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    Diskrete ST-Streckensenkung in Ruhe und Belastung

    Liebe Mitglieder,


    mich beschäftigt die Auswertung meines Ruhe- und Belastungs-EKG.


    Zu mir: männlich, 28 Jahre alt, sportlich, keine Vorerkrankungen, gesunder Lebensstil, Blutdruck in Ruhe bei 115/75, Ruhepuls 62, Blutwerte allesamt in bester Ordnung.


    Ich habe mich nach Ablauf eines Infektes einem Check-Up unterzogen, um gewissenhaft wieder mit dem Sport anfangen zu können.

    Beim Schreiben der EKG war ich sehr aufgeregt (HF 100). Ich mag Untersuchungen einfach nicht und fühle mich gestresst. Ich arbeite daran. Sowohl im Ruhe- als auch im Belastungs-EKG habe ich in den inferioren Ableitungen (II, III, aVF) jeweils diskrete ST-Streckensenkungen, wobei die höchste Senkung bei 0,1 mV liegt. Sie sind, nach meiner laienhaften Einschätzung, nicht aszendierend, sondern horizontal bzw. deszendierend.


    Die Echokardiographie, die auf meinen Wunsch durchgeführt wurde, blieb ohne Befund.


    Der Arzt sagte mir, dass alles in Ordnung sei. Ich habe aber das Gefühl, dass er die EKG nur flüchtig begutachtet hat.


    Ich habe keine Panik, sondern bin eher etwas beunruhigt, nachdem, was ich im Internet gelesen habe.


    Daher meine Frage:


    Können bei einem herzgesunden Menschen ST-Streckensenkungen, womöglich horizontale bzw. deszendierende, auftreten?


    Ich freue mich sehr auf Antworten.

  • 3 Antworten
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    Hey,

    ST-senkungne können vieles Bedeuten und manchmal auch ein Zusatzbefund sein. Jedoch könnten sie auch ein Hinweis auf eine Myokarditis sein (in deinem Alter wahrscheinlicher als Gefäßeinengungen). War der Arzt Kardiologe?

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    HerzensAngst schrieb:

    Hey,

    ST-senkungne können vieles Bedeuten und manchmal auch ein Zusatzbefund sein. Jedoch könnten sie auch ein Hinweis auf eine Myokarditis sein (in deinem Alter wahrscheinlicher als Gefäßeinengungen). War der Arzt Kardiologe?

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    Ja, der Arzt ist Kardiologe.


    Myokarditis schließe ich aus, da die Blutwerte und das Ultraschall dagegen sprechen. Gefäßeinengungen sind für mich auch unwahrscheinlich, vor allem bei meinen Cholesterinwerten (LDL 62, HDL 48).


    Ich muss dazu sagen, dass im Mai 2019 genau diese Senkungen auch schon mal da waren - HF 112, wegen Aufgeregtheit. Im Juli 2019, HF 80, war eine ganz leichte Senkung nur in III zu sehen.


    Kann das an der Aufgeregtheit liegen?