also der cholesterinspiegel ist unter anderem auch altersabhängig. ich hoffe, deine großeltern sind hier nicht an einen verschreibungswütigen arzt geraten.


    nebenbei gesagt sind cholesterin-'senker' eine der größten einnahmequellen für die pharmakonzerne.


    ich würde anhand der familienanamnese bei deinen söhnen keinen grund sehen, medikamentös einzugreifen. und bei der ernährung ist die vorsicht gegenüber cholesterin ebenfalls nicht besonders sinnvoll, meiner meinung nach.


    Ich würde selbst bei deinen Großeltern und dir den Sinn der Statin-Behandlung in Frage stellen. Hier sind andere Risikofaktoren stärker zu berücksichtigen, vor allem Bluthochdruck. Aus diesem Grund macht es bei deinem Mann eher noch Sinn, obwohl die Risikoverringerung durch Statine im vergleich zu Blutdrucksenkern wohl nicht besonders groß ist.


    wikipedia hat übrigens einen guten artikel zum thema Cholesterin

    es ist natürlich alles auch abhängig von den individuellen werten. die statinbehandlung kann durchaus sinn machen. aber der trend geht eher in die richtung, möglichst viele menschen als therapiebedürftig zu definieren. deshalb wurde der 'normalwert' in den letzten jahren immer weiter reduziert. und das ohne signifikanten zusammenhang mit erkrankungen.

    Ich schaue jedenfalls über den Tellerrand hinaus und hinterfrage. Studien gibt es sicherlich nicht, da sich solche "Studien" nur die Pharmaindustrie leisten kann.


    Prof. Dr. Walter Hartenbach (Autor des Buches "Die Cholesterinlüge" ) Facharzt für Chirurgie, war nach langjähriger Tätigkeit an der Universitätsklinik München Chefarzt der chirurgischen Abteilungen an den städtischen Kliniken in Wiesbaden. In jahrzehntelangen Forschungen zu Ernährungs-, Krebs- und Gefäßerkrankungen konnte er keinerlei Zusammenhang zwischen Cholesterin und Arteriosklerose feststellen.


    Das Buch bringt eine Zusammenfassung der Arbeiten international bekannter europäischer und amerikanischer Cholesterin-Fachwissenschaftler und das Ergebnis von über 6000 Untersuchungen des Autors auf diesem Gebiet. Kommentiert werden nachfolgende Studien oder Statistiken mit einem niederschmetternden Ergebnis.


    1) Simvastatin- (4-S-) Studie mit 4444 Personen


    2) Finnische multifaktorielle Studie an über 2000 Personen


    3) Helsinki-Herz-Studie l (1987} mit 700 überprüften Personen


    4) Framingham-Studie mit rund 4500 Personen


    5) Clofibrat-Studie mit über 1000 Personen.


    Eine erschreckende Steigerung an Krebstodesfällen führte zum Verbot und Abbruch der Studie.


    Dann denke man auch noch an Lipobay, scheint jedoch auch schon wieder vergessen!

    Also ich frage mich, WAS denn der "Junge" tatsächlich isst - und in welcher Menge. Es stimmt übrigens nicht, dass fettarm und wenig Fleisch dazu beiträgt, den Cholesterinspiegel zu senken. Der hohe Triglyceridspiegel hingegen deutet z.B. entweder auf viel/regemäßig (?) Alkohol und/oder viele Kohlenhydrate hin.


    Es gibt durchaus Studien die belegen, dass eine KH-reduzierte Ernährung mit mehr Eiweiß und ausreichend gesunden Fetten und Ölen (sog. LOGI-Methode) sowohl das Gesamtcholesterin senken, das LDL senken und gleichzeitig das HDL erhöhen, was zu einem deutlich besseren Risikofaktor führt. Ferner senkt diese Ernährungsform die Triglyceride.


    http://www.lipidjournal.com/article/S1933-2874%2808%2900972-0/abstract


    Zum Nahrungsfett: http://www.dr-kuklinski.info/publikationen/nahrungsfett.pdf


    Bevor ich also zu Pillen greifen würden, die ja durchaus Hammernebenwirkunen haben können, würde ich mal an der Ernährung was verändern. Erstmal für ein paar Monate. Vielleicht macht dein Sohn ja mit, zumindest erstmal versuchsweise.

    Tja, nur gibt es "leider" keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass eine Fleisch(!)arme Kost (ich rede nicht von verarbeitetem Fleisch wie Wurst) den Cholesterinspiegel senkt.


    Aber die DGE behauptet es seit Jahren - und kann natürlich nicht "das Gesicht verlieren". Zumal Ernährungswissenschaftler nach Regeln der DGE studieren MÜSSEN - egal ob sie damit einverstanden sind oder nicht.


    Es gibt inzwischen diverse Studien, die die Behauptungen der DGE widerlegen. Aber da sie ja vom Bund finanziell gefördert wird, kann von reiner Neutralität wohl nicht die Rede sein. Schließlich macht ja auch nicht die Regierung die Gesetze sondern die Lobbyisten, die durch verschiedene Möglichkeiten Druck ausüben und so das durchgesetzt bekommen, was sie wollen.


    Mir sind da wirklich neutrale Institutionen deutlich lieber - und vor allem objektiver.

    Danke an alle die geantwortet haben. Mir ist schon klar, dass man über Ernährung und Bewegung viel erreichen kann (was wir eigentlich auch machen). Mir wurde aber gesagt, dass bei der erblichen Variante der Hypercholesterinaemie das wenig bringen würde":/.


    Eine low carb-Ernährung versuche ich sowieso so gut es geht einzuhalten, was ja in Richtung LOGI-Kost geht.


    Dass ein junger Mann nicht immer zuhause isst ist ja klar und deshalb hält er sich auch nicht immer daran .... was ja auch verständlich ist. Er ist aber in meinen Augen sehr vernünftig was die Ernährung betrifft.

    Hallo Peps,


    ohne Sie oder den Betroffenen unbedingt umstimmen zu wollen: Aber eine "Low carb-Diät" hat die Folge, daß die notwendigen Brennstoffe, die uns Energie fürs Gehirn u. alle anderen Körperfunktionen liefern sollen, verringert werden. Die möglichen Folgen liegen auf der Hand.


    Frdl. Gruß


    Kurt Schmidt

    Vielleicht reicht einfach nur eine Streßreduzierung. Senkt das Cholesterin auch.


    Und ansonsten würde ich erst einmal den Waschzettel lesen, was da an Nebenwirkungen aufgezählt ist:=o...


    Gerade, wenn es familiär bedingt ist: wieviel Menschen in der Familie sind alt geworden. Samt Cholesterinspiegel. Darauf würde ich mal vertrauen....


    Auf jeden Fall ist es gut für das Pharmaunternehmen, dass sich einen guten Geldspiegel schaffen kann....

    @ lowcarb

    die diskussion ob lowcarb oder lowfat besser ist liesse sich wohl endlos führen, es gibt komplizierte lowfat methoden (damit meine ich nichts bestimmtes), die bei Gefässerkrankung eine leichte besserung bringen.


    Es ist ja nicht so: Fett Ursache von Gefässerkrankung sondern wenn gefässerkrankung eingetreten ist Fettreduktion/ Nahrung. vgl dalz ist nicht ursache einer Gefässverengung soll aber bei gefässverengung reduziert werden.