es macht mir keine Angst, aber Sorgen. So suche ich bei den einzelnen Symptomen, die mir für mich schlimm erscheinen, im besten Fall nach Aussagen, um mir dann sagen zu können "Ach, ist doch nichts weiter, kann nichts passieren." Und, Du hast recht, erleichternd ist es auch.


    Dieses symptombezogene Suchen ist absurd, aber ich weiß nicht mehr weiter, was ich sonst tun soll. In die Klinik wage ich mich nicht mehr und woanders brauche ich ja auch nicht hin.


    Sei Du auch ganz ganz lieb gegrüßt Carmen

    Liebe Carmen,


    nein, nein, ich habe mich nicht angegriffen gefühlt. Ich wollte das nur nochmal klarstellen, falls mein Einwand irgendwie unfreundlich rübergekommen ist. Das galt weniger Dir, als den anderen, die hier lesen. Die wissen ja nicht, wie gut wir beide uns kennen. Es ist alles okay...


    Zu Deinem Juckreiz: Wann wurdest Du das letzte Mal auf Diabetes hin untersucht??


    Lieben Gruss


    Cha-Tu

    Lieber Cha-Tu,


    da bin ich beruhigt. :)z


    Mein Blutzuckerwert ist immer mal zu hoch. Der Nüchternblutzucker oft, andere Male wieder fang ich das zittern an, weil ich unterzuckert bin, obwohl ich gegessen habe. ??? Der LZ-Wert wird ab und zu vom Rheumatologen kontrolliert und war vor vielleicht 3Monaten, wie immer, grenzwertig. Der Normwert geht glaub ich bis 5,7, mein Wert ist immer etwa 5,6. Kann den solcher Juckreiz von einer Diabeteserkrankung kommen? Das fehlte mir nun auch noch. :-/ Bei dem normalen LZ-Wert ist das dann aber doch ausgeschlossen oder? Ich habe, weil vor einigen Jahren eine Insulinressistenz festgestellt wurde, ein Messgerät, messe aber nur ganz ganz selten. Habe jetzt gerade gemessen-vor einer Stunde 2Schnitten gegessen- und jetzt einen Wert von 99 mmol/l.


    Lieber Herjoa,


    ich danke Dir für Deine lieben Wünsche und die Link´s. In dem einen Forum bin ich Mitglied. Leider müßen dort fast alle genauso kämpfen wie ich. :-(


    Ganz liebe Grüße Carmen

    Liebe Carmen,


    ja, extremer Juckreiz kann bei Diabetes auftreten. Aber Dein Wert von 99 mmol/l KANN nicht stimmen. Das wäre ein Blutzucker von ca. mehr als 1700 mg/dl, und dann lägest Du im Koma, sofern man das überhaupt überleben würde. Ich vermute, Dein Gerät ist DOCH auf mg/dl eingestellt...?! Mich nervt total, dass es zwischen den sogenannten "neuen" Bundesländern und den "alten" immer noch diese verschiedenen Messeinheiten gibt... Auch in Diabetiker-Foren ist da oft ein heilloses Chaos... Und 99 mg/dl wäre völlig in Ordnung.


    Ich wünsche Dir einen schönen Abend


    Liebe Grüsse


    Cha-Tu

    Lieber Cha-Tu,


    ich danke Dir, wieder einmal mehr für Deine Hilfe. @:) Wie geht es Dir selbst?

    Zitat

    ja, extremer Juckreiz kann bei Diabetes auftreten

    :-o Das habe ich nicht gewußt. Mit dem Wert hast Du recht, die Einheit stimmt nicht. Hatte gestern extra nochmal nachgeschaut und habe es trotzdem falsch geschrieben. |-o Es muß mg/dl heißen. Ich habe gestern kurz vorm Abendessen noch einmal kontrolliert, hatte da, 3-4 Stunden nach dem Kaffeetrinken, 165 mg/dl.


    Das Jucken hält weiter an. Am rechten Arm ist es ja normal, aber am ganzen Körper. ":/ Am Arm hat sich wieder ein harter handtellergroßer Knoten unter der Haut gebildet. Dort ist sonst auch ein kleiner Knubbel, aber zeitweise schwillt der dann an und ist dann eine richtige Beule unter der Haut. Immer wieder sollte ein Ultraschall gemacht werden, was das überhaupt ist, aber gemacht hat es nie einer. Da es mir insgesamt nicht besonders geht, werde ich wohl morgen wieder einmal mein Glück beim Hausarzt versuchen. Ich denke zwar, das sowiso nichts bei rumkommt :-( , aber welche Wahl habe ich sonst.


