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    ohne Sie oder den Betroffenen unbedingt umstimmen zu wollen: Aber eine "Low carb-Diät" hat die Folge, daß die notwendigen Brennstoffe, die uns Energie fürs Gehirn u. alle anderen Körperfunktionen liefern sollen, verringert werden. Die möglichen Folgen liegen auf der Hand.


    Frdl. Gruß


    Kurt Schmidt

    Was liegt auf der Hand?


    Hier liegt meines Erachten nur eine Uninformiertheit auf der Hand. Man kann wunderbar low carb leben. Und man hat kein Energiedefizit. Alles Märchen. Genauso wie die Cholesterinlüge.

    Er soll einfach mehr von dieser tollen Cholesterin-senkenden Margarine essen, dann wird das schon. ;-)


    (Tschuldigung für diesen qualitativ hochwertigen Kommentar *g*)


    Nein im erst mal, es ist erwiesen, dass sich die Ernährung nur zu 1/3 auf den Cholesterinspiegel auswirkt, aber das ist ja schonmal besser als nichts. Und ich glaube es kommt viel mehr auf die versteckten Fette an, als darauf, nie Butter zu essen.


    Wenn man Kekse (bei den meisten) ißt, sind darin sehr viele ungesunde Fette, vor allem gehärtete Fette, man macht sich das bloß nicht bewußt.

    Von Margarine würde ich generell abraten, das ist in den meisten Fällen mit Transfettsäuren "veredelt" und das braucht nicht nur kein Mensch, es kann auch gefährlich werden. Zwar sind in Deutschland in manchen Margarinen mittlerweile nur noch 2% dieser Säuren üblich (in anderen aber auch 5%!), aber auch auf die würde ich verzichten. In manchen Staaten der USA sind diese Fettsäuren z.B. generell in Speisen verboten, der Grenzwert ist dort 0%.


    Gruss


    Cha-Tu

    Zitat

    oder gar kein Streichfett, geht ja auch.

    :)z Es geht sogar ganz gut.


    Zum Kochen benutze ich Raps- oder Olivenöl und nur in Ausnahmefällen Deli (ohne gehärtete Fette).

    Zitat

    Und ich glaube es kommt viel mehr auf die versteckten Fette an


    Wenn man Kekse (bei den meisten) ißt, sind darin sehr viele ungesunde Fette, vor allem gehärtete Fette

    Das ist mir schon bewusst und deshalb kaufe ich das Zeug schon garnicht.;-)

    Hallo,


    die Kritiker einer medikamentösen Beeinflussung von zu hohem Cholesterin setzen ihren gesunden Menschenverstand ein und haben persönliche positive Erfahrungen, die nicht gering eingeschätzt werden sollten.


    Was noch wichtiger scheint:


    Es gibt eine kritische Literatur zu dem Thema. Fazit: Die Befürworter einer medikamentösen Therapie, angefangen von den Ärzten, die es nicht besser zu wissen scheinen, bis zur Pharmaindustrie, die meist eine alleinige Studienfinanzierung leistet, interpretiert die Ergebnisse nach ihren Interessen, d.h. Profit.


    Negative Erfahrungen durch Statine werden oft ignoriert oder klein geredet, selbst, wenn damit Todesfälle verknüpft waren.


    Die Konsequenz hieraus zu ziehen, ist, wie so oft, eine persönliche Entscheidung.


    Frdl. Gruß


    Kurt Schmidt

    Zitat

    Die Konsequenz hieraus zu ziehen, ist, wie so oft, eine persönliche Entscheidung.

    Da mein Mann einen stressigen Job (150 Überstunden und noch 90 Tage Urlaub aus den vergangenen Jahren), hohen Blutdruck (wahrscheinlich kommt er nur vom Stress), erhöhtes Cholesterin und leider schon Veränderungen an der Halsschlagader hat, nimmt er das vermeintlich geringere Übel (Sortis 10 + Lisinopril 5) in Kauf. Alles andere was zu einer gesunden Lebensführung gehört schöpft er eigentlich aus (normales Gewicht, Ausdauersport, Ernährung). Ihm konnte damals kein BB gegeben werden, da er einen sehr niedrigen Puls (50) durch das Training hat.


    Bei meinem Sohn ist das Cholesterin jetzt schon höher als es bei meinem Mann je war und deshalb mache ich mir Gedanken wegen seiner Gefäße.":/

    Zitat

    Da mein Mann einen stressigen Job (150 Überstunden und noch 90 Tage Urlaub aus den vergangenen Jahren), hohen Blutdruck (wahrscheinlich kommt er nur vom Stress), erhöhtes Cholesterin und leider schon Veränderungen an der Halsschlagader hat, nimmt er das vermeintlich geringere Übel (Sortis 10 + Lisinopril 5) in Kauf.

    Na ja, es bliebe ja auch noch ein Job-Wechsel:=o. Ja, ich weiß durchaus, dass das nicht so leicht ist, aber wenn dein Mann irgendwann trotzallen Pillen tot umfällt - oder einen Burn Out erleidet - muss auch eine Alternative her. und es wäre nicht das erstemal, dass einem die Entscheidung plötzlich "aus der Hand" genommen wird.:|N

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    Na ja, es bliebe ja auch noch ein Job-Wechsel :=o

    Das ist nicht so einfach, er leitet eine Abteilung in einer Behörde und er macht seine Arbeit gerne und braucht auch irgendwie den Umtrieb.


    Und auch in seiner Freizeit kann er es nicht lassen sich zu engagieren, er leitet eine Jugendgruppe und ist im Sportverein aktiv.

    Hallo, peps,


    Du kennst ja meine Meinung und auch ein wenig meine Geschichte, so wie ich Deine/Eure Geschichte ein wenig kenne. Ich habe meinen Job auch sehr sehr sehr gerne gemacht. 90 Tage Urlaub etc. kenne ich auch alles... Trotz einer 60- bis 70-Stunden-Woche bin ich oft durch "meine" Beratungsstelle "geschwebt" und dachte "Eigentlich müsste ich Vergnügungssteuer zahlen, aber ich werde sogar für all das auch noch bezahlt..!" Ich habe das nicht als Stress empfunden, jedenfalls bis zum vorletzten Berufsjahr nicht.


    Erst meine beiden Infarkte haben mich gestoppt, ich musste alles aufgeben, Beruf, Gesundheit, viele Hobbys, die mit körperlicher Belastung einhergingen, ja, eigentlich musste ich mein ganzes Leben, das ich bis dahin führte, aufgeben... Und ich frage mich heute: War es das wirklich wert?


    DIESE Frage sollte Dein Mann sich auch stellen, sehr ernsthaft, für sich alleine, sehr offen, ohne Wenn und ohne Aber, denn er erinnert mich in verdammt vielem an mich und an meine Arbeitssucht.


    Schönen Gruss!


    Cha-Tu