Bronchitis ohne Husten !?

    Hallo Forumsgemeinde,


    Seit Anfang November, also 8! Monate habe ich Drücken und Brennen in den Bronchien. Es fing an gemeinsam mit einer Harnwegsentzündung, CRP über 80, die mit Antibiotikum behandelt wurde und nach einer Woche wieder gut war.

    Die Bronchienbeschwerden blieben.

    Am Anfang nur im oberen Bereich, mit viel Räuspern aber ohne Husten, später auch tiefer und dabei nicht konstant auf einem Fleck sondern im Stundenabstand mal mehr links mal woanders. Dazu leichte Abgeschlagenheit, aber arbeitsfähig.( Im Alltag vergisst man das stundenweise.)

    Am schlechtesten im Liegen, manchmal das Gefühl, es liegt etwas schweres auf der Brust.

    Später ist auch noch meine Stimme dauerheiser geworden.

    Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • 9 Antworten

    Nein, mit Reflux hatte ich noch nie Probleme. Zuerst war ich bei Hausarzt und wollte atypische Lungenentzündung abklären lassen. Meine Frau arbeitet im Kiga und da gibt's ja so viel Infekte und in letzter Zeit auch Chlamydien, also die pneumoniae , nicht die Geschlechtskrankheiten. Dazu hätten die Symptome gepasst. Der HA hat im Dezember eine Speichelprobe genommen. Tatsächlich ist er fündig geworden. IgA 12 statt 1 und IgG 93 statt 1. Aber die Immunglobuline zeigen, wenn ich das richtig verstanden habe, auch vergangene Infekte an, nicht nur akute und Erwachsene verwechseln ja wegen des leichten Verlaufs eine Chlamydieninfektion auch mit einer Grippe. Im Januar gab's dann einen Behandlungsversuch mit 2 Antibiotika gleichzeitig. Bei Chlamydien müssen ja die aktiven Körper in der Zelle und die Dauerformen außerhalb getrennt bekämpft werden.

    Leider gab es keine Reaktion auf die Antibiose, als wenn ich Placebos geschluckt hätte.

    Hallo Forengemeinde,

    nach etlichen Monaten möchte ich mich nochmal melden.

    Mir geht es inzwischen gut, aber vielleicht hilft es ja jemand anderem Betroffenen mit ähnlichen Beschwerden.

    Nachdem die Untersuchungen vom Lungenarzt ergebnislos waren, auch CT, und Asthma ausgeschlossen werden konnte, habe ich festgestellt daß meine Beschwerden in den Bronchien mit meinem Körper-PH-Wert zu tun haben.

    Niedriger PH-Wert im Urin um 5,5..5,7 = Brennen in den Bronchien,

    höherer PH-Wert um 6,5 = Beschwerdefrei.

    Ich habe abends gemessen, etwa um 21.00Uhr.

    Im Laufe der Monate konnte ich das mehrmals wiederholen.

    Na klar,

    klingt ganz logisch, ist aber nicht so einfach.

    Basisch heißt : Viel Gemüse. Mache ich auch.

    Da ich gleichzeitig versuche, auf alles Süße zu verzichten und auch möglichst keine Kohlehydrate zu essen (unter 30g), ist das schwierig denn der Eiweißanteil steigt ganz automatisch.

    Bei mir kommt auch viel Kaffee dazu, der ist sehr sauer.


    Gruß W

    Der Eiweißanteil steigert sich ja nicht von allein und fliegt auf den Teller.


    25 - 30 g Eiweiß pro Mahlzeit sind ok, darüber hinaus können Leber und Niere als Spätfolgen beleidigt werden....


    Gesunde Fette (Avocados, Nüsse, Leinsamen) wären günstiger.

    Doch, wenn man keine Kohlehydrate isst, steigt der Anteil an Eiweiß und/oder Fetten.

    Von Leinsamen und Nüssen allein wird man nicht satt.

    Das wird auch teuer mit 1€ pro Avocado und 2,50 für 200g Nüsse.

    Also steigt der Fleischanteil.


    Jedenfalls habe ich mich für NEM entschieden. Und da die meisten Basenpulver aus der Drogerie vor allem Natron enthalten, habe ich mir eine Kilopackung Natron gekauft. das gibt's sehr günstig, der Bedarf liegt bei 1-2 Gramm pro Tag, kann man ja messen.


    Allerdings muss man da aufpassen. Bei zuviel Natrium gibt es Puls-Aussetzer beim Blutdruckmessen. Mein Doc sagt, das Verhältnis zwischen Natium und Kalium muß in einem bestimmten Bereich sein. Zu wenig Kalium = Aussetzer, zuviel Kalium = Übererregbarkeit.


    Also ergänze ich auch noch mit Kaliumcitrat, etwa die Hälfte vom Natrium. Dann stimmt alles wieder.


    Gruß W.

    Der Urin pH hat absolut nichts mit der Körper pH zu tun. Basische Ernährung ist totale quatsch, da der Körper pH immer gleich reguliert wird (ausser man ein metabolisches acidose hat, aber dann hat man Nierenversagen). Wäre der Körper pH noch etwas basisch, wärst du tot.

    Luci, da hast Du was falsch verstanden. Immer konstant bleibt der PH im Blut - sonst wird es lebensgefährlich.

    Im restlichen Körper versucht die Regelung, einen bestimmten Bereich zu halten. Das kann schwierig werden wenn zu wenig Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Dazu werden Mineralstoffdepots abgebaut, z,B. in den Knochen, und wenn dort nicht viel zu holen ist kommt es im ganzen Körper zu Entzündungen.

    Ich weiß, die Medizinstudenten bekommen gesagt daß man sich um PH nicht kümmern braucht. Aber das gilt vielleicht für junge Leute, im höheren Alter wird das für den Körper schwieriger.

    Übrigens kannst Du die Wirkung bei Dir selbst ausprobieren. Nimm 3 gramm Basica Pulver oder Kaiser Natron über den Tag verteilt in Wasser. Deine Haut wird sich verändern. Sie fühlt sich ganz glatt an, auch ohne Creme.