    Wade und Fuß schmerzen auch immer noch,wenn ich länger laufe. %-|. Es ist ja Ultraschall gemacht worden, die Ärztin hat mich da gefragt, das ich doch sicher viel Sport machen würde, bei meinen harten Beinmuskeln. Da könne man schwer schallen. Meinst Du, ich kann sicher sein, das da nichts mit den Venen ist? Bin da nicht ängstlich, aber es ist komisch, wenn die Wade irgendwie aufliegt, gedrückt wird, ist es als wird der Fuß abgeschnürt wird, verkrampft, der Schmerz nimmt zu, auch in der Wade und zieht bis in die Zehenspitzen.


    Ganz liebe Grüße Carmen

    Liebe Carmen,

    Zitat

    Es muß mg/dl heißen. Ich habe gestern kurz vorm Abendessen noch einmal kontrolliert, hatte da, 3-4 Stunden nach dem Kaffeetrinken, 165 mg/dl.

    Was hast Du zum Kaffeetrinken gegessen? Der Wert ist nämlich für die lange Zeit nach dem Essen sehr hoch! Solche Werte habe ich, wenn ich kein Insuilin spritze...

    Zitat

    Das Jucken hält weiter an. Am rechten Arm ist es ja normal, aber am ganzen Körper. Am Arm hat sich wieder ein harter handtellergroßer Knoten unter der Haut gebildet. Dort ist sonst auch ein kleiner Knubbel, aber zeitweise schwillt der dann an und ist dann eine richtige Beule unter der Haut.

    Kann das mit der Mastozytose zu tun haben? Da kenne ich mich nicht so gut aus...?!

    Zitat

    Immer wieder sollte ein Ultraschall gemacht werden, was das überhaupt ist, aber gemacht hat es nie einer.

    Hast Du das Deinem Hausarzt schon mal gesagt, dass das schon so oft gemacht werden sollte? Hat er ein solches Gerät?

    Zitat

    Da es mir insgesamt nicht besonders geht, werde ich wohl morgen wieder einmal mein Glück beim Hausarzt versuchen. Ich denke zwar, das sowiso nichts bei rumkommt :-( , aber welche Wahl habe ich sonst.

    Richtig, Du hast keine andere Wahl...

    Zitat

    Wade und Fuß schmerzen auch immer noch,wenn ich länger laufe. %-|. Es ist ja Ultraschall gemacht worden, die Ärztin hat mich da gefragt, das ich doch sicher viel Sport machen würde, bei meinen harten Beinmuskeln. Da könne man schwer schallen. Meinst Du, ich kann sicher sein, das da nichts mit den Venen ist? Bin da nicht ängstlich, aber es ist komisch, wenn die Wade irgendwie aufliegt, gedrückt wird, ist es als wird der Fuß abgeschnürt wird, verkrampft, der Schmerz nimmt zu, auch in der Wade und zieht bis in die Zehenspitzen.

    Wenn die Wade schwer zu schallen war, kann man da nicht sicher sein. Sprich da auch mit dem HA drüber, sofern er mal zuhört. Ich weiss nicht, ob man da eine MRT machen könnte, und ob das günstiger wäre bei den harten Muskeln...?!


    Mir geht es stabil, danke. Das Wetter macht mir zur Zeit etwas zu schaffen, aber ich verhalte mich halt entsprechend.


    Liebe Grüsse :)_


    Cha-Tu

    Lieber Cha-Tu,


    ich bin beruhigt, das es Dir, nach Deinen Worten, zumindest nicht schlechter geht. Das es Dir besser geht, wäre aber schöner. :-( :)_ Ja das Wetter. Seid Ihr denn auch so eingeschneit? Meine Sommerblumen haben dicke Schneemützen und es ist a....kalt. Macht Dir die Kälte Probleme?

    Zitat

    Was hast Du zum Kaffeetrinken gegessen?

    Ich hatte ein Stück Stollen und eine Tasse Kaffee ohne Zucker. Habe vorhin 3Stunden geschlafen, weil´s nicht so geht, bin zittrig, wacklig auf den Beinen, mir ist übel. Ich habe mich teilweise schon so gefühlt, wenn ich unterzuckert war, also nach dem Schlafen gemessen, weil es nicht besser war-115mg/dl, 7Stunden nach 2Marmeladenbroten. In der Klinik wird immer 3mal am Tag der Wert mit kontrolliert. Ich wundere mich immer, aber das ist wohl Kontrolle, weil auch dort immer mal wieder auffällige Werte auftreten, dann aber auch wieder normale. Irgendwie ist das alles durcheinander, seit ich 50mg Cortison nahm. Damals war der Zucker richtig hoch.

    Zitat

    Kann das mit der Mastozytose zu tun haben?

    Ich weiß es nicht. Ich glaube, das wird mir niemand sagen können. :-(

    Zitat

    Hast Du das Deinem Hausarzt schon mal gesagt, dass das schon so oft gemacht werden sollte? Hat er ein solches Gerät?

    Mein Hausarzt selbst hat das bereits 2-3mal angeordnet, hat es immer mit auf die Überweisung geschrieben, wenn er mich zum Hautarzt geschickt hat, weil ein Erysipel vorlag. Er sagte, er würde da nicht rangehen, kennt sich nicht aus, aber da müßte unbedingt jemand schallen, um zu sehen wie weit das in die Tiefe geht. Bei der Mastozytose gebe es auch bösartige Dinge. Naja, gemacht hat es keiner und mein Hausarzt hat´s dann jedesmal wieder vergessen.

    Zitat

    Wenn die Wade schwer zu schallen war, kann man da nicht sicher sein.

    Du meinst, da kann trotzdem etwas vorliegen? Auch noch nach der langen Zeit? Ich weiß nicht, woher ich solche "Muckis" :-) habe, habe diese aber am ganzen Körper. Die Ärztin die den Ultraschall gemacht hat meinte danach, sie wäre sich nicht sicher, aber es könne ja auch am Sprunggelenk liegen. So würde sie es auch in den Befund schreiben. Dann hat sie mir wegen dem Wasser Stützstrümpfe verschrieben.

    Zitat

    Sprich da auch mit dem HA drüber, sofern er mal zuhört.

    Ich glaube nicht, das ich da viel Glück habe.


    Liebe Grüße Carmen

    Lieber Cha-Tu,


    ich bin nun heute beim Hausarzt gewesen. Um sechs Uhr auf, hingefahren und nach über 4Stunden im übervollen Wartezimmer bekam ich dann meine kurze Sprechzeit.


    Die Blutwerte waren, nach knapp 3Wochen, noch gar nicht da. Die Schwester rief im Labor an, aber der Doc hat auch das dann folgende Fax nicht gesehen. Die Schwester gab mir die Werte mit. Ich denke, das sie, bis auf Phosphat, Eisen, Ferritin, Vit. D, CRP, Senkung, alk. Phosphatase, Eiweiß, Albumin, Alpha-1-Globulin und Beta-Globulin in Ordnung sind. HbA1c (NGSP) 5,5% (Norm bis 5,7), HbA1c (IFCC) 37mmol/mol (Norm bis 39).


    Wegen der Beule am Arm soll ich zum MRT. Bis ich dort aber einen Termin habe, hat sie wieder nachgelassen. Er sagte, alles käme von der Mastozytose, auch das ich immer schlechter laufen könne. Wir müßten endlich mal behandeln. Wenns aber doch keiner macht. ":/ Vor dem Ruhe-EKG sagte die Schwester zu mir, bei mir würde es ja überhaupt nicht besser. Worauf ich ihr antwortete, wovon es denn besser werden solle, wenn keiner etwas tun mag. :-(


    Ich sprach heute mit an, das mir gestern, nach Stolpern, wiederholt schwarz vor Augen wurde, heute im Wartezimmer Stolpern und starker Schwindel. Auch das käme von der Mastozytose, da im Herzmuskel ":/ . Er möchte im Dezember meine Unterlagen mit Ärzten aus Berlin besprechen. Das will er schon seit vielen Monaten und tat es nie. :-(


    Die Synkopen müßte ich aushalten, im Zweifel jedesmal hier in die Klinik. Bin aber nicht scharf auf die Diskussionen. :|N Ich soll selbst dokumentieren, wie es mir dann geht, gerade der Puls. Wenn mir auf einmal so sehr schwindlig (er sagte Präsynkope dazu) ist, habe ich das schonmal versucht, gemerkt das der Puls dann sehr langsam war. Das kann aber auch nur durch die Stolperer gewesen sein. Und wie soll ich das bei einer Synkope tun?


    Er fragte, was in der Neurologie herausgekommen ist, wußte nicht mehr, das schon länger erst die Schwester und dann er selbst einen Termin machen wollten, es aber nie taten.


    Ich kann mich inzwischen kaum mehr auf den Beinen halten, dieses "Chaos" und der lange Tag jedesmal sind so anstrengend. Habe dann oft zu tun, noch nach Hause zu kommen und ich frage mich, ob ich das noch lange durchhalte.


    Liebe Grüße Carmen

    Liebe Carmen,


    ich finde, Deine Blutzuckerwerte sind nicht gut. Das muss nicht besagen, dass Du Diabetes hast, aber meiner Meinung nach solltest Du mal zu einem Diabetologen gehen, vielleicht gibt es da ja sogar Zusammenhänge zu Deinen anderen Beschwerden.


    Und ja, es kann durchaus sein, dass da was in der Wade ist. Wenn die Ärztin sagt, dass das schwer zu beschallen sei, gehe ich davon aus, dass sie es NICHT 100% geschafft hat, alles zu sehen. Vielleicht könntest Du ja dort nochmal anrufen und das klären?


    *


    Ja, die Kälte macht mir zu schaffen, wobei es eher die nasse Kälte ist, die heute hier herrscht...


    Lieben Gruss


    Cha-Tu